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06-08-07

Alwin Adelmann: Pfingsten - Ihr werdet Kraft empfangen...

Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch kommt?
Apg. 1,8

...und siehe, ich sende die Verheißung meines Vaters auf euch.
Ihr aber, bleibt in der Stadt,bis ihr bekleidet werdet mit Kraft aus der Höhe!
Lk. 24,49


welch eine wunderbare Verheißung Jesu an seine Jünger: Ihr werdet Kraft
empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch kommt?Apg. 1,8 oder: und siehe, ich sende die Verheißung meines Vaters auf euch. Ihr aber, bleibt in der Stadt, bis ihr bekleidet werdet mit Kraft aus der Höhe! Lk.24,49.


Wir wissen, dass sich dies an Pfingsten erfüllt hat. Wie sieht es heute in der Gemeinde aus, wie sieht es in unserer Gemeinde aus?
Auch uns als seine Gemeinde steht diese Verheißung des Vaters zu, mit Kraft bekleidet zu werden. Diese Kraft haben wir nicht in unserer menschlichen Natur, auch Jesu erste Jünger hatten sie nicht, sondern sie wird uns durch den Heiligen Geist angezogen. Es ist die Verheißung und dadurch der Wille des Vaters, uns mit Kraft auszustatten, nicht eine Folge erbrachter Leistungen und Werke für den Vater.
Im Gegenteil, wenn wir im Wort Gottes lesen, befiehlt Jesus seinen Jüngern: sich nicht von Jerusalem zu entfernen, sondern auf die Verheißung des Vaters warten - die ihr von mir gehört habt; denn Johannes tauft mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach diesen wenigen Tagen. Apg.1,4

Das heißt auch für uns, erst wenn die Kraft des Heiligen Geistes auf uns kommt, können wir wirklich die Werke des Vaters tun und somit brauchen wir die Kraft als Voraussetzung und Grundlage für den Dienst für Gott. Doch ist diese Kraft bei uns sichtbar, wie in der Urgemeinde nach Pfingsten? Ich erkenne ein Abmühen für Gott, ein Aufmachen in vielen Bereichen, z. B. Heilungsgebet, Evangelisation, uvm. Viele Anstrengungen werden unternommen aber das Ergebnis ist oft mehr als dürftig. Wenige geben ihr Leben Jesus, wenig Zeichen und Wunder geschehen. Dann suchen wir wieder nach neuen Methoden, wie anderswo Dinge geschehen und kopieren sie, mit nicht unbedingt erfolgreichem Ergebnis, jedoch mit viel eigenem Tribut.

Es kostet viel eigene Kraft, die Freude und die Motivation lassen nach. Wenig ist sichtbar von Glaubenswachstum im Einzelnen. Wie viel Seelsorge ist notwendig um die Leute bei Jesus zu halten? Wie viel Aufbauarbeit, Ermutigung usw. muss durchgeführt werden? Wenn wir diesen Zustand anschauen, gleicht er mehr einem geistlichen Lazarett als einem Ort an dem und durch den die Kraft Gottes fließt. Wir stellen uns die Frage, machen wir etwas falsch? und was machen wir falsch? Ich denke genau das ist der falsche Ansatzpunkt, denn dadurch bringen wir uns wieder in Verdammnis und Werksgerechtigkeitsprinzip. Ich denke die Lösung ist nicht auf diesem Weg zu suchen, sondern - einfacher:

Jesus sagt: Bleibt in Jerusalem und wartet bis? Die meisten seiner Jünger waren aus Galiläa um den See Genezareth herum und es war Erntezeit, gab eigentlich viel zu tun an praktischer Arbeit. Doch Jesus befahl ihnen nicht das Ihre zu machen, sondern in Jerusalem zu bleiben und zu warten. In Apg.1,14 lesen wir: Diese alle verharrten einmütig im Gebet? Gott bestimmte den Tag und die Stunde der Erfüllung der Verheißung. Gott bestimmt auch Tag und Stunde des Durchbruchs in unserer Gemeinde, in Dir und mir. Unser Auftrag von Jesus ist nur dranzubleiben. Er selbst wurde - nachdem der Heilige Geist in Form einer Taube auf ihn kam und blieb und er vom Vater als Sohn bestätigt wurde - vom Heiligen Geist in die Wüste geführt zu den wilden Tieren (=Herausforderungen) und wurde vom Teufel versucht Mk.1,13.<BR<br />
Ist das vielleicht Deine Situation?
Trotz Bestätigung vom Vater und Heiligen Geist wurde Jesus versucht; musste 40 Tage in die Wüste. Zerstörte das seine Berufung? Nein! Jesus hat in den Herausforderungen überwunden und kehrte in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück Lk 4,13 und dann begann sein Dienst mit Berufung der Jünger und Zeichen und Wunder, die er tat.

Liebe Leser, bleiben wir dran, auch in großen Schwierigkeiten und Herausforderungen und überwinden wir darin, wie Jesus es tat. Bleiben wir ausdauernd im Gebet und am Vater bis diese Kraft des Heiligen Geistes sich auch in uns manifestiert. Das wünsche ich jedem Leser und Dir persönlich von ganzem Herzen.

Amen

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Ein Artikel von Glaube.de 2007
Autor: Pastor Alwin Adelmann von der Gemeinde "Der Weg zur Freiheit"
www.Hubmersberg.de
Mit freundlicher Genehmigung für Glaube.de
Weiterverwendung nur mit Genehmigung des Autors
Foto: Alwin Adelmann
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