Anja Siebert: Was bestimmt deine Gedanken?

Was bestimmt deine Gedanken?
Es ist einen Versuch wert, einen Tag lang darauf zu achten, welche Gedanken dir durch den Kopf gehen – sind es positive, aufbauende Gedanken oder negative, zerstörende Gedanken?
In unserer heutigen modernen Gesellschaft sind wir vielen Einflüssen durch Internet, Fernsehen usw. ausgesetzt.
Den ganzen Tag über strömen viele Bilder und Worte auf uns ein, die unser Denken bestimmen, bewusst und oftmals auch ganz unbewusst.
Von was lassen wir uns bestimmen – von der glitzernden Welt des Fernsehens oder Internet oder von dem, was Gott über uns sagt?
Eine Frage, über die es wert ist, einmal in Ruhe nachzudenken, da alles, was wir denken unser Reden, unser Handeln und somit auch unsere Zukunft bestimmt.
Deine Zukunft entscheidet sich schon in deinen Gedanken – denkst du positiv oder negativ über dich und dein Leben?
Sicher fällt es manchen leichter positiv über ihr Leben zu denken, da sie in einem gesunden Umfeld aufgewachsen sind.
Doch vielen fällt es schwer die Gottes Gedanken über ihrem Leben zu zulassen, da sie ihr Leben lang von negativen Aussprüchen und Gedanken ihrer Umgebung, ihrer Familie bestimmt wurden.
Doch es gibt eine gute Nachricht für dich, du kannst aus dem negativen Gedankenkarussell aussteigen und beginnen, Gottes Gedanken zu denken.
Wie du das praktizieren kannst, möchte ich dir gern im folgenden ein wenig näher aufzeigen.
Schauen wir uns erst einmal an, was das Wort Gottes über Gottes Gedanken sagt, in Jer. 29, 11 können wir folgendes lesen:
Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr:
Gedanken des Friedens und nicht des Leides, das ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.
Wie ermutigend, diesen Vers zu lesen, Gott hat gute Gedanken über uns, Gedanken von Frieden, die uns Zukunft und Hoffnung geben.
Gott denkt in liebevoller Weise von uns, wenn er uns sieht und an uns denkt.
Ist das nicht viel mehr wert, als alle anderen Gedanken, die uns bestimmen wollen?
Wie mache ich mir nun die Gedanken Gottes zu eigen, wie entsteht in mir ein neues Denken, das mich zu einer Persönlichkeit wachsen und heranreifen lässt, die Hoffnung und Zukunft hat?
Entscheidung meine Gedanken zu erneuern
An erster Stelle steht die Entscheidung, meine Gedankenwelt zu erneuern und aus meinen alten Mustern auszusteigen. Dieser Prozess ist eine große Herausforderung und ist oft mit Arbeit verbunden, da sich alte Gedankenmuster wie tiefe Rillen in unser Leben eingegraben haben.
Wir können sie auch mit der Festplatte eines Computers vergleichen, auf der viele Gedanken gespeichert sind und nun gilt es diese Festplatte völlig zu löschen und mit neuem Gedankengut zu füllen.
In Eph. 4, 23 werden wir zu dieser Erneuerung unserer Gedanken aufgefordert:
Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn.
Praktische Schritte gehen
Unsere Gedankenwelt erneuert sich nicht einfach so, ohne unser Dazutun. Wir sind gefordert, praktische Schritte zu gehen, indem wir z. B. entscheiden, uns bestimmte Fernsehsendungen nicht anzusehen, wenn wir merken, das sie unsere Gedanken negativ beeinflussen.
Oder auch im Internet bestimmte Seiten meiden, von denen wir wissen, das sich ihr Inhalt in unser Denken eingräbt.
Wort Gottes lesen und aussprechen
Wenn wir die Festplatte unserer Gedanken löschen und neu füllen möchten, ist es entscheidend, mit was wir sie füllen.
Da ist es hilfreich, viel Wort Gottes zu lesen und uns täglich davon zu ernähren. Wenn wir das regelmäßig tun, werden wir bald merken, das wir beginnen anders zu denken und zu reden.
Mir persönlich ist es eine große Hilfe, mir Bibelverse rauszusuchen, die aussagen, wie Gott über mich denkt und diese Verse laut auszusprechen.
Versuch es einmal über eine Zeitraum hinweg und du wirst sehen, das du beginnst anders über dich zu denken, zu reden und zu handeln – und somit auch die Weichen für deine Zukunft ganz neu stellst.
Ich wünsche dir, das du diese Jahr erlebst, wie Gott deine Gedankenwelt erneuert und somit dein ganzes Leben verändert wird!
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Ein Artikel von www.glaube.de
Mit freundlicher Genehmigung von
Autor: Anja Siebert
Bild:www.sxc.hu
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