Ballade über Jesu Menschwerdung

2. In Indien war sie erst Lehrerin
für Kinder aus reichem Haus.
Ihr Leben war dort angenehm,
doch eines Tages stieg sie aus.
3. Sie wollte was für die Armen tun,
drum teilte sie deren Los,
zog zu ihnen / in die Slums.
Was sie tat, das war famos.
4. Wer von uns würde das wohl tun,
was Mutter Teresa gemacht?
Mit ihrem Opfer hat sie dort
ein wahres Wunder vollbracht.
5. Ihr Vorbild, das war Jesus Christ,
der hat noch viel mehr getan.
Er gab noch viel mehr als sie auf,
in Bethlehem, da fing es an.
6. Er war Sohn Gottes, unendlich reich,
und Juniorchef der Welt.
Sein Vater hat ihn über alles
in der Schöpfung gestellt.
7. Doch dann sah er uns Menschen an
in uns'rer Sündennot;
er wusste: Wir sind fern von Gott,
uns droht der ew'ge Tod.
8. Wir brauchen ihn, sonst geh'n wir verlor'n,
das war Jesus klar.
Der Vater fragte: "Willst du geh'n?"
Da sagte Jesus: "Ja!"
9. All die große Herrlichkeit,
die gab er für uns auf.
Und im Stall, dreckig und alt,
da begann sein Erdenlauf.
10. Zuvor war er unendlich reich.
Von da an bettelarm.
Zuvor lebte er im Himmelreich.
Im Stall war's nicht mal warm.
11. Undendlich mächtig war er zuvor.
Doch jetzt ein schwaches Kind.
Er wurde so ein Mensch wie wir,
damit wir nicht verloren sind.
12. Die Engel dienten ihm zuvor.
Doch jetzt nur Hirten vom Feld.
Arm, verfolgt und unscheinbar,
so kam er in uns're Welt.
13. All das gab er gerne auf
für dich und dich und mich.
Und selbst am End' den Kreuzestod
nahm er für uns auf sich.
14. Wenn du dem Kind im Stall vertraust,
dann triffst du die richtige Wahl.
Dann führt dich Jesus ins Himmelreich
an einen Ort ohne Qual.
15. Drum feiern wir das Weihnachtsfest,
weil da das Wunder geschah:
Gottes Sohn wurde für uns Mensch,
die Erlösung wurde wahr.
16. Sitzt du an Weihnacht' unter'm Baum,
dann denke bitte dran:
Mit diesem kleinen Jesuskind
bricht für dich die Rettung an.






