Birgit Anita Wiese: Ein Brief für Dich:-) Dein Blick auf mich

Meine Liebe, mein Lieber,
schön, Dich zu sehen! Schön, dass Du herkommst, um Dich bei mir zu erfrischen, um bei mir Neues und Frisches abzuholen. Ja, es ist das frische Wort, das Dich weiterbringt, ermutigt, fördert.
Das frische Wort von mir ist es, das Dir aufzeigt, wo Du Dich selbst noch hinderst, in das zu kommen, was ich Dir geben möchte. Ja, oft hinderst Du Dich selbst daran, das zu empfangen, was ich Dir geben möchte.
Das liegt daran, daß Du andere Dinge für wichtig erachtest, dass Du Dich ablenken läßt von Dingen, von Menschen. Das liegt daran, dass Du die Prioritäten nicht so setzt, dass ich an erster Stelle stehe, dass Du Deinen Blick nicht auf mich richtest.
Weißt Du, ich möchte Dich immer mehr lehren, Deinen Blick auf mich gerichtet zu lassen, egal, wie es um Dich herum aussieht. Ja, manches Mal stehst Du in schwierigen Dingen, in Dingen, die anstrengend sind, die aber immer wieder Deine Entscheidung brauchen, dass Du auf mich schaust, dass Du Dir von mir die Perspektiven aufzeigen läßt, die ich in dieser Situation habe.
Weißt Du, ganz oft ist Ablenkung, ist Trubel, das 'viel-los-sein' eine Strategie, die Dich abhalten soll, auf mich zu schauen, Deinen Blick auf mich gerichtet zu lassen.
Weißt Du, es ist so wichtig, dass Du nicht nur morgens den Tag mit mir beginnst, um von mir zu hören, um mein Reden aufzunehmen, sondern es ist wichtig, dass Du den ganzen Tag über den Blick auf mich gerichtet hälst.
Denn sonst können andere Dinge kommen und Dir ganz schnell das rauben, was ich Dir geschenkt und gegeben habe. Dann kommen Energiekiller, anstrengende Leute, die Dir das rauben wollen, was Du schon von mir empfangen hast. Weißt Du, deshalb ist es so wichtig, daß Du den Blick auf mich gerichtet hälst. Damit das Sein in meiner Gegenwart nicht ein Zeitpunkt ist, sondern etwas, dass permanent stattfindet.
Ich möchte, dass Du mit allem zu mir kommst, dass Du im ständigen Kontakt / Gespräch mit mir bleibst. Ich möchte, dass Du Dir immer wieder von mir Situationen erklären läßt, in denen Du stehst. Das müssen keine langen Gespräche / Gebete sein. Ganz oft kannst Du einfach nur sagen: 'Herr hilf!' oder 'Jesus, was sagst Du dazu?' Weißt Du, das sind ganz einfache Situationen, wo Du mich dann einlädst und ich bitte Dich, daß Du mir glaubst, dass ich Dir antworten und helfen möchte.
Weißt Du, dann wird Glaube konkret, erlebbar, auch für Dich anfaßbar, greifbar. Dann erlebst Du konkret, wie ich zu Dir in einzelnen Situationen rede, wie ich Dir vielleicht auch Menschen über den Weg schicke, für die Du beten kannst, die Du segnen kannst.
Weißt Du mein Kind, ganz oft geht es in den Dingen, in denen Du stehst, gar nicht um Dich selbst, ganz oft geht es um die Menschen, mit denen Du in verschiedenen Situationen zu tun hast. Weißt Du, in meinem Wort heißt es, dass es mit Hiob besser wurde, als er anfing, für seine Freunde zu beten. Weißt Du, ganz oft ist es so, dass die Menschen in Deinem Umfeld Ermutigung brauchen oder jemanden, der geistlich beurteilen kann, der in die Situation hineinsehen kann und ich bitte Dich, dass Du lernst, Dich nicht so sehr um Dich selbst, um Deine Nöte, Deine Prozesse, Deine Sorgen zu drehen, sondern dass Du lernst, trotz Deiner Nöte, Sorgen, Prozesse offen zu sein für das, was andere gerade aktuell brauchen, offen zu sein, für die Dinge, die Du anderen vielleicht gerade aktuell geben und sagen kannst.
Ja, ich möchte natürlich gefragt, gebeten werden, aber ganz oft weißt oder ahnst Du schon, was dann aktuell dran ist und Du kannst Dir ganz kurz und schnell mein 'o.k.' abholen und dann: Geh los!
Lasse nicht nach, andere zu ermutigen, in anderen das Gute und mein Wirken zu sehen. Segne die Menschen, die Dich beanspruchen, segne die, die Du als anstrengend und nervend empfindest. Bete dafür, daß ich Dir Meine Augen gebe, zu sehen, dass ich Dir aufschließe, warum manche Menschen anstrengend sind, dass ich Dir aufzeige, wo eigentlich ihre Seelen Hunger leiden, weil sie mich nicht kennen, weil sie gar nicht - so wie Du - die Möglichkeit haben, sich in meiner Nähe zu erfrischen. Weil sie gar nicht die Möglichkeit haben, von mir zu hören, sich von meinem Brot des Lebens zu ernähren.
Weißt Du mein Kind, Du lernst immer mehr, was es heißt, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde mit mir zu leben. Du lernst es, was es heißt, mit mir verbunden zu sein, was es heißt, dass Du die Rebe bist und ich der Weinstock. Du lernst, was es heißt in mir und an mir dranzubleiben. Für Dich sind es ganz oft nur wenige Schritte wieder in das zu kommen, wo Du bereits warst, wieder zurück zu meinem Vaterherz zu kommen. Lege das ab, was Dich trennt. Lege ab, wo Du selbst Dinge in die Hand nimmst, lege ab, wo Du Deine Vorstellung von den Dingen durchdrücken willst, lege ab, wo Du mich in Schubladen steckst, wo Du aufgehört hast, Dich auf mein individuelles Reden einzulassen. Lege all' das ab und Du wirst wieder eintreten in meine Gegenwart.
Wie gesagt: Für Dich sind es wenige Schritte, zu mir zu kommen. Ich bitte Dich, für die da zu sein, die mich nicht kennen, die Dich brauchen, damit sie von mir hören und von dem, was ich durch Dich zu sagen habe. Verschließe Dich dem nicht, indem Du Dich selbst abhältst, denn ich möchte so gerne, dass Du Salz und Licht bist. Ich möchte so gerne, dass Du ein Segen wirst / bist für andere.
Beraube Dich selbst nicht durch Deine Haltung, damit ich durch Dich das tun kann, was ich so gerne tun möchte. Also lege alles bei mir ab und öffne Dich für die Begegnungen, die ich Dir schenke und glaube mir, daß Du nicht leer ausgehen wirst, dass Du nicht leerlaufen wirst, wenn Du Dich unter mein Lebenswasser stellst, bleibst Du gefüllt. Trete nicht heraus durch Deine Haltung, bleibe unter meinem Lebenswasser und Du bleibst gefüllt. Du Liebe, Du Lieber, bleibe in mir, lasse Deinen Blick auf mich gerichtet und dann siehe, was ich durch Dich tun werde! Du Liebe, Du Lieber, ich liebe Dich so sehr! Du bist mir so wertvoll und kostbar!
Und nun: Augen auf! ;-)
Dein Dad
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Eingereicht vom Herausgeber/Autor: Birgit Anita Wiese, "Anita" ein Glaube.de-Mitglied
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