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17-04-09

David Wilkerson: Was es heißt aus Glauben zu leben

"Siehe, der Aufgeblasene, unaufrichtig ist seine Seele in ihm; aber der Gerechte wird durch seinen Glauben leben" (Habakuk 2,4, kursiv von mir; Schlachter). Der Satzteil, den ich hier betone, ist Christen überall in der Welt geläufig. Die Jahrhunderte über hat das "Leben aus dem Glauben" die täglichen Entscheidungen von Gläubigen in jeder Generation motiviert.


Habakuks Prophetie hier ist die erste Erwähnung des Prinzips vom Leben aus dem Glauben. Später, im Neuen Testament, führt der Apostel diesen Satzteil dreimal ins Feld. Und heute ist Habakuk 2,4 immer noch einer der meist gepredigten Texte in der ganzen Schrift. Er bildet die Grundlage für viele Gemeindelehren. "Aus dem Glauben leben" spricht davon, wie wir gerechtfertigt und geheiligt werden, wie wir Frieden und Freude finden, wie wir Sieg über die Sünde erlangen. Diese sind alles wunderbare Anwendungen von Habakuks kraftvoller Wahrheit.

Doch möchte ich mich auf den geschichtlichen Zusammenhang dieses Abschnitts konzentrieren. Als Habakuk vom "Leben aus dem Glauben" sprach, sollte das Israel helfen, zu wissen, wie man einer kommenden Krise begegnet. Hier war eine ewige Wahrheit dazu bestimmt, dem Volk zu helfen durch ein Unheil zu steuern, das bald über sie hereinbrechen sollte. Und sie wurde in einer Zeit übermittelt, die unserer heutigen Zeit sehr ähnlich war.

Habakuk hatte eine schreckliche Last vom Herrn erhalten über ein zerstörerisches Unheil, das über Israel kommen würde. Zu jener Zeit wurden Gottes Gebote missachtet und verachtet. Richter entschieden zugunsten der Gottlosen. Die Wohlhabenden benutzten Gottes Gebot, um die Armen auszuplündern und Reichtümer durch krumme Praktiken anzusammeln. Habsucht wurde zu einer Volksbegierde.

Habakuk war über alles, was Gott ihm zeigte, tief bekümmert. Die Schrift nennt dies "die Last, die der Prophet Habakuk geschaut hat" (1,1). Weltlichkeit hatte die Gemeinde infiltriert. Die Sittlichkeit war in den Nationen rings um zusammengebrochen. Als Habakuk dies alles erblickte, schrie er: "Herr, warum all diese Bosheit? Warum triumphiert der Gottlose über den Gerechten?"

"Warum lässt du mich Bosheit sehen und siehst dem Jammer zu? Raub und Frevel sind vor mir; es geht Gewalt vor Recht. Darum ist das Gesetz ohnmächtig, und die rechte Sache kann nie gewinnen; denn der Gottlose übervorteilt den Gerechten; darum ergehen verkehrte Urteile." (Habakuk 1,3-4; Luther)

Habakuk fragte den Herrn, wie lange er solch eine Pervertiertheit weiterhin zulassen würde: "Deine Augen sind zu rein, als dass du Böses ansehen könntest, und dem Unrecht kannst du nicht zusehen! Warum siehst du dann aber den Räubern zu und schweigst, wenn der Gottlose den verschlingt, der gerechter ist als er?” (1,13). “Wie lange, HERR, rufe ich schon um Hilfe, und du hörst nicht! Wie lange schreie ich zu dir: Gewalttat! – doch du rettest nicht ?” (1,2; Elberfelder).
Gerade als der Prophet von dieser Last überwältigt wurde, gab Gott ihm eine unglaubliche Schau

“Seht euch um unter den Nationen und schaut zu und stutzt, ja, staunt! Denn ich wirke ein Werk in euren Tagen – ihr glaubtet es nicht, wenn es erzählt würde.” (Habakkuk 1,5; Elberfelder). Der Herr sagte Habakuk: “Ich werde eine Zuchtrute aufrichten, die Gericht über das Land bringen soll. Und es wird alles mein Tun sein. Wenn ich euch sagen würde, wie schnell es kommen wird und wie entsetzlich es sein wird, ihr würdet es nicht glauben."

Hier ist das Wort, das Habakuk über Gottes Zuchtrute bekam: "Die Chaldäer kommen! Sie werden die Weite des Landes durchziehen und alles auf ihrem Weg verschlingen” (1,6; vgl. die King James Version).

Diese grauenhafte Schau erschütterte Habakuk bis ins Mark. Er sagt uns: "Als ich es vernahm, da erbebte mein Leib, bei dem Schall erzitterten meine Lippen: Fäulnis drang in meine Knochen, und ich bebte in mir, dass ich am Tag der Bedrängnis ruhig sein möge: wenn er heraufkommt gegen das Volk, er wird bei ihnen mit seinen Truppen einfallen." (3,16; aus dem Englischen).

Nun dachte Habakuk über seine Berufung als Prophet nach. Er wusste, dass der göttliche Überrest in Israel zu ihm kommen und ihn fragen würde: "Wie können wir diese bevorstehenden Dinge durchstehen? Wenn unsere Nation und jene um uns herum unter Gottes Züchtigung stehen, was werden wir tun? Wie werden wir leben? Und was erwartet der Herr von uns?"

Ich höre dieselben Fragen, die gerade jetzt von Gottes Volk gestellt werden, in einer Zeit, in der unsere Welt einem zunehmenden Unheil gegenübersteht. Und der Umbruch, den wir sehen, ist ganz bestimmt das Werk Gottes. Wieder einmal hat er sich erhoben, um mit Habsucht und einer Sodom entsprechenden Perversität fertigzuwerden. Er hat seine Rute auch gegen das gierige Ausrauben von Witwen und dem Übervorteilen der Armen erhoben.

Wie reagierte Habakuk? Er verbarg sich mit dem Herrn im Gebet. Er veranlasste sein Herz, auf den Herrn für ein Wort zu seinem Volk zu warten. Hier kommt, wie der Prophet sein Gebet begann: "Auf meinem Wachposten werde ich stehen und auf den Wall mich stellen: Ich werde Ausschau halten, um zu sehen was er mit mir reden wird, wie ich antworten mag, wenn ich zurechtgewiesen werde" (2,1; kursiv von mir; aus dem Englischen). Beachte, dass Habakuk damit begann, sein Herz einer Zurechtweisung zu öffnen. Er betete: “Herr, lass dein Werk beginnen, indem du mich zuerst in Augenschein nimmst.”

Wir wissen, dass Habakuk bereits Gottes Langsamkeit, seine Gebete zu beantworten, hinterfragt hatte: "Wie lange soll ich rufen, und du hörst nicht?". Ich frage mich, ob Habakuk ein bisschen mit einem "Jona-Syndrom" bei sich selbst zu tun hatte. Er wusste, er würde es nicht wagen, sich hämisch zu freuen und sagen: "Ich habe es dir gesagt", da Gott den Hochmütigen erniedrigen würde.

Der Herr hatte Habakuk ein Wort gegeben. Und es veränderte das Gebet des Propheten von: "Warum hast du dein Gericht zurückgehalten?" zu "Herr, wenn du richtest, erinnere dich an dein Erbarmen." "Ich habe deine Rede vernommen und hatte Angst: O, Herr, belebe dein Werk in der Mitte der Jahre... im Zorn gedenke des Erbarmens" (3,2; aus dem Englischen).
Habakuk bekam die Anweisung, die Vision niederzuschreiben

Das unglaubliche Wort, das Habakuk erhielt, war nicht nur für seine Tage gedacht, sondern für alle Generationen, bis in unsere gegenwärtige Zeit: "Es wird nicht ausbleiben" (Habakuk 2,3; Elberfelder). Gott machte Habakuk deutlich, dass dieses Wort nicht für Stolze war oder jene, die sich Fleisch zuwenden und den Versprechungen von Menschen vertrauen.

Gerade jetzt setzen Viele in Gottes Haus ihre Hoffnung auf Staatshilfen – Billionen, welche die Wirtschaft retten, das Finanzsystem bewahren und Millionen von Arbeitsplätzen verschaffen soll. Sie hoffen, dass die klügsten Führungskräfte unseres Landes unsere Probleme lösen und uns zurück zu Reichtum bringen. Oh, wie arrogant zu meinen, dass Geld die Wege des Menschen beheben könnte! Wie hochmütig, zu glauben, dass unsere Währung Gottes gerechten Wegen widerstehen kann.

"Aus Glauben" ist der einzige Weg mit dem Gottes Volk jemals einem Unheil oder einer Bedrängnis entgegentreten kann. Es war der einzige Weg in den Tagen Habakuks, es war der einzige Weg in jeder alttestamentlichen Generation, und es war der einzige Weg in den Zeiten des Neuen Testaments. Jetzt, in unserer gegenwärtigen Katastrophe steht dieselbe grundlegende Wahrheit: "Der Gerechte wird durch seinen Glauben leben".

Doch was heißt es, aus seinem Glauben zu leben? Gottes Wort zeigt uns, es heißt mehr als einfach zu glauben. Aus seinem Glauben leben bedeutet, Gottes Hand und seine Heiligkeit in allen Katastrophen und Erschütterungen zu sehen: "Der HERR hat sich kundgetan und Gericht gehalten" (Psalm 9,17; Luther).

"Wenn deine Hand erhoben ist, sehen (die Gottlosen) es nicht." (Jesaja 26,11; aus dem Englischen). Die Welt sieht nicht, wie Gott seine Hand erhebt um Züchtigung zu bringen. Aber jene, die durch Glauben leben, gestehen bereitwillig ein: "Was wir sehen ist Gottes Hand am Wirken. Dies ist seine Heiligkeit, die hergestellt wird. Er hält sein Wort."

Wenn wir aus Glauben leben sollen, müssen wir eine ehrerbietende Furcht vor Gottes Macht haben. Und es ist unmöglich, heute in der Welt nicht seine ehrfurchtgebietende Macht am Werk zu sehen. Denk daran, die Schrift sagt: "Das Vermögen des Reichen ist seine feste Stadt" (Sprüche 18,11; Elberfelder). Doch in der Zeit von nur zwei Wochen erschütterte Gott die ganze Erde, indem er ihr einst mächtiges Finanzkreditsystem herunterfuhr.

Was sonst als die Kraft Gottes könnte Menschen bewegen, das Vertrauen in ihre angehäuften Vermögen zu verlieren, indem sich Billionen innerhalb von Wochen auflösen. Sein Gericht ist klar am Werk. Doch was für ein Erbarmen erweist er auch, indem er den Betrug aufdeckt, der in Finanzinstitutionen weltweit stattfindet. Was für eine Gerechtigkeit stellt er her, indem er die Manipulationen von Kreditgesellschaften abstellt, welche die Armen betrogen.

Wir wissen, dass Gott keine Freude hat, zu züchtigen. Die Schrift sagt, dass es ihm keinen Gefallen bereitet. Dennoch sagt sein Wort, dass alles Gold und Silber von Maulwürfen verschlungen wird (siehe Jesaja 2,20). Es wird geschehen "aus Furcht vor dem HERRN und vor seiner majestätischen Pracht, wenn er sich aufmachen wird, die Erde zu schrecken." (2,19; Schlachter). Das ist alles dazu gedacht, um die Ehrfurcht gebietende Gottesfurcht zu allen Nationen zu bringen.
Diese zwei Seiten von Gottes Wesen – gerechtes Gericht und barmherzige Liebe – erfordern, dass wir aus Glauben leben

Derselbe Gott, der seine gewaltige Macht ausübt, um "die Erde zu schrecken", ist derselbe liebende Vater, der als unser Schutz und Hüter wirkt. Bedenke: auf der einen Seite sagt uns Jesaja: "Von ihrer Sünde sprechen [die Sünder] offen wie Sodom, sie verschweigen sie nicht. Wehe ihrer Seele! Denn sich selbst tun sie Böses an." (3,9; Elberfelder). Doch genau im nächsten Vers redet er zu uns: “Sagt vom Gerechten, dass es ihm gutgehen wird, denn die Frucht ihrer Taten werden sie genießen. ” (3,10; Elberfelder). Trotz all des schrecklichen Bebens werden jene, die aus Glauben leben, sicher und gesund bewahrt werden.

Gerade jetzt, glaube ich, benötigt die Gemeinde einen Auffrischungskurs hinsichtlich der Majestät und Macht Gottes, so wie bei Hiob. Der Herr sagte zu Hiob im wesentlichen: "Was höre ich all diese düstere, hoffnungslose Rede von dir? Steh auf und hör mir zu:

“Ich habe die Erde gegründet. Ich habe das Licht und die Finsternis gemacht. Ich habe den Regen geschaffen, Schnee, Eis und Wind. Ich habe den Vögeln Flügel gegeben und ernähre die Tiere im Feld. Ich bin Herr über die gesamte Natur. Sag mir, Hiob, wer kann mit seiner Stimme so donnern wie ich? Wer kann in das Herz jedes Menschen schauen und seinen Zustand sehen? Wer ist in der Lage die Überheblichen zu erkennen, sie auszumachen und sie zu erniedrigen?"

Geliebte, derselbe Gott, der den Namen und die Adresse jeder stolzen Person kennt, kennt auch deinen Namen, deine Adresse, deinen Zustand. Und er wird dich all deine Tage in seinem Herzen bewahren, durch jedes Unheil hindurch. Dies zu akzeptieren bedeutet aus Glauben zu leben.

Wenn ich aus Glauben lebe, werde ich nicht die Zukunft der Gemeinde Gottes in unheilvollen Zeiten fürchten. "Auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen" (Matthäus 16,18). Diese Zusage von Jesus hat den Glauben von Generationen gestärkt. Und sie ist dazu gedacht uns jetzt in unserer gegenwärtigen weltweiten Katastrophe aufrechtzuerhalten.

Wir haben auch diese Warnung: "Dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden" (1. Timotheus 4,1; Luther). In gefährlichen Zeiten, wie der unseren, werden Leiter aufstehen, "dabei haben sie den Schein von Gottseligkeit, deren Kraft aber verleugnen sie" (2. Timotheus 3,5; Schlachter). Unter dem Einfluss dieser falschen Leiter wird die Liebe von vielen Gläubigen kalt oder lauwarm werden. Andere werden ihren Glauben gänzlich verlieren und von Christus abfallen.

Doch, gemäß Joel wird Gott zur gleichen Zeit seinen Geist auf alles Fleisch ausgießen (siehe Joel 2,28-29). Der Psalmist schreibt: "Du sendest deinen Geist aus... und du erneuerst das Antlitz der Erde" (Psalm 104,30; aus dem Englischen). Gottes Geist wurde niemals aufgebraucht. Er kann sich ergießen, wie ihm gefällt. Und immer wenn dies geschieht "werden zehn Männer... einen [Gläubigen] an seinem Gewand fassen, ihn festhalten und sagen: Wir wollen mit euch gehen; denn wir haben gehört: Gott ist mit euch." (Sacharja 8,23; aus dem Englischen).

Erfasst du das Bild? Inmitten unheilvoller Zeiten wird es eine große Ernte geben. Die Unerretteten werden zu Gläubigen werden und schreien: "Gott ist eindeutig mit dir. Sag mir, wie kann ich diesen Frieden erfahren?"
Wenn ich aus Glauben leben soll, dann muss ich es Noah gleichtun und eine Arche bauen, um den Sturm zu überstehen

"Durch Glauben baute Noah,... von Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses." (Hebräer 11,7; Elberfelder). Die Arche, die Noah baute, stellt Jesus Christus dar. Es gibt keinen anderen sicheren Ort auf Erden. Als Jesaja von einem König prophezeite, der kommt um in Gerechtigkeit zu regieren, beschrieb er eindeutig Christus: "Ein Mann wird sein wie ein Bergungsort vor dem Wind und ein Schutz vor dem Sturm, wie Wasserbäche in dürrer Gegend, wie der Schatten eines gewaltigen Felsens in einem lechzenden Land" (Jesaja 32,2; aus dem Englischen).

Überall auf der Welt suchen Menschen verzweifelt nach einem sicheren Ort, um ihr Geld zu verwahren. Eine Vielzahl kauft Gewehre, um ihre Familien zu schützen, für eine Zeit, von der sie glauben, dass es eine düstere Zeit sein wird, in der sich jeder selbst der Nächste ist. Eingeschlossen bibelgläubige Christen.

Doch gibt es keinen Ort garantierter Sicherheit auf Erden, außer dass man fest in Jesus bleibt. Ich lege dies nicht als irgendeine Art leerer Theologie dar, die Christen oft gedankenlos dahersagen. Über zweitausend Jahre haben jene, die Jesus um Sicherheit vertrauten, bewiesen, dass Gottes Wort wahrhaftig ist. "Ein fester Turm ist der Name des HERRN; zu ihm läuft der Gerechte und ist in Sicherheit" (Sprüche 18,10; Elberfelder).

Wir wissen auch, dass im Laufe der Jahrhunderte jene, die Jesus vertrauten, viel gelitten haben. Seit der Zeit des Kreuzes wurden sie gemartert, einige auf brutale Weise. Neutestamentliche Gläubige verloren ihre Häuser und Felder und lebten in Höhlen. Seitdem haben Viele in Unglückszeiten Arbeitsstelle und Heimat verloren. Viele andere sind in Kriegen und an Naturkatastrophen gestorben.

Geliebte, kein wahrer Prediger von Gottes Wort wird jemals zusagen, dass ihr nicht leiden werdet, dass ihr kein Eigentum verliert, dass euer Lebensstil gesichert sein wird. Aber es gibt eine große Wolke von Zeugen im Himmel, die uns allen, die wir Jesus lieben, sagen würden: "Es ist wahr, dass wir in Christus sicher waren – auf ewige Weise sicher. Seine Gnade war ausreichend für jede Krise. Ja, es gab Zeiten des Schmerzes, Leidens und harter Zeiten. Aber keine Prüfung kann dich jemals von Christus trennen, die Arche der Sicherheit."

Ich schließe mit der wunderbaren Verheißung aus 1. Petrus 1,3-9:

"Nach seiner großen Barmherzigkeit hat er uns wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für euch, die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung, die bereit steht, in der letzten Zeit geoffenbart zu werden.

Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi; den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, über den ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude jubelt; und so erlangt ihr das Ziel eures Glaubens: die Rettung eurer Seelen."

 

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Ein Artikel von Glaube.de
Autor: David Wilkerson
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Bearbeitet: Redakteur bei Glaube.de: Jürgen Motzkus
Foto: sxc.hu
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