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23-02-06

Die Sonne strahlt in mein Gesicht

(Jer. 10, 23 / 5. Mose 8, 3 / Mt. 4, 4)


Die Sonne strahlt in mein Gesicht,

ich freu mich über so viel Licht.

Denn wieder ist ein Tag geborn,

die Schlacht ist für die Nacht verlorn.

Wenn nur ein Strahl das Dunkel bricht,

strahlt auf das helle Morgenlicht.


Was dieser Tag auch bringen mag,

hängt nicht an dem, was ich beitrag.

Auch in den Sternen liest man nicht,

ob's durchweg schön bleibt oder nicht.

Gott selbst hat sich das ausgedacht -

den Wechsel zwischen Tag und Nacht.



Wir schmieden den perfekten Plan,

der Mangel treibt uns Menschen an.

Dann gehn wir stumpf der Arbeit nach

und sind am Ende viel zu schwach,

nur um ganz vorn dabei zu sein.

Kann das der Sinn des Lebens sein?



So mühn wir uns von früh bis spät,

und sehn nicht, wie die Zeit vergeht.

Einmal im Jahr, das war's auch schon,

geht's in den Urlaub - Vollpension.

Dort mimt man dann den reichen Mann,

der sich das alles leisten kann.



Doch Schönheit hält nicht lange an,

die Sonne sinkt, die Nacht folgt dann.

Das Leben blüht in diesem Kreis -

es braucht die Ruhe und den Schweiß.

Vor allem aber wolln wir schaun,

dass wir das Leben sicher baun.



Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,

es braucht schon mehr zum Glücklichsein.

Auch wenn dein Gold im Beutel blitzt,

weil du in hohen Ämtern sitzt -

um welches Zentrum dein Herz kreist,

zeigt, welchen Gott du wirklich preist.



Gott gab uns diese Lebenszeit;

sie mündet in die Ewigkeit.

Ist jeder Tag ein Pflasterstein

auf deinem Weg zu IHM hinein,

achte darauf, wonach du strebst,

damit du weißt, wofür du lebst.


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Ein Artikel von www.glaube.de
Textbearbeitung: Jürgen Motzkus / Redaktionsmitarbeiter Glaube.de
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Eingereicht vom Autor Mirko Swatoch, Glaube.de-Nick: Opalix, www.mirko-swatoch.de.vu
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