Die Taufe im Heiligen Geist

Wer empfängt die Kraft des Heiligen Geistes?
In diesem oben zitierten Text spricht Jesus direkt seine Jünger an, indirekt aber sind hier alle angesprochen die seine Erlösung für sich persönlich angenommen haben, alle Kinder Gottes. Auch über die Christen, die erst später und an vielen anderen Orten gläubig wurden, lesen wir in der Bibel, dass sie die Kraft des Heiligen Geistes empfingen. Um die Kraft des Heiligen Geistes empfangen zu können, muss man zumindest errettet, wiedergeboren sein. Im Kapitel 4 des Glaubens-Grundkurses hatten wir im Zusammenhang mit der Wassertaufe die Begebenheit betrachtet, bei der noch während der Predigt des Petrus der Heilige Geist auf die Zuhörer fiel, die gerade erstmals das Wort Gottes hörten.
Es gibt eine Vielfalt von Begriffen im Bezug auf unsere neue Identität: Erlösung, Kinder Gottes, errettet, wiedergeboren... Es geht aber, wie man es auch umschreibt, um das Gleiche: eine neue Identität in Christus erhalten zu haben. Nichts zusätzliches ist nötig um wiedergeborener Christ zu sein. Weder die Wassertaufe noch die Geistestaufe sind Voraussetzungen für die Errettung. Die Bibel sagt ganz klar in Johannes 3, 16: So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Kommen wir zurück zur Anfangsfrage: Wer empfängt die Kraft des Heiligen Geistes?
Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel gibt, den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! Lukas 11, 13
Den Heiligen Geist empfangen die Kinder des Himmlischen Vaters, "die ihn bitten".
Wenn du bestimmte Gaben nicht empfangen willst, oder irgendwie noch mit Hemmungen oder Angst bezüglich bestimmter Phänomene behaftet bist, dann sei ganz entspannt, denn erstens kommt der Heiligen Geist nicht über uns, wenn wir dafür noch gar nicht bereit sind (er ist ein Kavalier), und zweitens wird uns der uns über alles liebende himmlische Vater nur das geben, was gut für uns ist - und auch nur das, womit wir (jede einzelne individuell) umgehen können. Eine Bibelstelle, welche noch mal zeigt, dass nur die Kinder Gottes den Heiligen Geist empfangen, finden wir in Johannes 14, 17: ...den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
Der Heiligen Geist wird nur ausgegossen über die Kinder Gottes, nicht über ungläubige Menschen. Man muss also zuerst ein Kind Gottes sein, um den Heiligen Geist empfangen zu können. Das ist die grundsätzliche Voraussetzung.
Dieses Empfangen der Kraft des Heiligen Geistes ist die zweite Erfahrung eines Christen. Die erste ist die Wiedergeburt, und die zweite, die du erfahren kannst, wenn du das möchtest, ist die Erfüllung mit dem Heiligen Geist.
Dies ist eine freiwillig zu empfangen Zugabe. Es ist eine Zugabe: Gott gibt es uns etwas zu Erlösung hinzu; aber diese Erfüllung mit dem Heiligen Geist kommt nicht automatisch mit der Bekehrung. Die Bibel sagt, dass dieses Geschenk erhält, wer darum bittet, unaufgefordert ist diese Erfahrung eher selten (wenngleich möglich).
Zur Bekehrung brauchen wir den Heiligen Geist, ohne sein Einwirken geht es nicht. Aber die Erfüllung mit dem Heiligen Geist ist noch mal etwas anderes.
Wir, die Gläubigen, sind "der Tempel des Heiligen Geistes", wie es in 1. Korinther 3,16 ausgedrückt wird. Wir sind das "Haus Gottes". Zuerst wird ein Haus gebaut, das ist in diesem Fall unser neu geborener Geist. Wenn das Gebäude fertig gebaut ist, zieht jemand (der Heilige Geist), in das Haus (unseren Geist) ein.
Der Heilige Geist wohnt in unserem (durch die Wiedergeburt erneuerten) Geist. Nicht in unserer Seele oder in unserem Körper, sondern in unseren Geist, denn Gottes Geist kann nur mit unserem Geist kommunizieren. Und umgekehrt: nur unser Geist (nicht die Seele und auch nicht der Leib) kann mit Gottes Geist in Verbindung treten.
Du kannst zum Beispiel mit deinem Tast- oder Geruchssinn nicht mit Gott in Berührung kommen. Auch kann man Gott nicht optisch oder akustisch wahrnehmen. Es gibt zwar gelegentlich Situationen, in denen Christen (oder die, die es werden sollen) Erscheinungen haben, in denen sie real Jesus hören oder sehen, das ist aber nicht Gottes gängige Art zu reden. Die derartigen Begebenheiten, von denen die Bibel berichtet, sind jeweils an ganz besondere Umstände gekoppelt. Paulus erlebte eine solche sichtbare und hörbare Begegnung mit Jesus, da er in seinem Hass auf die Christen als gesetzlicher Religionshüter wohl anders nicht für Gott erreichbar gewesen wäre.
Was empfangen wir mit dem Heiligen Geist?
Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Apostelgeschichte.2, 4
Hier wird berichtet, was zum ersten Pfingstfest der Geschichte der Gemeinde Jesu Christi passierte. "Sie fingen an, in anderen Sprachen zu reden." Das ist kein unkontrolliertes, ekstatisches Plappern, sondern eine richtige Sprache, denn es heißt hier "... wie der Geist ihnen gab auszusprechen." Der Heilige Geist gibt keine verdrehten, unrealistischen Sachen - wohl aber kommt es vor, dass die Seele des Menschen solche Phänomene produziert. Wie man im zweiten Kapitel der Apostelgeschichte weiter lesen kann, verstanden ausländische Besucher der Stadt das, was die Jünger sagten - also redeten sie eindeutlich eine beziehungsweise mehrere "echte" Sprachen, "wie der Geist ihnen gab, auszusprechen".
Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Traumgesichte haben... zitiert Lukas in Apostelgeschichte 2, 17 den Propheten Joel aus dem Alten Testament. Hier ist von Geist "ausgießen" die Rede - gemeint ist das gleiche wie mit den Begriffen "Taufe im Heiligen Geist", "Erfüllung mit dem Heiligen Geist" und anderen..
Mehrere Ereignisse in bezug auf die "Erfüllung", "Ausgießung" oder "Taufe" im Heiligen Geist werden uns in der Apostelgeschichte berichtet. Das erste Ereignis war, wie bereits beschrieben, das Pfingstfest:
Und als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, als führe ein gewaltiger Wind daher, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen. Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation unter dem Himmel. Als aber dieses Geräusch entstand, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder einzelne sie in seiner eigenen Mundart reden hörte. Sie entsetzten sich aber alle und wunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind? Apostelgeschichte 2, 1-8
Hier ging es darum, aus einer verängstigten Gruppe von Menschen, die sich hinter verschlossenen Türen zusammenfand, Menschen zu machen, die mutig das Evangelium weitersagten. Das Reden in Sprachen war nur eine Begleiterscheinung, genauso wie die Feuerzungen, von denen berichtet wird. Es ging nicht um Flammen und Sprachen, es ging darum, dass die kleine Gruppe von Nachfolgern Jesu Kraft bekam, Zeugen dessen zu werden, was sie mit Jesus erlebt hatten.
Wann kam der Heiligen Geist, worauf mussten die Jünger warten?
Auf den Tag des Pfingstfestes. Nicht darauf, dass allen unter ihnen ausreichend gebetet hatten, oder Buße getan für irgend welche Sünde, oder Uneinigkeit unter den Brüdern beseitigt, oder sonst etwas.
Der Heilige Geist kommt, wenn wir darum bitten, haben wir in Lukas 11, 13 gelesen.
Wir bauen das Haus. Wir erinnern uns; wir sind der Tempel des Heiligen Geistes (1. Korinther 3, 16). Die Wiedergeburt ist das Erbauen des Hauses (des neuen Geistes), der Heilige Geist zieht ein, wenn das Haus erbaut ist.
Nicht erst dann, wenn alles perfekt gestrichen und tapeziert wurde. Die Innengestaltung des Hauses erledigt er mit uns zusammen, Zimmer für Zimmer, und wie schon gesagt nur das und nur so viel, wie der einzelne Gläubige zu bewältigen vermag. Aber wir müssen nicht zuerst selbst Großputz machen, bevor der Heilige Geist einziehen kann. Er wartet auf dich, bis du ihm dein Ja gibst und ihn einlädst!
Was waren nun die wahrnehmbaren Zeichen als der Heilige Geist kam? Wer fing an, in anderen Sprachen zu reden, die Christen oder der Heilige Geist in ihnen? Wo liegt der Unterschied zwischen Taufe im Heilige Geist und Erfüllung mit dem Heiligen Geist? Gibt es einen Unterschied zwischen Ausgießung des Heilige Geistes und Geistestaufe?
Bitte überlege bei jeder einzelnen Frage, ob du die Antwort schon geben kannst. Wenn du es noch nicht genau weiß, ist das auch nicht weiter tragisch, der Text aus Apostelgeschichte 2 gibt auf die meisten dieser Fragen Antworten.
Dieses Pfingstereignis war von Gott genau auf den Tag des damals von den Juden begangenen Pfingstfestes (50 Tagen nach dem Fest der Erstlingsgabe) geplant, darauf war also das Warten ausgerichtet. Es gab ein Brausen wie vom Wind, feuerähnliche Zungen (man kann sich Flammen vorstellen), die sich auf jeden Einzelnen niederließen und das Reden in anderen Sprachen. Das war für jeden der Nachfolger Jesu, aber auch für die Bevölkerung draußen wahrnehmbar.
Das Reden in anderen Sprachen ist immer noch die häufigste Begleiterscheinung der Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Wir lesen "und sie fingen an, in anderen Sprachen zu reden" - wer fängt also an zu sprechen? Die Jünger fingen an, in der ihnen unbekannten Sprache zu reden, nachdem der Heilige Geist sie erfüllt hatte.
Weiter heißt es "wie der Geist ihnen gab auszusprechen." Das heißt, dass der Heilige Geist die Art der Sprache austeilt - aber den Mund öffnen und reden müssen wir selbst. Wir haben bereits festgestellt, dass es für ein bestimmtes Ereignis oft unterschiedliche Begriffe gibt. So wie es für unsere Wiedergeburt Ausdrücke wie Erlösung, Errettung, gestorben sein und auferstanden sein mit Christus oder ähnliche gibt, so bedeutet Geistestaufe, Taufe im Heilige Geist, Erfüllung mit dem Heilige Geist, Ausgießung des Heiligen Geistes, der Heilige Geist kommt über sie und so weiter das gleiche Ereignis: Der Geist Gottes bezieht die Wohnung im Geist des Gläubigen.
Ein weiteres Ereignis lesen wir in Apostelgeschichte 8, 5-17:
Philippus aber ging hinab in eine Stadt Samarias und predigte ihnen den Christus. Die Volksmengen achteten einmütig auf das, was von Philippus geredet wurde, indem sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat. Als sie aber dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reich Gottes und dem Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sie sich taufen, sowohl Männer als auch Frauen.
Als die Apostel in Jerusalem gehört hatten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen habe, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen. Als diese hinabgekommen waren, beteten sie für sie, damit sie den Heiligen Geist empfangen möchten; denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. Dann legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist.
Hier sehen wir erneut, dass es keine unbedingte Reihenfolge gibt von Wiedergeburt, dann Taufe und schließlich Ausgießung des Heiligen Geistes. Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist setzt zwar die Wiedergeburt (jedoch nicht die Taufe) voraus, sie ist auch nicht das automatische Folgeereignis von Wiedergeburt oder Taufe.
Die Ereignisse nach der Bekehrung des Saulus zeigen diesen Zusammenhang ebenfalls deutlich:
Hananias aber ging hin und kam in das Haus; und er legte ihm die Hände auf und sprach: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus - der dir erschienen ist auf dem Weg, den du kamst - damit du wieder sehend und mit Heiligem Geist erfüllt werdest. Und sogleich fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er wurde sehend und stand auf und ließ sich taufen. Apostelgeschichte 9, 17 - 18
Hier wird voraus gesagt was der Herr vor hatte, auch im Bezug auf die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Das Ereignis selbst wird hier nicht erwähnt, wir wissen aber, dass Paulus (der zuvor Saulus hieß) von sich sagen konnte, dass er "mehr in Zungen (Sprachen) redete als die ganze Gemeinde in Korinth. Paulus hat in seinen Briefen sehr viel über den Heiligen Geist gelehrt..
Diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen. Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten... denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott erheben. Apostelgeschichte 10, 43-44 + 46
Hier im Hause des nichtjüdischen Hauptmannes Cornelius kam der Heilige Geist bereits während der Ansprache über alle Zuhörer, ohne ein spezielles Gebet oder Handauflegung. Die Worte des Apostel Petrus führten offensichtlich schon zum Glauben bei den Zuhörern, bevor er am Ende seines Vortrages angekommen war. Die Bestätigung von Gott folgte augenblicklich, indem der Heilige Geist die Menschen erfüllte.
Die erste Christen in Ephesus hatten dagegen noch nichts vom Heiligen Geist gehört, als Paulus sie traf:
Es geschah aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulus, nachdem er die höher gelegenen Gegenden durchzogen hatte, nach Ephesus kam. Und er fand einige Jünger und sprach zu ihnen: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden seid? Sie aber sprachen zu ihm: Wir haben nicht einmal gehört, ob der Heilige Geist überhaupt da ist. Und er sprach: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber sagten: Auf die Taufe des Johannes. Paulus aber sprach: Johannes hat mit der Taufe der Buße getauft, indem er dem Volk sagte, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm komme, das ist an Jesus. Als sie es aber gehört hatten, ließen sie sich auf den Namen des Herrn Jesus taufen; und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten." Apostelgeschichte 19, 1 - 6
Apollos hatte das Evangelium von Jesus Christus "sorgfältig" verkündet, das sehen wir in Apostelgeschichte 18, 24: Ein Jude aber mit Namen Apollos, aus Alexandria gebürtig, ein beredter Mann, der mächtig war in den Schriften, kam nach Ephesus. Dieser war im Weg des Herrn unterwiesen, und, brennend im Geist, redete und lehrte er sorgfältig die Dinge von Jesus, obwohl er nur die Taufe des Johannes kannte.
Er kannte den Heiligen Geist und die Taufe in den Tod und die Auferstehung mit Christus nicht - und konnte folglich darüber auch nicht lehren. Aber dennoch trug er dazu bei, dass das Reich Gottes gebaut wurde, dass Menschen zu Christen wurden. Paulus ergänzte dann das, was Apollos begonnen hatte.
Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist ist - um es noch einmal deutlich zu sagen, für die Errettung, das Christsein, nicht Voraussetzung. Sie ist jedoch wichtig, sonst läge nicht ein solch großes Gewicht in der Bibel darauf. Etwas Nebensächliches würde nicht so viel Raum in den Berichten und Briefen des Neuen Testamentes (und bereits bei den Propheten im Alten Testament) einnehmen, sondern (wie zum Beispiel die Frage, ob man Fleisch zweifelhafter Herkunft essen sollte oder nicht) nur kurz erwähnt werden.
Welche Auswirkungen, welchen Sinn diese Erfüllung hat, ist Thema des 6. Teils des Glaubens-Grundkurses. Nur dies, was ja bereits angedeutet wurde, schon vorweg: Es geht nicht darum, dass wir uns mit übernatürlichen Phänomenen und Fähigkeiten schmücken und stolz darauf sein können, etwas zu haben, was andere Menschen nicht besitzen. Wer die Taufe mit dem Heiligen Geist aus solchen Motiven heraus sucht, ist schon von vorne herein auf dem besten Weg in die Verwirrung und zum Missbrauch dessen, was Gott aus ganz anderen Gründen geben will.
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Ein Artikel von www.glaube.de, Ausschnitt des Glaubens-Grundkurses. Er darf kostenlos und nur unverändert weiterverbreitet und benutzt werden. Alle Rechte zur Veröffentlichung in Printmedien sind vorbehalten.
Autoren: Cornelius Berghout, Berlin corneliusb@glaube.de und Günter J. Matthia, Berlin, guenter@glaube.de
Die Bibelzitate entstammen der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung.
Foto: sxc.hu
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