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01-11-05

Dipl.-Psych. R.Oberbillig: Keine Angst vor der Angst

Einer der bekanntesten Bibelverse zum Thema Angst lautet: "In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden." Die Grundbedeutung des Wortes Angst an dieser Stelle lautet: Streß im Sinne von Bedrängnis, Bedrückung, Enge. Eine unserer natürlichen Reaktionen, wenn wir uns eingeengt fühlen, ist Angst.


Wenn wir an unsere Kindheit denken, haben wir uns vor vorbeifahrenden Lastwagen in Acht genommen. Angst ist eine natürliche Schutzreaktion. Die zwei Grundreaktionen der Angst sind Angriff oder Flucht. Andauernder Streß kann zu psychosomatischen Erkrankungen führen. Ein Gefühl der Ohnmacht gegenüber einer bestimmten Lebenssituation kann auch zu depressiven Verstimmungen bis hin zu einer ausgeprägten Depression führen. Jedoch kann uns Angst helfen, Streß in unserem alltäglichen Leben abzureagieren. Indem Jesus spricht: "Seid getrost, ich habe die Welt überwunden" sagt er uns zu, dass wir seinen Trost in unserer Drangsal erfahren dürfen. Das schlimmste bei Angsterlebnissen ist, wenn man sich in einer Situation hilflos und ausgeliefert fühlt. Eine kindliche Reaktion in solch einer Situation ist die Flucht zur Mutter oder zum Vater. Dagegen fällt es uns oftmals schwer in unserer Angst bei Gott Zuflucht zu finden. Diese Fluchtreaktion hin zu Gott ist uns oft irgendwie verloren gegangen. Angst ist ein Stück unveränderlicher Realität in unserem Leben.

Angst ist eine Folge der Vertreibung aus dem Paradies. Die ganze Schöpfung sehnt sich nach Erlösung. Jesus will uns von unserer Angst befreien. Unser alltägliches Arbeitsleben bringt Anforderungen mit sich. Auch unsere Beziehungen zu unseren Mitmenschen können uns sehr zu schaffen machen. Nachdem Adam und Eva gesündigt hatten, schoben sie sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe. Grundbedingung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Seelsorge ist die Bereitschaft des Hilfesuchenden, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen.

Manche rebellieren gegen ihre Herkunftsfamilie. Jesus betet zum Vater:"Vater, wenn es möglich ist, so laß diesen Kelch an mir vorübergehen, aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe." Es kann sein, dass ich mich mit Gott und den Lebensumständen mit denen ich konfrontiert war (auch mit der Familie, in der ich aufgewachsen bin) versöhnen lassen muß.

Im Hebräerbrief heißt es, dass wir durch die Angst vor dem Tod versklavt sind, es sei denn, dass wir durch Jesus Christus von dieser Angst befreit sind. Wir müssen uns bewusst werden was die Auferstehung Jesu für uns bedeutet und im Glauben die Tatsache annehmen, dass er uns durch seine Auferstehung von der Angst vor dem Tod befreit hat. Krankheit kann ebenfalls als bedrohlich erlebt werden. Ein Theologe sagte einmal: Der Tod markiert das Ende aller Verhältnisse. Damit ist gemeint, dass wir uns vom diesseitigen Leben verabschieden müssen. Als Gott nach dem Sündenfall nach Adam rief, verwendete er nicht mehr die Anrede:"Adam, wo bist du?" sondern rief nur noch:"Wo bist du?" Dahinter kann die Bedeutung stehen, dass Adam seine Würde verloren hat. Es ist eine menschliche Grundangst, nicht gesehen zu werden, wie man wirklich ist. Damit verbindet sich das Gefühl, für andere bedeutungslos zu sein.

Mit dem Sündenfall ist Tod und Krankheit in unser Leben gekommen. Krankheit ist eine Störung von Lebensvorgängen. Es gibt Menschen, die in der Furcht vor dem Tod gefangen sind. Als Christen haben wir eine hoffnungsvolle Ewigkeitsperspektive. Wir leben zwar in dieser Welt, aber gleichzeitig ist uns Gottes Gegenwart zugänglich.

Gesunde Ernährung und genügend Sauerstoffzufuhr sind zwei grundlegende Dinge für uns. Unsere Bedürftigkeit beinhaltet eine Angst, zu kurz zu kommen. Oft fällt es uns schwer, Gott zu vertrauen, dass er für uns sorgen wird. Wir neigen dazu, uns das selber zu erkämpfen, wovon wir meinen, dass wir es so dringend brauchen. Der natürliche Mensch versucht aus eigener Kraft sein Leben zu bewältigen oder bei Menschen Hilfe zu suchen Dies wird mich in eine Wüstensituation bringen. Jer. 17,5-6 sagt: Verflucht ist der Mensch, der sich auf Menschen verlässt (d.h. auf sich selbst oder auf andere). Fluch ist eine negative Vorhersage. In uns existiert eine Angst vor der Abhängigkeit von Gott. Einerseits sehnen wir uns nach der Liebe Gottes, andererseits macht sie uns aber auch Angst. Wenn uns Gottes Liebe anrührt kommen unsere seelischen Verletzungen ans Licht. In uns schlummern kindliche Ängste, die von unserem negativen Gottesbild herrühren. In Gottes Augen haben wir Würde. Es ist unsere Bestimmung, Gott zu suchen und zu finden. Wiederholt erfahrene Ablehnung oder depressive Phasen in unserem Leben können Angst auslösen.

Wir müssen den Menschen die Wahrheit der Bibel nahe bringen, die besagt: "Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Du kannst von der Verworrenheit und dem Unfrieden in deiner Gedankenwelt frei werden, weil dir Gott einen besonnenen Geist geben möchte.

Es geht darum, den Hilfesuchenden ihre Macht, die ihnen von Gott gegeben ist, zurückzugeben. Wenn wir uns auf unseren Verstand und unsere Weisheit verlassen, kann uns Gott nicht helfen. Die Bibel sagt uns:"Verlaß dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an den Herrn in all deinen Wegen, so wird Er dich recht führen und sicher leiten (Spr. 3,5).

Angst wirkt sich auch auf unser Denken aus. In 4. Mose 11 wird uns von den zwölf Kundschaftern berichtet, die das verheißene Land auskundschaften sollten. Zehn der Kundschafter ließen sich von den darin wohnenden Riesen beeindrucken; dadurch gaben sie Angst und Mutlosigkeit Raum. Sie verglichen ihre Körpergröße mit der der Riesen und kamen sich dadurch noch kleiner vor. Sie stellten sich deren Übermächtigkeit vor Augen und gerieten in Panik und steckten damit das ganze Volk an. Nur die anderen beiden Kundschafter sahen die Situation mit den Augen des Glaubens. Sie beteten mit Mose, dass Gott sein Volk nicht im Zorn heimsuchte. Panik entsteht aus einer verkehrten Sichtweise. Wenn es gelingt, unsere Blickrichtung auf Jesus zu richten, verändert sich unsere Perspektive.

Seelsorge - Umgang mit Emotionen

A. Angst in der gefallenen Schöpfungswelt

 

1.) Existenzielle Grunderfahrung

- weist auf Vertreibung aus dem Paradies hin.- drückt die Sehnsucht nach Erlösung aus:

bedeutet immer auch Schmerz

2.) Widerständigkeit der Arbeitswelt

- der Schweiß, die Mühe bedeuten Streß: mögliche Reaktion ist Angst, Flucht, Ohnmacht

3.) Beziehungen tendieren zum Chaos

- Ohne Gottes Gegenwart werden Beziehungen zu einer Quelle von Angst:

Schwangerschaft und Geburt ist ein einziges Stressereignis, die Kindheit eine chronifizierte Abfolge von Ängsten, ausgeliefert zu sein

4.) Seelsorgerliche Konsequenzen

- Existenziell: Grundeinwilligung, auf dieser Erde zu sein, Gottes Plan meiner Geburt anzunehmen - Beendigung der Flucht vor Gott nach Psalm 139

- Aufgeben der Todeswünsche (falsches Ewigkeitsparadies):

"Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Werke des Herrn verkündigen"

- Verheißung des Vaterhauses: Zuhause sein bei Gott (Joh.14,1ff) bringt Frieden für das "bestürzte Herz"

 

B. Angst vor dem Tod - Das Wesen der Sünde

1.) Die Angst, namenlos zu sein

- Zielverfehlung: Die Herrlichkeit Gottes wurde verspielt - statt göttlicher Würde -

(Adam) Wo bist du?- jetzt Spielball Satans (unter seiner Herrschaftssphäre: Eph 2,1-3)

 

2.) Krankheit als Vorbote des Todes

- Signal: Störung von Lebensvorgängen eröffnet Blick auf die Möglichkeit des Sterbens - "Du musst sterben" (Fluch) - alle dysfunktionalen Kommunikations- und Beziehungsabläufe weisen darauf hin: die selbstbezogene Lebensweise zerstört das Lebendige

 

3.) Gefangenschaft in der Furcht vor dem Tod

- "Leben" heißt im AT ein Verhältnis haben zu Jahweh, dem Ursprung des Lebens -

klare Verhältnisse - Sünde drängt in die Verhältnislosigkeit. Sie macht beziehungslos.

Der Tod ist das Fazit dieses Dranges in die Verhältnislosigkeit.

 

4.) Seelsorgerliche Konsequenzen

- Existenziell: nach Hebr. 2,14-15 durch Jesus aus der Macht der Verlustangst herausgerissen

- Aus der dämonischen Angstversklavung herausgerissen (Kol 1,13;1.Joh.3,8)

- Jesus spricht von Bedrängnis/Druck/psychosomatischer Stressangst in dieser Welt, weist aber auf den Trost hin, der im Sieg des Kreuzes liegt (Joh 16,33) - Gethsemane als Prozeß der Einwilligung in den Willen Gottes

- Wir haben einen neuen Geist des Lebens bekommen, der in der Seelsorge gestärkt werden muß durch Glauben im Geist und dem Wort Gottes (2.Tim 1,7)

 

C. Phänomenologie von Angst und Furcht in der Bibel<//u>

1.) Die Sicht des Menschen im AT

Der bedürftige Mensch-nephäsch:Kehle-Hals-Begehren-Seele-Atmung>p>

Angst zu kurz zu kommen.

Der hinfällige Mensch - basar: Jer 17,5-6: Sich auf menschliche Kraft verlassen - Hinfälligkeit

Angst vor Abhängigkeit von Gott führt in die Isolationswüste der Menschenfurcht

Der ermächtigte Mensch - Ruach:

Wind oder die bewegte Luft - Atem -Lebenskraft - Geist(er) -Gemüt - Willenskraft

Angst als Ausdruck eines niedergebeugten Gemüts: Raub der Ermächtigung Der vernünftige Mensch - leb(ab): "Herz" steht also in all diesen Fällen für das unzugänglich Unerforschliche, für das unergründlich Verborgene schlechthin...

Angst und Widerstand als innere Ambitendenzen (Jer 17,9-10)

2.) Die Sicht des Menschen im NT

 

Soziale Beziehungen
Konzentration auf Angstgefühle, Angst vor Angst

Seele: Geist:

Gefühle:

Bezogenheit auf Gott: Trennungsgefühl

Denken: Katastrophisierung

Sinnfrage: Gefühl der Bestrafung

Wahrnehmung: Selektion (Ausschnitt)

Religiöse Dimension: Zweifel am Wort

Wille: Gefühl der Wirkungslosigkeit

KÖRPER: Vegetatives Nervensystem (Unruhe, Schwitzen) Hormone (Herzklopfen)
Neuronale Verknüpfungen (Mandelkern-Alarmsystem), Muskulatur (verspannt) etc.

 

Soziale Beziehungen: Andere werden als feindlich erlebt oder Anklammerung

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3.) Therapeutisch relevante Sachverhalte

- Keine Furcht vor Gott, außer Ehrfurcht: "Ihr müsst euch also nicht mehr vor Gott fürchten. Er hat euch seinen Geist gegeben, und das zeigt euch, dass ihr nicht seine Sklaven, sondern seine Kinder seid. Weil sein Geist in uns lebt, sagen wir zu Gott:

"Abba! Vater!" Und Gottes Geist bestätigt unserem Geist, dass wir wirklich Gottes Kinder sind." (Röm 8,15-16-GN)

- Statt Menschenfurcht - Vertrauen in Gott: "Wer Menschen fürchtet, gerät in eine Falle; wer Gott vertraut, lebt in Sicherheit." (Spr 29,25)

- Furcht kann uns nicht von der Liebe Gottes trennen, auch wenn wir uns gerade dann verlassen fühlen. (Röm 8,38-39)

- Die vollkommene Liebe Gottes treibt die Furcht aus (1.Joh.4: 9,10,18,19)

Unsere Erwartungsangst kann uns zum Fallstrick werden im Sinne einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung (Hiob 3,25): Unsere Wahrnehmung wird negativ verzerrt.

- Die in uns liegende Furcht kann dämonisch aufgebläht werden, so dass wir meinen, sie nicht mehr unter Kontrolle bekommen zu können. In diesen Fällen, wo die Versuchungen Satans bereits fruchtbaren Boden gefunden haben, ist das vollmächtige, entlastende Gebet eines anderen sehr hilfreich:"Widersteht dem Teufel mit seinen feurigen Pfeilen fest im Glauben (mit seinen Wahrnehmungsverzerrungen und katastrophisierenden Gedankenimpulsen), mit welchen er euch wie ein herumstreunender Löwe zu verschlingen sucht." (1.Petr. 5,8-9; Eph. 6,16)

- Sorgen als Keimlinge von Angst und Furcht müssen sorgsam entsorgt werden (1.Petr. 5,7)

Sie verhindern Gebet (Phil.4,5-6), nähren den Wahn gesellschaftlich vermittelter Autarkieillusionen (man muß halt selber klarkommen, anstatt: Gott kümmert sich um mich);sie sind gepaart mit einseitigen Autonomiewünschen oder Angst vor Abhängigkeit, Trotzangst gegen den Zwang mich unter Gottes mächtige Hand zu beugen, mich von Ihm wieder aufrichten zu lassen (1.Petr.5,6)

- Gott stellt meine Füße auf weiten Raum, aus der Enge der Angst (Ps 31,9)

- Angst ist eine gute Gelegenheit zum Kämpfer und Krieger zu werden; ich muß nur wissen, gegen was und für wen ich kämpfe (Ps18,30ff)

 

D. Biblisch-Therapeutische Methoden

1.) Vergegenwärtigung Christi

- Angstpatienten sind versucht, aus der Gegenwart zu fliehen: in die Erinnerungen aus der Vergangenheit (Implosion-flash back), in die Symbiose mit einem anderen Menschen (Mitpatienten,Therapeuten), in die Zukunft (Träume,psychotische Welten), in der Regel weg von Jesus - mit dem Patienten vergegenwärtigen, dass Jesus uns begegnen möchte im inneren Chaos, in der Phantasiewelt, und in unserer coabhängigen Beziehungsgestaltung.

-In Berührung bringen mit dem Heiligen Geist (bietet weniger Projektionsfläche wie der Vater und der Sohn) - seine Sanftheit lehren

- Prophetisch reden zum Patienten, je nachdem dialogisch, d.h. Patient antwortet im Rollenspiel dem "leeren Stuhl"

- Lehre über die beständige Liebe Christi: löst in der Regel Verlassenheitsängste aus oder Schmerz über alle Erfahrungen mit der Leistungsorientierung und der Furcht, doch nicht angenommen zu sein

 

2.) Das Selbstgespräch - Stressimmunisierung

- Die Bedürftigkeit wird ernst genommen, die Blickrichtung geändert von der Mangelsituation zum Lobpreis Gottes, seinen Wohltaten (Ps 103)

- Die Unruhe wird in Frage gestellt vom Betroffenen selbst; die lebensdurstige Seele wird angewiesen, auf Gottes spezielle und sichere Versorgung zu hoffen (nach Ps 42:6,12)

- Im Rollenspiel darstellen lassen: Der Ängstliche spricht mit seiner aufgewühlten Seele, unterstützt vom Therapeuten, er wechselt die Stühle (Angstseite - Beruhigungsseite)

 

3.) Kognitive Umstrukturierung

- Lehre über Generalisieren, Katastrophisieren, Übertreiben, Regression des Ichs, minderwertiges Vergleichen, Gedankenlesen u.a. kognitive Bewertungen:

Emotionale Turbulenzen, die daraus folgen und in einem circulus vitiosus die Angst steigern (4.Mose 13:1-3;16-33; 14:1-10)

- Mit Jesus auf das Wasser der Angst gehen: Der sinkende Petrus u.a. Erzählungen aus den Evangelien (Furcht gehört zum Glaubensleben der "Superjünger"/Apostel dazu, sie ist überwindbar mit Jesus)

- Mut ist lediglich eine Transzendierung der Angst mit Hilfe der Transzendenz/Glauben (Hebr 11,1): Gott gebe mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden

 

4.) Expositionstraining - Sitzen am Tisch Gottes

- Statt Flucht vor der Angst:"Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner (besiegten) Feinde" (Ps23,5) - Symbolisieren in der Vorstellung oder realisiert:

Der Patient sitzt an einem Tisch, der für ihn gedeckt ist (Gegenstände, Symbole, Wort Gottes), auf der anderen Seite des Tischs werden die Feinde postiert...

------------------------------------------------------------------------------------------Ein Artikel von www.glaube.de. Veröffentlichungen im Internet oder in Print bedürfen der vorherigen Genehmigung der Autoren bzw.Glaube.de. Textbearbeitung: Jürgen Motzkus / Redaktionsmitarbeiter Glaube.de-------------------------------------------------------------------------------------------Autor: Dipl.-Psych. R. Oberbillig, De `Ignis Institut.Dieser Vortrag wurde auf der Zeltstadt von Kirche im Aufbruch 2005 gehalten. Mit freundlicher Genehmigung von De`Ignis, Winfried Hahn.-------------------------------------------------------------------------------------------

 

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