Dr. Joseph Tkach: Gott sei Dank!

Den meisten Christen ist es überdies ein Anliegen, in dem Bewusstsein, dass letztlich alles, was wir haben, von Gott kommt, dem Allmächtigen jeden Tag Dank zu sagen. So heißt es im Jakobusbrief 1,17: „Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.“
Jakobus will uns deutlich machen, dass Gott absolut verlässlich und vertrauenswürdig ist und nicht unberechenbar wie wandelnde Schatten. In unserer unsicheren und gefährlichen Welt können wir stets darauf zählen, dass Gott gut ist, dass er uns in unerschöpflicher Liebe zugetan ist, was auch immer geschieht, selbst wenn wir nicht so leben, wie wir leben sollten. Es gibt nichts Tröstlicheres als zu wissen, dass der Allmächtige treu zu uns steht, auch wenn wir es an der Treue ihm gegenüber fehlen lassen. Wie der Vater des verlorenen Sohnes wird Gott uns nie aufgeben, sondern uns stets freudig entgegenkommen, wenn er uns heimwärts streben sieht.
Ja, Jesus sagte in der Tat, er werde uns nie verlassen oder im Stich lassen. Gott steht uns zur Seite, selbst wenn wir uns von unserer schlechtesten Seite zeigen. Seine geduldige Liebe kennt einfach kein Ende, weil er uns in Christus mit sich vereint hat. Wir sind eins mit ihm, und deshalb sind wir auch untereinander eins. So sagte Jesus, wie es im Johannesevangelium 14,19-20 heißt: „... ich lebe, und ihr sollt auch leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.“
Der Apostel Paulus ermuntert uns, unseren Dank für all das Gute, das Gott uns zuteil werden lässt, zum Ausdruck zu bringen. Im Epheserbrief 5,19-20 schrieb er: „Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt "Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“
In diesem Geiste der Äußerung von Dank- barkeit nannten die Griechisch sprechenden Christen das Abendmahl eucharist, was so viel wie „Danksagung“ bedeutet. Und in der Tat liegt in der Danksagung der Grundtenor unseres Lebens und der Mittelpunkt unseres Lobpreisens. Ist es angesichts dessen verwunderlich, dass die Bibel mehr als 550-mal auf den Ausdruck des Dankes verweist? Im 2. Korintherbrief 9,15 schrieb Paulus: „Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!“
Ja, wir haben wie an jedem Tag allen Grund, Dank zu sagen, weil Gott uns errettet hat und uns durch Jesus Christus zu den Seinen zählt.
Joseph Tkach über die Dinge des Lebens
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Ein Artikel von www.glaube.de
Veröffentlichungen bedürfen der vorherigen Genehmigung der Autoren.
Autor: Dr. Joseph Tkach, mit freundlicher Genehmigung:
Stiftung Weltweite Kirche Gottes in Deutschland
Foto: Dr. J. Tkach
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