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28-10-10

Dr. Joseph Tkach: Licht und Herrlichkeit

Als Jesus vor mehr als 2000 Jahren in Bethlehem geboren wurde, lebte in Jerusalem ein gläubiger Mann namens Simeon.


Der Heilige Geist hatte ihm offenbart, er werde nicht eher sterben, als bis er Christus, den Herrn, gesehen habe.Im Lukasevangelium 2,27 lesen wir, dass der Heilige Geist Simeon an eben jenem Tag in den Tempel führte,an dem Jesu Eltern das Christuskind dorthin brachten, um dem Gesetz Moses Folge zu leisten.

Als Simeon das Kind sah, nahm er es auf seine Arme und pries Gott mit den Worten: „Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, den du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden und zum Preis deines Volkes Israel“ (Lk 2,29–32).

Jesus kam nicht nur als Messias zur Ehre Israels, sondern er kam auch, um den Vater und seine bedingungslose Gnade und Liebe allen Menschen auf der Erde zu offenbaren.

Jesaja hatte es lange zuvor bereits prophezeit „Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dass du seiest mein Heil bis an die Enden der Erde“ (Jes 49,6; vgl. 42,6–7).

Jesus brachte der ganzen Welt die Erlösung – allen Sündern, wo auch immer sie leben,selbst allen Feinden Gottes. Im Kolosserbrief 1,19–20 schrieb Paulus:
„Denn es hat Gott wohlgefallen, dass in ihm alle Fülle wohnen sollte und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.“

In Christus haben wir Frieden. Deshalb hängt unsere Erlösung auch nicht von uns ab. Wir haben ihre Last nicht zu.tragen. Er ist es, der sie mit Leichtigkeit
und Freude aus Liebe zu uns trägt – Liebe, die nie nachlässt und nie enden wird.

Er hat uns nicht vor die unmögliche Aufgabe gestellt, uns würdig zu erweisen. Vielmehr hat er uns die bedingungslose Gnade eines neuen Lebens entgegengebracht. Wir können in ihm Frieden finden und ihm all unsere Last aufbürden – die Last unserer Sünde, unserer Angst und Pein, unserer Enttäuschung und Verwirrung, ja selbst unseres Zweifelns. „Vertrau mir“,
sprach Jesus. „Was auch immer du sehen magst, ich mache alles neu –auch dich.“

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Ein Beitrag aus der Zeitschrift "Nachfolge"10-12 2010 -3

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Ein Artikel von www.glaube.de
Veröffentlichungen bedürfen der vorherigen Genehmigung der Autoren.
Autor: Dr. Joseph Tkach, mit freundlicher Genehmigung:
Stiftung Weltweite Kirche Gottes in Deutschland
Foto: Stiftung WKG
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