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30-06-06

Eckart Haase: Lohnt sich Straßenevangelisation?

Straßenevangelisation ist eine Sache, die wirklich Freude macht. Sicher - es ist nicht immer ein Zuckerschlecken, aber es ist doch sehr abwechslungsreich und spannend.


Zudem bin ich überzeugt davon, dass diese Arbeit -wie jeder missionarische Dienst- reich von Gott gesegnet ist.



Oft treten wir mit einem Fragebogen an die Menschen heran. Nach einigen eher allgemeinen Fragen, kommen wir dann aber schon auf den Punkt:

"Sind Sie sicher, dass Sie ewiges Leben haben und einmal bei Gott sein werden?", lautet die vorletzte Frage. Die Antworten zeigen uns, dass die meisten Menschen sich nicht sicher sind, schon jetzt das ewige Leben zu haben. Manche sagen auch, dass sie lediglich hoffen, einmal bei Gott zu sein.



Auch die letzte Frage, die wir den Menschen stellen, ist nicht ganz ohne: "Nehmen wir an, Sie würden heute sterben, und Gott würde Sie fragen: ?Warum soll ich Dich zu mir lassen??, was würden Sie antworten?"

Bei dieser Frage denken die Menschen zumeist lange nach. Es ist ja auch eine unerwartete und persönliche Frage. Aber das ist auch gut so. Wir möchten den Menschen schließlich Nahe treten - im positiven Sinne. Jedenfalls kommen hier ganz verschiedene Antworten.

Vor allem ist das ein guter Anknüpfungspunkt. Denn unser Ziel ist es natürlich noch ein wenig mit den Menschen zu sprechen. Oft frage ich am Schluss. "Darf ich Ihnen einmal erzählen, warum ich ganz sicher bin, einmal bei Gott zu sein?". Und viele Menschen sind tatsächlich daran interessiert. Eine prima Gelegenheit an dieser Stelle dem Gesprächspartner Zeugnis zu geben:

"Bei mir war es einmal ähnlich wie bei Ihnen, ich war auch ohne persönliche Beziehung zu Gott. Doch Gott hat mir gezeigt, dass er mich lieb hat und dass er auf eine Entscheidung von mir wartet. Eine Entscheidung, ihn anzunehmen und die Vergebung der Sünden durch Jesus in Anspruch zu nehmen. So fand ich zu Gott, vertraute ihm mein Leben an und glaube seither an Jesus Christus als meinen Herrn. Deswegen bin ich selbst ganz sicher, das ewige Leben zu haben. Denn Gott sagt: ?Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben.?. Möchten Sie nicht auch gerne jetzt schon ganz gewiss sein, einmal auf ewig bei Gott zu sein?"



Natürlich kann dieser Satz je nach Situation auch variieren, er kann mal länger sein oder etwas anders formuliert. Jedenfalls kann man auf diese Weise ganz gut mit Menschen ins Gespräch kommen. Und es ist erstaunlich wie oft das klappt. Es ist ganz klar, dass man auch viele Absagen bekommt, aber ich würde sagen, so im Schnitt lassen sich sicherlich etwa ein Drittel bis die Hälfte auf ein mehr oder weniger langes Gespräch ein. Und das ist es doch wert, oder?



Es gibt natürlich ganz unterschiedliche Formen der Evangelisation. Aber wichtig ist immer, dass sie persönlich geschieht. Unpersönliche Evangelisation, bloßes Traktate verteilen ist keine sehr effektive Methode. Wobei man sagen muss, dass auch Menschen schon allein durch das Lesen eines Traktates zum Glauben gekommen sind. Aber besser ist es allemal, wenn man beides tut: Mit dem Menschen sprechen und ihm dann auch noch ein Traktat mit auf den Weg gibt. Das erhöht den Erinnerungswert beträchtlich.



Früher war ich ein echt schüchterner Kerl. Auf der Straße fremde Menschen ansprechen? Ausgeschlossen. Doch mit Gottes Hilfe kann man -wenn man es denn möchte- ein ganz neuer Mensch werden, ein Mensch, der ohne Scheu und sogar mit Freude auf die Menschen zugeht.

Und das kannst Du auch! Ich möchte mit diesen Zeilen Werbung machen dafür, sich einmal Gedanken darüber zu machen, selbst aktiv in die persönliche Evangelisation einzusteigen.

Ich war und bin auch kein Naturtalent. Ich habe Schulungen in Evangelisation mitgemacht, bis ich es gelernt hatte. Und ich lerne natürlich auch heute noch dazu, obwohl ich inzwischen selbst Ausbilder in Evangelisation bin. Mit Gottes Hilfe ist vieles möglich. Ich möchte Dich ermuntern, es einmal auszuprobieren. Liegt Dir das Schicksal Deiner Mitmenschen auf dem Herzen? Dann bete und bitte Gott Dich weiterzuführen. Er kann Dich sicher gut gebrauchen, denn das Erntefeld ist groß, es gibt nur viel zu wenige Arbeiter.

Evangelisation kann man lernen. Wenn auch Gott allein die Befähigung und den Auftrag schenkt, so kann man doch die Methodik und den Gesprächsleitfaden lernen. Es gibt dafür verschiedenste Konzepte und ich möchte keines speziell herausstellen. Wenn Du den Willen hast, dann wird Gott Dir alle Wege öffnen.



Evangelisation ist keineswegs nur speziellen Evangelisten, die in großen Sälen oder Stadien sprechen, vorbehalten. Im Neuen Testament erfahren wir, dass wir alle jederzeit bereit sein sollen, gegenüber jedermann Rechenschaft abzulegen über unsere eigene Errettung. Und der Missionsbefehl aus Matthäus 28 bezieht sich auch auf alle gläubigen Christen, also auch auf Dich!



Es würde mich sehr freuen, wenn Du Dich Gott mit ganzem Herzen zur Verfügung stellst. Das Feld der persönlichen Evangelisation ist ein ganz spannendes und interessantes. Es macht Freude und Du bekommst ganz viel dabei zurück. Ich versichere Dir, eine ganz neue geistliche und ansteckende Gesundheit wird Dich beflügeln und befähigen. Und das schönste: Jesus ist immer mit dabei!


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Ein Artikel von www.Glaube.de
Autor/Quelle: Eingereicht vom Autor Eckart Haase

Mit freundlicher Genehmigung für Glaube.de.
Rechte für den Text allein bei Eckart Haase
Gute Nachricht
Foto: www.sxc.hu
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[15:06:27] [CoCo new media] Martin Bauer: