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23-10-06

Elfriede Grotz: HALLOWEEN ohne mich!

Eva und Matz spazieren durch die abendliche Einkaufsmeile. Hässlich grinsen die Kürbisse hinter der Scheibe. Bei ihrem Anblick fällt Eva ein: "Ich muss ja noch einen Aufsatz über Halloween schreiben... Iiii, siehst Du den Totenkopf?"


"Ist doch nicht echt!" Matz bleibt ganz cool. Doch Eva kriegt eine Gänsehaut. Matz fragt: "Kevin macht eine Gruselparty. Kommst du auch?"
"Mal sehen. Ich muss jetzt heim. Tschüss!"
Der Bäcker nebenan wirbt für "Teuflisch gute Halloween-Plätzchen". Halloween füllt die Kassen. Scherzartikel, Vampirkostüme, Spinnennetze, Skellette... sollen Spass machen... und Angst machen! Das Geschäft blüht jedes Jahr mehr.

Etwas atemlos kommt Eva zu Hause an.
"Endlich! Eva, wo warst du denn so lange?", fragt die Mutter. "Das Essen steht schon auf dem Tisch."
"Hab ich einen Hunger. Wo... wo sind denn die Kürbisköpfe, die am Fenster standen?"
"Die gruseln in der Mülltonne vor sich hin."
"Mülltonne???" Eva begreift nicht ganz, was der Vater damit sagen will.
Da reicht ihr die Mutter eine Zeitschrift. "Am Besten, du liest mal diesen Artikel".
Eva legt die Gabel weg. Ihr bleibt fast die Pizza im Hals stecken, als sie liest, was Halloween bedeutet.

Ein Fest für Hexen-und Satansverehrer
Die Geschichte ist älter als 2000 Jahre: Der 31. Oktober war Neujahrsbeginn der keltischen Druiden. Das waren Priester, Zauberer, Wahrsager. Sie glaubten nicht an einen Gott, sondern an viele Götter, und dass in dieser Nacht Samhain, der Totengott, kommt und die Verstorbenen einsammelt.
"Papa, dann ist ja Halloween ein Teufelsfest!" Eva ist ganz entsetzt. Sie liest weiter.
Der Brauch kam von Irland in die USA und von dort nach Deutschland. Halloween ist die englische Abkürzung für "Abend vor Allerheiligen". Damals stellten Zauberer ausgehöhlte Rüben mit einem Licht vor die Häuser und riefen: "Geschenk oder Fluch!". Wer Samhain nichts opferte, wurde verflucht.
Eva legt die Zeitschrift zur Seite.
Der Vater macht ihr deutlich: "Verkleidete Gespenster, die heute um Süssigkeiten betteln, erinnern an diesen Heiden-Brauch.
Gott sagt uns in der Bibel: Übernehmt von den Völkern keinen ihrer abscheulichen Bräuche. (aus 5.Mose 18,9-14)
Gott ist Liebe. Er warnt uns , weil er uns liebt. Seine Gebote sind gut. Darum sollen wir auf ihn hören und das Böse meiden. Halloween ist die Nacht des Bösen.
Wer mitmacht, egal ob aus Spass oder im Ernst, erkennt er damit nicht Satan, den Feind Gottes an?"
Die Mutter gibt zu: "Ich wusste das auch nicht. Doch ab jetzt: Halloween - ohne mich!"

Halloween - ohne mich!
Das ist die klare Entscheidung des Vaters. Eva muss auch nicht lange überlegen: "Zur Gruselparty gehe ich nicht!" SMS an Matz: Halloween - ohne mich!
Halloween ohne Eva - und hoffentlich auch ohne dich. Doch was tun, wenn du Gottes Gebot ungehorsam warst und bei heidnischen Bräuchen mitgemacht hast? Bete. Bitte den Herrn Jesus um Vergebung und mache nicht mehr mit.
Jesus Christus vergibt dir. Er liebt dich. Hab keine Angst, Jesus ist Sieger! Glaube an ihn, dann hast du echte Freude, die auf Horrorspass verzichten kann.
Halloween - ohne dich!

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Ein Artikel von Glaube.de
Quelle: Handzettel aus CZM, Autorin: Elfriede Grotz
Bearbeitung: Redaktion Glaube.de
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