Elke Aaldering: Der Hunger nach Übernatürlichem oder: Zaubern verboten

Schon im Kleinkindalter werden die Kinder auf diesen Hunger ausgerichtet. Letztens saßen unsere Kinder vor einer scheinbar harmlosen Zeichentrickserie... Worte wie Telepathie, Wunschübertragung, Zaubern und Gedankenbeeinflussung waren darin ganz normal und ich sagte ihnen sie sollten das Fernsehen sofort ausmachen. Wie groß ist die Gefahr wenn wir unsere Kinder schon in jungen Jahren diesen Gefahren im eigenen Wohnzimmer aussetzen? Welche Saat legen wir da? Harry Potter und seine Zaubereien faszinieren nicht nur Jugendliche sondern auch Erwachsene, Gott sagt dazu ganz klar und unmissverständlich folgendes: Wer zaubert muss sterben. Er verbietet im alten Testament jegliche Form der Magie, der Zauberei und Wahrsagerei. Heute kann man leider in jeder Zeitung ein Horoskop lesen, es gibt Esoterische Messen auf denen alles geboten wird was einen näher zu Gott bringen kann, ja was einen Gott ähnlicher werden lassen soll. Fernsehkanäle bieten magische Beratung durch Lifeauftritte von Wahrsagern, Kartenlegern und Hellsehern, alles das ist nur einen Telefonanruf weit entfernt. Literatur und Zeitschriften sind okkult durchzogen. Gott allein will aber diese Stelle des Beraters einnehmen, er sagt in Psalm 5O, 15 Ruf mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen. An anderer Stelle sagt Gott seinen Menschen: Wenn du Sorgen hast, komm damit zu mir, ich weiß doch wie ich mit meinen Menschen umgehen muss.
Diese Menschen die vermeintlich die Zukunft voraussagen, bringen die Hilfesuchenden also weg von Gott, ja sie nehmen seine Stellung ein, denn sie wissen ja scheinbar was die Zukunft bringen wird, und bringen damit den armen Suchenden nur noch weiter weg vom Heil Gottes, ja bringen ihn sogar unter seinen Fluch.
Gott warnt uns eindringlich den Hunger nach dem Übernatürlichen, nach dem Unsichtbaren, allein und ausschließlich bei Ihm zu stillen. Alles andere verstößt gegen das 1. Gebot. 2. Mose 2O, 1-6 Ich bin der Herr, dein Gott; ich habe dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit . (Ägypten steht aus meiner Sicht für das Land der Zauberei, für Knechtschaft unter falsche Götter, für falsche Zukunftsprognosen und den von Gott geschenkten nachgemachten Gaben des Satans, die wirklich viel ausrichten, wie wir bei Moses sehen. Als er vor dem Pharao stand, waren die Zauberer in der Lage fast die gleichen Wunder zu vollbringen, aber aus der Macht des falschen Herrn, die Gaben sind sich also zum Verwechseln ähnlich, wie zum Beispiel Prophetie und Wahrsagen, aber der Geber ist ein anderer. Die prophetische Gabe dient denen die zu Gott gehören, zur Tröstung, Erbauung und Rettung, zur Wegweisung, die Wahrsagerei hingegen ist eine Kopie Satans um Menschen von Gott weg in die Knechtschaft und Irre zu führen, und sie abzuhalten Gott um Rat zu fragen. Israel brauchte 4O Jahre in der Wüste um die alten Gebräuche und falschen Riten abzulegen Gottes heiliges Volk zu werden.) Du sollst außer mir keine anderen Götter verehren! Fertige dir keine Götzenstatue an, auch kein Abbild von irgend etwas am Himmel, auf der Erde oder im Meer. Wirf dich nicht vor solchen Götterfiguren nieder, bring ihnen keine Opfer mehr dar! Denn ich bin der Herr dein Gott. Ich dulde keinen neben mir! Wer mich verachtet, den werde ich bestrafen. Sogar seine Kinder, Enkel und Urenkel werden die Folgen spüren! Doch denen die mich lieben und sich an meine Gebote halten, bin ich gnädig. Über Tausende von Generationen werden auch ihre Nachkommen meine Liebe erfahren.
In 3. Moses 2O warnt er noch mal die Menschen eindringlich. Vers 6 Mein Zorn trifft auch jeden, der bei Totenbeschwörern und Wahrsagern Hilfe sucht und mir so die Treue bricht: Ich verstoße ihn aus seinem Volk und lasse ihn sterben. Dient nur mir allein , und lebt als mein heiliges Volk, denn ich bin der Herr euer Gott. Richtet euch nach meinen Ordnungen und befolgt sie! Ich bin der Herr der euch heilig macht.
Damit richtet der Herr unsere Aufmerksamkeit allein auf ihn. Als liebender Gott will er nicht das wir unter den Einfluss falscher Mächte geraten. Warum nicht? Er weiß sie bringen den Tod. Das ist eine eindringliche Warnung an alle die suchen, sich nicht auf falsche Mächte einzulassen. Er allein will uns führen und leiten, er allein will uns Hilfestellung geben und wir sollen sein Volk sein Wegen der Zauberei der umliegenden Völker wurden diese Völker aus ihrem Land verbannt und mussten dem heiligen Volk Israel Platz machen. 5 Mose 18 ab Vers 9 Wenn ihr jetzt in das Land kommt, das der Herr euer Gott, euch gibt, dann übernehmt von den Völkern dort keinen ihrer abscheulichen Bräuche! Niemand von euch darf seinen Sohn oder seine Tochter als Opfer verbrennen, niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschören oder Magie betreiben. Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider. Grade wegen dieser abscheulichen Bräuche vertreibt er die anderen Völker und gibt euch ihr Land. Ihr aber gehört zum Herrn , eurem Gott . Darum haltet ihm die Treue. Klingt wie für unsere Zeit geschrieben oder ?
Zauberei, Magie, Wahrsagen sind also mit die schlimmsten Sünden, weil sie Gott missachten, und die Menschen irreleiten . Der geistliche Tod lässt dann nicht lange auf sich warten, die Unfähigkeit zu beten, sich dem Lebendigen Gott wirklich zu nähern, wird immer größer, statt Lösungen gibt es nur Abhängigkeiten und falsche Wege. Letztens hatten wir im Bibelkreis eine Frau zu Besuch, sie erzählte von esoterischer Suche nach Gott, das sie in einer Spirale zu Gott sei, die immer höher führe, von Engelserscheinungen, von Aurasehen, von Hellsichtigkeit und Wahrsagerei, sie war so sehr auf der Suche, hatte aber den Erlöser in all dem nicht gefunden. Natürlich ... sie konnte die Zukunft voraussagen, aber fröhlich war sie nicht dabei. Sie sah Engel durch Menschen hindurchgehen, aber ihren Gott hatte sie dabei nicht gefunden. Als wir sie darauf ansprachen, sie solle uns doch sagen wer Jesus für sie ist, ob er der Erlöser sei, ob sie wüsste das sie gerettet sei, sprang sie auf und ging. Diesen Weg wollte sie weder hören noch annehmen.
Gott hat uns aber einen anderen und zwar ausschließlichen einzigen Weg gegeben. Jesus Christus: Er starb für unsere Sünden. Er brachte uns aus dem Ägypten der falschen Götter, der falschen Gaben, seinetwegen dürfen wir Gott um Rat fragen und er wird uns Antwort geben. Er allein ist der Weg zum Vater. Zu ihm dürfen wir gehen und unsere Schuld loswerden, Er allein ist die Lösung. Wir brauchen den Rat der Wahrsager, der Horoskope, der Pendel und Karten nicht, denn wir haben Jesus, den der uns seinen heiligen Geist gegeben hat, der uns aus diesem Ägypten des falschen Glaubens in das Land seines Vaters gebracht hat. Hier brauchen wir nicht die Dämonen um Rat zu fragen, hier brauchen wir nicht die Abhängigkeiten zu menschlichen Wahrsagern die doch dem falschen Herrn dienen, die in Wahrheit Werkzeuge Satans sind, wir haben ihn, sein Name ist: Wunderrat, Gotthelf ,ewiger Vater, Immanuel Gott wollte das wir durch seinen Sohn und ihn selbst, durch den heiligen Geist in uns jede Art von Führung haben. Von Ihm allein sollen wir abhängig sein, ihn allein lieben und ehren und ihn an die Stelle setzen, der uns Rat geben kann. Gott gab uns sein Wort, die Bibel durch die er zu uns redet, seine Gemeinde in der er reden möchte und hier gibt es Menschen die Ihn lieben und die Gaben von ihm bekommen haben um Wege zu zeigen, wie Prophetie, Zungenauslegung, Worte der Weisheit und Erkenntnis. Jedoch immer aus Gott selbst heraus, da schenkt er sogar Heilung und Befreiung. Wir dürfen Gott jederzeit um seinen Rat bitten und er wird eingreifen. Nie mehr sollen wir in solch falsche Abhängigkeiten geraten. Gott will sogar das wir den Kontakt um seinetwillen, zu diesen Menschen ganz abbrechen, damit wir nicht an ihnen unrein werden.
Leider ist die Grenze hier sehr dünn. Das einzige Kriterium ist die Beziehung zu Gott. Gemeinden und einzlene Personen, die sich mit den Gaben mehr beschäftigen als mit Gott, sie in den Vordergrund stellen. Eigenmächtig, losgelöst von Jesus praktizieren, verfallen auch leicht in eine Art von Magie, die so fromm aussieht das man sie nicht als solche erkennen kann. Schnell ist man dann auch in Bereichen von Machtmissbrauch. Falsch angewandte Autorität führt sehr schnell dahin, Menschen wiederum in falsche Abhängigkeiten zu führen. Das einzige Maß ist die Liebe zu Jesus. Wenn sie vorhanden ist und die Gaben aus ihm heraus, aus der Liebe und Abhängigkeit von Jesus heraus praktiziert werden. Wenn sie der Grund ist warum Prophetie, oder Gaben wie Heilung und Befreiung Notleidenden Hilfe bringt, dann liegt die Gemeinde richtig. Niemand darf sich diese Gaben aneignen und sie aus eigenen Motiven, zu seinen eigenen Zwecken oder zu eigener Ehre gebrauchen. Oder gar als zum eigenen Mitteln zum Zweck machen. Sonst kann auch eine Gemeinde oder eine einzelne Person leicht die Grenze zur Hexerei überschreiten. Die Gaben verherrlichen den Geber, Jesus, den Vater und den heiligen Geist, da wo diese Komponente fehlt, kann (hier nur zum Beispiel) auch ein Prophet leicht zum Wahrsager werden, wenn er sein Selbstwertgefühl damit aufwertet um die Worte weiterzugeben, oder wenn er sich dadurch wichtig macht. Die Grenze ist hier unglaublich dünn. Losgelöst von Jesus sind all die Gaben nichts mehr wert und werden schnell zum Mittel für Satan sich einzuschleichen, daher ist es unbedingt wichtig nahe an Jesu Herz zu sein, und seine Beweggründe zu kennen. Wenn uns eine Gabe gegeben wurde, heiligt er allein die Gabe.
Genauso ist es mit Literatur, wenn Bücher, Lehrmeinungen und bekannte Personen an die Stelle des Wortes Gottes gestellt werden, ist auch bald der Personenkult in die Gemeinde eingeschlichen. Man muss nicht jedes Teaching, jedes Seminar von dieser oder jeder Persönlichkeit mitgemacht haben um ein guter Christ zu sein. Nein, ein guter Christ hört selbst von Gott (bitte verstehen sie mich nicht falsch, ich hab nichts gegen Gemeinden die Lehre von Persönlichkeiten weitergeben, ich sage hier nur etwas dagegen, da es sein kann dass man unfähig wird selber vom Herrn durch sein Wort zu hören und seiner Stimme zu folgen, wenn zuviel Lehre dazwischen steht. Es ist ja so bequem alles vorgekaut zu bekommen.) Auch hier gilt wieder, er führt uns aus Ägypten, in dem Fall weg von den menschlichen Göttern (Pharao) die uns oft vor Augen stehen, aber hindern das wir ihn richtig sehen und erkennen. Das gilt für geistliche Persönlichkeiten wie für alle Arten von esoterischen Meistern gleichermaßen. Das ist so was wie Machtmissbrauch, den Gott nicht für unser Leben möchte. Moses führte das Volk nicht umsonst in die Wüste, damit sie lernten Manna zu sammeln und davon selber satt zu werden.
Für mich heißt das, selber zu suchen was Gott von mir möchte, mich darin üben still zu sein, zu beten, sein Wort zu lesen und selber von ihm sowohl gelehrt als genährt zu werden. Um so schöner, wenn das, was ich selber bekam hinterher durch Geschwister bestätigt wird. Deshalb will Jesus das wir auf Ihn sehen, weil wir eben durch das Sehen auf ihn in sein Spiegelbild verwandelt werden. Wir sollen nicht irgendeinen tollen Meister oder Leiter spiegeln sondern ihn selber, das geht nur allein aus einer engen Beziehung zu ihm heraus, nur wenn ich ihn kenne , dann kann ich so werden wie er selber ist Sein erklärtes Ziel ist, das wir ihm immer ähnlicher werden, das geht nur , wenn wir Gemeinschaft mit ihm pflegen.
Bücher sind wichtig und hilfreich, Personen in Gottes Reich sind wichtig, aber am allerwichtigsten ist die persönliche Beziehung zu Jesus Christus selber, zum Vater und zum Heiligen Geist. Das Bleiben in seinem Wort, der Bibel ist die nächstwichtigste Komponente. Nimmt irgendwas diese Stellung in meinem Leben ein, sind wir schnell wieder beim Götzendienst. Diese Beziehung ist durch nichts, absolut gar nichts zu ersetzen. <BR<<BR>Für mich ist der Mann aus dem Gleichnis Jesu, der zur Hochzeit kam aber keine Feierkleider ( Matthäus 22,11 und folgende) anhatte, jemand der auf esoterischer Suche auch ins Übernatürliche, in den Bereich der Suche nach Gott gedrungen ist. Scheinbar kommt auch er an sein Ziel. Aber da steht auch eine unmissverständliche Warnung, des Falschen Weges dahinter. Unrechtmäßiges Aneignen dieser Gaben, Heil auf falschem Weg führt nur vermeintlich zum Ziel, denn der einzige Weg dahin wurde nicht beschritten, das Umkehren zu Gott zu seinen Werten und Wegen. Die Heiligung und Buße, die hier für die Feierkleider steht, entlarven den Mann schon bald, als der König seine Gäste beschaut. Unwürdig ist er dabei, und die Folge ... er muss gehen, er darf nicht bei Gott bleiben, sondern muss erschrocken feststellen, das er zurück in die Finsternis geworfen wird. Daher gibt es nun kein Zurück mehr, es ist völlig zu spät. Ebenfalls im Neuen Testament wird erwähnt wie Menschen vor dem Sohn Gottes stehen und zu Jesus sagen: Haben wir nicht in Deinen Namen geweissagt, Kranke geheilt und Dämonen ausgetrieben? Aber der Sohn Gottes rügt sie: "Ich kenne Euch nicht und habe euch nie gekannt." Wie kann Jesus das behaupten, wo sie doch offensichtlich in übernatürlichen Gaben Gott dienten? Weil sie nicht wirklich seinen Willen taten und dem Wort Gottes folgten, weil sie keine Taten der Barmherzigkeit zeigten, Die Gebote und Wege Gottes scheinbar weniger achteten. Wie furchtbar muss dieses Ende sein? Gott will nicht das irgendwer verloren geht, sagt uns sein Wort, sondern er möchte gerne das alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Jesus ist der Weg! Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich. So sagt Jesus uns.
Wenn sie also auf der Suche sind, wenden sie sich an Gott selber und an Menschen die Jesus kennen, gehen sie nicht die todbringenden falschen Wege die so viel Wissen, Macht und sonstiges wie Licht und Leben verheißen, wenn sie nicht Jesus darin finden. Die Bibel spricht eine klare Sprache. Lesen Sie sie und wenden sie ihre Gebote und Weisungen auf ihr Leben an. Sie werden nicht nur aus Ägypten befreit (wie beschrieben , falsche Lehre , falsche Abhängigkeit, falsche Wege und manchmal auch falsche Vorbilder) sondern kommen in Gottes herrliche Gegenwart, finden den Weg zum wirklichen Leben und werden Gottes Sohn oder Tochter wenn sie Jesus annehmen. Das ist dann auch die Eintrittskarte zum Himmel, zum rechtmäßigen Dableiben und zu einem rauschendem Fest des Lebens in reinen weißen Feierkleidern. Gott verspricht uns bei uns zu bleiben wenn wir ihn annehmen. Lesen sie einmal Johannes 14, ab Vers 15. Fangen sie an nach Gott zu suchen, aber auf seinem Weg, er wird sich ihnen zu erkennen geben und sie werden anfangen diesen wunderbaren Herrn zu lieben Jesus ist der einzige Weg, wählen sie Ihn
Elke Aaldering
Anm. der Autorin: Natürlich sind wir alle Lernende von Gott her, niemand ist vollkommen, ich sage nicht, daß die Ausübung der Gaben nicht der Korrektur der Gemeinde unterstehen sollten, ich zeige nur die Grenze auf, die sehr dünn ist.
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Autorin: Elke Aaldering, eingereicht von der Autorin für Glaube.de
Textbearbeitung: Redaktion / Glaube.de
Foto: sxc.hu
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