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05-04-06

Elke Aaldering: Licht an!

Gott wohnt inmitten seiner Kinder.

Als Israel in Ägypten gewesen ist, und Moses sie befreien sollte, war eine der Plagen eine dreitägige Dunkelheit. Es war so finster, dass die Ägypter drei Tage lang sitzen blieben wo sie waren, weil sie nichts sehen konnten.


Nicht so bei denen die zu Gott gehörten. Es steht in der Bibel, dass dort wo die Kinder Israels, das auserwählte Volk war, übernatürlich Licht war.


Wo Gott wohnt ist Licht!
Wo sein Name groß ist, wird es hell!
Wenn Gott in unseren Herzen wohnt wird es hell
Finsternis ist im neuen Testament auch immer ein Zeichen für Sünde!


Wir sollen Licht werden. Wenn Gott in unsere Leben einzieht, können dunkle Bereiche in unserem Leben nicht länger finster bleiben, sondern das Licht Gottes wird sie zu Tage bringen und sie werden Licht werden. Gott liebt uns, aber er hasst die Sünde, damit kann und will er keine Gemeinschaft haben.<br<br>
Wir müssen umkehren, Busse tun, Dinge ablegen die nicht richtig sind.
Meist weiß man da selber wo es hapert, da ist der heilige Geist schon am wirken.


Der Prophet Jesaja fordert im alten Testament auf:
Steh auf und leuchte! Denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des Herrn erstrahlt über dir. Denn die Erde ist von Finsternis zugedeckt und die Völker liegen in tiefer Dunkelheit, aber über dir strahlt der Herr auf Jes 6O,1und2
( neues Leben Übersetzung)


Gott ist Licht, er ist sogar der Vater des Lichtes, und er fordert uns auf selber Licht zu werden! Ja wir sollen seine Herrlichkeit in diese Welt transportieren!



Auch Jesus sagt uns in Matthäus, wir sollen selber Licht werden:
Ihr seid das Licht der Welt. Wie eine Stadt auf einem Berg, die in der Nacht hell erstrahlt, damit alle es sehen können.
Mt 5,15 Versteckt euer Licht nicht unter einem umgestülpten Gefäß! Stellt es lieber auf einen Lampenständer und lasst es für alle leuchten.




Wie aber können wir Licht sein, wenn es in uns finster ist? Wir können Jesus bitten in unseren Herzen zu wohnen. Er ist das Licht.
Wo er ist, wird die Sünde aufgedeckt also ans Licht gebracht, nichts was geheim ist, kann vor ihm bestehen, denn er weiß es eh. Er ist doch allmächtig, er sieht uns doch.


Er tut es aber nicht um uns zu blamieren und zu beschämen, er tut es um uns zu retten! Er will nichts anderes, als uns wieder in die Gemeinschaft mit Gott zu bringen.



Die Bibel zeigt uns ganz klar, wenn wir unsere Sünden bekennen ( sie ans Licht bringen!) so ist er treu und gerecht, er wird vergeben!
Behalten wir aber die Sünde in uns und leugnen sogar sie getan zu haben, wird sie auch nicht vergeben, es wird auch keine Rettung davon geben. Dann müssen wir die Strafe selber tragen! Gottes Liebe, sagt die Bibel, treibt zur Umkehr


Jeder Vater weiß, dass es am meisten selbst weh tut, wenn man Kinder strafen muss. So ist auch unser himmlischer Vater! Ja noch viel besser, er verschonte seinen eigenen Sohn nicht, damit wir nicht bestraft werden müssen!



Lukas erklärt in seinem Evangelium:



Lk 11,36 Wenn du vom Licht erfüllt bist und keine Bereiche mehr dunkel in dir sind, dann wird dein ganzes Leben leuchten, als würde ein strahlendes Licht auf dich scheinen!



Vor Gott stehen wir also wie in einem Scheinwerferlicht, und er vergibt uns so gerne, wenn wir uns danach sehnen. Schuld ist eine Last ,die wir nicht tragen brauchen.



Neulich las ich eine Geschichte die mich sehr berührte:
Ein König hatte seine Mutter vor Gericht stehen, sie hatte eine Straftat begangen, er konnte nicht anders, er musste sie verurteilen. Er verurteilte sie auch, sonst wäre er nicht mehr gerecht gewesen, aber: Als die Strafe auf die Mutter zukam, zog der König sein Hemd aus, er legte sich über den Rücken seiner Mutter und bekam an ihrer Stelle die Peitschenhiebe ab.



So ist es auch mit uns, wenn wir Jesus annehmen, nimmt ER die Strafe auf sich, er bekommt die Hiebe, die wir eigentlich verdient haben, um uns wieder herzustellen!
Als ich mir das vorstellte, wurde ich doch sehr betroffen, wie viel hätte ich abbekommen müssen, was ER nun für mich abfängt.
So dürfen wir getrost und freudig zum Vater kommen, und um Vergebung bitten, wir dürfen wieder Licht werden, weil Jesus unsere Dunkelheit, unsere Finsternis in Licht verwandelt hat.
Nun gibt es keine Trennnung mehr, wenn Gott uns sieht, sieht er Jesus in uns. Wir sind Licht!


Das ist mindestens so ein Wunder wie damals im alten Ägypten, als Moses die Finsternis ausrief über das Land, bei denen die zu Gott gehörten war es hell.

Heute ist es wieder finster in unserer Welt, bildlich gesprochen hört es sich genauso an wie bei dem Propheten Jesaja! Finsternis bedeckt die Erde.

Schauen wir uns um, was wir als Licht sehen, zum Beispiel im Fernseher, der ja auch Licht ausstrahlt, ist eigentlich oft pure Finsternis... Raub, Mord, Ehebruch, Zorn, Gezänk, Betrug, alles was menschlich und voller Sünde ist, kommt jeden Abend als " LICHT " in unsere schummerigen Wohnzimmer [ und auch in die Kinos wo man ganz im Dunkel sitzt!!!! ;)]


Lukas der Evangelist sagt das ganz treffend: Luk. 11,35
Achte darauf, dass das Licht, das du hast, nicht Dunkelheit ist.
Auch die Zeitungen, die Radiosender, das Internet, sie alle sind voll von Finsternis, so wie die menschlichen Herzen halt sind.


Aber auch hier gilt, wenn wir Gott bei uns haben, wird es Licht werden. Übernatürlich ... das ist seine Herrlichkeit, denn sündlos zu leben, das schafft keiner!
Gut, dass wir Jesus haben, der unsere Strafe getragen hat.


Treten wir in Gottes Licht... denken wir dabei an den verlorenen Sohn:
Vater ich habe gesündigt, hier bin ich, vergib mir bitte!
[Wir können an dieser Stelle ruhig noch ein paar Dinge mit Gott allein klären!]

Was wird er tun?

Uns in den Arm nehmen, uns wieder herstellen,
sich freuen, dass wir endlich wieder da sind! ;)




Lasst uns leuchten, damit diese dunkele Welt wieder heller wird.

Gott sagt uns zu, dass seine Herrlichkeit dann über uns aufgeht! Das sind die Zeichen und Wunder, die von je her sein Volk begleitet haben.
Als Zeichen, dass er mit ihnen war, wie er mit uns ist, weil er seine Kinder liebt!


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Ein Artikel von www.Glaube.de
Autor/Quelle: Eingereicht von der Autorin Elke Aaldering
Mit freundlicher Genehmigung für Glaube.de.
Rechte für den Text allein bei Elke Aaldering Elkes Block/pdh-ichtys
Foto: www.sxc.hu
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