Es gibt Hoffnung: Gott liebt dich!

Es war November. Sie spürte wie der Nebel ihr Gesicht befeuchtete, sie hörte die Blätter rauschen, der Wind fuhr durch ihr langes, dunkles Haar, sie nahm den Geruch des Herbstes wahr? Sie setzte sich auf eine Parkbank.
Kinder liefen lachend an ihr vorbei, sie hörte Schritte. Wahrscheinlich Spaziergänger, vermutete sie?
Eine Träne lief über ihre Wange,
schnell wischte sie sie wieder fort.
Ihre innere Schwäche? - sie hatte sich mal wieder nicht unter Kontrolle?
Immer wieder kämpfte sie mit sich selbst, aber jedes Mal verlor sie.
Sie kam mit ihrem Leben nicht klar!
Sie fühlte sich so leer, verloren. Dort wo ihr Herz pochte, war für sie nur eine klaffende Leere! Die Verzweiflung schien ihr über den Kopf zu wachsen.
Wer kann diese Leere füllen? Wer kann mir wieder Freude schenken?
Warum lebe ich? WARUM????, schrie es in ihr.
Verkrampft saß sie auf ihrer Parkbank, die Hände zu Fäusten geballt?
Sinnlos,
ihr Leben,
oder überhaupt das Leben!
War es nicht nur Dahinvegetieren?
Was heißt es überhaupt zu leben?
Leise streichelte der kalte Herbstwind ihr das Gesicht.
Sie fror?
Wieder hörte sie Menschen, wie sie durch den Park spazierten. Laub raschelte unter Füßen. Ein Kind lachte, so unbefangen, sorglos, es freute sich, es hatte seinen Stern entdeckt!
Sie wollte ihn auch sehen, aber sie sah nur schwarz?
Sie würde alles dafür geben, um diesen Stern zu sehen!
Sie blinzelte?
Sie hörte schwere Schritte.
Wahrscheinlich ein alter Mann, dachte sie.
Langsam schlurfte er.
Das durfte doch nicht war sein, er setzte sich neben sie!
Wie versteinert saß sie da.
Unsicher?
Sie suchte ihre Krücke. Da war sie ja, welch ein Glück!
Als sie aufstehen wollte,
sprach er sie an.
Er hatte eine tiefe, erschreckend tiefe Stimme.
Er sagte schlicht und einfach: Gott liebt sie unendlich!
War der Typ denn noch zu retten?
Gott liebt mich unendlich! Sie lachte laut auf.
Ja, ich weiß, sagte sie ironisch. Sie konnte den Lacher einfach nicht unterdrücken.
Schönen Abend noch! rief sie ihm zu. Vorsichtig, auf ihre Krücke gestützt, verließ sie den Mann, den Park, ihre Bank?
Sie wollte es nicht wahrhaben: Der Satz des Mannes verfolgte sie!
Was, wenn er Recht hätte?
Was, wenn es Gott tatsächlich gäbe? Wenn er kein Märchen, keine Illusion wäre?
Doch selbst wenn es so wäre, er würde sich doch nicht für sie interessieren.
Die Gedanken ließen sich nicht abschütteln.
Tief in ihrem Innern wusste sie, dass es ihn gab.
Dass er allmächtig sei, hatte ihr jemand gesagt,
Heilig, ewig, Liebe, gerecht?
Sie konnte sich vage an ihren Taufspruch erinnern.
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Wow, was für eine Liebe!
Sie merkte wie ihr wärmer bei diesen Gedanken wurde.
Stunden hatte sie im Park verbracht, wäre in ihren Depressionen fast versunken, ihre Traurigkeit, ihre Wut hatte sie über sich herrschen lassen.
Wäre nicht der alte Mann gekommen?
Hätte er ihr nicht gesagt, dass Gott sie unendlich liebt?
Sie wäre dort sitzen geblieben!
Was sollte das?
Sie war sogar bereit gewesen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. In dieser Nacht hätte es mit ihr vorbei sein können. Sie hatte es so gewollt.
Es war sowieso alles dunkel, schwarz, ohne Sinn?
Diese Worte waren wie Lichtstrahlen, die ihr die Dunkelheit erhellten.
Gott liebt mich, er hat seinen Sohn für mich dahingegeben, damit ich das ewige Leben bekomme, damit ich nicht verloren gehe?
Wieder rann ihr eine Träne über das Gesicht.
Diesmal wischte sie sie nicht ärgerlich fort?
Sie weinte nicht aus Verzweiflung?
nicht aus Traurigkeit, nicht weil sie wütend war oder alles sinnlos erschien?
Sie weinte, weil sie erkannte, was GOTT für sie getan hatte?
wie er sie liebte.
Nur ER kann ihrem Leben Sinn geben,
ihr Freude schenken,
ihr die Trostlosigkeit nehmen?
Denn er ist der Herr Zebaoth,
Gott Vater,
der heilige Jahwe?
Als sie zu Hause ankam,
fiel sie auf ihre Knie und öffnete ihr Herz dem, der schon lange drauf wartete, eintreten zu dürfen.
Jesus verändert!
Öffnet den Blinden die Augen,
zeigt ihnen seine Liebe,
seine durchbohrten Hände?
Er schaut dir in die Augen und sagt: Ich liebe dich! Ich habe JA zu dir gesagt, lange bevor du etwas von mir wusstest.
Ich warte auf deine Antwort?
Ich warte sehnsüchtig auf dein JA, vergiss nicht: ICH LIEBE DICH!
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Ein Artikel von glaube.de.
Autorin: Erika Neufeld / Glaube.de Mitglied (eka)
Mit freundlicher Genehmigung für Glaube.de
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Textbearbeitung: G. Matthia, Redaktionsmitarbeiter Glaube.de
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