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04-07-04

Fabian Tröndle: Weltverbesserer

Alle Welt schreit heute nach gesicherten Verhältnissen,
sehnt sich nach einem Leben in Harmonie, nach Toleranz und Akzeptanz.
Nicht erst seit dem Dritten Reich ist man des Krieges überdrüssig.
Nicht erst seit den Geschehnissen im Irak wünscht sich der Mensch tief im Herzen Frieden.
Nicht umsonst wirbt in diesen Tagen eine große deutsche Partei mit dem Slogan "Friedensmacht" um Stimmen! Und nicht umsonst hat schon so mancher resigniert.


Spätestens seit dem der Krieg auch in der eigenen Familie tobt.
Und ohnmächtig stehen wir vor den Ruinen.
'Jedenfalls war ich nicht Schuld!'
Gell?
Ja, dieser Artikel ist nicht der Erste, der dieses Thema aufgreift.
Doch habe ich letztens was erlebt, was mich veranlasste, mir Gedanken zu machen. Ich unterhielt mich mit einer suizidgefährdeten jungen Frau, die es "hier (in dieser Welt) nicht mehr lange aushält" - so sagte sie.
Als ich ihr sagte, dass nur Jesus Christus andauernden Frieden und Heilung für die Seele geben kann, schaute sie mich von der Seite an und meinte nur verächtlich: "Ach, bist Du etwa auch einer von diesen 'Weltverbesserern'?"

Jetzt mal ehrlich, hast Du nicht auch das Gleiche gedacht, als Du es gelesen hast?
"Ja, diese 'Weltverbesserer' auf ihrem 'Jesus - trip'. So naiv. So weltfremd und realitätsfern. Wo war er denn, als sich mein Großvater vor Verzweiflung erhängte?"
Nein, da verlassen sich die Meisten doch tatsächlich lieber auf sich selbst. "Es wird doch wohl möglich sein, aus eigener Kraft Gutes hervorzubringen - man muss einfach nur in die Hände spucken und anpacken."
Was wohl hilft, ist der Glaube an das Gute im Menschen, sagen manche.
Diesen Glauben habe ich längst verloren.

Längst hat die Geschichte mich anderes gelehrt.
Und längst habe ich erkannt, dass ich selbst so oft versage, Streit suche und unversöhnlich bin.
Dennoch bleibt es.
Man sehnt sich nach Frieden.
Und ich frage mich, warum so viele es nicht sehen: Ein Mensch, der bei klarem Verstand ist, muss doch erkennen, dass die Gesellschaft niemals echten Frieden aufzubauen in der Lage ist.
Viele nehmen es einfach hin. Lieber das, als sich der christlichen Botschaft zu öffnen.

Gerade da ist das zu finden, was wir so lange suchen.
Und gerade das wollen wir nicht akzeptieren.
Wenige haben wahren Frieden gefunden.

Es sind diese 'Weltverbesserer', die die Welt realistischer sehen, als die meisten anderen.
Diese Christen leben "[..] mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem sie scheinen als Lichter in der Welt [..]", so heißt es in Philipper 2, 15.
Steile These, oder?

Christen sind nicht besser, als irgendein anderer Mensch. Aber sie tragen den Frieden Gottes in ihren Herzen und in diese Zeit. Wie Licht die Dunkelheit durchbricht.
Dieser Friede ist nicht rational fassbar, er übersteigt den Verstand.
Er verändert Menschenleben.
Ganz naiv.
Und sehr effektiv.

Ich wünsche Dir diesen Frieden.
Und nur einer kann ihn Dir geben.
Jesus Christus sagt: Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. (Johannes 14,27)

Wieso schließt Du nicht Frieden mit Gott?
Werde Deine Vorurteile los und lerne Ihn kennen.
Lies die Bibel.

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Ein Artikel von www.glaube.de
Used by permission.
Mit freundlicher Genehmigung für Glaube.de
Quelle: www.evangeliumsnetz.de
Autor: Fabian Tröndle
Bild: www.sxc.hu - the leading photo stock site
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