Grundkurs Teil 11 - Leiden oder nicht?

Ein Christ ist nicht besser, aber ein Christ ist besser dran!
Es kommt vor, dass uns die Bibel widersprüchlich erscheint - obwohl sie nie widersprüchlich ist. Zum Beispiel sagt David in Psalm 91:
Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird zu deiner Hütte sich nahen. (Psalm 91, 10) Fünf Verse später schreibt er die Zusage Gottes auf: Ich bin bei ihm in der Not. Ich befreie ihn und bringe ihn zu Ehren. (Psalm 91, 15)
Warum sollte der Herr in der Not bei uns sein, wenn sich die Plage gar nicht erst unserer Hütte nahen kann?
So schön es wäre, wenn wir als Gläubige niemals von Schwierigkeiten betroffen wären: Eine solche Lehre würde neben der gegenwärtigen Realität auch große Teile der Bibel ignorieren oder ihnen widersprechen. Wir müssen nur in das Neue Testament schauen, um Leiden in vielfältiger Form in der Gemeinde zu finden. Von materieller Not (unter anderem 2. Korinther 8) angefangen bis zum gewaltsamen Tod (unter anderem Apostelgeschichte 7) reicht die Bandbreite. Es gibt auch heute Christen, die leiden und getötet werden, vielleicht zur Zeit nicht in unserer unmittelbaren Umgebung, aber so weit entfernt ist das Leid nicht (selbst wenn wir nicht hinschauen mögen).
Der trügerische Reichtum
Zweifellos gibt es Christen, denen viel Reichtum anvertraut ist. Sind diese Menschen zu beneiden? "Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein", sagt Jesus in Lukas 12, 34, und um unser Herz geht es bei Gott.
Es gibt diese Menschen, deren Herz ungeteilt dem Herrn gehört, obwohl sie über viele Güter und Einfluss verfügen. Es gibt aber auch die Menschen, denen der materielle Segen zum Fluch wurde, wie zum Beispiel König Salomo, der am Ende seines Lebens die Wege Gottes verließ und an seinem Wohlstand scheiterte.
Auch David, sein Vater, war ein Mann mit Fehlern - aber nach jedem Fall stand er wieder auf und richtete sein Herz erneut auf Gott aus. Er kannte, wie wir aus zahlreichen Psalmen und aus den Berichten über sein Leben erfahren, Not und Verfolgung zur Genüge - aber sein Vertrauen in einen Gott, der auch die aussichtsloseste Situation wenden kann, gab er nie auf. Er erinnerte Gott an die gegebenen Verheißungen und er blieb dabei, so sehr die Umstände auch eine andere Sprache redeten.
Im Alten Testament stehen Verheißungen fast immer unmittelbar nach eine Aufforderung zum strikten Gehorsam. Durch die Abkehr vom Gesetz Gottes raubt sich der Mensch selbst den Segen. "Denn des HERRN Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist. Hierin hast du töricht gehandelt. Darum wirst du von nun an Kriege haben." sagt Gott zu Asa, einem König der Juden (2. Chronik 16, 9).
Im Neuen Bund sind wir frei vom Gesetz, sind deshalb aber keine Gesetzlosen, die leben, wie es ihnen gerade in den Sinn kommt. Den Gehorsam schenkt Gott uns als Frucht dazu, um im Schutzbereich Gottes zu bleiben. Dies hatten wir im Grundkurs bereits untersucht, als es um das Leben in der Kraft des Heiligen Geistes ging.
Auch die Verheißungen des Neuen Testamentes sind an Voraussetzungen geknüpft
Im ersten Teil dieses Grundkurses hatten wir uns mit der Schöpfung beschäftigt, wie Gott sie gewollt und ausgeführt hatte. Die Menschen hatten alles was sie brauchten im Überfluss, Krankheit und Tod waren unbekannt.
Not, Krankheit, Schmerzen, Tod kamen durch die Sünde in die Welt. Der Mensch gab die Regierungsgewalt über die Schöpfung an Satan ab und damit war auch er selbst den Folgen ausgesetzt.
Es wird, wenn der neue Himmel und die neue Erde von Gott geschaffen werden (Offenbarung 21), wieder diesen Idealzustand geben, weil der satanische Einfluss auf Mensch und Schöpfung nicht mehr vorhanden sein wird. Bis dahin allerdings leben wir in einer Welt, in der die Auswirkungen der Sünde vorhanden sind.
Wenn wir beten, dass das Reich Gottes kommen und sein Wille geschehen soll, dann tragen wir dazu bei, dass die Auswirkungen der Sünde vermindert und die Auswirkungen des Reiches Gottes verstärkt werden. Dies hat auch ganz reale Effekte in unserem Leben hier auf der Erde. Wenn ein Kind Gottes sich als einer von 1000 Bewerbern um eine Stelle bewirbt, und diese Stelle hat Gott für ihn vorgesehen, dann werden 999 andere abgewiesen und er bekommt die Stelle.
Wir sind nicht mehr unter dem Gesetz des Todes und der Sünde, wo Schmerzen und Fluch und all die schreckliche Dingen regieren. Wir sind berufen, hier und jetzt bereits die Güte Gottes zu erleben.
Man darf aber nicht aus der Tatsache, dass Gott manche Christen mit einem Überfluss an materiellen Gütern beschenkt, schließen, dass jeder Christ reich sein wird. Wenn selbst der Apostel Paulus nach eigener Aussage sowohl Hunger als auch Überfluss in seinem Dienst kennen gelernt hat (Philipper 4, 12), dann sollten wir eins verstehen: Gott geht es um unser Herz, und darum sollte es auch uns gehen.
Ist mein Herz auf Gott ausgerichtet oder auf Wohlstand?
Wir verfallen leicht in ein Anspruchsdenken, weil unsere Persönlichkeit von Anfang an so geprägt wird. Für eine Leistung gibt es eine Gegenleistung. Daraus folgern wir: Ich glaube an Jesus und folge ihm, also bekomme ich die Arbeitsstelle und das tolle Auto.
In diesem Moment ist schon unsere Ausrichtung verkehrt. Es geht uns nicht mehr darum, wie wir dazu beitragen können, dass durch unser Leben das Reich Gottes kommt und sein Wille geschieht, sondern darum, was wir davon haben, wenn wir Christus folgen. Wir trachten nicht mehr zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, sondern nach unserer Belohnung.
Tatsächlich gibt uns der Herr, worum wir bitten, wenn wir mit aufrichtigem Herzen zu ihm kommen. Tatsächlich sollen wir unsere Sorgen auf ihn werfen und darauf vertrauen, dass er uns hilft. Tatsächlich hat er alle Krankheiten dieser Welt getragen und tatsächlich fordert uns das Wort Gottes auf, die Kranken zu heilen, die Belasteten zu befreien. Tatsächlich ist es so, dass wir uns auf die Verheißungen Gottes berufen und darauf vertrauen dürfen, dass er zu ihnen steht.
Wir sollten uns aber nicht selbst ein Bein stellen, indem wir von falschen Voraussetzungen ausgehen. Die täglich notwendige Nahrung und die notwendige Kleidung - davon spricht Jesus in Matthäus 6, 25-34.
Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie? Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? Und warum seid ihr um Kleidung besorgt?
Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen. Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen?
So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.
Wir brauchen uns also um diese beiden Bereiche, Nahrung und Kleidung, nicht sorgen, weil Gott das Notwendige bereitstellt. Wenn Gott jemandem mehr gibt, Überfluss schenkt, dann ist das erfreulich - aber es hat niemand von uns Anspruch darauf. Im Gegenteil: Wer über mehr verfügt, als er wirklich braucht, der soll diejenigen im Reich Gottes beschenken, die zu wenig haben und muss besonders achtsam sein, damit es ihm nicht geht wie dem König Salomo. In der Apostelgeschichte hat die Gemeinde noch danach gelebt und gehandelt, heute scheint in der westlichen Gesellschaft eine andere Einstellung vorzuherrschen.
Also kein Leiden?
Jesus sagt seinen Nachfolgern: Gedenkt des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. (Johannes 15, 20)
Vor diesem allem aber werden sie ihre Hände an euch legen und euch verfolgen, indem sie euch an die Synagogen und Gefängnisse überliefern, um euch vor Könige und Statthalter zu führen um meines Namens willen. (Lukas 21, 12)
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen. (Matthäus 5, 11)
Dies sind Verheißungen, die wir ungern hören. Wer lässt sich schon gerne versprechen, dass er mit Gefängnis, Verhör, übler Nachrede und Schlimmerem zu rechnen hat?
Wir kennen in unserem Land keine Verfolgung, kein Leiden um Christi willen. Schiefe Blicke von Kollegen oder Spott von Verwandten - wollen wir da ernsthaft von Leiden sprechen? In unserer Gesellschaft wird keiner ins Gefängnis gesteckt, weil er sich zu Jesus bekennt. Wir dürfen dankbar sein für die Umstände, unter denen wir leben, aber wir dürfen sie weder als unveränderlich noch als garantiert betrachten.
Bewahrung vor Leiden aufgrund der Tatsache, dass wir Christen sind, ist keine biblische Verheißung, im Gegensatz zur Bewahrung vor Verhungern und Mangel an ausreichender Kleidung.
Wenn wir leiden, subjektiv und objektiv betrachtet, sollten wir uns immer fragen, welche Art von Leiden es ist: Um Christi willen, also Verfolgung, oder wegen der Auswirkungen der Sünde auf uns und die Schöpfung? Wenn es das Leiden ist, das wir um unseres Glaubens willen auf uns nehmen, dann sollten wir uns, sagt die Bibel, darüber freuen. Jesus nennt uns in der eben zitierten Schriftstelle glückselig.
Wenn wir aber Mangel leiden, der nicht auf unseren Glauben zurückzuführen ist, sollten wir nach den Ursachen schauen, um Abhilfe zu finden.
Gott ist gut. Nur Gutes kommt von Gott. Alles was nicht gut ist, kommt nicht von Gott.
Wenn wir es lernen, Gott und seinem Wort so sehr zu vertrauen, dass es für uns so real wird wie die Tatsache, dass Wasser unter dem Gefrierpunkt zu Eis gefriert, wenn wir es aussprechen, wenn wir daran festhalten, egal wie die Umstände aussehen, dann werden wir es erleben. Es bleibt nicht Theorie, sondern es wird Realität.
Ein Dieb kommt nur, dass er stehle, würge und umbringe. (Johannes 10, 10)
Der Dieb, den Jesus hier anspricht, ist der Teufel. Er bietet uns Schlechtes und Böses an. Manchmal scheint es zuerst etwas Gutes zu sein, aber dann kommt das bittere Erwachen. Der Feind lügt dann obendrein und will uns weismachen, dass dieses Schlechte von Gott käme.
Bevor wir gläubig wurden, haben wir uns auf die verschiedensten Angebote des Teufels eingelassen. Diese Angebote können mit Flüchen, Süchten oder anderen Arten von Bindungen verknüpft sein, die wir nicht los werden.
Es ist der unveränderbare Charakter und das Ziel des Teufels, alles zu zerstören was Gott geschaffen und geplant hat. Aber Jesus ist Sieger und wir stehen auf seiner Seite.
Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1. Johannes 3, 8)
Wenn du in deinem Leben solche Gebundenheiten feststellst, die auch nach deiner Bekehrung an dir kleben, dann ist es eine gute Idee, sich mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin zusammen der Sache anzunehmen. Dafür sind wir als Christen verantwortlich, solche Defizite gemeinsam zu tragen und aus der Welt zu schaffen: Achtet darauf, dass nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, dass nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch zur Last werde und durch sie viele verunreinigt werden. (Hebräer 12, 15)
Um auszubrechen aus Fesseln der Vergangenheit sollten wir das gemeinsame Gebet und die Beratung durch Christen (und dem Geist Gottes) suchen, möglichst vor Ort in einer Gemeinde. Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen. (Galater 6, 2)
Gott hat keine Stiefkinder
Je weiter wir in unserem Leben auf der Erde in unserer Heiligung vorankommen, desto mehr werden die Auswirkungen des Reiches Gottes sichtbar werden. Heiligung ist ein Wort, das aus dem allgemeinen Sprachgebrauch so gut wie verschwunden ist. Gemeint ist damit, dass unser Charakter, unser Wesen sich verändert, weil unser menschlicher Geist vom Heiligen Geist Gottes umgestaltet wird. Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit werden in unserem Leben sichtbar, während Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsucht, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen verschwinden (Galater 5, 13-26). Dieses Kommen des Reiches Gottes in unser Leben schließt auch materielle Versorgung ein, genau wie Heilung und Befreiung von Bindungen.
Wir sind von neuem geboren, das bedeutet nicht nur errettet vom Weg in die Hölle, sondern wir sind neue Menschen geworden, die nicht mehr unter der Regierung Satans leben. Die Werke des Teufels in unserem Leben zerstört der Sohn Gottes, wie oben zitiert (1. Johannes 3, 8). Also wird unsere "neue Regierung" die Überreste unserer "alten Regierung" beseitigen, wenn wir es wünschen und zulassen.
Das ist der unveränderbarer Charakter und das Ziel Gottes durch Jesus, in Wahrheit alles zu zerstören was der Teufel gemacht und geplant hat. Jesus betet für seine Nachfolger: "Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit." (Johannes 17, 17)
"Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen." (Johannes 8, 32)
Wahrheit macht uns frei, indem wir mit ihr übereinstimmen, idem wir uns auf sie einlassen. So wie wir gebunden wurden durch die Lügen des Teufels, als wir uns darauf einließen, so werden wir auch frei durch die Wahrheit indem wir uns auf sie einlassen. Sich auf die Wahrheit Gottes einlassen heißt, sie für sich in Anspruch zunehmen und sich durch die Wahrheit, das Wort Gottes, heiligen zu lassen.
Warum, fragst du vielleicht, geht es mir dann so schlecht?
Wir müssen eins verstehen: Als Jesus in unseren Leben kam, ist der Teufel eilends geflohen. Gott hat von seiner Seite bereits alle Voraussetzungen geschaffen: "Es ist vollbracht", sagte Jesus am Kreuz.
Nun sind wir am Zug. Wir müssen sein Erlösungswerk jetzt in Anspruch nehmen, also nicht sagen: "Warum lässt Gott das zu?" Diese Frage stellen Ungläubige uns oft, weil sie nicht verstehen, dass Gott dort nicht eingreifen kann, wo er nicht dazu eingeladen wird.
Und passet euch nicht diesem Weltlauf an, sondern verändert euer Wesen durch die Erneuerung eures Sinnes, um prüfen zu können, was der Wille Gottes sei, der gute und wohlgefällige und vollkommene. Römer 12, 2
Wenn sich unser Wesen, unser Charakter verändert, dann werden wir anders denken. Dann wird uns das Reich Gottes wichtiger als unsere persönliche Situation. Dann kommen wir in die Situation, in der uns alles geschenkt wird, was wir brauchen, weil wir zuerst nach dem Reich Gottes trachten.
Gott hat keine Stiefkinder, sondern jedes Kind Gottes wird von ihm gleichermaßen geliebt. Niemand von uns ist Gott weniger wichtig als der andere, für jeden von uns ist Christus am Kreuz gestorben und auferstanden, damit unsere Sünden vergeben sind.
Warum geht es aber dem einen Christen so gut und der andere leidet? Ich habe keine andere Erklärung oder Antwort als die, dass ich unserem Schöpfer überlassen möchte, womit er mich wann beschenkt. Ich freue mich über das, was er mir anvertraut und genieße die guten Gaben, die ich empfange. Ich danke ihm für seine Versorgung und messe seine Liebe und Zuneigung nicht an dem, was mir geschenkt wird, sondern an dem, was Jesus Christus für mich und meine Schuld auf sich genommen hat.
Ich nehme ihn bei seinem Wort, ignoriere die Umstände wo nötig und verlasse mich lieber auf das, was die Bibel sagt als auf das, was vor meinen Augen sichtbar ist. Ich verlasse mich in allem auf Gott, was meine Gesundheit, meine Versorgung mit Nahrung, Kleidung und Wohnung betrifft genau so wie bezüglich dessen, was ich an Diensten in seiner Gemeinde tun darf. Ich spreche nicht das aus, was meine Augen sehen, sondern das, was Gottes Wort sagt.
Wie das nun in der Praxis aussieht? Vielleicht helfen ein paar Grundsätze, die du dir täglich in Erinnerung rufst und die du anwendest.
Ich benötige den Beistand, den Tröster: Den Heiligen Geist
- Ich lebe in Gottes Gerechtigkeit, nicht aus meinen Leistungen
- Ich heilige mich durch die Wahrheit, Gottes Wort ist die Wahrheit
- Ich glaube nicht den Lügen des Teufels, sondern dem Wort Gottes
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Ein Artikel von www.glaube.de - dieser Glaubensgrundkurs darf kostenlos und nur unverändert weiterverbreitet und benutzt werden. Alle Rechte zur Veröffentlichung in Printmedien sind vorbehalten.
Autoren: Cornelius Berghout, Berlin und Günter J. Matthia, Berlin, guenter@glaube.de
Die Bibelzitate entstammen der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung.
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