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13-07-04

Grundkurs Teil 2 - Neues Leben - was heißt das konkret?

Was hat mein Leben mit dem Kreuz zu tun?
Kann der unsterbliche Gott sterben? Jesus war Mensch, aber er war auch Gott. Als er am Kreuz starb, was geschah da eigentlich?


Jesus hing mit unserer Sünde am Kreuz, nicht mit seiner eigenen, er hatte ohne Sünde gelebt. Als er starb, ließ er sein Leben freiwillig. Die Bibel berichtet davon, dass Jesus seinen Jüngern erklärte: "Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, um es wiederzunehmen. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen." (Johannes 10,17-18)
Er war unsterblich. Aber weil er alle Sünde der Welt auf sich genommen hatte, wurde er "zur Sünde", so drückt es die Bibel aus. Aus diesem Grund trennte und distanzierte sich Gott, der Vater und der Heilige Geist, von Jesus. Dass Jesus getrennt von Gott war, gab es vor diesem Moment nicht. Er war von Ewigkeit her eins mit Gott dem Vater und mit Gottes Heiligem Geist. Seit etwa 33 Jahren war er nicht mehr in der Herrlichkeit im Himmel, aber Gott hatte ihn nie verlassen. Jetzt, am Kreuz, wurde er ganz aus der Gegenwart Gottes ausgeschlossen.
Warum war diese Trennung unumgänglich?

Kreuzigung und Tod

Wenn wir eine Raumsonde zur Sonne schicken würden, müsste diese sich bereits in einer Entfernung von mehrere 100.000 Kilometern auflösen; sie würde verbrennen, so dass nichts mehr übrig bliebe. Ähnlich ist es auch mit Sünde und der Gegenwart Gottes.
Eine Annäherung der Sünde an Gott ist ausgeschlossen.
Also war das, was Jesus erleiden musste, nicht nur die physische Qual. Dass er Nägel durch seine Handgelenke und Füße geschlagen bekam, dass eine Dornenkrone auf seinen Kopf gedrückt wurde und dass er all die Schläge erleiden musste, führte zu unvorstellbaren körperlichen Schmerzen, das Kreuzigen war die fürchterlichste Folter, die vor 2000 Jahren existierte.

Dazu kamen aber psychische Leiden, die sicher sehr, sehr weh taten: Alle seine Freunde, die über drei Jahren mit ihm gegangen waren, mit ihm gegessen, geredet, gelacht und sich mit ihm gefreut hatten, verleugneten und verließen ihn. Auch die Tatsache, dass er unschuldig war, aber die Strafe für fremde Schuld über sich ergehen ließ, zeugt von solchen Qualen, die nicht körperlich sind.
Stellen wir uns vor, zwei Kinder toben in eine Wohnung herum, bis der jüngere Bruder eine sehr teuere Vase umwirft und diese in Stücke zerbricht. Die Vase ist nicht mehr zu kleben. Die Mutter hing sehr an dieser Vase, einem Erbstück. Nun sagt der ältere Bruder: "Ich habe es getan", worauf die Mutter sehr schimpft und das Kind mit eine Woche Hausarrest bestraft. Versuche, dich in das ältere Kind hinein zu fühlen. Es erleidet eine Strafe, die es nicht verdient hat, freiwillig für den kleinen Bruder, aber tut sie deshalb weniger weh?
Die Bibel sagt: Die Strafe lag auf ihm, Jesus. (Jesaja 53, 5) Das, was Jesus an seelischen Schmerzen auf sich nahm, ist viel schwerer gewesen als die körperlichen Schmerzen, obwohl wir durch den Film "Die Passion Christi" ein wenig hinter die Kulissen schauen konnten, was er körperlich durch machen musste. Doch diese Qualen waren noch nicht das Schlimmste. Das Schrecklichste, was Jesus erleiden musste, um sein Ziel (deine und meine Erlösung) zu erreichen, waren die absolute Trennung von Gott und der Aufenthalt in Herrschaftsbereich des Teufels, der die dort hinein Gekommenen quält. Dort feierte der Teufel mit seinen Dämonen eine große Party, ein Freudenfest, den vermeintlichen Sieg über Jesus.

Es war jedoch kein wirklicher Sieg. Als Jesus in das so genannte Totenreich kam, fiel die Sünde, die ja nicht seine war, von ihm ab - und der heilige, sündlose Sohn Gottes stand vor dem Herrscher der Finsternis. Da war etwas geschehen, was wir heute als "Justizirrtum" bezeichnen würden.

Unbestritten hatte der Teufel das offizielle Recht, alle Menschen, die zu ihren Lebzeiten nicht mit Gott im Reinen waren, vor und nach ihrem physischen Tod zu quälen. Reinigung war möglich durch Opfer von Tieren und Geld, das strenge Halten der Gebote und rituelle Handlungen, aber dies waren jeweils nur temporäre Versöhnungen mit Gott bis zur nächsten Sünde.
Satan hatte dieses Recht, weil er die Herrschaft durch List von der Menschheit übernommen hatte. In der ersten Lektion dieses Kurses wurde dargelegt, wie der Mensch diesen Herrschaftsanspruch freiwillig an Satan abgetreten hat.

Nun aber, durch den Tod des unschuldigen und sündlosen Jesus, hatte der Satan sein Recht eingebüßt. Blind vor Hass hatte er Gottes Strategie zur Rettung der Menschen nicht durchschaut.
Weil Satan kein legales Recht auf einen Menschen ohne Sünde hat, konnte Gott seinen Sohn Jesus aus dem Totenreich heraus holen. Nicht Jesus hat sich selbst auferweckt, sondern Gott hat ihn zurückgeholt und Jesus einen neuen Geist gegeben. In der Apostelgeschichte 5, 30 schreibt Lukas: Der Gott unsrer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr an das Holz gehängt und getötet habt.

Jesus ist für uns gestorben, das heißt, er durchlief allen Stufen des Todes; zuerst den geistlichen Tod, das ist das Getrenntsein von Gott, dann den physischen Tod, der nur eintreten kann, wenn der geistliche Tod stattgefunden hat, und schließlich das grausame Treffen auf Satan selbst im Totenreich.
Nun hat der Teufel seine Macht über den Tod verspielt und kann nur noch durch geglaubte Lügen handeln. Das heißt, dass er wieder - wie bei Adam und Eva - lügen muss, um dann, wenn wir darauf hereinfallen, eine Berechtigung für seinen Einfluss auf unser Leben und Sterben zu erhalten.

Der Teufel möchte den Menschen die Wahrheit über seine Niederlage vorenthalten. Das ist im Prinzip das Gleiche wie in dieser wahren Begebenheit: Nach dem Vietnamkrieg wurden hundert amerikanische Soldaten von zwanzig Vietnamesischen Kämpfern im Urwald festgehalten, obwohl der Krieg längst beendet war. Die Amerikaner wussten nichts vom Kriegsende, die Bewacher gaukelten ihnen vor, dass nach wie vor das Kriegsrecht gelten würde. Sie waren im Verhältnis 5 zu 1 unterlegen, aber die Gefangenen verzichteten auf jegliche Gegenwehr, weil sie nichts von der veränderten Situation wussten.
Damit Vergleichbares nicht auch uns passiert, und der Feind uns unter seinen Lügen und Vortäuschungen festhält, ist es notwendig herausfinden, welche Auswirkungen das Erlösungswerk auf uns und unsere Situation hat.

Am Kreuz ist Endgültiges geschehen

Gott hat Jesus ein neuen Geist gegeben. Jesus war somit der Erste, der "wiedergeboren", "von Neuem geboren", "aus Gott geboren" wurde, wie es die Bibel an verschiedenen Stellen formuliert.
Kolosser 1,18: Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten.
Jesus hat damit den Feind, Satan, entwaffnet und entmachtet, ihm die Autorität und die Vollmacht, das vorher bestehende Recht, genommen, die Kinder Gottes weiter zu quälen und zu knechten. Warum merken wir davon dann noch so wenig?
Nur wenn wir das glauben, was die Bibel sagt (glauben heißt vertrauen) und dementsprechend handeln, werden wir erleben, was die Bibel uns verspricht: Erlösung und Befreiung.

Wer das (noch oder immer mal wieder) nicht erlebt, der sollte sich selbst prüfen, ob er oder sie nicht den Umständen, den Symptomen, anstatt dem Wort Gottes geglaubt hat. Wir können und sollen Gottes Wort an die erste Stelle setzten und glaubend danach handeln. Das muss jeder einzelne Mensch für sich tun, es geschieht nicht, indem jemand einem die Hände auflegt oder für ihn betet. Man kann nur selbst, persönlich, das Wort Gottes in Anspruch nehmen.

Was geschieht dann?

Das Erste, was grundsätzlich passiert, wenn Du glaubend annimmst, dass Jesus Dein persönlicher Erlöser ist, dass er für Dich gestorben und auferstanden ist, ist die "Wiedergeburt", die Vereinigung von Gottes Geist mit Deinem Geist. Das führt zur "Heilsgewissheit": "Wenn ich sterbe, bin ich bei Jesus."
Das gilt auch für die, die keine weitere von Gott angebotenen Schritte wie Heilung, Befreiung oder Macht und Autorität über das Böse in Anspruch nehmen. Wir besitzen Gottes Zusagen, und zwar wiederum nur durch Glauben, als Kinder (Erben) Gottes: Heilung, Befreiung, Macht und Autorität über den Teufel und die Mächten der Finsternis, die Dämonen! Doch zur "Wiedergeburt" ist nur der erste Schritt notwendig und ausreichend. Mancher Christ bleibt dabei stehen, womit jedoch derjenige sich selbst beraubt. So viele wunderbare Erfahrungen könnte er machen...
Jesus hat also nicht nur für uns am Kreuz etwas getan, sondern, wenn wir es angenommen haben, mit uns. Das heißt: Nicht nur ein Machtwechsel zwischen dem Teufel und Jesus, sondern auch ein Positionswechsel für Dich und für mich ist geschehen.
Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2. Korinther 5, 1
Gott hat die Dimensionen umgedreht. Die Sünde herrscht nicht mehr, was aber nicht bedeutet, dass wir gar nicht mehr sündigen. Die Bibel unterscheidet zwischen "der Sünde" und "Sünde".
Mit "der Sünde" wird die Macht der Sünde, der Zwang zur Sünde, dass Gesetz der Sünde beschrieben.
"Sünden" andererseits sind nur eine Auswirkung von "der Sünde", wie die Äpfel eine Frucht vom Apfelbaum sind.

Die Sünde herrschte über uns, bevor Christus uns befreit hat. Niemand musste sich sehr anstrengen, um zu sündigen. Beim ersten Mal hat das Gewissen sich noch gemeldet, beim zweiten Mal auch noch, jedoch schon etwas weniger, aber dann, spätestens beim vierten, oder fünften Mal, ist das Gewissen umgestimmt und man empfindet ganz andere Dingen als schlimm oder ungut. Die Sünde herrscht über die verlorene Menschheit. Das war schon von Anfang an so.
Da sagte er (Adam zu Gott): "Ich hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, weil ich nackt bin, und ich versteckte mich. Und er (Gott) sprach: Wer hat dir erzählt, dass du nackt bist?" 1. Mose 3, 10-11
Wer hatte das Adam erzählt? Niemand. Adam stand unter der Macht der Sünde, das bewirkte Furcht, Scham, und wie es in den nächsten Versen zu lesen ist, auch Selbstgerechtigkeit und das Schieben der Schuld auf andere: Da sagte der Mensch: "Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, sie gab mir von dem Baum, und ich aß." 1. Mose 3, 12

Ein aktuelles Beispiel für diesen Zwang, sündigen zu müssen ist, jede Form von Sucht. Ob man es nun unter den Begriff "Sucht" einordnen würde oder nicht - wenn man eine starke Neigung hat, etwas Bestimmtes zu tun, was man nicht lassen kann, so ist ein Zwang, oder eine Sucht vorhanden. Ob es Rauchen, Trinken, Naschen, Essen, Sex, Fernsehen, oder noch etwas ganz anderes ist, es ist immer das gleiche: Beherrscht werden durch die Macht der Finsternis. Unser freier Wille, etwas zu tun oder zu lassen, ist nicht mehr vorhanden, wir können uns gar nicht gegen etwas entscheiden, selbst wenn unser Verstand es möchte.

Ist dies eine ausweglose Situation? Lesen wir mal, was Gott uns sagt: ,,Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden, damit, gleich wie die Sünde geherrscht hat zum Tode, so auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zum ewigem Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn.", Römer 5, 20 b - 21

Hier heißt es also, dass die Gnade Gottes über uns herrscht (anstelle der Sünde und ihrer Auswirkungen), wenn wir gerecht sind. Und wie sind wir gerecht? Römer 5, 1: ,,Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus."
Die Sünde herrschte zum Tod, weg von Gott; die Gnade aber herrscht zum ewigen Leben in direkter Gemeinschaft mit Gott. Und so wie das Sündigen zuerst eine Entscheidung voraussetzt, danach aber alles fast wie von alleine geht (wie zum Beispiel eine Lüge zur Rechtfertigung fast von alleine über die Lippen kommt), so sind wir auch durch eine Entscheidung unter der Gnade, ohne dass wir uns abmühen müssen. Das heißt also, dass wir nicht gegen das Sündigen kämpfen müssen. Wir sollen es gar nicht versuchen. Das neue Leben fließt automatisch, wir müssen nur lernen, es nicht aufzuhalten.

Ohne Krampf und Verrenkung

Wie geht das? Wir müssen lernen, zu glauben (das heißt zu vertrauen), dass das Wort Gottes wahr ist. Dass es immer wahr ist. Auch wenn die Umstände dagegen zu sprechen scheinen oder tatsächlich und offensichtlich dagegen sprechen.
Jesus sagte zu seinen Jüngern einmal einen Satz, der einen Widerspruch in sich zu bergen scheint: ,,Darum sage ich euch: "Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden." Markus 11, 2
Wie ist das zu verstehen, wenn die Bibel davon spricht, dass wir bereits empfangen haben, was wir noch gar nicht sehen können?
Es gibt einen zeitlichen Unterschied in diesem Satz: Ich habe empfangen, und es wird werden. Das heißt im Klartext, dass Jesus am Kreuz alle Voraussetzungen geschaffen hat, und dass er uns diese Voraussetzungen verfügbar macht. Deshalb habe ich empfangen. Es gibt nichts mehr zu tun, außer es glaubend und vertrauend anzunehmen.
Und dann wird es mir werden, dann werde ich in der Realität sehen, was ich als Erbe bereits empfangen habe.

Zum Verstehen hilft hier der Römerbrief: ,,Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade zunehme? Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln. Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein, da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde.
Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, da wir wissen, dass Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn. Denn was er gestorben ist, ist er ein für allemal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott.
So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus! So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib,
dass er seinen Begierden gehorche; stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit! Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.," Römer 6, 1-14
Wir müssen nicht mehr sündigen, wir sind nicht mehr festgebunden an einen Zug, der den Abhang hinunter rast. Wir haben statt dessen Autorität über den Teufel und seine Garde, auch wenn er zur Anfang vielleicht nicht sofort flieht, wenn er nicht davon überzeugt ist, dass Du diese Tatsache glaubst - also auf den bereits errungenen Sieg vertraust. Satan lügt Dich an, er weiß natürlich genau, dass er schon besiegt ist in Deinem Leben, seit Du Christus angehörst. Wenn Du dies auch weißt, hat der Feind Gottes keine Chance mehr.

Es geht im geistlichen Leben nicht alles sofort, so wie ein Baby auch noch nicht in der Lage ist, sein Leben unabhängig von den Eltern zu führen. Manch einer lernt und wächst sehr schnell, beim anderen dauert es etwas länger, die uralten Zweifel und Lügen zu überwinden, mit denen der Feind uns für Gottes Zusagen und das, was Jesus am Kreuz tatsächlich bereits erworben hat, blind machen möchte. Wichtig ist für jeden Christen, dran zu bleiben, nicht aufzugeben, nach jedem Versagen einen neuen Versuch zu unternehmen.
Würde ein Kleinkind sich normal entwickeln, wenn es nach den ersten paar blauen Flecken den Versuch aufgibt, das Laufen zu lernen?

Vorschlag für ein Gebet nach Epheser 1, 16-23:

Lieber himmlischer Vater, ich bitte dich darum, mir Weisheit zu geben, dass ich Dich immer besser erkenne und Du mir zeigst, was Dein Wille ist. Öffne mir die Augen, damit ich sehe, wozu ich berufen bin, worauf ich hoffen kann und welch unvorstellbar reiches Erbe auf mich und alle wartet, die an Christus glauben. Ich möchte erfahren, wie unermeßlich groß die Kraft ist, mit der Du in uns, den Glaubenden, wirkst. Es ist doch dieselbe Kraft, mit der Du Christus von den Toten auferweckte und ihm den Ehrenplatz zu Deiner Rechten gegeben hast! Damit hast Du Jesus zum Herrscher eingesetzt über alle Mächte und Gewalten, über alle Kräfte und Herrschaften dieser und der zukünftigen Welt. Alles ist ihm unterstellt und ich unterstelle mich ihm. Er, der über alles herrscht, ist auch das Haupt seiner Gemeinde und der König in meinem Leben.

Amen.

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Autoren: Cornelius Berghout, Berlin corneliusb@glaube.de und Günter J. Matthia, Berlin, guenter@glaube.de
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