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03-01-12

David Wilkerson: Jesus Christus herrscht als König!

Von David Wilkerson (undatiert)


"Und der siebente Engel blies seine Posaune; und es erhoben sich große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Offenbarung 11,15).

Der Seher Johannes hatte eine herrliche Vision von Christus, wie Er zum König des Universums gekrönt wird. Der Heilige Geist hatte Jesu toten Leib belebt; Er hatte den letzten Feind überwunden, den Tod - und erhob sich triumphierend!

Die Szene, die Johannes nun betrachtet, ist Christi Rückkehr in den Himmel, um Seinen Thron einzunehmen. Es war die Krönung unseres Herrn als König der Könige! Der Himmel war erfüllt von mächtigen Stimmen, jubilierendem Lobgesang der Engel, der Seraphim, Cherubim und aller himmlischen Heerscharen. Jesus, der König, der verherrlichte Mensch, war zurückgekehrt als Herr über alles. Was für ein donnerndes Willkommen muss das gewesen sein - als sich alle himmlischen Stimmen zu dem einen Ruf vereinigten: "Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit." Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen nieder auf ihr Angesicht und beteten Gott an und sprachen: "Wir danken dir, Herr, allmächtiger Gott, der du bist und der du warst, dass du an dich genommen hast deine große Macht und herrschest" (Offenbarung 11,15-17).


Wir können Jesus nicht zum König krönen! Er ist bereits König! Wir können Ihn nicht zum Herrn über alles machen - Er ist bereits Herr über alles. Gott der Vater hat Ihn wieder aufgenommen in die Herrlichkeit - hat Ihn gekrönt zum König und Herrn über alles - und hat Ihm alle Macht der Gottheit gegeben! "Denn es hat Gott wohlgefallen, dass in ihm alle Fülle wohnen sollte" (Kolosser 1,19). "Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig ... der das Haupt aller Mächte und Gewalten ist" (Kolosser 2,9.10). "Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen" (Kolosser 1,16).


Paulus hatte die gleiche Vision - von Christus, der nun als König und Herr über alle Dinge gesetzt ist. Er sprach von der alles übersteigenden Größe Seiner Macht uns gegenüber: "Und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde, mit der er in Christus gewirkt hat. Durch sie hat er ihn von den Toten auferweckt und eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles, welche sein Leib ist, nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt" (Epheser 1,19-23).

Sie können aufhören, sich einen demütigen und sanften Nazarener vorzustellen, der an der Tür Ihres Herzens steht und hofft, dass Sie Ihn zum Herrn Ihres Lebens machen. Er ist nicht länger der zurückgewiesene Mensch - Er ist der König der Herrlichkeit! Er kam aus dem Grab im Vollbesitz Seiner Auferstehungskraft - Er ist aufgefahren zu Seinem ewigen Thron - Er hat alle Macht und Herrschaft übernommen - und Er herrscht in diesem Augenblick über alle Gewalten und Königreiche dieses Universums. Der letzte Feind war der Tod und Christus machte selbst ihn zum Schemel Seiner Füße!


Wenn der Tod der letzte Feind war, dann sind alle anderen Feinde besiegt worden. Christus ist in kein Handgemenge mit Satan verstrickt. Der Krieg ist vorbei - Satan wurde besiegt, Christus unterwarf ihn in Schimpf und Schande. Die Ferse Christi hat den Kopf der Schlange zertreten. "Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel, und sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel. Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen" (Offenbarung 12,7-9). "Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus" (Kolosser 2,15). "Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus; denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott" (Offenbarung 12,10).

Es gibt noch Menschen auf dieser Erde, die sich mit dem Gedanken tragen, Christus zu erlauben, in ihr Herz zu kommen. In ihren Gedanken gehen sie möglicherweise sogar so weit zu denken, dass sie Ihn eventuell zum Herrn ihres Lebens krönen lassen. Das hört sich fast so an als sagten sie zu Ihm: "Herr, wenn Du geschickt genug vorgehst, lasse ich Dich eventuell ein! Wenn Du mich glücklich machst, wenn Du mich heilst, wenn Du ein paar Gebete beantwortest, wenn Du mir ein oder zwei Zeichen gibst, mir ein Wunder schenkst - könntest Du am Ende gar zum König meines Lebens gekrönt werden."

Wie lächerlich blind wir doch sind! Da sitzt Er nun in all Seiner beeindruckenden Macht und Herrlichkeit - mit dem ganzen himmlischen Heer zu Seinen Füßen - mit den vierundzwanzig Ältesten, die auf ihren Gesichtern vor Ihm liegen - mit Gott, der Ihm alle Gewalt der Gottheit gegeben hat - mit einem am Boden zerstörten und besiegten Teufel, der von Seinem Angesicht flieht - und alle Herrschaften und Gewalten im Himmel und auf Erden, die sich vor Seiner Macht und Majestät beugen!


Und hier ist eine Unmenge blinder, fleischlich gesinnter, lauwarmer Christen und halb entschlossener Sünder, die denken, sie täten Ihm einen Gefallen, wenn sie Ihm gestatten, ihr Leben zu regieren. Wie töricht! Kann Er doch in einem einzigen Atemzug ganze Königreiche und Herrscher wegblasen. "Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein. Der Libanon wäre zu wenig zum Feuer und seine Tiere zu wenig zum Brandopfer. Alle Völker sind vor ihm wie nichts und gelten ihm als nichtig und eitel" (Jesaja 40, 15-17).


Was ist Russland mit all seinen Raketen und Kriegswaffen? Es ist ein Tropfen am Eimer! Was ist China mit seinen zahllosen Armeen? Nichts! Was ist Amerika? Was sind die Führer dieser Welt, die die Nationen erzittern lassen? Nichts! Sie sind Staub - ein Nichts für Jesus, den König! "Und alle Bewohner der Erde sind wie nichts gerechnet, und nach seinem Willen verfährt er mit dem Heer des Himmels und den Bewohnern der Erde. Und da ist niemand, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen könnte: Was tust du?" (Daniel 4,32).



Die Kirche sieht die gegenwärtige Herrlichkeit der Herrschaft Christi einfach nicht!

Ich sage, dass Christus nicht nur in alle Ewigkeit im Paradies herrschen wird, sondern dass Er schon jetzt herrscht und alle Seine Feinde besiegt hat!


Doch da ist eine Decke über unseren Augen, die uns davon abhält, die gegenwärtige Königswürde Christi zu erkennen und sie Ihm zuzuschreiben. Wir vermögen nicht, Ihn als regierenden König zu sehen - jetzt schon! Diese Decke ist eine Decke des Unglaubens. Es handelt sich um die gleiche Decke, die Israel davon abhielt, die Herrlichkeit des Herrn zu erkennen, die auf Moses Angesicht glänzte (2. Mose 34,30). Mose war schon einmal zuvor auf dem Berg gewesen, allein mit Gott - aber sein Angesicht hatte nicht geglänzt. Dann rief Gott ihn noch einmal auf zu Sich den Berg - und dieses Mal verbarg er Mose in einer Felsspalte und sprach zu ihm: "Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN... dann geht meine Herrlichkeit vorüber" (2. Mose 33, 19-22).


Das Gesetz konnte Moses Angesicht nicht zum glänzen bringen, aber eine Vision der Güte, Barmherzigkeit und Gnade Gottes konnte es! Die Kinder Israel konnten den Anblick des Widerscheins der Herrlichkeit des Herrn auf dem Angesicht Moses nicht ertragen. Sie forderten ihn auf, diese Herrlichkeit mit einer Decke zu verhüllen! Die Herrlichkeit auf seinem Antlitz verdammte ihre sündigen Herzen. Es jagte ihnen Angst ein! Sie zogen es vor, aus der Entfernung anzubeten. "Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in Christus abgetan wird. Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hängt die Decke vor ihrem Herzen" (2. Korinther 3, 14+15).

Der Jude steckt noch immer hinter einer Decke des Unglaubens. Die Heiligen sagen erstaunt: "Warum können die Juden Christus, den kommenden König, nicht im Alten Testament sehen?" Wir stimmen Paulus zu: "Ja, der Jude ist blind gegenüber Christus im alten Bund." Aber wie steht es mit uns? Auch wir haben eine Decke des Unglaubens auf unseren Herzen. Wir erkennen die Herrlichkeit Gottes in Christus Jesus ebenfalls nicht! Unsere geistlichen Augen sind getrübt, wir sehen so wenig!


In Christus wird die Decke abgetan! Wenn sich jemand zum Herrn bekehrt, soll die Decke eigentlich weggenommen werden (2. Korinther 3,16). Paul sagt hier ganz klar, dass Gläubige Christi großartige und königliche Herrlichkeit schauen - und dadurch verwandelt werden sollen! "Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist" (2. Korinther 3,18).


Wir sollen uns eigentlich täglich verändern! Wir sollen die Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi schauen - die Herrlichkeit, die Gott Ihm als Herrn und König über alles gegeben hat - und sollen durch die Vision dessen, wer Er ist verändert werden!


Wir alle verändern uns auf die eine oder andere Weise. Wir werden mehr und mehr wie Jesus - immer strahlender, vertrauensvoller und heiliger. Oder wir werden mehr und mehr wie die Welt. Die Braut Christi verändert sich von Tag zu Tag - größere Trennung, größerer Hunger und Durst nach und größere Liebe zu Seinem Wort, größere Sehnsucht nach Heiligkeit. Auch der fleischliche, weltlich gesinnte Christ ändert sich. Er wird materialistischer, liberaler, sinnlicher, der gottlosen Menge um ihn herum immer ähnlicher.

Nicht ein einziger von uns hat bisher die Herrlichkeit Gottes im Angesicht des Herrn Jesus Christus geschaut! Unser Unglaube hindert uns, all die Macht und Herrlichkeit die Ihm nun zu eigen ist, zu erkennen! Wir nähern uns Ihm einfach nicht, noch ehren oder dienen wir Ihm als König und Herrn und Machthaber über alle Dinge!



Unser Unglaube zeigt sich am deutlichsten im Gebetskämmerlein!



Wir schreiben Ihm nicht all die Kraft, Herrlichkeit und Macht zu, die Ihm eigen ist. Wir sehen nicht, dass wir uns in die Gegenwart eines herrschenden Königs begeben. Dieser mächtige König mit aller Gewalt im Himmel und auf Erden sagt uns, dass Seine Augen auf uns ruhen und dass Seine Ohren offen sind für unsere Bitten! Er sagt uns, dass in dem Augenblick, wo Er uns hört, wir bereits haben, worum wir Ihn bitten.

Aber wer glaubt das wirklich? Es fällt uns sogar schwer zu glauben, dass der König der Herrlichkeit in all Seinem Glanz tatsächlich im Gebetskämmerlein anwesend ist, dass Er dort als majestätischer König sitzt und uns einlädt, kühn in Seinen königlichen Hof zu kommen, um alle Barmherzigkeit und Gnade zu empfangen, die wir jemals in Zeiten unserer Not brauchen.


Die Decke des Unglaubens liegt auf unseren Herzen! Zeigen Sie mir einen einzigen Gläubigen auf dieser Welt, der die Gewissheit und das Bewusstsein hat, dass gerade in dem Moment, wo er mit Gott in Gebet und Gemeinschaft eingeschlossen ist, der König der Herrlichkeit tatsächlich zugegen ist, um Seine ewigen Gewalten für ihn einzusetzen. Wie viele glauben, dass so ein herrlicher König nur darauf wartet, dass Sein Volk sich Ihm mit Lobpreis nähert - dass Er Sich an dieser Gemeinschaft erfreut - und dass Er Seine Gegenwart auf ganz persönliche Art erweist und enthüllt?


Wenn wir wirklich keine Decke des Unglaubens auf unserem Herzen trügen, würden wir uns Ihm als dem Einen nähern, der jetzt schon herrscht - als dem Einen, der darauf wartet, die Fülle der Ihm eigenen Gottheit für uns zu gebrauchen! Wir würden Ihn in dem Wissen anbeten, dass Er wahrhaftig da ist. Wir würden Ihn in der Gewissheit loben, dass Er hier ist, um unser Opfer sofort anzunehmen. Wir würden im Glauben bitten, in der Gewissheit, dass es geschehen wird - weil Gott uns hört und die Macht hat, es geschehen zu lassen. Seine Gegenwart zu verlassen und zu glauben, Gott habe uns nicht gehört und wird uns nicht antworten, heißt, nicht zu glauben, dass Er da ist oder dass Er König über alles ist! Wenn Er in mir wohnt - so tut Er dies als König über alles! Wenn ich mich Ihm unterworfen habe, so habe ich Ihn nicht zum König gemacht! Er hat mein Leben an Sich genommen - als Er bereits König war! Gott hat Ihn gekrönt - nicht ich! Er besaß ja bereits ein Königreich. Ich bin nur von meinem Königreich der Finsternis in Sein herrliches Königreich des Lichts versetzt worden! Wenn Sie der Sünde absterben - wenn Sie mit Christus sterben -, werden Sie in Christi Königreich auferstehen, in dem Er bereits regiert!


Aber Christi Königreich ist in mir! All Seine königliche Macht ist in mir! Es ist immer Seine Macht! "Dem aber, der überschwenglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt" (Epheser 3:20). Diese Kraft ist Sein - königliche Kraft Gottes.


Wir beweisen durch die Art, wie wir leben, dass eine Decke auf unserem Herzen liegt!


Den Ausdruck "King's Kids" habe ich nie gemocht. Er klingt mir zu leichtfertig und hat nichts Königliches an sich. Außerdem ist er so häufig falsch angewandt worden, wobei Wohlstand und materielle Dinge im Vordergrund standen. Und doch sind wir in Wahrheit Kinder des Königs der Herrlichkeit. Aber viele leben so, als seien sie verlassen und hilflos.

Zu wenige von uns haben das Gefühl, das geliebte Kind eines mächtigen Herrschers zu sein, der für uns mit eisernem Stab regiert. Wenn wir wirklich alle die Decke abgetan hätten und sähen, dass Christus für uns regiert, wären wir dann nicht über jeden Versuch Satans, Hand an uns zu legen, aufgebracht? Wir würden uns in heiligem Zorn erheben und ausrufen: "Hebe dich hinweg, Teufel, das kannst du mir und meiner Familie nicht antun, noch irgendeinem, der zu mir gehört! Ich bin ein Kind des Königs dieses Universums, und auf mein Wort hin wird Er dich zerschmettern. Ich binde dich; ich treibe dich aus; ich schicke dich zurück in deine Dunkelheit, in Seinem allmächtigen Namen!"

Niemand würde sich wie ein schwaches und verwirrtes Kind niederlegen - und würde es zulassen, dass die Mächte der Finsternis ihn fortwährend belästigen, dass sie über ihn hinweg trampelten, ihn verwirrten und verwundeten und ihre Seele, ihr Heim, ihren Ehepartner oder ihre Kinder verletzten. Statt dessen würde er sich im Glauben in voller Gewissheit und ruhend in der Herrlichkeit und Macht seines gekrönten Königs erheben! Jesus wäre sein Friede! Jesus Christus, der als König herrscht, würde für uns streiten. Er würde unsere Feinde in die Flucht treiben! Wir würden das feste Vertrauen haben, in allen Dingen den Sieg zu behalten, weil wir Seiner Allmacht ganz und gar vertrauen.


Es läuft alles auf das Eine hinaus: Glauben Sie, dass Jesus ein Königreich gegeben worden ist? Glauben Sie mit den himmlischen Heerscharen und den vierundzwanzig Ältesten, dass Er die Herrschaft über alles angetreten hat - dass alle Königreiche dieser Welt Ihm gehören, dass Er jetzt regiert, als Herr über alles? Wenn dem so ist, glauben Sie, dass alle Gewalt der Gottheit Seinem himmlischen Körper innewohnt? Glauben Sie, dass Er den Teufel und alle dämonischen Mächte überwunden hat? Glauben Sie, dass Er den letzten Feind besiegt hat - den Tod?


Wenn Er König ist - wenn Er alle Macht hat - wenn Ihm das ganze Universum gehört - wenn alles, was im Himmel, auf Erden und darunter ist, sich Seiner Macht beugt - und derselbe König in mir wohnt und nun mein König und Herr ist, der in mir mit Glanz und Gewalt regiert - vor was sollte ich mich fürchten? Was könnte mir schaden? Nun sind mir alle Dinge möglich! Alle Dinge, unterstehen Seiner Autorität und Herrschaft. Warum leben dann so viele Christen als Besiegte, Einsame, Verzweifelte und kämpfen einen aussichtslosen Kampf gegen die Versuchung - ohne Führung, ohne Frieden, ohne Gewissheit und ohne jene wunderbare Ruhe, die der Glaube verleiht. Es ist so, weil sie eine Decke des Unglaubens auf ihren Augen und Herzen haben! Sie haben einen regierenden König und sind sich dessen nicht bewusst! Sie haben alles, was sie brauchen, und nehmen es nicht wahr. Sie haben alle Gewalt über die Hilfsmittel des Feindes, aber sie sind dafür blind! Durch die konfuse Art, in der viele Christen heute leben, sagen sie Gott und der ganzen Welt: "Wir haben keinen König! Wir sind machtlos! Auf unserer Seite gibt es keine Armeen! Wir sind auf Gedeih und Verderb unseren Feinden ausgeliefert!" Das ist glattweg gelogen! Das ist empörender Unglauben gegenüber dem König der Herrlichkeit! Wir stehen mitten im Thronsaal Christi - dem Ort, an welchem die himmlischen Heerscharen vor Ihm niederfallen und Seine Thronbesteigung verkünden. Und während sie rufen: "Er hat alle Herrschaft ergriffen!", stehen wir da wie verirrte, hilflose Kinder, Kapuze über den Kopf gezogen, und sehen noch hören etwas! David rief aus: "Der HERR ist König, darum zittern die Völker... darum bebt die Welt. Der HERR ist groß in Zion und erhaben über alle Völker. Preisen sollen sie deinen großen und wunderbaren Namen, - DENN ER IST HEILIG -" (Psalm 99,1-3). "Der HERR ist König und herrlich geschmückt; der HERR ist geschmückt und umgürtet mit Kraft. Er hat den Erdkreis gegründet, dass er nicht wankt. Von Anbeginn steht dein Thron fest; du bist ewig" (Psalm 93,1.2). Das Zeugnis eines jeden Gläubigen sollte sein: Ich glaube, dass Jesus Christus hier und heute mit herrlicher Macht regiert! In Jesaja lesen wir: "Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen... die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König!" David forderte sein Volk auf: "Sagt unter den Heiden: Der HERR ist König" (Psalm 96,10).


Die Decke des Unglaubens wird bei der Anbetung im Haus Gottes am deutlichsten!



Der Heilige Geist muss sich grämen angesichts so vieler verhüllter Heiliger, die gekommen sind, um dem König der Herrlichkeit zu begegnen! Er hat verheißen, überall dort mitten unter seinem Volk zu sein, wo zwei oder drei in Seinem Namen versammelt sind. Doch die Handlungsweise vieler bezeugt, dass sie es nicht glauben! Wie viele von uns wissen etwas von der Kraft und Macht, die Jesus in Seinem Haus freisetzen will, wenn Heilige in Seinem Namen zusammen kommen? Wie viele von uns können im Glauben jetzt, in diesem Augenblick, die Tausende von Streitwagen um uns herum sehen? Wie viele sehen Jesus, wie Er als König auf Seinem gewaltigen weißen Pferd Seine siegreiche Armee anführt? Elisa sah diese Armee: "Und siehe, da war der Berg voll feuriger Rosse und Wagen um Elisa her" (2. Könige 6,17). David sagte: "Gottes Wagen sind vieltausendmal Tausend; der Herr zieht ein ins Heiligtum vom Sinai her." (Psalm 68,18). Das sind feurige Streitwagen, die von den kräftigsten Soldaten der Welt - den Engeln - gelenkt werden. Lagert Sich der Herr nun um uns her oder nicht? Er hat unser Haus nicht nur mit feurigen Wagen und Armeen von Engeln umgeben - Er sitzt da mitten unter ihnen auf Seinem königlichen weißen Pferd als Oberbefehlshaber Seiner Armee! "Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe! Wer ist der König der Ehre? Es ist der HERR, stark und mächtig, der HERR, mächtig im Streit. Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe! Wer ist der König der Ehre? Es ist der HERR Zebaoth; er ist der König der Ehre" (Psalm 24,7-10). Als Er sagte: "Ich werde mitten unter ihnen sein" - in welcher Form, denken Sie, hat Er da gemeint? Nur als ein heiliger, verherrlichter Mensch? Als einer ohne Königreich, ohne Armeen, ohne alle Macht und Gewalt? Nein! Er ist in unserer Mitte als regierender König! Jesaja sah Ihn in all Seinem königlichen Glanz und rief aus: "Denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat's geredet" (Jesaja 40,5). David sah Ihn, wie Er auf Seinem weißen Pferd durch die Himmel ritt und mit gewaltiger Macht regierte. "Ihm, der einherfährt auf den Himmeln, den Himmeln der Vorzeit! Siehe, er lässt seine Stimme erschallen, eine mächtige Wtimme!" (Psalm 68,34). Jesaja sah, wie dieser König der Herrlichkeit umher ritt - und die Götzen niederwarf! "Siehe, der HERR wird auf einer schnellen Wolke fahren und über Ägypten kommen. Da werden die Götzen Ägyptens vor ihm beben, und den Ägyptern wird das Herz feige werden in ihrem Leibe" (Jesaja 19,1). Sehen Sie Ihn mit Seinem Heerlager rings um Ihr Haus? Sehen Sie die weiß gekleideten Armeen? Sehen Sie Ihn in ihrer Mitte? Sein großes weißes Pferd, bereit zur Schlacht? "Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen" (Offenbarung 6,2). Heilige Gottes, ich sehe Ihn! Meine Decke ist abgetan! Er ist hier! Er ist in diesem Augenblick bei Ihnen! Er ist hier, um jeden Feind zu verjagen! Er ist hier in Macht und Glanz! Er ist hier, um alle Festungen des Feindes zu erobern und niederzureißen! Öffnen Sie Ihre Augen! Tun Sie die Decke ab! Glauben Sie, was der Seher Johannes gesagt hat: "Ich sehe Ihn auf Seinem weißen Ross, einen Bogen in der Hand, ein Eroberer!" Wie können Sie in Seiner herrlichen Gegenwart unbewegt bleiben?



Wir sind zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen!



"Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen! Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes" (Offenbarung 19,6-9). Was wird das für ein Anblick sein, wenn alle Erlösten aller Zeiten am Tisch des Herren sitzen! Eine riesige Zahl, alle gekleidet in Weiß - mit Feuer in ihren Herzen und Sehnsucht nach dem Eintreffen ihres Geliebten! Mose ist da! Und ebenso Abraham, Josua, König David, Samuel, Noah, Ruth, Johannes der Täufer, alle Apostel, die Märtyrer, Luther, John Wesley, die Missionare aller Zeiten, all jene, die durch das Blut des Lammes erlöst worden sind aus allen Stämmen und Nationen und jeder Überwinder aus den Letzten Tagen - und Sie und ich! Laute und durchdringende Töne vieler Trompeten und Hörner werden erschallen! Welche Vorfreude! Die Braut ist bereit für den Bräutigam! Der Vater ist im Begriff, den König in den Festsaal zu geleiten - zum Hochzeitsmahl! Und mit donnernder Stimme, die mächtig und siegreich klingt, wird der Vater ausrufen: "Seht, euer König! Der König der Herrlichkeit!""Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit" (Offenbarung 19,11). Was für ein donnernder Empfang wird Jesus bereitet werden, wenn Er als König wiederkommt! König David wird ausrufen: "Israel freue sich seines Schöpfers, die Kinder Zions seien fröhlich über ihren König" (Psalm 149,2). Jener heilige Ort wird widerhallen von Lobgesängen!

* "Da kommt Er!" - werden die Erlösten beglückt ausrufen.

* "Der helle Morgenstern!

* Die Schellen an Seinem Ross erklingen, geheiligt werde der Herr!"

* Weiß gekleidete Armeen umgeben Ihn - unvorstellbar große Armeen.

* Kronen sind auf Seinem Haupt!

* Er ist gekleidet in herrliches Weiß!

* Sein Name ist Das Wort Gottes!

* Seine Augen sind eine Feuerflamme!

* Was für ein gewaltiges weißes Ross!

* Was für Rufe der Danksagung!

* Welch gewaltige Hosiannas werden ertönen!

* Seht Ihn an, Heilige - unser König reitet ein - dieses liebevolle und siegreiche Lächeln! Alle Feinde sind vernichtet! Der König ist mit Seiner Braut vereint!

Wenn Er unser König ist, dann herrscht Er jetzt in Herrlichkeit - dann befielt Er uns, unsere Stimmen zu erheben und Ihn laut zu preisen! "Israel freue sich seines Schöpfers, die Kinder Zions seien fröhlich über ihren König. Sie sollen loben seinen Namen im Reigen, mit Pauken und Harfen sollen sie ihm spielen. Denn der HERR hat Wohlgefallen an seinem Volk, er hilft den Elenden herrlich. Die Heiligen sollen fröhlich sein und preisen und rühmen auf ihren Lagern" (Psalm 149,2-5). Ich sage Ihnen in der Vollmacht des Heiligen Wortes Gottes: Jesus Christus hat als herrschender König Ihr Haus mit einem Heer weißgekleideter Reiter umgeben - und Er hat sich majestätisch aufgerichtet auf Seinem mächtigen weißen Ross! Kein Feind im Universum wagt es, sich Ihnen zu nahen! Dämonen sind in Angst und Schrecken geflohen! Fürstentümer und Gewalten der Dunkelheit sind aufgelöst - Satan zittert denn der König der Herrlichkeit ist hier! Können Sie Ihn sehen?!

Quelle: Tsps - deutsch Newsletter Juli 2001
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