Jobst Bittner: Der Kampf um unser Herz.

Man könnte das Wort aus Spr. 28,14 auch anders ausdrücken: Wer sich dem anderen gegenüber zu macht, wird einen geistlichen Herzinfarkt erleiden. Jeder weiß, wie schnell so etwas passieren kann. Ein Tag kann im Sieg oder in Niederlage enden - Schiedsrichter darüber ist unser Herz. Gerade deswegen tobt ein Kampf um unser Herz, dem sich niemand entziehen kann! Der Teufel weiß genau, dass ein verschlossenes Herz für den Geist Gottes unempfänglich geworden ist. Es ist wie ein hart gewordener Boden, der den Samen des Wortes Gottes nicht mehr aufnimmt und damit die Substanz des Glaubens verloren hat.
Die Bibel vergleicht es ebenso mit einem Gefängnis, das nur durch die Macht der Vergebung wieder geöffnet werden kann. Ein Herz wird hart, wenn es nicht mehr mit Blut versorgt wird und seine Lebensfunktionen nicht weiter erfüllen kann. Ein Mann Gottes sagte einmal: "Ein Tropfen des Blutes Jesu hat größere Sprengkraft als alle Atomraketen der Welt." Ich glaube, er hat recht. Das Blut Jesu steht für die Macht seiner Gnade und Vergebung. Das Opfer am Kreuz ist die Siegesbotschaft Jesu über verschlossene und verhärtete Herzen.
Sünde und Rebellion gegen den lebendigen Gott nennt uns die Bibel als Ursache. Wir brauchen das Blut des Lammes! Nur von ihm und durch ihn wird unser Herz lebendig und davor bewahrt, sich nicht wieder verschließen zu müssen. Wir sind frei selbst darüber zu entscheiden, was mit unserem Herzen geschieht, jeden Tag neu. Es ist die Entscheidung, die Ihren Tag siegreich oder in Niederlage enden lassen kann.
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Ein Artikel von Glaube.de.
Autor: Jobst Bittner/ TOS-Dienste
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Foto: TOS-Dienste
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