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03-09-02

Lass mich deine Herrlichkeit sehen / Teil 1

Predigt von Ingolf Ellßel, CZM 15.11.97
wir wollen mal am Wort Gottes arbeiten. Ich denke das es gut ist am Wort Gottes zu arbeiten, weil es so viele andere gedankliche und reale Beeinflussung gibt in unserem Leben, das es immer wieder an der Substanz des Wortes in uns nagt.
Die Bibel sagt das dem Glaubenden alles möglich ist und sagt auch wie der Glaube in uns geweckt wird nämlich durch das Wort Gottes. Deswegen und so hab ich es erlebt wenn man sich dem Wort Gottes zuwendet und sieht wo wird es lebendig und was kann mein Herz schaffen, von dem was Gott mir hier anbietet. Ich möchte an diesem Morgen, wo wir das Unterthema haben: Was der Heilige Geist in uns wirken will zu diesem großen Überbegriff "Lass mich deine Herrlichkeit sehen", aus dem Johannesevangelium 16. Kapitel zusammen mit ihnen Lesen, dort ab Vers 7


Da spricht Jesus zu seinen Gläubigen: Doch ich sage euch die Wahrheit es ist euch nützlich das ich weggehe, denn wenn ich nicht gehe wird der Beistand nicht kommen. Wenn ich aber hingehe werde ich ihn zu euch senden, und wenn er gekommen ist wird er die Welt überführen von Sünde und Gerechtigkeit und von Gericht. Soweit Gottes Wort. Im gesamten neuen Testament ist das die längste Passage wo Jesus über den Heiligen Geist spricht, die ganzen Verse, die auch noch danach kommen, es ist Jesus wärmste Empfehlung sich auf den Heiligen Geist auszurichten. Und ich hoffe das ich damit nichts neues sage. Es ist aber auch interessant, wie er die Inhalte darlegt, damit wir ein begehren und ein verlangen bekommen, mit dieser unsichtbaren Persönlichkeit Gottes in Kontakt zu kommen, mit ihm zu Leben und mit ihm seine Wunder des Himmels zu erfahren, und da möchte ich doch den einzelnen Gedanken kurz folgen. Ich folge einfach dem Text hier, Vers 7: Und ich sage euch die Wahrheit. Als ich das zum ersten mal bewusst lass, habe ich gedacht, du liebe Zeit , was hat der Herr den vorher gesagt. Doch ich sage euch die Wahrheit, das sagen wir wenn wir viel Gesagt haben und zum Punkt kommen, aber wenn man den Deutschen Ursprung von Wahrheit untersucht, dann merkt man, das es eigentlich aus vielen Substanzen und Richtigkeiten besteht. Wenn ich jetzt ein Schlüsselbund hätte und ein Schlüssel vorhalte und würde den erklären, dann ist das nicht die Wahrheit von dem was ich in der Hand halte, sondern nur ein Teil von dem, ich würde sagen eine Richtigkeit. Das ist aber noch nicht die Wahrheit von dem was ich habe und so erzählte Jesus seinen Jüngern sehr viel und jetzt kam er in so eine Art Finale und Überthema von dem eigentlichen Anliegen und sagt jetzt nachdem er viele Richtigkeiten erzählt hat: Und spricht jetzt ich mal im Bild vom Schlüsselbund: Das andere waren alles Beschreibungen aber jetzt gebe ich euch den Überblick, er selbst hat ja gerade in diesem Kapitel gesagt. Ich hätte euch ja noch ganz viel zu sagen, aber die Zeit reicht nicht.

Und wir merken auch aus einem anderen Text Psalm 119 Vers 160 , da steht geschrieben: die Summe des Wortes ist die Wahrheit. Plötzlich begreifen wir, das sind ja nicht Wahrheiten, die wir aus dem Wort holen, sondern Richtigkeiten, die durch die Addierung erst die Wahrheit ergeben. Jesus wagt an dieser Stelle von Wahrheit zu sprechen. Doch ich sage euch die Wahrheit, das heißt jetzt kommt was ganz Umfassendes, etwas großartiges für uns Menschen. Und jetzt geht er in die Details, zu dieser Wahrheit gehört, es ist euch nützlich, das ich weggehe. Also jeder der Jesus lieb haben gelernt hat, protestiert hier. Es war immer, besonders in den Jugendlichen Jahren, ich kam recht früh zum Glauben, mit 10 Jahren. Es war immer mein Jugendlicher Traum Jesus mal Live haben an der Seite. Ihm alles Fragen und gleich bitteschön ne Antwort zu bekommen, ich denke an unbeantwortete Gebete. Ich denke an Fragen, die mir unterschiedlich beantwortet sind im Christlichen Lager, das alles irritiert, deswegen wünscht man sich eigentlich ein Original. Und das Original kündigt Jesus hier auf und sagt für euch die ihr mich lieb habt ist es besser, wenn ich weggehe. Da muss doch Protest kommen, normalerweise, aber er sagt auch warum. Denn wenn ich nicht weggehe wird der Beistand nicht zu euch kommen, wenn ich aber hingehe werde ich ihn euch senden. Diese Erklärung verlässt jetzt unsere Überprüfmöglichkeit denn er spricht hier von einem Himmlischen Regierungsgesetz. Das wenn er nicht von der Erde wieder in den Himmels zurückgeht, der Heilige Geist nicht kommen kann. Ich hatte damals in dieser Bibellese, die mich auch sehr angesprochen hat protestiert. Und hab dann auch dem Herr meine Gedanken gesagt und sage ich fühle mich im Moment klüger als du bist, ich würde folgendes Vorschlagen. Du bleibst und der Heilige Geist kommt, ist doch Optimal. Aber die Erklärung im Nachhalt zeigt uns deutlich, es geht nicht. Er sagt nämlich, wenn ich nicht gehe, kann er nicht kommen. Also gut, jetzt müssen wir also wählen, wer von beiden und da tendiere ich schon zu Jesus. Der war damals zum Anfassen, das war ein Gegenüber und ich hab mal diesen Gedanken einfach freien Lauf gelassen. Und da lass ich euch jetzt einfach mal rein blicken, wie ich die Bibel so lese und über sie meditiere. Ich spiele dann so die Gedanken durch, wenn ich innerlich Protest empfinde, wie wäre es denn, wenn ich recht bekomme und der Herr bleibt. Himmelfahrt fällt aus. Können wir das denken ? Er Auferstanden von den Toden im Auferstehungsleib, großartig. Der hat etwas ganz großartiges in sich, der altert nicht mehr, der Auferstehungsleib kann nicht mehr sterben, ist ewiger Natur, das ist ein sehr effektiver Prediger dann, Jesus. Keine Reisekosten, denn er verschwand vor der Augen der Leute in einem Nu tauchte er woanders wieder auf. Das spart zweitens viel Zeit. Und jetzt kombinierte ich damals als junger Pastor, Herr es wäre sinnvoll, du wärst geblieben. Du wärst je länger je mehr der Star schlechthin, du könntest mal nebenbei in Jerusalem auftreten, später in Athen, dann in Rom und dann in Chicago, das würde also nahtlos ineinander übergehen und die Leute, wenn so die Jahre und Jahrzehnte vergehen würden regelrecht begeistert sein, denn du bist immer fit und bleibst fit. Also da passt was zusammen, ewiges Wort Gottes und Leben. Ich sagte gestern kurz, weil hier in der Gemeinde drei Leute sind, die mir berichtet haben, das sie Engel gesehen haben, was mir noch nicht vergönnt war. Ich fragte sie, wie alt waren sie denn und sie sagten so Mitte 20. Das trifft übrigens medizinisch gut zu, denn wir wissen, das Mitte 20 unser Körper voll ausgewachsen ist dann beginnt das Zellensterben, ab dann altern wir Richtung Tod. Das ist so. So der Auferstehungsleib, Jesus immer Mitte 20, wie wunderbar, aber dann fing ich an, ich hab so eine kleine Landkarte auf meinem Schreibtisch zu überlegen, Jerusalem eine Woche, Athen eine Woche, Australien, Indien, China eine Woche. Wann kommt der denn mal nach Norddeutschland. Also selbst wenn wir jetzt Hamburg, Bremen und Hannover zusammenziehen, kam ich auf eine Großveranstaltung alle 5 Jahre. Dann erinnerte ich mich an wunderbare Gottesdienste, wo man meinte das wäre Himmel auf Erden, jetzt sind alle Probleme ein für alle mal gelöst. Wenn dann Montags ein niederschmetternder Anruf kam von einem Gemeindemitglied, neue Fragen da waren, die der Alltag stellte, das wäre ja schlimm für mich wenn ich dann sagen müsste, nun warte mal Jesus kommt ja in fünf Jahren wieder, bewahre mal deine Fragen auf. Da merkte ich plötzlich, was der Herr mit dem Wort nützlich meint. Wenn man das im Griechischen nach schaut sieht man dort andere Begriffe: Gewinnbringender, nützlicher für euch auch effektiver ist zutreffend. Das heißt Jesus der Auferstandene, wäre immer nur an einem Ort zur gleichen Zeit, aber er wollte jetzt einer Gottesgegenwart, die überall zur gleichen Zeit auf dieser Erde sein konnte. Plötzlich macht die Sache Sinn und ich merke wie sich innerlich meine Verkrampfung an Jesus löst und ich ihm dann doch gestatte zu gehen. Ich meine es war zwar schon alles geschehen, ich habe es aber noch mal durchlebt und merke Herr, es ist schon besser, so lange auf dich warten und dann ist ja noch die große Frage, ob wir einen Termin bekommen die Woche. Aber jetzt schickst du uns jemand, durch den bist du allgegenwärtig, rund um die Uhr, rund um den Erdball, da kann man doch nur sagen, Halleluja.

Herr in Weisheit regierst du dein Reich. Und wenn er gekommen ist, er sieht natürlich die Fragen bei seinen Jüngern, Vers 8 hier, wie sieht er denn aus, woran können wir ihn erkennen, fängt Jesus an, nicht irgend eine äußere Person zu beschreiben, er ist blond, hat Seitenscheitel, die Größe sondern er beschreibt, weil es um einen unsichtbaren Geist geht, Wesens und Wirkungszüge. Es ist ganz wichtig für uns Christen, wie wir eben doch als Menschen auch Leben und gerne sehen was vor Augen ist, und mühe haben, wenn es unsichtbar werden wird. Dann kommen wir uns vor wie Blinde. Ich hab das als Kind oft gespielt, jetzt spielen wir blind sehen, Augen zu und durch die Kinderstimme, einander kriegen, Orientieren, sehen ob man vom Kinderzimmer zur Toilette blind schafft. Man fühlte sich so gehandicapt. Und so ist diese Handicap auch bei uns. Gott ist da, aber wir sehen ihn nicht. Wir sind blind für ihn, es heißt das wir ihn dennoch erkennen. Und das ist sein Werk, das er tun will, er will gemäß der Verheißung Jesu wirken, damit wir während er wirkt, vertrauen und ihn erkennen. Da geh ich mal ein paar Wirkungsweisen durch, 7,8,9 je nachdem wie weit wir kommen, möchte ich sie addieren.

Wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde. Ich meine ich habe es oft probiert Menschen von Sünde zu überführen, das ist ne ganz schwierige Sache. Man merkt das schon bei Kindern, immer die anderen sind schuld, der Lehrer ist schuld oder so die Umstände. Geht es ins Erwachsenen sein, die Regierung ist Schuld, das System ist schuld, der Vater ist schuld, der Chef ist schuld, die Umstände, der Lohn ist zu gering und das System das dahinter steckt ist schult. Und so gehen wir durch, die Umwelt ist schuld und die Nahrungsmittelproduzenten sind schuld. Da ist ja auch irgendwo irgendwie überall was dran, aber wie ist es mit einem selbst, wie steht's mit der Schuld ? Und dieser Schuldschiebeeffekt, damit startet die Menschheitsgeschichte hier in der Bibel, das Gott nach dem Sündenfall Adam aufsucht und sagt, wir müssen reden, wir müssen das wieder in Ordnung kriegen. Da lenkt er von sich ab und sagt, ich, Frucht achso, das war ich nicht, das war Eva, du hast mir die doch an die Seite gestellt, so nach dem Motto. Und Gott geht zu Eva und fragt sie, also ich geh da am Baum lang und werde von links angesprochen, von der Schlange und die verführte mich mit ihren Worten und dann hab ich davon genommen, aber wie kommt die Schlange hier in den Garten, ich versteh das alles gar nicht. Und schiebt die Schuld auf die Schlange. Der Heilige Geist kommt und überführt von Sünde, das ist das effektivste woran wir ihn erkennen und wenn eine Gemeinde wissen will, ob sie im Heiligen Geist lebt, sollte sie das nicht anhand von einem gewissen Liedrepertuiere abhängig machen oder von einer Art Gottesdienstfeier noch von dem herumtragen oder besitzen einer Bibel noch von dem Sprechen bestimmter Gebete, die man vielleicht auch schon auswendig kennt. Noch von irgendeiner anderen machbaren Art, sondern für mich ist einer der wesentlichsten Punkte ob ein Christ oder eine Gemeinde im Heiligen Geist lebt, ob da von Sünde überführt wird und zwar schließt dieser Dienst des Heiligen Geistes nicht pauschal sondern speziell in der Auslegung die Jesus selber praktiziert, von Sünde, Vers 10, weil sie nicht an mich glauben und zwar die Welt. Die Welt, kann man einfach positiv sagen, wo sich noch Menschen bekehren, da ist der heilige Geist, mögt ihr dem folgen ? Ein Erfolg. Ja es geht an die Substanz, wir haben gestern dieses Thema näher beleuchtet und ich vertiefe es noch einmal, weil es das Hauptprogramm Gottes durch seinen Geist ist die Braut vollständig zu machen, denn Jesus will wiederkommen, wenn dieses geschehen ist und will seine Braut holen, ihr entgegenkommen und der Geist sammelt sie und er will helfen bei der Überführung von der Sünde des Unglaubens. Das ist die Priorität, auf die er soll. Es geht dem heiligen Geist gar nicht darum zu überführen, davon du hast geklaut, du hast gelogen, es geht um die Hauptsünde des Unglauben an die Möglichkeiten Jesus und an die Existenz Jesus, da wirkt der Heilige Geist am liebsten. Wollen wir doch diesen Hauptdienst des heiligen Geistes zu einer Haupterwartung in unserem eigenen Leben machen. Wer also die Konfrontation mit dieser Welt im Geist Gottes nicht mehr sucht. Und das möchte ich reinsprechen, in den Klerus, auch ein Pastor hat keine Argumentation, hinter der er sich verschanzen kann zu sagen, das mögen die Anderen tun. Wir haben diese Konfrontation zu leben, wo auch immer wir sind, ob wir unser Auto in die Werkstatt bringen, wir wollen es erwarten, das der Herr in seinem Geist wirkt und die Welt überführt von der Sünde des Unglaubens im Bezug auf Jesus, der Name über alle Namen. Das ist sein Werk. Und ich sage mir, wenn der heiligen Geistes also zu uns kommt und in uns lebt und macht, das ist ja unser Unterthema heute morgen, wie will er denn wirken, wie will er an unserem Herzen wirken. Dann ist es dieses Fenster das er in uns öffnen will, diese Erwartung, die er in uns legen will. Ich will noch einmal vertiefen, ich weiß ja das ich es mit einer charismatischen Zuhörerschaft zu tun. Wenn man Charismen vom Geist Gottes empfangen hat zu prophezeien, dann wird mir jeder von ihnen, der im Weissagedienst steht, recht geben, das der Weissagedienst nicht einfach sich ergibt, sondern das man erst eine innere Bereitschaft signalisieren muss. Herr was hast du weiterzugeben durch mich, ich bin dein Gefäß, bitte gebrauche mich. Gibt es einige die diese Beobachtung auch gemacht haben ? Ich habe diesen Weissagedienst früh gesucht und praktiziere ihn bis heute, also fast 20 Jahre. Je länger je mehr, je detaillierter, und und und. Sehr erbaulich, aber ich muss sagen dieser Dienst geschieht bis heute nur, wenn ich innerlich meine Bereitschaft, das heißt eine demütigende Bittstellung einnehme: Herr hast du dieser Person, dieser Gemeinde etwas zu sagen, dein Knecht hört, so wie Eli den Samuel mal unterwiesen hat, rede Herr, dein Knecht hört. Gehe ich nicht in dieser Haltung, ist sonderbarer weise die Zusammenarbeit wie blockiert und selbst die Gnadenerlebnisse man wacht auf Traum in der Nacht, oder oder .... Gingen immer einem Gebet voraus, Herr rede zu mir, oder Herr hier ist meine Not, antworte, immer diese Bereitschaft. Und so auch das der Geist durch uns, durch unsere Herzen in diese Welt reinwirkt, bedarf dieser Bereitschaft, wenn wir also zum Einkaufen gehen, dann betreten sie den Laden mit dieser Bereitschaft, Herr ich bin auf Sendung, ist hier irgend jemand, den du überführen willst durch deinen Geist, eine kleine Bemerkung ist ein Samenkorn, der andere wird ernten, das müssen wir nicht immer gleich, aber es wird freigesetzt, dein Reich kommt durch uns.
Ein zweiter Punkt an der wir die Gegenwart des heiligen Geistes in unserem Herzen einrichtend erleben können, ist wie Jesus hier sagt er wird überführen von Gerechtigkeit und zwar die Welt, die Welt ist nicht so der Meinung, das mit Jesus alles rechtens zugegangen ist. Ich hatte einen Mathelehrer gehabt, der hat da kein Hehl daraus gemacht, Jesus, der Religionsstifter, hatte selber Schuld, das er mit 33 Jahren schon aus dem Leben scheiden musste, der hätte mal nicht so lauthals reden sollen, ein bisschen taktisch vorgehen sollen, dann hätte er noch ein bisschen länger gelebt. Er sei als Revolutionär, der den bestehenden Klerus Angriff und auch vor der Regierung keinen Halt machte, der sah das von außen her, ist das normal abgelaufen, da hatte er selber Schuld. Hätte er etwas leiser getreten, hätte er mehr durch die Leute gewirkt und nicht so stark durch seine Person, er hätte zu seinen Zielen besser kommen können. Also man hört sich ja allerhand an in dieser Welt über Jesus, aber sonderbar, wenn dann solche Leute die einmal lapidar über die so genannte Ungerechtigkeit oder Gerechtigkeit Jesu philosophiert haben, wenn sie denn unter den Geist Gottes kommen und ihre Sünde erkennen in Bezug auf ihren Unglauben auf die Heiligkeit Jesu, das er der Sohn Gottes ist, gesandt um uns zu erlösen, dann sind sie plötzlich Leute, die von seiner Gerechtigkeit länger und mehr überzeugt sind. Es heißt hier "Er wird sie überführen von Gerechtigkeit gerade, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht". Der Heilige Geist tut folgendes Werk in einem Menschen, der auf diese Welt kam und der errettet wurde, er fängt an ihm innerlich klar zu machen, das Jesus zu unrecht gestorben ist, zugleich aber eine Gerechtigkeit
geschaffen hat, weil er die Schuld der Welt auf sich nahm und deswegen zurecht von den Toten auferweckt ist. Wenn er selber Sünde getan hätte, dann hätte der Teufel ihn halten können.
Weil er selber aber sündlos war, durfte er wieder auferstehen, aus diesem Totenreich und in das Leben hineintreten. Und ihm wurden dann vom Vater die Schlüssel des Totes, des Lebens, der Pforten der Hölle übergeben und er konnte aufschließen das Himmelsreich für die Menschen. Er sitzt jetzt zur rechten Gottes und regiert. Ich war nie dabei, aber durch den Geist Gottes bin ich so Hundertprozent überzeugt, das Jesus sündlos war, das er gerecht auferstand und das er zu recht zur Rechten des Vaters sitzt und das es gerecht ist, das er regiert. Da ist nirgendwo ein Fehler, der Heilige Geist überzeugt mich und was das Resultat von diesem Werk ist, ist Anbetung und Lobpreis. Dieses Werk des Heiligen Geistes will geschehen durch unsere Herzen, wenn er zu uns kommt. Da stimmt was nicht, wenn der Geist Gottes in einem Herzen sein soll und da ist keine Dankbarkeit für Jesus, kein Lobpreis keine Anbetung zu ihm hin. Kein Überzeugtsein in Bezug auf die Gerechtigkeit, die durch ihn freigeworden ist.
Ein dritter Punkt vom Gericht. Jesus erklärt, welches Gericht hier gemeint ist. Von Gericht aber, Vers 11, weil aber der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Das finde ich absolut Triumphal, das braucht jeder Christ. Vor Jahren hatte ich mal eine Einladung zu einem Bundesjugendforum in Fulda unserer Bewegung und bekam da das Seminar, das liegt schon ein paar Jahre zurück, Thema war so Richtung, Vollmächtig Menschen aus der Finsternis führen. Ich weiß nicht, ob ich's jetzt exakt getroffen hab. Da hat ich so 800 Jugendliche gehabt und hab mal ein Test gemacht, durch ein Erlebnis, das mir selber wiederfuhr. Angenommen, hab ich gesagt, ihr und da waren über 80 % Christliche Jugendliche. Angenommen ihr bekämt Nachts um 1 Uhr, Samstag Nacht auf Sonntag einen Anruf und da ist euer Freund dran und erzählt euch folgende Situation ganz außer Atem und voller Angst. Ingolf komm rüber und hilf mir, es spukt bei mir, mein Bett steht schräg im Zimmer, alles voll Blut und ich habe panische Angst. Mein Freund hatte eine Oma, die konnte mehr als nur Brot essen, die hatte so eine Gesund-Beter-Kraft und diese abergläubische Frau hatte ihm auch mal Warzen weg gebetet. Aber nicht im Namen Jesus Christi, sondern mit einer anderen Kraft. Mein Freund, den ich seit der ersten Klasse als Freund hatte, wollte mir das mal anvertrauen, als er bei mir mal zwei Warzen sah und sagt "Du ich wüsste da einen Satz, willst du den wissen ? Den darfst du aber nicht verraten, den muss man nur ganz gezielt anwenden und auch glauben, das er Wirkt, bei mir hat er gewirkt". Ich war damals Christlich schon gut gefüttert und sagte "Nein Danke". Er hat sich immer viel gegen das Evangelium gewehrt, ich habe immer viel für ihn gebetet. Dieses Erlebnis, da war er 16 ich 16. Da rief er an, mitten in der Nacht und war in Panik, der hat sich nicht mehr kontrollieren können, zitterte über alle maßen. Ich stieg aufs Fahrrad und fuhr zu ihm. Es war furchtbar, er zitterte am ganzen Leib, seine Eltern waren unterwegs, er war allein zu hause. Dann haben wir dort unser erstes gemeinsames Gebet gesprochen. Ich fragte dann die jungen Leute, wer von euch hätte Mut und Glaubenszuversicht, in so einer Situation zu seinem Freund zu fahren und ihm durch ein christliches Gebet zu helfen und dann formulierte ich die Frage schnell um und fragte, wer hätte kein Mut. Los, jetzt will ich mal ganz bewusst euch aufzurufen, also das wäre nichts für mich. Da haben sich wirklich über ¾ der Leute gemeldet und gesagt, "Ne, also das würde ich nicht tun". Und ich musste sagen, damals ging ich sehr nachdenklich aus diesem Seminar nach Haus, den ich war erschüttert über das mangelnde Werk des Heiligen Geistes in den Herzen der Kinder Gottes. Wie wenig von diesem, was der Heilige Geist für uns einrichten will, da ist. Genauso wie man vielleicht, wenn ich in einer Evangelikalen Kirchengemeinde predige, manchmal traurig außer Haus gehe und sage wie wenig Charismen Herr. Es war alles da als Werk des Heiligen Geistes, aber es wird nicht gepredigt, das heißt im Geiste da
ist Mangel. Und so stellte ich auch einen Mangel fest selbst an Christen, die aus Pfingstlichen Rahmen kamen und sagte Herr was für eine Not, denn dein Wort sagt, das du den Heiligen Geist sendest. Wenn er gekommen ist, will er uns in unseren Herzen überzeugen, das der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Er ist ein Feind, der im Prinzip verloren hat. Er will das bloß nicht einsehen, das Urteil ist klar, die Dämonen, die durch den Dasarehneer sprachen zu Jesus "Willst du uns vor der Zeit gefangen führen, willst du uns vor dem Gericht, das uns bevorsteht, richten". Sie wissen, sie haben verloren, durch Jesus Christus. Der Heilige Geist will in uns dieses Werk wirken, das wir keine Furcht haben, vor dem Fürsten dieser Welt und das wir uns nicht fürchten vor irgendeinem dämonischen aktiven Wirken, demonstrieren oder Angst einflößen.

Der Heilige Geist will die Überzeugung in ihren Herzen herstellen, das der Sieg geschehen ist. Er will, das sich keiner Fürchtet, KEINER ! Vor irgendeinem Werk der Finsternis. Er möchte uns in die Ruhe eines Ms Wrickleworth führen, der Nachts geweckt wurde, den Teufel auf seiner Bettkante sah und sagte "Ach du bist es nur". Spüren sie den Triumph ? Ich war mal in einer brenzligen Situation, es lässt sich hier leicht referieren, aber ich will sagen, das diese zusammenhänge nicht vom grünen Schreibtisch stammen, nur ein kleinen Einblick. Ich war dazugerufen worden zu einem Dienst an einer Person, die von früh an verstrickt war in Finsternis und schwarzer Magie und in den Jahrzehnten dieses Auslebens, haben sich Legionen bei ihr gesammelt und sie angeleitet. Die Frau wurde in der Satansmesse gezeugt, in der Satansmesse geboren. Anfangs wurde sie der Dämonie geweiht und dem Teufel geweiht. Furchtbar, furchtbar, furchtbar. Ich könnte da ein 500 Seiten Buch schreiben, aber die Finsternis verdient nicht, das man ihre Werke verkündigt. Ich möchte nur auf den einen Punkt kommen, diese Menschen brauchen Jesus. Sie brauchen Hilfe, den wer nicht Jesus hat, der sucht. Auch in der Szene wird gesucht, immer noch ! Als diese Person zum Glauben an Jesus Christus kam, das ist ja der erste Schritt und als es darum ging, die Bindungen und Lasten des alten Lebens unters Kreuz zu bringen, kam also viel Gewalt. Diese Person war medial, eine Hohnpriesterin der Deutschen Satanskirche an oberster Stelle. In diesem Befreiungsgebet kam Kraft durch sie, die sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht gesehen hatte, da war ein großer Eichentisch in diesem Raum, wo wir für sie beteten, der hatte neben dem dicken Stamm noch solche Verzierungen, da griff sie mit einer Hand rein, sie lag am Boden, und hob das mit einer Hand hoch. Und wir beteten eifrig, das der Herr ihr hilft und sie demonstrierte Kraft. Dann stand sie auf, kam mit der gleichen Hand auf mich zu und legte mir diese Hand an den Hals. Nun kann man drei Dinge, das war jedenfalls bei mir so, tun, das läuft ja in Bruchteilen von Sekunden. Das eine ist, raus laufen, ich traute mir zu schneller zu sein als sie, aber ich wusste zugleich, wenn ich raus laufe werde ich so einen Dienst nicht mehr tun. Der zweite Gedanke war Erinnerung an den Schulhof, diese Hand herumdrehen mit beiden Händen und sich wehren. Sofort kam mir "kein Kampf gegen Fleisch und Blut". Das dritte war sich wehren mit der einzigsten Waffe, die ein Christ hat, das ist das Schwert des Geistes. Das ist die einzigste Waffe, ansonsten sind wir gut in der Verteidigung, ich rede jetzt von der Waffenrüstung. Mit guter Verteidigung versehen und mit Schutz, aber das ist die Angriffswaffe und es ist gut, wenn man die Bibel eifrig liest, damit man dann auch weiß, welcher Schwerthieb kam einer aus Lukas 10 Vers 19. "Und siehe euch ich habe euch Gewalt gegeben über die ganze Kraft des Feindes" und jetzt beschreibe ich euch wie das abläuft in der Praxis, meine Knie zitterten, meine Stimme war ängstlich, verhalten, höflich, bescheiden. Ich wollte auf keinen Fall dieser bedrohenden Aggression noch irgendeinen Anlass geben und so sprach ich diese Inhaltsreichen, Siegreichen Worte sehr höflich aus, als Möglichkeit "Und siehe ich habe euch Gewalt gegen, sprach der Herr über die ganze Kraft des Feindes" und als ich dann aussprach "und nichts wird euch irgendwie beschädigen, da war diese ganze Kraft in dieser Person in folgender Reaktion zu bemerken "RRRRRRRRHHHHHH" .... Wie ein Löwe. Und jetzt merkte ich, es funktioniert. Da hab ich gleiches noch einmal sehr kühn gesagt. Musste aber hinterher überlegen, ich muss es nicht in der Lautstärke glauben, noch in der inneren Haltung, sondern wenn mein Glaube wie ein Senfkorn ist, es reicht wenn es sich mit dieser Wahrheit verknüpft. Es kann wachsen, ganz bestimmt, das ist das Werk des Geistes, er will uns sicher machen gegen jede Macht der Finsternis. Und das ist Souveränität, die der Herr in uns wissen will, das wir uns nicht einschüchtern lassen, ob sie in scharen kommen oder nicht. Die haben alle das was sie sich in das Leben geholt haben, sie leiden darunter und sind verlassen und verloren, wenn sie nicht Jesus finden und ihre ganzen Drohgebärden sind zum scheitern verurteilt. Der Herr ist Sieger und diesen Sieg will er durch uns Leben. Er möchte durch seinen Geist diese innere Herzenswohnung schön einrichten mit dieser Wahrheit. Glauben sie mir, ich lebe das sehr aktiv, regelmäßig, das war nicht nur mal vor Jahren mal so eine persönliche Erweckung und dann seitdem nicht mehr. Es gibt sehr viele Wellenchristen, die im Moment der Welle irgendeine Wahrheit der Schrift stark leben und wenn sie dann vorbei ist, diesen Dienst dann nicht mehr tun. Und dann suchen sie eine neue Welle, die der Geist betont, dann leben sie diese Welle, Lobpreis und dann beruhigt sich das wieder, dann leben sie Charismen, dann beruhigt sich das wieder, dann leben sie fasten und Gebet. Jede Welle des Geistes will uns zeigen, was der Geist permanent tun will. AMEN.

Wir sind weitsichtige Leute, nicht wahr ? Durch den Geist Gottes sind wir nicht eng, sondern wir sehen hinein in die Wahrheiten, die da Addiert werden, die Wahrheiten, die durch den Geist addiert werden, in unserem Leben. Zu diesem Triumph kann man ja nicht genug sagen. Noch ein paar andere kleine Beispiele, ich war eingeladen von einer Elterninitiative eines Gymnasiums, Nachbarstädtchen Soltau, diese Elterninitiative hatte folgende Sorge beobachtet, das der sogenannte Gruftkurs ihre Jugendlichen eroberte. Und das neben dem Gruftidasein auch spiritistische Spiele, Glaserrücken, Totenbeschwörung als Partygag und je länger je mehr als sonderbaren Mystischen Vorgang, der die Kinder zunehmend veränderte und die Eltern waren besorgt. Weil man da in der Presse des Öfteren auf mir herum geprügelt haben, sagten sie sich, den laden wir mal ein, vielleicht hat er doch noch was zu sagen. Wir waren dann zusammen, ich schätze mal so ca. 2-300 Personen. Interessant war, an dieser öffentlichen Veranstaltung, die auch werbungsmäßig am Ort bekannt war, die ersten zwei Reihen waren die Grufties, gleich die ersten zwei Reihen. Mit ihren dicken Ketten saßen sie da, hier ein Schlagring, Gewalt drohend, so nach dem Motto, gehen sie mal nach vorn "wir lassen die Veranstaltung platzen".
Sie bemühten sich dann auch während des Vortrages immer mal wieder durch Zwischenrufe und ähnlichem zu stören, kamen nach vorne, spielten am Podest herum, versuchten auch mich täglich anzugreifen. Ich schaute sie nur an mit Liebe, durch den Geist und jeder Schwung erschlaffte. Und dann redete ich von ihrem Hintergrund und sie sagten "spießbürgerlich kommt der da her, der hat keine Ahnung was wir leben" und merkten, ich weiß was sie leben. Kurz gemacht, die Geschichte, um 10 war die Veranstaltung zu ende, die Spießbürgerlichen gingen und mit denen saß ich bis nachts um 1. Warum ? Weil sie merkten, da ist eine andere Kraft, die Kraft des Geistes. Und die ist gut, da ist Liebe und Annahme. Trotz Aggression reagiert sie nicht gleich, sie überwindet die andere Macht. ....
Innerlich diese Stimme, sie holte Luft und konnte nicht mehr reden, als ein Zeichen für alle und ich erklärte ihr, was jetzt abläuft. Ich sage "sie stehen auf und bekämpfen die Wahrheit und ich habe geboten, das die Stimme nicht mehr redet, sie brauchen Jesus zuallererst und wenn sie wieder reden wollen, dann kommen sie nach vorne". Es ist interessant, die Frau kam, legte ihren Okkulten Schmuck ab und ein Jahr später brachte sie ihre 18 Jährige Tochter auch zum glauben und der Herr eroberte diese Familie nach und nach.

Ich will nur eins sagen, Widerstand gibt es doch genug, wollen wir uns deswegen in unseren verbarrikadierten Räumen verstecken und sagen "Herr es ist furchtbar, wir haben Verfolgung" oder wollen wir sagen "dennoch, dennoch, wir fürchten uns nicht." Ich wünschte das auch in der Münchner Zeitung steht "wir beten für kranke, kommen sie". Ich wünschte das auch sie eine Anzeige starten "Sie haben Angst, wir haben Kraft des Friedens". Ich wünschte das Annoncen kommen und wir an die Welt ran treten und sagen "Sie wollen wissen, wie ihre Zukunft ist ? Kommen sie, wir sagen ihnen die Zukunft". Amen. Wir können es tun, wir sagen den Leuten klar die Zukunft. Wenn sie nicht Jesus Christus annehmen, landen sie in der Hölle, das ist unsere Voraussage und so wird es sein. Das ist die Wahrheit. Und wir sagen noch etwas schönes, wenn sie ihn annehmen, dann werden sie leben in Ewigkeit, bei ihm. Der Geist Gottes will also nicht als Schweißtuchpotential in uns schlummern. Ich weiß ja nicht, wie das so bei ihnen ist, ich bin bei ihnen ja zum ersten mal, aber ich habe da schon so allerhand beobachtet. Das die Christen aus sich so eine Art General machen, 4 Sterne oder 5 Sterne, erster Stern Bekehrt, zweiter Stern ist Wiedergeboren, dritter Stern ist getauft, 4 Stern ist Gemeindemitglied, 5 Stern ist charismatisch begabt. Und dann tragen sie ihre Erlebnisse umher, aber in Würde aber sie sind alle vorzeitig schon im Ruhestand. Sie tragen ihr Potential im Schweißtuch.

Kennen sie die Geschichte vom Schweißtuch ? Der Herr hat ausgeteilt Talente, das heißt Begabungen, nein damals waren Talente noch Maßeinheit für Geld. Und hat dann jedem dem er ausgeteilt hat Rechenschaft gefordert. Der eine hat aus 30 60 gemacht, also verdoppelt ein anderer verdreifacht. Dann kam der, der wenig hatte und er fragte, was hast Du gemacht ? Er sagt "Herr ich hab das bei mir gehalten im Schweißtuch". Wir würden sagen Portemonai. Und der Herr sagt "Was und du hast nicht mehr daraus gemacht?". "Nein Herr, ich hab gefürchtet, das es dabei verloren geht". Hättest du es doch wenigstens zur Bank gegeben, dann hätten andere dafür gewirtschaftet und mehr daraus gemacht, aber weil du nichts mit getan hast nehme ich es dir weg und gebe es dem, der was daraus gemacht hat". Ich finde das sehr beklagenswert, wenn Christen wieder und wieder das Potential Gottes, den heiligen Geist suchen, weil sie ihn verloren haben.
Ich meine dieses Schweißtuchgericht Gottes geschieht zeitlich wieder und wieder, um uns aufzurütteln. Plötzlich spüren wir, das was wir mal hatten, haben wir nicht mehr. Das was wir hatten ist uns weggenommen worden. Jetzt haben nicht einmal mehr das, was wir behütet haben, und dann bitten wir und setzen wieder an und sagen "Herr gibst uns neu" und dann gibt er es uns neu, weil Gott ist gnädig und gütig und langmütig und barmherzig. Was machen wir dann um es dann wieder zu tragen "Oh ich bin ganz neu beschenkt worden vom Herrn" und dann halten wir es wieder bei uns.

Nein, Gottes Geist, in allem was er tut ist Dienst Orientiert, sucht die Multiplikation. Gott ist fruchtorientiert. Diese Botschaft soll kein Druck in uns auslösen, sondern die Leichtigkeit eines Vorherbestimmten Dienstes beschreiben. Gott will durch uns sein Werk kommen lassen, und dazu gehört auch der Triumph über alles aus der Macht der Finsternis. Ich gebe zu auch hier muss gekämpft werden. Ich gebe zu auch hier muss manchmal anhaltend gefastet und gebetet werden. Ich gebe zu, das auch der Einzelne nie die gesamte Vollmacht Jesu in sich trägt. Aber je mehr da eins werden, je stärker wird das gesamte Potential und die Finsternis muss klein bei geben. Nicht umsonst triumphieren die Engel über einen Sünder, der Buße tut. Die Freuen sich und sind begeistert, wenn einer begreift, was Gott uns durch seinen Geist gegeben hat. Sie wissen, das ja alle, aber sie merken, das die sich zu Gott halten mit dem heiligen Geist rechtwegisch umgehen können. Sie sind Erfahrungs- und Erlebnisorientiert und könnten emotional ein Pulschlag bekennen, als der Geist zu ihnen kam. Aber Gott möchte eigentlich, das das Wirken des Geistes in uns zu finden ist. Das ist sein Wunsch. Und da muss man, das darf ich wirklich beteuern, nicht studieren müssen. Ich werde die Beweisführung heute Nachmittag noch antreten, was man alles nicht muss und ich hoffe das es dann zu einer ganz großen Entspannung kommt.
Ein nächster Punkt, den wir hier finden, ist (Vers 12) "doch vieles haben ich euch zu sagen, doch ihr könnt es jetzt nicht tragen". Denn aber jener der Geist erweitert gekommen ist, wird euch in die ganze Wahrheit leiten. Wie der vierte Aspekt von dem Werk des heiligen Geistes in uns zeigt, Gott ist nicht langweilig durch seinen Geist. Wann immer in ihrem persönlichen Leben so eine Art geistliche Langeweile aufkommt, wo man ja weiß wie es schon wird, da ist Rückzugs- oder Schweißtuchmentalität eingekehrt in das Haus. [53:30] Gottes Geist vervielfältigt sich gerne, da ist Energie und Kraft und Gnade ohne Ende, da will etwas fließen und dazu gehört auch das Erkennen des Wortes Gottes. Hineinführen in die Wahrheit, das haben wir ja gesehen, die Summe des Wortes ist die Wahrheit. Und jetzt merken wir auch gleich ins Neue Testament übertragen, Jesus Christus ist das lebendig, Fleisch gewordene Wort Gottes und deswegen bekommt er den Titel "er ist der Weg, die Wahrheit", das sind die Zusammenhänge. Der heilige Geist führt als in die Wahrheit, das heißt nie in die Anhäufung von biblischen Wissen, sondern letztendlich in gelebtes Wort durch Jesus. Er führt hinein in die Person Jesu Christi, er gestaltet uns um durch sein Bild. Sagenhaft.

Also ich fasse zusammen.
1. Wenn ein Christ in einer Gemeinde merkt, es geschehen keine Bekehrung mehr von Menschen aus dieser Welt, dann müssen die Glocken läuten. Da ist Not.
2. Wenn wir entdecken, das die innere Überzeugung das mit Jesus alles rechtens zugegangen ist und das er zur Rechten Gottes sitzt und regiert und diese Gerechtigkeit auch ausbreitet durch sein Blut und die Versöhnung vor dem Vater ausstrahlt die wir seine Gnade suchen. Wenn das nicht mehr in uns lebt und uns nicht mehr zur Anbetung stimuliert, dann ist irgend etwas in uns in Not in unserem Herzen, was das Werk des heiligen Geistes betrifft.
3. Wenn der Feind triumphiert und das Volk der Christen sich ängstlich versteckt, dann stimmt etwas nicht. Die Macht ist auf unserer Seite, bitteschön. Es ist richtig, ich bin ja nur Gast, aber ich komm jetzt schon mit Schwung. Es ist mir als ob ich zuhause wäre und predige. Es ist ja ein gleicher Geist, der uns sammelt und der gleiche Name, der uns neues Leben gegeben hat.
Aber ich neige schon dazu auch das Potential einzufordern. Lassen sie sich die Augen öffnen in ihrem Herzen. Der Feind ist gerichtet.
4. Frisches kommt auf den Tisch, wo der Herr wirkt. Da wird das Wort lebendig, da wird hineingeführt in Wahrheiten. Er wird sich nicht immer um ein Lieblingsthema gepredigt, da ist weite. Wissen sie, was ich an meine Lesebibel an den Rand von Psalm 119 Vers 160 geschrieben habe ? Eben jener Vers "Die Summe des Wortes ist die Wahrheit". Wehe dem Spezialisten.
5. Denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern Vers 13 da bin ich. Was er hören wird, wird er reden und das kommende wird er euch verkündigen. Wir haben also Einblick in die Zukunft. Das entspricht jeglicher Menschlicher Neugier. Wir sind also Optimal ausgestattet. Ich hab mich ja schon daran gewöhnt, das überall wo ich hinkomme, dann auch Leute auf mich zukommen und sagen "Sie haben damals geweissagt und prophezeit und das ist alles genauso eingetreten". Dann sag ich wenn der Herr das so plant und so durchführen will, er kennt sie ja, sollte sie nicht verwundern, ist doch normal.
Und wenn der Mensch sich mit dem prophetischen verbindet, wird es ihm wiederfahren. Das wäre dann noch mal ein Seminar für sich, in das Prophetische reinzuschauen. Ich finde es allerdings je länger je mehr fast einseitig überbetont. Aber die wahren Substanzen nachher damit umzugehen mit diesen Inhalten, sind dürftig verstreut.

Zu schnell kommt das Urteil, der ist ein falscher Prophet. Da muss ich sagen, unter diesem Urteil ist Moses auch ein falscher Prophet, denn Mose hat dem Volk Israel gesagt "der Herr will uns führen in ein Land, wo Milch und Honig fließt, Kanaan. Kommt folgt mit, wir gehen dorthin". Aber er hat das Volk da nicht hingeführt, die sind alle in der Wüste gestorben, die das gehört haben. Und dann könnte man aufstehen und sagen "Moses" und die Rotte Korahs, die Verwandtschaft Koras hat es ja mal gesagt "was du hier zurecht führst, Moses, das können wir besser". Es gibt Prophetische Worte, die sich nicht erfüllen, weil die Verbindung mit den prophetischen Worten nicht stattfindet, wegen ihres Unglaubens konnte der Herr sie nicht Heimführen. Das Prophetische Wort war göge und setzte sich dann nicht an der Generation sondern an einer anderen durch. Der Herr führt letztendlich sein Wort zum Ziel, das nur mal ganz am Rande. Aber ich meine, der Prophetische Dienst ist ein Potential des Geistes in uns. Und das sprech ich mit Moses und mit Paulus völlig identisch das alle Weissagen, das ist usos, das ist normal.
Alle, alle, ALLE. Und nicht als Modegag, sondern in heiligster Ehrfurcht und bitte mit der entsprechenden Anweisung, den die Prophetenschulen sind noch nicht aufgelöst worden, vom Herrn. Die sind vom Menschen aufgelöst worden, auch richtig? So bei uns in der Gemeinde gehen alle durch eine Prophetenschulung und das ist herzerquickend.

Was vom Alltag. Kommt ein Teenie 15 Jahre zu mir, wir haben gesagt also, jedes wiedergebore und getaufte Gemeindemitglied darf bei uns in der Gemeinde eine zeit lang, bis der Dienst bewährt ist, dann darf er auch außerhalb der Gemeinde geschehen. In die Anfangbewährungszeit gehört eben auch Inhalte mitteilen, kommt also ein 15 Jähriger Teenie nach vorn. Wir hatten vor 1 ½ Jahren mit ihr gebetet, sie wollte unbedingt weissagen und etwas empfangen. Dann war 1 ½ Jahre nichts, Schulung durchlaufen. Und jetzt kam sie, das erste mal inspiriert, ganz aufgeregt. "Ich bin so aufgeregt", sagt sie "und darf ich das überhaupt, bin ich schon in dem Alter" .Ich sag, du weist, was ich gelehrt hab, du darfst, Kinder sollen es tun, wenn sie den nur dem Geist Gottes Raum geben. Da hält sie dann eine lange Vorrede "was ist aber wenn das nicht stimmt, wie stehe ich dann da". Da musste ich sie sehr ermutigen und sage "sag schon, was hast du den auf dem Herzen". Nach langer Vorrede sagte sie, ich soll sagen "Gott liebt dich". Da hab ich gedacht, das ist im Prinzip nichts neues und ich konnte im Nachhinein diesem Satz soviel abverlangen, Weissagung verachtet nicht. Und ich spürte in mir als gestandener Christ so "Mensch musst du dich jetzt damit produzieren vor der Gemeinde". Das kam ganz kurz, es ist ja gut, wenn man sagt "Herr gib mir einen Impuls der Geistesunterscheidung, bist du es?". Man muss sich ja öffnen um zu empfangen. Das würde ich also der Gemeindeleitung empfehlen, immer auf Sendung natürlich dahin streben, Geist der Unterscheidung, damit wir recht führen und leiten. Dann ging ich als moralische Unterstützung mit ihr ans Mikrophon. Dort hielt sie wieder ihre kleine Vorrede mit zitternder Stimme "Ich weiß nicht ob ich richtig bin und wenn ich etwas falsch sag, dann bitte vergib mir Gemeinde". Ich wusste ja was kommt, nicht. Und so erzählte sie dann und dann kam sie zu ihrem Satz, ich soll sagen "Gott liebt dich". Und ich spürte die gleiche Reaktion bei den alten Christen, da Hände verschränkten sich vor der Brust und so dachten sie "Man muss das jetzt sein, der Gottesdienst geht eh schon so lange". Sie setzte sich wieder hin und was die Gemeinde nicht mitbekam an jenem Sonntag, das bekam ich Sonntag Nachmittag mit. Mich rief ein man an, der sagte "sie kennen mich nicht, ich war heute das erste mal bei ihnen im Gottesdienst, folgender Hintergrund, bin Mitte 50, zwei gescheiterte Ehen, keine Verwandtschaft mehr, die mit mir im Kontakt steht und jetzt nach 25 jähriger Berufsphase, nachdem ich von Hamburg nach Tossieb gezogen bin, von meiner Firma entlassen worden. Ich hatte das gestern, Samstag in der Post und war gestern Abend so fertig, das ich mir das Leben nehmen wollte. Ich bin Atheist. Und dachte mir dann doch, während ich da vor meinen Tabletten saß, wenn es einen Gott gibt, dann sollte ich ihm eine Chance geben". Und dann hatte er mir erzählt, das er ein Gebet gesprochen hat, sein erstes "Gott, wenn es dich gibt, ich gehe morgen in eine deiner Kirchen, wenn du mir sagst, das du mich liebst, will ich an dich glauben". Und dann dachte ich mir, ich sitze da so in der letzten Reihe, da hat ein Jugendlicher so ein Beitrag gebracht, ich will nur sagen, seit heute morgen bin ich Christ". Verstehen wir, Weissagung verachtet nicht. Er wird das Kommende uns offenbaren. Das heißt letztendlich werden die Herzen der Sünder überführt auch durch das Prophetische indem man hinein spricht in das Verborgene. Und da bringt Gottesdienst und Christsein Spaß, es ist die Freude und würde unserer Königlichen Stellung und dieser Herr will durch sie wirken, er will nicht im Verborgenen schlummern, der will raus, der sucht unsere Willigkeit und Hingabe, das wir sprechen "Herr wirke durch mich, bitte, bitte wirke durch mich".

Ich unterbreche hier, einmal wegen der Zeitabmachung und wegen einem Impuls. Wir wollen aufstehen und beten. Mein Vater im Himmel ich danke dir sehr für das Geheimnis deines Lebendigen Wortes, ich danke dir Vater, das du hier Herzen entbrannt hast, an diesem Morgen und ich danke dir, das du hier bist als einer, der austeilen will. Ich möchte ein kurzes Gebet hier vorne anbieten, entsprechend unserer Wortverkündigung an diesem Morgen.
Und wie sie so an ihrem Platz stehen und diese Sehnsucht haben, Herr gebrauche mich durch deinen Geist, heben sie ihre Hände empor, fangen sie an zu beten, streben sie nach den Inhalten, die das Werk des Heiligen Geistes mitgebracht hat in unsere Herzen, damit es gelebt wird, nicht gedämpft, nicht gehindert, nicht durch Unglauben verstoßen, nicht durch Sünde eingeengt, Gott der Herr ist ein mächtiger Gott und er will sein Volk zurüsten, es geht hier nicht um die kleine Dimension, welche Gemeinde ist größer, welche Gemeinde hat mehr, es geht um den Auftrag für eine verlorene Welt, es geht um Hunderttausende in dieser Stadt, es geht um Kanäle des Geistes, das sind wir. Das diese groß werden und sein Werk zunimmt, den der Herr kommt bald und er will seine Braut schmücken, will sie schön machen, Vater komm und gib deinen Leuten Zugang, zu deinen Gnaden auf neue Weise, hier an diesem Morgen. Ich bete darum Vater, dass Gleichgültigkeit stärker und stärker zerbricht in ihrer Substanz. Das dein Reich kommt und dein Wille geschieht durch diese Menschen hier, die sich Zeit nehmen für dich und dein Wort und die, die Inhalte deines Geistes suchen. Oh gepriesen sei der Name des Herrn. Ich spüre im Geist, das einige beten "Herr, Ach lass doch auch mich nach vorne gerufen werden". Ist das so nicht. Ich möchte dir sagen vom Herrn, erwarte doch nichts von diesem Prediger in diesem Fall, sondern glaube mir, ich sende mein Wort, schaff in dir das Verlangen, bin auch bereit deine Sehnsucht zu stillen. Bete von ganzem Herzen, Herr gebrauche mich, nimm aus meinem Leben die Furcht von dem Bösen. Hier liegt auch ein starker Akzent. Nimm die Furcht von dem Bösen, da ist eine Frau, die hat einen Okkult belasteten in ihrer Verwandtschaft, vor dem sie sich fürchtet. Und ich soll dir sagen, wie der Herr seinen Jüngern sagte, ab heute fürchte dich nicht. Fürchte dich nicht, die Drohgebärden und die Einflüsse und die Bedrängung werden keinen Schaden ausüben, weder an dir, noch an deinen Kindern, den ich habe mich aufgemacht und eine Segenslinie gelegt durch die Beziehung zu dir, vielmehr glaube "Ich und mein Haus werden errettet werden". Da will der Geist Gottes, gerade in ihrem Leben, sie wissen genau das es um sie geht, da will der Geist Gottes weiterführen, weiter lenken, voranbringen. Gelobt sei der Herr. So die Bibel sagt alles geschähe immer, in Ordnung und zu einer Ordnung gehört auch, es ist 12 Uhr und das ist unsere innere Abmachung und die will ich nicht durchstoßen, aber es geht ja nachher weiter. Wir schlagen auf Epheser 4, Vers 3.

Wir kommen damit zu einem nächsten Punkt, es geht um die Zubereitung und letztendlich Vollmacht zum Dienst und das nicht nur bei der Einzelperson, wenn es gleich da auch beginnt, sondern für die Gemeinde. Ich muss sagen, was ich da jetzt vermittle, ich weiß das es allein rein Zeitlich recht Ungünstig ist. Nach dem Mittagessen, wo der Kreislauf etwas anderes zu tun hat, nämlich sich auf die Verdauung zu konzentrieren. Aber ich Vertraue darauf, das der Geist Gottes diese Worte in unsere Herzen schreibt, das es hier nicht nur um ein Kurzzeitgedächtnis geht, sondern um eine Brandmarkung in unserem Herzen. In diesem Sinne, schnallen sie sich an, das Wort Gottes kommt, zunächst recht harmlos, aber es enthält Dynamit. Aus Epheser 4,3: "Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren, durch das Band des Friedens". Ich lege aus, die Bibel ruft uns nicht auf zur Einheit von Meinungen, Entspannung ? Armen. Wir haben, gerade auch wir Deutschen, obwohl wir es versuchen abzuschütteln, etwas uniformes an uns. Wir gleichen gerne an und jedes Mittel ist uns manchmal recht. Es liegt auch im Menschsein, so entstehen Kulturen, es werden bestimmte Verhaltensformen geprägt und wer sich anpasst, der gehört dazu.
Das ist nicht gemeint. Ich wünschte der Zeitrahmen würde es hergeben, diesen Nagel ganz ganz tief zu klopfen. Wir sind nicht aufgerufen, Eins zu werden in der Farbabstimmung unserer Kleider, noch in der Variante der vielen Frisurmöglichkeiten. Noch in der Art unseres Speiseplanes, also das hat es alles gegeben, Christliche Initiativen vor gut 20 Jahren haben Gemeinden gespalten, weil die einen Aßen noch Schweinefleisch und die anderen nicht. Lauter solche Sachen. Also der Ökotrip kam auch in die Gemeinden hinein, andere sagten "Er hat es geheiligt, ich kann es zu mir nehmen", andere hatten andere Argumente. Noch nicht einmal im Geschmack der Musik müssen wir Eins sein. Also Musiker bedenkt dies. Ihr macht eure Arbeit sehr gut, so es keiner ein Dilettant, wenn einer noch Klassik von Bach hört, welches in den Gottesdiensten recht kurz kommt. Die Freiheit ist da. Auch umwerbe ich die Älteren um doch Verständnis zu bekommen für die Jüngeren, den Musik ist auch ein Mittel zum Leben. Ich weiß, ich bin als 9 jähriger Musikalisch vergewaltigt worden. Meine Mutter steckte mich hinter ein riesiges Akkordeon, über das ich nicht schauen durfte und wegen meiner Musikalität bin ich schnell hinein gekommen in die Tastatur und sie sang Heinz Albers Melodien mit Christlichen Texten. Wir waren die Revolution. Am 13 Lebensjahr kaufte ich mir ein Schlagzeug und meine Familie verbannte mich in die Garage. Ich war aus ihrer Sicht ein Dilettant, das ich dieses Hölleninstrument gut fand. Später entdeckte ich, das also als 1658 die Kirchenorgel, die Pfeifenorgel erfunden wurde. Die Theologen damals schon kritisierten, das sei ein rechter Satanskasten. Also Musik hat es immer schwer gehabt, tröstet euch. Ich hab auch gemerkt, als Jugendlicher hab ich Kräfte übrig gehabt und die Musik, die schnell und laut war, half mir mich abzureagieren. Ich musste keine Babies hüten und musste nicht arbeiten für die Schule, war unterfordert, da war das gut, Musik zu hören, laut zu spielen, selber auch. Als ich dann verheiratet war, mein Studium abgeschlossen hab und im Leben stand, da merkte ich das Leben kostet ja Kraft. Und dann hab ich diese Kraftnehmer der lauten und schnellen Musik so langsam aus meinem Leben dosiert. Und gesagt, also zu viel Kraft kannst du da nicht lassen, das musst du für anderes einsetzen. Und ich hätte nie gedacht, das ich mal ein Klassikliebhaber werde. Und Anbetung, ja das war schon immer da diese sanfte Musik. Aber wir bemerken auch hier Entwicklung. Wenn ich bedenke, wie viel Ärger gab's wegen der Musik in der Christlichen Gemeinde. Es geht um Einheit, wer hier Einheit einklagt, der ist unbiblisch. Muss ich es noch schärfer formulieren ?

Wir kommen zum wesentlichen, die Einheit des Geist soll mit Fleiß angegangen werden, das heißt, sie ist permanent gefährdet. Ok ? Hier geht es, nachdem der Apostel Paulus drei Jahre in Ephesus, dies Werk der Einheit versucht hat aufzubauen, das er die Gemeinde belehrt und sagt "Achtet darauf, das es nicht wieder verloren geht, befleißigt euch". Das heißt, die Einheit im Geist bleibt nicht Automatisch bestehen. Befleißigt euch heißt also, man muss wieder nachbessern. Und ich bin einer der, je länger je mehr, fast alles glaubt. Die Liebe glaubt eben alles. Und ich glaube auch, das keins der Gemeindemitglieder in die Gemeinde kommt um Ärger zu bereiten. Um Uneinigkeit hervorzubringen. Das glaube ich. Das es trotzdem geschieht, ist mehr oder weniger ein Randprodukt. So gewiss wie ein Koch oder meine Frau, die fantastisch kochen kann nicht in die Küche geht um die Küche schmutzig zu machen, sondern um ein Essen zu kochen und sich danach befleißigen muss, die Küche danach wieder sauber zumachen. So werte ich diesen Text. Verstanden ? Befleißigt euch die Einheit im Geist zu bewahren heißt, da muss etwas nachgebessert werden an Randergebnissen, die man nicht wirklich wollte, aber sie wiederfahren unserem Menschsein. Und wenn eine Gemeinde diese Gesinnung für einander einnimmt, dann hat die Liebe bahn. Nun heißt es hier, das die Liebe im Geist mit Fleiß bewahrt werden will, oder womöglich hergestellt werden muss, jetzt wird auch noch die Rahmenbedingung festgelegt, das bitteschön im Band des Friedens. Ein Wort an die Leiterschaft dieser Gemeinde, Einheit im Geist kann nicht diktiert werden. Diktatur hat keinen Frieden geschaffen. Los alle Eins sein. War ein bisschen Spaß jetzt. Wenn du Mitglied dieser Gemeinde sein willst, bitte. Das ist nicht Band des Friedens, das Band des Friedens hat ein anderes Geheimnis und es lohnt sich, darin zu graben. Und diese kleine innere Reise, die ich jetzt mal eben wiederum alttestamentlich, neutestnamentlich angehe, hat ein Ziel. Also für die, die zwischendrin einen kurzen Mittagsschlaf machen, sie sollen es nicht verpassen, deswegen sag ich das Finale dieser kurzen Lehreinheit. Je mehr Einheit im Geist in einer Gemeinde, je mehr Antwortkraft aus dem Himmel für ihre Gebete. Lohnt sich das, Mitzukommen ? Ok. Ich will das jetzt belegen, man ja wissen, was Einheit im Geiste überhaupt ist, sonst kann man es ja nicht herstellen. Und ich bin gar nicht so sicher, ob diese Erkenntnis vorhanden ist, was den Einheit im Geist ist. Zuallererst kann man sicher sein, das der Geist von Gott, der eine Einheit herstellen will unter der Gemeinde, wie Jesus sie erbeten hat in Johannes 17. Das sie sich auf das Wesentliche bezieht, und das wesentlichste gebot, das wir in der Bibel finden, ist das höchste Gebot, so wird es auch genannt, "Du sollst Gott lieben, deinen Nächsten, wie dich selbst". Das ist Einheit im Geist. Herstellen kann man Einheit im Geist dann, wenn die Dinge, die die Liebe unterwandern, aufzehren, schwächen, entlarvt und wiederhergestellt werden zum Guten, wie die Bibel es sagt. Ich gebe mal ein Beispiel für Vollmacht, das ist ja unser Mitschwingendes Thema, die Vollmacht des Geistes, hier im Zusammenhang mit Einheit.

Eine kurze Bibelpassage ist im sehr bekannten Text, der Einweihung des Tempels von Salomo, 2 Chronik 5, ab Vers 11. Ich will diesen Text jetzt nicht komplett lesen, da geht es darum, 20 Jahre ist dieser aus Granitstein gebaut worden, sondergleichen sucht das Bauwerk, Ebenbild in In- und Ausland gab es nicht. Aber Salomo hatte noch ein Bedürfnis, ich nenne ihn mal den Gemeindeleiter, jetzt hab ich ein Haus Gottes gebaut, wie kriege ich Gott da jetzt rein. Das war sein Anliegen, der war nicht nur begeistert von dem Bauwerk, das es jetzt fertig war, sondern der wollte Gott darin haben. Und dann hat er die Schriftgelehrten heran geholt und ihnen Hausaufgaben geben und gesagt "Jetzt sagt mir wie man Gott da rein kriegt". Und dann haben die in Natura da gegraben und dann sind sie zu ihm gekommen und haben dann gesagt, das ist dann als Ergebnis ab Vers 11 zu lesen "Alle Priester müssen sich heiligen, das ist Bedingung". Interessant, es waren 120 Priester, die sich da jetzt heiligen sollten, ich lese den Text "und als die Priester aus dem Heiligtum heraus gingen, den alle Priester, die vorhanden waren hatten sich geheiligt, ohne Rücksicht auf die Abteilung". Ich bleib hier mal stehen, denn das ist eine ganz Fantastische Beschreibung. Priester erstens haben folgende Stellung, auch für uns, wir wollen Neutestnamentlich mitdenken. Priester hatten den Dienst der Vermittlung, das waren Fürbitter. Im alten Testament wurden drei Dienste bevollmächtigt durch den heiligen Geist, das war der Priesterliche Dienst, der Prophetische Dienst und der Königsdienst. Diese drei Dienste wurden übernatürlich befähigt, Vollmacht ist unser Thema. Und jetzt hatten also die Priester in ihrer Fürbittestellung, Gott, Gemeinde, einen ganz besonderen Auftrag nämlich das zueinander zu bringen. Die Schuld des Volkes vor Gott bringen um Versöhnung bitten, die Versöhnungsrituale einhalten. Und was viel wichtiger ist, nämlich selber Heiligkeit herstellen. Und die Prinzipien aus der Tora sind hier recht gängig, wie sie auch im Neuen Testament wiederholt werden, nämlich wir können nicht von Gott heilig gesprochen werden, wenn wir ihm nicht unsere Schuld bringen, ihm bekennen. Und bitten, Vater vergib mir meine Schuld, das Uralte grundlegende Gebet für Heiligkeit hat diesen Vorgang. Und dann gab es diverse Waschungen und Opfergänge, die Priester vorzunehmen hatte. Aber das in sich funktionierte nicht, den in den Mosaischen Schriften lesen wir auch, Gott kann nur dir deine Schuld vergeben, wenn auch du bereit bist deinen Schuldigern zu vergeben. Es ist ja ein christlicher Irrglaube sondergleichen, dass es manche Beter gibt, die glauben mit ihrem Gott in Ordnung zu sein, während sie mit anderen unversöhnt Leben. Ihre ganzen Gebete "Herr vergib mir meine Sünde" werden nicht erhört, und seien sie noch so rührig gebetet, weil der Herr gelehrt, wir dürfen beten "vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unserem Schuldigern". Nur dann wird dieses erste Gebet erhört. Und er hat es doch mit dem Schalksknecht gelehrt, da wird einer von seinem Chef in der Buchführung überführt und hat Millionen an Schulden gemacht und muss dafür lebenslänglich ins Gefängnis, das wird er nie abbezahlen müssen. So geht es uns doch mit unserer Sünde, das kriegen wir nie durch Werke wieder ausgebessert, und dann bittet der um Gnade und kriegt Gnade beim großen König, und der entlässt ihn, gibt ihm einfach frei. Erlässt ihm Millionen, er geht nach Haus, trifft ein Nachbar der im 8 Mark 50 schuldet und dem geht er an den Hals "wenn du nicht, dann". Der König hört davon und sagt "Freund komm zurück, weil du dem nicht vergeben hast, kommt deine ganze Schuld wieder auf dich. Ab ins Gefängnis, dein Leben lang". Und das ist geistliche Realität. Wenn eine Gemeinde um die Einheit im Geist ringt, wird sie diese beiden Dinge angehen müssen. Die Versöhnung untereinander und egal wie weit weg der Schuldige ist, ob er in Australien sitzt, egal. Wir haben ja Telefon, haben ja Post, können ja schreiben, oder uns verabreden , das muss in Ordnung gebracht werden, wenn die Einheit im Geist aufgerichtet werden will. Hier gibt es interessante Ausreden. Ich nahm mal jemand bei uns in der Gemeinde an die Seite und sagte "Mensch, ihr grüßt euch nicht mehr". "Wieso? Ich hab doch gar nichts gegen Sie". Nein, das ist nicht, was ich frage, sondern was habt ihr für sie. Also Diplomatie mit kaltem Herzen ist nicht Einheit im Geist. Es geht darum, wie viel Liebe haben wir für den Nächsten, den wenn wir Gott bitten, uns zu vergeben ist doch nicht das Ziel, das wir nichts mehr gegen Gott haben oder nichts gegen ihn haben oder er gegen uns, sondern es geht um eine Liebesbeziehung zwischen Gott und uns. Es geht doch nicht nur um Schuldfreisein vor Gott und ansonsten geht jeder seinen Weg. Es geht um ein miteinander, wenn wir um eine Versöhnung der Schuld bitten, den wir wollen ja ewig miteinander leben, mit ihm. Und so geht's auch untereinander, unser Zeitrahmen sprengt die Möglichkeit, das wir uns permanent Händchen halten und unterhalten, aber die Herzen können verbunden sein durch eine innere Versöhnungshaltung, egal was geschehen ist, 7 mal 70 mal, das heißt alle zwei Minuten kann etwas geschehen und wir werden uns wieder entscheiden, wie der Herr sagt "dir ist vergeben Hermann, du kannst jetzt sagen, was du willst." Das ist die Haltung eines Christen, prophylaktisch lebt er in Vergebung, um in Vergebung mit dem Herrn zu leben. Ist das nicht schön?

(Predigtausschnitt)

Textbearbeitung: August 2002 / von Kassette
Julian Kunkel / Redaktionsmitarbeiter Glaube.de

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung vom CZM / www.czm.de
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