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22-09-10

Pastor Bayless Conley: Den Stab weitergeben / Teil 2

Die heutige Botschaft ist Teil der Serie „Von Generation zu Generation" und beinhaltet Teil 2.


Wir sprechen darüber, was es wirklich bedeutet, den Stab an die nächste Generation weiterzugeben. Bedeutet es nur: „Gut, ihr Alten, ihr wart schon dran, räumt jetzt das Feld! Ihr werdet nicht mehr gebraucht.

Lasst die jungen Leute ran." Nein, das bedeutet es absolut nicht. Es bedeutet, dass wir gemeinsam laufen. Genau genommen dauert die Stabübergabe an die nächste Generation ein Leben lang.

Lassen Sie sich diese Botschaft nicht entgehen.

Schauen Sie sich bitte noch eine Stelle an. Es ist 2. Könige 20. Das ist die Geschichte von Hiskia, einem der großartigsten Könige von Juda. 2. Könige, Kapitel 20. Diese Geschichte steht auch in

2. Chronik 32 und in Jesaja 37 und 38. Ich empfehle Ihnen, sie komplett an allen genannten Stellen

zu lesen. Doch wir schauen uns zunächst nur einen bestimmten Abschnitt an. 2. Könige 20:16.

2. Könige 20:16-19
„Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre das Wort des Herrn! Siehe, Tage kommen, da wird alles, was in deinem Haus ist und was deine Väter bis zum heutigen Tag angehäuft haben, nach Babel weggebracht werden. Nichts wird übrig bleiben, spricht der Herr. Und von deinen Söhnen, die von dir abstammen, die du zeugen wirst, wird man einige nehmen; und sie werden im Palast des Königs von Babel Hofbeamte sein. Da sagte Hiskia zu Jesaja: Das Wort des Herrn ist gut, das du geredet hast. Aber er sagte sich: Wenn doch nur Friede und Sicherheit in meinen Tagen bleiben!"
                             

Das ist wirklich nicht die beste Haltung. Manche deiner eigenen Kinder werden gefangen nach Babylon weggeführt werden. Sie werden in Babylon dienen. Hiskia: „So lange in meiner Generation alles gut ist, ich Frieden und Wahrheit habe, von schlimmen Konsequenzen verschont werde und gute Predigten höre... meine Kinder müssen dann selber klarkommen." Diese Haltung ist grundverkehrt!

Hiskia baute der kommenden Generation keine Brücken. Er dachte nicht im Traum daran! Folglich riss Babylon Juda ins Verderben.

Ein interessanter Gedanke: Das Neue Testament verweist besonders in der Offenbarung auf Babylon, obwohl Babylon zu Zeiten des Neuen Testamentes nicht mehr existierte. Es wurde zum Sinnbild für Weltlichkeit, Verdorbenheit und Lust. Tatsache ist, wenn wir keine Brücken bauen und kommende Generationen nicht erreichen, geraten sie in babylonische Gefangenschaft. Typisches Beispiel: Hiskias Sohn Manasse, der nach ihm regierte. Schauen Sie sich ein paar Verse in 2. Könige 21 an.

Vers 1 sagt, dass Manasse 12 war, als seine Regentschaft anfing. 2. Könige 21:2.

2. Könige 21:2-6
„Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn, nach den Gräueln der Nationen, die der Herr vor den Söhnen Israel vertrieben hatte. Und er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia vernichtet hatte, und errichtete Altäre für den Baal und machte eine Aschera, wie sie Ahab, der König von Israel, gemacht hatte, und er warf sich nieder vor dem ganzen Heer des Himmels und diente ihnen. Und er baute Altäre im Haus des Herrn, von dem der Herr gesagt hatte: In Jerusalem will ich meinen Namen niederlegen. Und er baute für das ganze Heer des Himmels Altäre in den beiden Vorhöfen des Hauses des Herrn. Und er ließ seinen Sohn durchs Feuer gehen, ... er verbrannte seinen Sohn bei lebendigem Leibe als ein Götzenopfer... und er trieb Zauberei und Beschwörung und ließ sich mit Totengeistern und Wahrsagegeistern ein. Er tat vieles, was böse war in den Augen des Herrn, um ihn zu reizen."


Es geht immer so weiter, aber schauen Sie Vers 16 an.

2. Könige 21:16
„Manasse vergoss auch sehr viel unschuldiges Blut, bis er Jerusalem damit anfüllte von einem Ende bis zum andern; abgesehen von seiner Sünde, mit der er Juda zur Sünde verführte, zu tun, was böse war in den Augen des Herrn."

Nun, Hiskia, deine Kinder sind offenbar nicht alleine damit klargekommen. Ich frage mich, Hiskia, woher kommt die Haltung: „Solange ich Frieden und Wahrheit erlebe, ist alles in Butter! Ja, meine Kinder werden Schlimmes erleben, aber damit müssen sie klarkommen." Wieso?

Nun, Hiskia musste ganz alleine klarkommen. Sein Vater Ahab war ein Götzendiener. Sein Vater Ahab war ein böser König. Hiskia musste bei null anfangen, Gott erkennen und eine Beziehung zu Ihm entwickeln. Er kannte nur diesen Ansatz und verfolgte ihn fast zwangsläufig. Er hatte keinen Mentor. Er hatte keinen geistlichen Vater. Er dachte vielleicht: „Nun, das ist mir vertraut. Diesen Ansatz kenne ich. Er hat mir geholfen und er kann auch ihnen helfen. Ich kam alleine klar.

So sollen sie es auch machen." Das schaffen sie nicht immer!

Ich bin Christ in der ersten Generation in meiner Familie. Ich hörte das Evangelium erst, als ich gut 20 Jahre alt war. Niemand erzählte es mir. Ich stamme aus einer guten soliden Familie, aber niemand war Christ, bevor ich errettet wurde. Dann kam der Rest der Familie ins Reich Gottes. Ich hatte nie einen geistlichen Mentor. Ich lernte von einigen und folgte ihnen, hatte aber nie einen echten Vater im Glauben. Ich weiß noch, ich war in einer Versammlung, einer Reihe von Versammlungen, vor Jahren in Indiana. Ich ging direkt nach der Abendveranstaltung in mein Hotelzimmer. Ich kniete mich neben mein Bett, fing an zu weinen und rief aus: „Ich habe keinen Vater! Ich habe keinen geistlichen Vater!
Ich habe keinen Vater!" Und der Heilige Geist sprach ganz klar zu mir und sagte: „Es ist für dich an der Zeit, nicht mehr nach einem zu suchen und selbst einer zu werden."

Okay, ich hatte kein Vorbild und habe deshalb manchmal den Eindruck, dass ich ein wenig im Dunkeln tappe. Ich kann lesen, was andere hatten, aber ich hatte kein lebendiges Vorbild. Wissen Sie was? Wir werden das tun. Wir werden ein paar Fehler machen auf dem Weg, aber wir werden Väter sein für die kommende Generation.

Der Apostel Paulus sagte: "Ihr habt vielleicht zehntausend Zuchtmeister in Christus, aber nicht viele Väter." Debora stand als eine Mutter in Israel auf. Es ist nötig, dass einige dieser Mütter in Israel im Haus aufstehen und sagen: „Ich nehme diese jungen Leute unter meine Fittiche und erzähle ihnen, welche Fehler ich gemacht habe und auch von einigen meiner Siege. Und ich werde ihnen helfen und ihnen zur Verfügung stehen, wenn sie Fragen haben."

Wie viele von Ihnen sind Christen in der ersten Generation? Immerhin einige! Vielleicht hatten Sie das Vorrecht, dass Sie jemand unter seine Fittiche nahm und Ihnen als Mentor und Lehrer diente, vielleicht auch nicht. Wissen Sie, Sie können ein Vater sein. Sie können eine Mutter sein. Wir werden nicht zulassen, dass es wieder einen Bruch zwischen uns und der kommenden Generation geben wird und sie alles allein regeln müssen.

Ich möchte folgendes anmerken: Manchmal, wenn der Stab nicht übergeben wird und ein Bruch entsteht, liegt es nicht an der älteren Generation. Manchmal ist dafür die jüngere Generation verantwortlich. Beide müssen ihren Teil tun. 

Wir nehmen uns jetzt nicht die Zeit, die Geschichte anzusehen. Sie können Sie später lesen, wenn Sie möchten. Sie steht in 1. Könige 12 und in 2. Chronik 10. Rehabeam, der Sohn Salomos... Salomo war ein großartiger König, ein weiser Mann, diente Gott, liebte Gott bis an sein Lebensende. Salomo kam vom Kurs ab, wurde ein Götzendiener und fing an, sein Volk zu unterdrücken. Dann wurde sein Sohn Rehabeam König. Ganz Israel versammelte sich zu Rehabeam und sagte: „Rehabeam, dein Vater war zu hart zu uns. Er forderte zu hohe Steuern und setzte uns zu sehr unter Druck. Was sagst du dazu?" Rehabeam ging daraufhin zu den Ältesten und die Ältesten sagten: „Du musst auf das Volk hören. Sie haben Recht. Du musst auf sie hören und freundlich mit ihnen reden, dann werden sie dir für immer folgen." Doch die Bibel sagt, Rehabeam verwarf den Rat der Ältesten und hörte nur auf den Rat der jungen Männer, die mit ihm aufgewachsen waren. Die ältere Generation versucht, ihm den Stab zu übergeben, aber er schlug ihn aus. Also sprach er mit dem Volk gemäß dem Rat der jungen Männer. Er sagt: „Ihr meint, mein Vater war hart? Das war noch gar nichts! Er züchtigte euch mit Peitschen, ich werde euch mit Skorpionen züchtigen. Mein kleiner Finger ist dicker als die Hüften meines Vaters."

Wissen Sie, was passierte? Folgende Auswirkung hatte das Fallenlassen des Stabes, woraufhin die Generationen nicht zusammenkamen: Zehn der Stämme sagten: „Wenn du es so machen willst, dann tschüss!" Und zehn Stämme gingen. Von diesem Tag an war das Land geteilt. Es gab das Land Juda mit der Hauptstadt Jerusalem, dort lebten die Stämme Juda und Benjamin. Die anderen zehn Städte hatten Samaria als Hauptstadt. Ab diesem Tag war das Land in zwei Teile geteilt und über Generationen gab es Blutvergießen und blutige Fehden, weil sie es nicht schafften, die Generationen zusammenzubringen. 

Ihr jungen Leute, bitte hört das: Es kommt auf beide Seiten an. Ihr müsst auf die Weisheit der älteren Generation hören und sie achten, bewusst ihre Nähe suchen, empfangen und Anteil nehmen, selbst wenn manches, was wir tun, nicht cool ist. Ihr werdet merken, dass nichts vor Gott „cool" ist. Niemand ist cool in Gottes Gegenwart. Cool sein ist vor Ihm fehl am Platze. Und die ältere Generation: Wir müssen uns öffnen, Anteil haben, geduldig sein und bereit sein, uns mit Veränderungen abzufinden.

Sagen Sie alle: Veränderung. Ich denke, persönliche Vorlieben und Musikstile sind ein klassisches Beispiel dafür.

Ich möchte Ihnen Folgendes mitteilen. Dieser Brief wurde an eine Gemeinde geschrieben: „Ich habe keine musikalische Ausbildung, denke aber, dass ich ein Ohr habe für Musik, die in der Kirche ihren Platz hat. Die neue Hymne vom letzten Sonntag, wenn man sie so nennen kann, klang wie ein sentimentales Liebeslied, dass in einer Kneipe gesummt wird. Wenn Sie darauf bestehen, uns in Gottes Haus solchem Mist auszusetzen, sollte es Sie nicht überraschen, wenn sich viele Treue nach einem anderen Gotteshaus umsehen werden. Wir brauchen nur unsere althergebrachten Hymnen."

Dieser Brief wurde 1863 geschrieben, und das Lied, das Anlass zur Sorge bereitete, war „So wie ich bin..." Genau, das Lied, das Billy Graham bei all seinen Aufrufen in seinen Evangelisationen sang.

Ein weiterer Brief besagte: „Was ist an den inspirierenden althergebrachten Hymnen auszusetzen?

Wenn ich zur Kirche gehe, möchte ich Gott anbeten und nicht durch das Lernen neuer Lieder abgelenkt werden. Am letzten Sonntag war es besonders schlimm. Die Melodie war nicht singbar

und die neuen Akkorde waren eine Zumutung."

Dieser Brief von 1890 meint die Hymne „Welch ein Freund ist unser Jesus."

Gestern sprach ich mit einem Freund. Er ist der musikalische Leiter einer der größten Gemeinden in Großbritannien. Er erzählte mir von einigen Briefen, von denen er gehört hatte, die im 19. Jahrhundert und im frühen 20. Jahrhundert bezüglich neuer Musik in der Gemeinde geschrieben wurden. Die Briefe besagten: „Es ist zu laut, es ist zu lebhaft; es wird sich nicht durchsetzen; es ist nicht im Einklang mit der Tradition der Gemeinde. Diese Briefe befaßten sich mit „Amazing Grace", „Be Though My Vision" und „Power in the Blood".

Wissen Sie, als ich errettet wurde, schloss ich mich einer kleinen Pfingstgemeinde in der Stadt an, deren Musik absolut nicht nach meinem Geschmack war. Ehrlich gesagt, gefällt mir nach wie vor die Musik von 1966 bis ungefähr 1969. Dieser Stil gefällt mir. Aber ich ging hin und wir sangen: „Drüben im Verheißenen Land..." und  „Denn die Erlösten des Herrn werden kommen und jubeln über Zion, und ewige Freude wird auf ihnen sein." Ich wusste gar nicht, was das bedeutet. „Sie werden sich freuen und fröhlich sein". Ich sang es einfach. Und natürlich musste man immer auf eins und auf drei klatschen. Niemand durfte in der Gemeinde rhythmisch klatschen. Mir schien, Gott kenne nur drei Akkorde. Aber ich liebte Jesus so sehr, dass ich dachte: „Gut, wenn das die Musik ist, die Gott zulässt, bin ich dabei!" Und ich weinte, betete Gott an, klatschte auf eins und drei und mochte die Musik absolut nicht. Aber wir singen über Jesus, wir singen Gottes Wort, also bin ich dabei. Dann hörte ich eines Tages ein Lied von den Talbot Brüdern... John und Michael Talbot, oder Terry und Michael Talbot waren ihre Vornamen, denke ich. Sie hatten früher eine Band, die ich aus der Zeit vor meiner Errettung kannte, die „Mason Proffit Band". Sie sangen über Gott und ihre Musik war gut.

Ich dachte: „Wow! Das ist erlaubt!" Ich wusste das nicht. Dann hörte ich einige der ersten Calvary Chapel Bands „Love Song", „Mustard Seed Faith", „Parable", „Bethlehem" und „Daniel Amos".

Das gefällt mir irgendwie, es kommt dem jedenfalls nahe. Das ist erlaubt! Das war eine echte Offenbarung. Junge Leute durften ihren Glauben durch Musik zum Ausdruck bringen, zu der sie einen Bezug hatten! Das war wirklich großartig!

Wissen Sie, unsere Haltung sollte sein: „Dieser Stil ist vielleicht nicht meine erste Wahl, aber schau die jungen Leute an. Sie singen über Jesus! Sie beten Gott an! Das ist stark! Es gibt junge Menschen in unserer Gemeinde! Macht weiter so!" Wir sollten sie unterstützen und das begrüßen und nicht sagen: „Diese Musik mag ich nicht. Ich suche mir eine andere Gemeinde." Sie sind auf dem Holzweg!

Wenn wir nicht lernen, Veränderungen zuzulassen, werden wir eine Generation verlieren! Das können wir uns nicht leisten!

Hören Sie, die Musik der jungen Leute ist nicht mein Stil. Wir singen nur sehr selten Lieder in der Gemeinde, die mir stilistisch gefallen, aber es geht nicht um mich. Wie gesagt, ‘66 bis '69, das geht ab! In meinem Auto höre ich dann andere Musik, aber uns geht es darum, Brücken zu den anderen Generationen zu bauen. Wir versuchen, das gemeinsam zu schaffen. Sagen Sie alle „gemeinsam".

Ich sagte Ihnen, dass ich wenigstens ein Beispiel nennen würde, wo es gelang. Sie können sich den Vers später ansehen. Apostelgeschichte 13:36. Es geht um König David. In diesem Vers steht, dass David, nachdem er gemäß dem Willen Gottes seiner Generation diente, entschlief.

Ich erinnere mich, dass ich Folgendes über Charles Spurgeon hörte. Jemand fragte ihn: „Was tun Sie für die nächste Generation?" Er sagte letzten Endes: „Sie müssen alleine mit ihren Problemen fertig werden. Das ist nicht meine Verantwortung." Und dann zitierte er diesen Vers aus Apostelgeschichte 13:36. Er sagte: „David diente seiner Generation gemäß dem Willen Gottes und entschlief dann, und so mache ich das auch. Und die nächste Generation muss dann alleine klarkommen."

Eine kluge Antwort, die ich aber für unbiblisch halte, weil David sehr auf die Generationen ausgerichtet war. Eins der Zitate über die Generationen, das wir aus den Psalmen lasen, stammte von David. Es gibt noch weitere, die wir uns ansehen könnten. David sagte vielmehr selbst bezüglich der Vorbereitungen für die kommende Generation:  „Ich traf mit aller Kraft Vorkehrungen." Wir lesen in

1. und 2. Chronik, dass David Reichtum und Mittel für die kommende Generation bereitstellte. David stellte Arbeiter für die kommende Generation bereit. David sorgte für ein Leitungsteam, mit dem sich Salomo beraten und wo er Rat einholen konnte. David unterwies Salomo im Wort Gottes. David verbrachte Zeit mit ihm. David betete für ihn. Und vor allem lebte er ihm demütige Leiterschaft vor.

Ihm waren die Generationen sehr wichtig und der Stab wurde erfolgreich an Salomo weitergegeben.

Das Königreich hatte bis ins hohe Alter von Salomo bestand, bis er vom Weg abkam. Aber David sorgte für einen sehr guten Übergang. Und ich sage Ihnen: Das werden auch wir tun. Durch Gottes Gnade werden wir gemeinsam die Verlorenen retten, die Verletzten heilen und der sterbenden Welt den lebendigen Jesus nahe bringen... alle Generationen werden das gemeinsam tun.

Ihr jungen Leute, ihr könnt uns nicht unter Druck setzen und sagen: „Wir machen nicht mit, wenn

das alles nicht so aussieht und sich so anhört, wie wir es mögen." Die ältere Generation darf keinen Druck auf uns ausüben und sagen: „Ich mag keine Veränderungen. Die Musik ist zu laut. Immer diese E-Gitarren..."

Wussten Sie, dass die Einführung der Orgel in der Kirche mit allen Mitteln bekämpft wurde? Die Leute sagten: „Es ist ein weltliches Instrument, das nicht ins Haus Gottes gehört." Es gab große Gemeindespaltungen und viel Streit um die Frage, ob in der Kirche Orgel gespielt werden sollte.

Und heutzutage ist sie quasi ein Synonym für Kirchenmusik. Lassen Sie uns annehmen, was Gott tut, in dem Bewusstsein, dass wir ein paar Bilder fertig ausmalen können, um das große Bild fertig zu stellen. Wir tasten uns voran und achten darauf, die richtige Herzenshaltung zu behalten. Und wir werden es schaffen. Es kostet uns zu viel, den Stab fallen zu lassen. Es muss uns unbedingt gelingen!

Bitte neigen Sie Ihr Haupt und schließen Sie Ihre Augen. Vater im Himmel, wir sagen ja zu dem, was Du tust. Manche von uns sind wirklich sehr voreingenommen von diversen Vorlieben und Abneigungen. Hilf uns, dass wir die Größe haben und ein Herz für Dein Reich, dass wir unsere Vorlieben zugunsten der Ziele Deines Reiches ablegen können. Herr, ich danke Dir für das, was Du hier in Cottonwood tust, dass Du unseren Geist, unser Herz und unseren Sinn eins machst, damit wir gemeinsam daran arbeiten können, der sterbenden Welt den lebendigen Jesus nahezubringen.

Gott, wir danken Dir für die jungen Menschen unter uns. Vergib uns, wo wir früher Fehler machten und hilf uns, es jetzt besser zu machen. Gott, wir geben zu, dass wir Deine Wegweisung brauchen.

Wir brauchen die Führung Deines Heiligen Geistes. Wir schauen auf Dich und auf Dein Wort und danken Dir, dass Du es zustande bringst, o Gott.

Bitte neigen Sie Ihr Haupt und schließen Sie die Augen. Ich kann den Gottesdienst nicht ohne eine Einladung schließen. Vielleicht sind Sie heute mit Ihrer Familie, mit Freunden oder sogar alleine hergekommen. Aber vielleicht haben Sie nie Kontakt zu dem Allerwichtigsten gehabt, nämlich zu Gott.

Jedes menschliche Herz schreit nach einer Beziehung zu Gott, obwohl wir uns dieses Schreis oft nicht bewusst sind. Es ist, als ob dieses verrückte Teil im Puzzle fehlt, oder als würden wir verzweifelt versuchen, uns irgendwo zu kratzen. Manchmal laufen wir von einem Mann zum nächsten, von einer Frau zur nächsten, um diese Leere auszufüllen. Sie können eine großartige Familie, eine gute Arbeit und gute Freunde haben und denken: „Was ist los mit mir? Ich bin immer noch unzufrieden." Weil eine Leere, die nur Gott füllen kann, in uns ist. Wir sind dazu geschaffen, mit unserem Schöpfer zu leben und zu reden, aber Sünde hat uns von Ihm getrennt. Und die Bibel sagt, alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes. Ein heiliger Gott und ein sündiger Mensch können unmöglich zusammenkommen, wenn die Frage der Sünde nicht geklärt ist.

Wissen Sie, Gott ist ein Gott des Rechts. Daher kann Er über unsere Sünde nicht hinwegsehen.

Aber Er ist auch ein Gott der Liebe und daher sah Er über uns nicht hinweg und sandte Seinen Sohn als das vollkommene Opfer. Jesus war rein und heilig. Er wurde von einer Jungfrau geboren, führte ein Leben ohne Sünde, wirkte Wunder und zeigte Menschen, wie Gott ist. Aber die damaligen religiösen Leiter waren neidisch auf Ihn. Weil Ihm Massen folgten, ließen sie Ihn festnehmen und unterwarfen Ihn einem Scheinprozess. Dann wurde Er geschlagen, mit einer römischen Geißel gegeißelt und an ein Kreuz genagelt. Als Er zwischen Himmel und Erde hing, verdunkelte sich der Himmel und Jesus rief aus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" Denn in diesem Moment legte Gott die Strafe für unsere Sünde auf Seinen eigenen Sohn. Wollen Sie wissen, wer Jesus wirklich ans Kreuz nagelte? Das war ich. Das waren Sie. Unsere Sünden brachten Ihn dorthin, aber Er nahm es willig auf sich. Er starb unter der Last dieser Sünden. Nach drei Tagen und drei Nächten war Gottes ewigem Rechtsanspruch Genüge getan und Er ließ Jesus von den Toten auferstehen. Und die Bibel sagt Folgendes: Wenn Sie das in Ihrem Herzen glauben und Jesus mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, gibt Gott Ihnen diese Beziehung, nach der Ihr Herz sucht. Und diese Beziehung nennt sich Errettung.

Herr bedeutet Chef. Wenn ich Jesus als Herrn bekenne, bedeutet das: „Jesus, ich unterstelle mein Herz Dir. Ich gebe Dir wirklich mein Leben. Du sollst nicht nur ein Anhängsel in meinem Leben sein oder eine Sonntagsbeschäftigung für ein paar Stunden, die ich in der Woche ignoriere." Es bedeutet: „Ich gebe Dir wirklich mein Leben. Du wirst der souveräne König meines Lebens." Freund, die erstaunlichsten Dinge geschehen, wenn wir ja zu Jesus sagen. Diese Beziehung zu Gott ist wirklich unbeschreiblich. Nichts anderes kann Ihr Herz zufriedenstellen.

Ich möchte heute mit Ihnen beten. Sie wären nicht hier, wenn Sie keinen Hunger nach Gott im Herzen hätten. Ich glaube, wenn Sie ehrlichen Herzens mit mir beten, wird Gott Ihr Gebet erhören.

Sie können die Freude erleben, dass Ihre Sünden abgewaschen werden und dass Sie eine ganz neue Beziehung zu Gott bekommen. Es geht weder um ein Ritual noch um eine Zeremonie, sondern darum, eine echte lebendige Beziehung zu dem Gott zu haben, der Sie schuf und der Sie liebt.

Beten wir. Legen Sie bitte eine Hand auf Ihr Herz. Ich spreche die Worte vor, aber nur Sie können sie aufrichtigen Herzens sagen. Sprechen Sie mir laut nach:

O Gott, ich komme zu Dir. Ich glaube Dir von ganzem Herzen. Ich glaube, Jesus Christus ist Dein Sohn und Er starb am Kreuz, um die Sünde der Welt wegzunehmen. Jesus, ich glaube, Du nahmst meinen Platz ein. Danke, dass Du für mich ans Kreuz gingst. Ich wende mich von meiner Sünde ab und erwarte, dass Du mir Leben gibst. Ich vertraue auf Dich, Herr. Von diesem Moment an werde ich gehen, wohin Du mich auch führen magst. Mein Leben gehört nicht mehr mir selbst. Alles, was ich bin und habe, lege ich in Deine Hände, Jesus. Amen.

Ich vertraue darauf, dass Sie mitgebetet haben und dass die Botschaft Sie angesprochen hat. Wissen Sie, ich möchte etwas wiederholen. Ich glaube wirklich, dass dies eine der wichtigsten Serien ist, die ich je predigte. Ich glaube, sie ist sehr aktuell und ich glaube, dass Gott Seine ganze Gemeinde damit anspricht. Ich möchte Sie ermutigen, die ganze Serie zu bestellen, denn mindestens eine der Botschaften dieser Serie wird nicht ausgestrahlt werden. Bestellen Sie sie und geben Sie sie Ihrem Pastor oder den Leitern Ihrer Gemeinde. Wir wollen die Generationen erreichen.

Wir wollen sie aufrichten und sie freisetzen in Jesu Namen. Lassen Sie uns keine Generation verlieren, sondern sie für Jesus gewinnen.

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Ein Artikel von Glaube.de
Mit freundlicher Genehmigung von Antworten mit Bayless Conley e.V.
Quelle: Antworten mit Bayless Conley Predigt vom 12.09.2010
Textbearbeitung Jürgen Motzkus Redaktionsmitarbeiter bei Glaube.de
Foto: Bayless Conley
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