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13-10-09

Pastor Bayless Conley: Gottes Führung für jeden Gläubigen(2)

Wir kennen die Geschichte. Als Ergebnis wurde der äthiopische Eunuch für Christus gewonnen und in Wasser getauft. Aber beachten Sie: Es war kein Eindruck, den er hatte. Es waren Worte, die der Heilige Geist ihm deutlich sagte. Der Heilige Geist sagte ihm: Gehe und hole den Wagen ein." Schauen Sie mit mir in der Bibel.


Gottes Führung für jeden Gläubigen (Pastor Bayless Conley)

Predigt
Apostelgeschichte 8:29
„Der Geist aber sprach zu Philippus: Tritt hinzu und schließe dich dem Wagen an!"

Apostelgeschichte 10:19-20
„Während Petrus über die Erscheinung nachsann, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich. Steh aber auf, geh hinab und zieh mit ihnen, ohne zu zweifeln, weil ich sie gesandt habe!"

In beiden Fällen sprach der Heilige Geist zu ihnen und gab ihnen Weisung. Jesus sagte: „Wenn der Heilige Geist kommt, wird er zu euch sprechen."


Wir werden heute über den Heiligen Geist sprechen und wie Er uns führt. Es ist unglaublich wichtig für jeden Gläubigen zu wissen und zu erwarten, dass der Heilige Geist sie in den Dingen des täglichen Lebens führen wird. Ich glaube nicht, dass es ein Zufall ist, dass Sie mir gerade jetzt zuschauen. Gott will Sie führen. Er will Sie in Ihren Beziehungen leiten. Er will Sie in Ihrer Ehe führen. Er will Sie bei Geschäften führen. Einige von Ihnen stehen gerade vor wichtigen Entscheidungen und Sie müssen von Gott hören. Ich glaube, diese Botschaft wird Ihnen helfen. Nehmen Sie doch Ihre Bibel und gehen wir gemeinsam ins Wort.

Gott führte mich hierher nach Südkalifornien. Als Er das tat, plante ich, nach Mittelamerika zu ziehen, da ich wusste, was ich tun sollte. Ich war zum Predigen berufen. Ich hatte einen Dienst in mir. Und ich war genau wie Paulus und seine Leute. Ich muss irgendwo hingehen. Ich ordnete meine Finanzen, kontaktierte einen Dienst in Mittelamerika und wollte gehen, um ihnen ein Jahr meines Lebens zu geben. Und ich bin dabei, Pläne zu machen, sagte aber: „Gott, Du kannst diese Pläne korrigieren und verändern, aber ich werde nicht dasitzen und nichts tun." Und die ganze Zeit war das Verlangen in meinem Herzen, nach Kalifornien zurück zu kommen. Und jedes mal, wenn solch ein Wunsch in mir aufstieg, zerquetschte ich ihn wie einen Käfer. Und ich sagte: „Satan, weiche von mir. Ich diene Jesus, egal, wo es mich hinführt. Ich weigere mich, darauf zu hören." Eines Tages erhielt ich einen Anruf von einer Pastorenfrau hier in Kalifornien, einer Dame, die ich wirklich respektiere. Sie sagte: „Bayless, der Heilige Geist sagte mir, ich soll dir etwas sagen." Ich sagte: „Wirklich?" Sie sagte: „Ja! Höre auf, diese Wünsche zu unterdrücken. Sie sind vom Ihm."

Ich habe nicht sofort zwei und zwei zusammengezählt. Ich ging in einen Park und verbrachte den ganzen Nachmittag dort, las meine Bibel, betete im Geist und war einfach nur still und hörte. Ich vergesse es nie. Ich lag auf der Bank bei einem Picknicktisch und plötzlich traf es mich: „Gott, meinst Du, der Wunsch nach Kalifornien zu gehen, ist von Dir? Weißt Du nicht, dass ich Kalifornien mag?" Und meine Denkweise wurde dadurch verändert, denn bis dahin tat ich immer das, was ich nicht machen wollte, nur um mein Fleisch zu unterdrücken und sicher lernte ich dadurch hilfreiche Dinge. Aber ich erkannte, dass Gott gnädig ist und uns das Verlangen gibt, dort zu sein, wo wir sein sollten. Gott wirkte es so. Aber mein Punkt dabei ist: Ich war nicht einfach untätig. Ich suchte aktiv den Willen Gottes und versuchte herauszufinden, wo Er mich haben wollte und was ich tun sollte. Und obwohl ich in die falsche Richtung ging, war Gott in der Lage, mich in die richtige Richtung zu wenden.

Ich rede nicht davon, auf einen Ast zu klettern, ihn anzusägen und dann zu sagen: „Gott, fange mich bitte auf." Aber ich meine das aktive Suchen von Gottes Willen. Ich glaube, wir können die Führung des Heiligen Geistes erwarten, wenn wir diese Herzenshaltung entwickeln.

Schauen Sie mit mir in Apostelgeschichte, Kapitel 17. Hier finden etwas Weiteres.

Apostelgeschichte 17:16-17
„Während Paulus sie in Athen erwartete, wurde sein Geist in ihm erregt, da er die Stadt voll von Götzenbildern sah. Er unterredete sich in der Synagoge mit den Juden und den heidnischen Anbetern
und auf dem Markt an jedem Tag mit denen, die gerade herbeikamen."

Sein Geist war verärgert und wurde in ihm erregt und brachte ihn dazu, etwas zu tun. Schauen Sie in

Apostelgeschichte 18:5
„Als Silas und Timotheus aus Mazedonien herabkamen, wurde Paulus durch den Geist gedrängt und bezeugte den Juden, dass Jesus der Christus sei."

Paulus wurde vom Geist gedrängt und bezeugte den Juden, dass Jesus der Christus sei. Es war ein innerer Drang. Etwas trieb ihn an und er reagierte darauf, indem er predigte. Denken Sie mal über diese Verse nach. Er war innerlich verärgert und fühlte sich gedrängt, etwas gegen das zu tun, was ihn ärgerte und betrübte. Manchmal wirkt der Heilige Geist in uns auf ähnliche Weise. Er wurde vom Geist gedrängt.

Ich hörte kürzlich eine brillante Predigt darüber, zwar nicht über diese Verse, aber ähnliche Grundgedanken. Zu seinem Text zitierte er Popeye. Sie kennen sicher Popeye... in den alten Popeye- Comics war es Bluto und wurde dann Brutus. Aber Olivia wurde gekidnappt und Popeye wurde schlimm verprügelt und er sagte dann folgendes: „Ich habe mehr als genug gehabt, jetzt reicht es mir." Und dann aß er seinen Spinat, erhielt Kraft und rettete den Tag.

Es gibt einige Dinge, die unser Herz brechen und uns innerlich ärgern können und wir müssen an den Punkt kommen, zu sagen: „Ich habe mehr als genug gehabt, jetzt reicht es mir." Denn ich glaube, es gibt Dinge, die das Herz des Himmels brechen und den Himmel verärgern und wenn sie in unserem Herzen Widerhall finden und wir sie zusammenbringen und sagen: „Ich habe genug gehabt, jetzt reicht es mir" und wenn wir unser Herz dem Heiligen Geist öffnen, dann gibt Er uns den Spinat und stärkt uns. Wir können dann das Problem lösen, das uns verärgert und Anteil haben, Falsches zu beseitigen. Ich sage noch mal: Ich glaube, dass der Heilige Geist, wie im Leben des Apostel Paulus, in uns wirken und uns führen will.

Ich vergesse nie, wie ich einem Mann in seinen Zwanzigern im Radio eine Geschichte erzählen hörte.
Zu der Zeit war er schon ein Multimillionär. Er hatte eine Firma, die weltweit tätig war und sie fragten ihn: „Warum haben Sie diese Firma gegründet?" Er hatte eine Firma für Naturkost und Vitamine gegründet. Er sagte: „Als ich ein Junge war, starben meine beiden Eltern, weil sie stark übergewichtig waren. Sie starben beide an Komplikationen, die sich durch Fettsucht ergaben." Er sagte: „Es war schrecklich, als Kind meine Eltern zu verlieren und zu erleben, wie meine Eltern körperlich leiden mussten und starben. Ich beschloss, dass mir das nie passieren würde. Dann dachte ich, ich will nicht, dass ein Kind das durchmachen muss, was ich durchmachte." So gründete er ein Gesundheitsbildungsprogramm und entwickelte diese Vitamine. Und mit Ende Zwanzig war seine Firme schon mehrere Hundert Millionen Dollar wert. Aber all das ging auf etwas zurück, was ihn innerlich ärgerte und er spürte den Drang, etwas dagegen zu tun.

Während unserer letzten Outpouring-Konferenz war ein Ehepaar aus Südafrika hier, Peter und Anne Pretorious. Sie haben einen großen Dienst auf dem afrikanischen Kontinent und halten große Evangelisationen in vielen afrikanischen Ländern. Aber das wahrscheinlich auffallendste Kennzeichen ihres Dienstes ist, dass sie jeden Tag 500.000 afrikanische Kinder speisen. Sie geben ihnen täglich zwei Mahlzeiten. Wir waren hinterher oben in einem Raum mit den Pastoren, wir hatten da oben schon Pastoren aus aller Welt und wir redeten. Ich sprach mit Peter darüber, wie dieses ganze riesige Werk anfing. Und die Geschichte ging ungefähr so.

Er war in einem entlegenen Gebiet und gelangte schließlich zu einer Viehstation. Es war eine Hütte, die einfach alleine da stand. Und dort war eine sehr große Gruppe von Menschen am Verhungern. Es gab kein Essen. Er war fast zwei Wochen dort, ohne die Möglichkeit wegzukommen und konnte zwei Wochen seine Kleidung nicht wechseln. Er begrub eine Menge Menschen, die vor Hunger starben, einige in seinen Armen. Und er sagte ungefähr: „„Ich habe mehr gehabt, als ich ertragen kann. Ich werde etwas dagegen tun." Also fing er klein an, speiste ein paar Menschen, es wuchs und heute wächst es exponentiell. Aber es war etwas, was das Herz des Himmels brach, betrübte und aufregte, das in seinem Herz Widerhall fand und er sagte: „Ich ertrage es nicht mehr!"

Ich möchte Sie fragen: Was ist es, was Ihr Herz aufregt? Was drängt der Geist, Sie zu tun? Einige von Ihnen versucht Er deutlich zu führen. Sie müssen nur darauf achten.

Es ist kein Zufall, dass Sie mir jetzt zuhören. Und Ihr Leben ist kein Zufall. Sie sind nicht zufällig aufgetaucht. Gott plante, dass Sie jetzt leben, in dieser Generation und Ihr Leben hat eine Bestimmung. Es ist nicht ohne Sinn und Zweck. Und bevor Sie im Mutterleib geformt wurden, kannte Gott Sie. Er plante Ihr Leben. Er bereitete gute Werke vor, damit Sie darin wandeln.

Als ich eben von dem sprach, was unser Herz aufregt, da dachte ich, dass die Dinge, die uns ärgern, Wegweiser zu Gottes Plan für unser Leben sind, was wir tun sollen. Und jemand, der jetzt gerade zuschaut: Ihr Herz ist aufgebracht über das Elend von Waisen und Kindern, die keine Mutter oder keinen Vater haben und die in Armut leben. Vielleicht will Gott, dass Sie etwas dagegen tun. Andere, die mir jetzt zuschauen, macht schlechte Organisation wütend. Sie gehen an einen Ort und denken: „Warum tun die das, das ist Zeitverschwendung. Das ist Personalverschwendung." Wissen Sie was? Nicht jeder sieht, was Sie sehen. Und die Dinge, die Ihr Herz aufregen, tun das gewöhnlich, weil Sie die Gabe haben, es in Ordnung zu bringen. Und keiner von uns will am Ende des Lebens plötzlich erkennen: „Ich tat nicht das, wofür ich begabt war. Ich tat nicht, wozu ich in meinem Leben berufen war." Freund, Sie haben eine Bestimmung, die Sie entdecken können. Warum tun Sie das nicht und fangen heute damit an?

Lassen Sie uns noch etwas ansehen, das auch sehr wichtig ist. In Apostelgeschichte, Kapitel 19, sehen wir eine weitere Weise, wie der Heilige Geist das Leben eines Gläubigen führt.

Apostelgeschichte 19:21
„Als dies beendet war, nahm sich Paulus im Geist vor, nachdem er Mazedonien und Achaja durchzogen habe, nach Jerusalem zu reisen, und sprach: Nachdem ich dort gewesen bin, muss ich auch Rom sehen."

Paulus nahm sich im Geist vor, nach Jerusalem und nach Rom zu gehen. Das war nicht etwas, was er aus sich selbst heraus empfing. Er beschloss es nicht mit seinem Willen. Er nahm sich im Geist vor, zu diesen Orten zu gehen. Und das Wort „vornehmen" ist ein interessantes Wort in der griechischen Sprache, das auch im Neuen Testament verwendet wird. Es hat eine zweifache Bedeutung. Die erste Bedeutung ist auflegen oder hineinlegen. Etwas auf oder in etwas zu legen. Die zweite Bedeutung ist festsetzen oder hinein sinken. Es ist das gleiche Wort, das Jesus verwendete, als Er eine Rede beendete: „Mögen diese Worte in eure Ohren hinein sinken."

Mit anderen Worten, hineinfallen und ein Teil von uns werden. Wenn man also diese beide Bedeutungen zusammenbringt, so war es ein Gedanke, den Gott dem Apostel Paulus ins Herz legte und der für ihn mehr als nur eine gute Idee war. Es hatte sich so gefestigt, dass es zu einer inneren Überzeugung wurde, dass Gott ihn führte, das zu tun. Es ist nicht unbedingt eine plötzliche Offenbarung, Vision oder Worte, die man hört, sondern ein inneres Gefühl oder Wissen, das sich in einem verstärkt. Es ist nicht nur eine gute Idee, sondern es ist eine Überzeugung des Heiligen Geistes. Das erkannte Paulus so klar, dass er im nächsten Kapitel noch stärkere Worte verwandte, um das zu beschreiben. Schauen Sie in

Apostelgeschichte 20:22-23
„Und nun siehe, gebunden im Geist, gehe ich nach Jerusalem und weiß nicht, was mir dort begegnen wird, außer dass der Heilige Geist mir von Stadt zu Stadt bezeugt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten."

Beachten Sie: Er nimmt es sich nicht nur im Geist vor. Er ist im Geist gebunden zu gehen. Er verwendet das Wort „gebunden". Es bedeutet, etwas an einem festbinden. Es ist dasselbe Wort in der Bibel, um die Ehe zu beschreiben: „Bist du an eine Ehefrau gebunden? Versuche nicht, dich zu lösen." Es beschreibt, wenn zwei eins werden. Paulus sagte: „Mein Gespür der Führung des Heiligen Geistes ist so stark, dass es ein Teil von mir ist. Es ist mit mir verbunden und ich kann mich nicht davon lösen."

Ich glaube, dass Gott jeden von uns mit Orten und Absichten verbindet. Manchmal ist es eine lebenslange Berufung, dass Gott Sie mit einem Ort und einer Absicht verknüpft. Manchmal ist es zeitlich begrenzt. Es ist ein Auftrag, der erledigt werden muss. Aber der Punkt ist: Wenn es wirklich eine Idee ist, die Gott in Ihr Herz hinein gelegt hat, dann werden Sie ihr nie entkommen, selbst wenn Sie entscheiden, ungehorsam zu sein. Sogar, wenn Sie lebenslang ungehorsam sind, kommen Sie niemals davon los. Es geht einfach nicht weg.

Eine Sache muss ich hierzu kommentieren. Paulus war sich so sicher. Er nahm sich im Geist vor: „Ich bin gebunden im Geist." Er sagte: „Ich weiß nicht, was passieren wird, aber in jeder Stadt, in die ich gehe, ist der Heilige Geist..."

Uns wird nicht gesagt, wie der Heilige Geist sprach, aber der Heilige Geist sagte: „Probleme, schwere Stürme und Ketten liegen vor dir, es wird schlimm sein!" Aber dann sagte er: „Keines dieser Dinge berührt mich. Mein Leben bedeutet mir nichts, wenn ich nur meinen Lauf mit Freuden vollende und den Auftrag und Dienst, den ich vom Herrn empfing. Ich habe es persönlich vom Herrn empfangen. Ich weiß, es ist Gottes Wille für mich, obwohl der Heilige Geist mich gewarnt und auf schwere Zeiten vorbereitet hat." Schauen wir uns in dem Licht Apostelgeschichte 21:4 an:

Apostelgeschichte 21:4
„Nachdem wir die Jünger fanden, blieben wir sieben Tage dort. Sie sagten Paulus durch den Geist, er solle nicht nach Jerusalem gehen."

Was bedeutet das? Ist der Heilige Geist schizophren? Heiliger Geist, hast du deine Meinung so schnell geändert? Mir gefällt eine andere Übersetzung dieses Verses besser: „Wegen den Eindrücken des Heiligen Geist baten sie ihn, nicht nach Jerusalem zu gehen." Richtiger Eindruck, falsche Auslegung. Sie fügten es dem, was der Heilige Geist gesagt hatte, hinzu. Überall wo Paulus hinging, sagte der Geist: „Dort ist Not, Probleme, Leiden, sogar Ketten erwarten dich in Jerusalem." Und sie folgerten daraus, dass es gefährlich wird. Es wird dort Probleme geben. Aber anstatt nur das mitzuteilen, sagten sie: „Geh nicht." Wenn ich eine weise Person bin, dann höre ich, was Sie sagen und bewerte es. Aber ich habe entschieden, mein Leben nicht von Eindrücken bestimmen zu lassen, nicht von der Interpretation eines Traumes oder einer Vision, die jemand anderes hatte, denn letzten Endes muss ich vor Gott stehen und Rechenschaft über mein Leben ablegen. Ja, ich wäge Dinge ab; ja, ich höre zu. Aber ich bin Gott für mein Leben verantwortlich.

Kurz, bevor ich ging, um Cottonwood zu gründen, nahmen mich einige Leute beiseite und sagten: „Bayless, der Heilige Geist sagte uns, dass du nicht gehen sollst. Du bist nicht im Zeitpunkt Gottes. Du solltest noch zwei Jahre warten." Ich hörte ihnen respektvoll zu und bewegte es. Aber ich ging trotzdem, denn ich hatte schon ein Jahr darüber gebetet und war mir sicher, dass der Heilige Geist mich führte. Es war nur ihr Eindruck.

Und kurz, bevor ich Janet heiratete, nahmen mich einige Leute beiseite und sagten: „So spricht der Herr. Du bist dabei, das falsche Mädchen zu heiraten." Wissen Sie was? Ich heiratete Janet trotzdem und in ein paar Monaten haben wir unsere Silberhochzeit und am 14. August desselben Monats ist auch der 23. Jahrestag der Gemeinde. Ich glaube nicht, dass ich bei irgendwas falsch lag.

Im Bezug auf das Grundstück hat wahrscheinlich jeder, der sensibel für den Heiligen Geist ist, gespürt, dass schwere Zeiten vor uns lagen und sie hätten sagen können: „Es wird Anfechtungen und viele Probleme geben." Und wissen Sie was? Die Probleme kamen übermäßig und dauerten Jahre! Und jemand Sensibles hätte hinzufügen können: „Tue es nicht, denn ich habe den Eindruck, es wird Probleme geben." Aber dadurch hätte man ein Wort vom Heiligen Geist in einen Satz verwandelt.

Wenn Sie ein Wort empfangen, machen Sie keinen Satz daraus; wenn Sie einen Satz empfangen, machen Sie keinen Absatz daraus. Es war ein richtiger Eindruck, denn diese Dinge geschahen. Und der Heilige Geist warnt uns und bereitet uns vor, aber jemand, der das spürt, sagt vielleicht: „Es wird viel Widerstand und viel Druck und Probleme geben, tue es nicht." Gehen Sie nicht über das hinaus, was Gott Ihnen gezeigt hat.

Ich bin froh, dass Gott solche Dinge in die Bibel setzte. Es hilft uns. Tatsache ist: Der Heilige Geist will jeden von uns führen und leiten. Hier einige Gedanken dazu: Wenn Sie vom Heiligen Geist geführt werden wollen, so lassen Sie sich vom Geist erfüllen und bleiben Sie erfüllt. In Apostelgeschichte, Kapitel 2 wurden sie vom Heiligen Geist erfüllt. In Apostelgeschichte, Kapitel 4 wurden sie wieder erfüllt. Unser Leben sollte eine Serie von Erfüllungen und Erfahrungen mit dem Heiligen Geist sein.

Wenn Sie die Bibel studieren, werden Sie herausfinden, dass Leute, die vom Geist heimgesucht wurden und die Visionen und übernatürliche Dinge erlebten, fast ausnahmslos beteten, Gott suchten und fasteten. Sie saßen nicht nur da und taten nichts. Sie waren dabei, Gott aktiv im Gebet zu suchen, wenn Gott sie auf diese Weise mit Seinem Geist heimsuchte.

Zweitens, streben Sie danach, aktiv die Verbreitung von Gottes Reich zu unterstützen. Streben Sie aktiv danach, Gottes Reich auszubreiten, da es kein Beispiel im Neuen Testament gibt, wo der Geist Gottes jemand nur aufgrund seines persönlichen Erfolges oder Fortschritts geführt hätte. Nirgendwo. Alle, die im Neuen Testament vom Geist geleitet wurden, waren daran beteiligt, das Reich Gottes auszubreiten. Wir finden kein Beispiel im Neuen Testament, dass jemand aufgrund seines persönlichen Wohlergehens oder Vorwärtskommens vom Geist geführt wurde.

Und ich sage heute ein Wort zu Geschäftsmännern und Geschäftsfrauen: Sie brauchen die Führung des Heiligen Geistes in dem, was Sie tun. Wir brauchen das alle für das, was wir tun. Der Maßstab in unserem Leben muss immer sein, alles, was wir tun, daran zu messen, ob es das Reich Gottes fördert und ob es Seelen für den Meister gewinnt. Der Nebeneffekt ist: Wenn Gottes Reich an erster Stelle ist, wird uns alles übrige hinzugefügt. So ist Gott einfach. Er segnet uns und will, dass wir gesegnet sind. Aber wenn wir wirklich übernatürliche Führung vom Geist Gottes suchen, dann sollte uns ein höherer Zweck antreiben als nur unsere persönliche Befriedigung.

Und als Letztes: Wenn Sie vom Geist geleitet werden wollen, müssen Sie vom Geist geboren sein.
Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Der Heilige Geist ist mit euch, aber er wird in euch sein." Dass der Heilige Geist in uns wohnt, ist nur möglich geworden, weil Christus sich für unsere Sünden am Kreuz geopfert hat. Bis dahin konnte der Heilige Geist in niemandem wohnen, weil unsere geistliche Natur zuerst verändert werden musste. Sogar die Jünger, die dreieinhalb Jahre mit Jesus lebten, mussten innerlich verwandelt werden. Sie mussten das werden, was Jesus „wiedergeboren" nannte, bevor der Heilige Geist in ihnen wohnen konnte.

Es ist eine Sache, vom Geist geboren zu sein und es ist eine zweite Erfahrung, mit dem Geist erfüllt zu werden. Aber Sie können nicht vom Geist erfüllt werden, wenn Sie nicht erst aus dem Geist geboren sind.

Ich glaube, dass mir jetzt Menschen zuschauen, die, wenn ich darüber spreche, vom Geist erfüllt und geführt zu werden, einen Hunger danach haben. Ich glaube, dass es in jedem Menschen steckt, das Übernatürliche zu begehren. Wir wurden geschaffen, mit Gott zu leben und zu sprechen. Und Ihn zu kennen. Und es gibt viele Menschen, die wirklich religiös sind. Sie gehen zur Kirche. Sie praktizieren Rituale, wurden aber nie aus dem Geist geboren. Jesus sagte: „Ihr müsst von neuem geboren werden." Es gibt keine Alternative. Es ist nicht nur irgendeine evangelikale Lehre. Sie können kein Teil von Gottes Familie sein, wenn Sie nicht hineingeboren werden.

Ich wurde Teil meiner natürlichen Familie, indem ich hineingeboren wurde. Und dasselbe gilt für Gottes Familie. Sie werden kein Christ, nur weil Sie in die Kirche gehen. Sie werden kein Teil von Gottes Familie, nur weil Sie sich anstrengen und bessern wollen und versuchen, für Gott zu leben.
Das sind gute Dinge. Wir glauben daran, zur Gemeinde zu gehen. Wir glauben daran, gerecht zu leben und für Gott zu leben. Aber, Freund, Sie müssen neu geboren werden. Und das geschieht gemäß der Bibel wie folgt: „Wer immer den Namen des Herrn anruft, der wird errettet." Errettet bedeutet dasselbe wie neu geboren. Wenn wir in unserem Herzen glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat und Ihn mit unserem Mund als Herrn bekennen, werden wir errettet. Und wenn Sie das noch nie getan haben, dann erwägen Sie doch, es jetzt zu tun. Es geht nicht darum, einfach religiös zu sein, sondern eine Beziehung mit Gott zu haben. Rufen Sie den Namen des Herrn an.

Ich glaube nicht, unsere Gefühle wurden gemacht, um geistliche Dinge zu beurteilen, aber wenn die Liebe Christi Sie nicht innerlich berührt, dann sollten Sie sich Zeit nehmen und Gott sagen: „Gott, zeige mir, was Du für mich getan hast.", wenn Ihr Verständnis von der Liebe Christi nicht irgendwas in Ihnen bewirkt hat. Denn wenn wir nicht geben und nicht dienen und nicht in Demut leben, dann steckt dahinter ein Mangel an Offenbarung über die Vergebung und Güte Gottes in unserem Leben.

Sie war immer aktiv. Ich kenne nicht ihre ganze Geschichte. Ich kenne ihre Geschichte ein wenig.
Aber ich weiß, warum sie so viel tut, um Gottes Liebe anderen Menschen zu bringen: Weil sie erkannte, dass sie viele Sünden hatte und dass Gott ihr alles vergab. Es ist die normale Reaktion, wenn wir Gottes Vergebung für uns verstehen, dass wir viel lieben. Aber wenn wir wenig lieben, verstehen wir Seine Vergebung nur sehr wenig.
Da mir viel vergeben wurde, stehe ich dafür ganz vorne in der Reihe. Mir wurde sehr viel vergeben.

Es ist immer lustig... meine Eltern gehen hier in die Gemeinde und sind Sonntagmorgens um 9:45 Uhr im Gottesdienst. Und sie finden alles Mögliche über mich heraus, was sie nie wussten. Zum Beispiel, dass ich Marihuana in ihrem Garten anpflanzte und Ähnliches. Darum schaue ich die Hälfte der Zeit nicht in ihre Richtung, wenn ich predige. Meine Mutter sagt: „Ich wusste nicht, dass du halb so schlecht warst!"

 

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Ein Artikel von Glaube.de
Mit freundlicher Genehmigung von Antworten mit Bayless Conley e.V.
Quelle: Antworten mit Bayless Conley Predigt vom 23./24.06.2007
www.antwortenbc.de
Textbearbeitung Jürgen Motzkus Redaktionsmitarbeiter bei Glaube.de
Foto: Bayless Conley
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