Pastor Bayless Conley: Gute Nachrichten für Geber Teil 2

Wir schauen uns fünf Offenbarungen über das Geben zur Zeit Davids an, fünf Offenbarungen aus der Zeit des Apostel Paulus und betrachten fünf verschiedene Arten von Gebern. Allein schon wegen dieses Teils sollten Sie die ganze Sendung sehen und nicht abschalten. Finden Sie heraus, welche fünf verschiedenen Arten von Gebern es gibt. Das wird ein Segen für Sie sein. Kommen wir zum Wort.
Sie haben das schon von mir gehört, wenn Sie eine Weile in Cottonwood sind, denn ich erwähnte es oft. Als Mose Ägypten verließ, bedenken Sie, was er alles zurückließ. Ich stelle mir den Pharao vor, der auf einem großen Balkon seines Palastes steht, und den großen Auszug der Millionen Israeliten mit Mose an der Spitze beobachtet und entweder in seinem Herzen denkt, oder vielleicht laut ausruft:
„Mose, du bist ein Dummkopf! Du hattest alles! Wohlstand, Macht, Ruhm, Frauen... alles, was du dir wünschen konntest, stand dir zur Verfügung, und du gabst alles auf, um dich mit einem Volk eins zu machen, das 400 Jahre nur Sklaverei kannte. Du bist ein Dummkopf, Mose! Ein Dummkopf!" Aber eben dieser Pharao wurde die letzten dreitausend Jahre in den Flammen der Hölle gequält und Mose war in der Gegenwart Gottes. Die Zukunft des Pharao wird immer schlimmer, die von Mose wird immer besser. Sagen Sie mir: Wer war der Dummkopf? Derjenige, der nur auf die zeitlichen Dinge und Reichtümer sah oder derjenige, der auf die Ewigkeit sah?
Jesus sprach oft über dieses Prinzip, Schätze im Himmel zu sammeln. Der Jakobusbrief sagt viel darüber. Er sagt, unser Leben ist ein Dampf, der kurz erscheint und wieder verfliegt. Im Neuen Testament bringt der Apostel Paulus zum Ausdruck: „Wir kamen nackt in dieses Leben und so werden wir auch gehen." Wir können nichts mitnehmen. Nur das, was wir für Gottes Reich tun, ist ewig.
Geld und Besitz verschwinden und das Leben vergeht schnell.
Gibt es hier Golfspieler? Golfspieler? Wer versteht etwas von Golf? Es gibt da 18 Löcher. Man schlägt den Ball ins Loch. Es gibt neun vordere und neun hintere Löcher. Neun Löcher, die vorderen Neun und neun Löcher, die hinteren Neun. Ich bin 54 und erkenne, ich bin in den hinteren Neun meines Lebens. Ich habe die vorderen Neun bereits hinter mir. Jetzt bin ich an den hinteren. Mehr als die Hälfte meines Lebens ist vorüber. Es verging extrem schnell. Bald, ja sehr bald, werde ich vor dem Herrn Jesus Christus stehen und Rechenschaft für mein Leben ablegen und für meine Haushalterschaft. Und nur die Menschen, die ich für Christus erreichte und das, was ich für Gottes Reich tat, werde ich mitnehmen - absolut nichts Materielles. David und das Volk hatten eine Ewigkeitsperspektive. Wenn Sie diese Sicht bekommen, verändert sie Ihr Denken, sie verändert Ihr Reden, sie verändert Ihr Leben und sie verändert Ihr Geben.
Gut, schauen Sie sich mit mir im 2.Korinther im Neuen Testament, Kapitel 8 an. 2.Korinther, Kapitel 8.
Jetzt schauen wir uns ein Opfer zu Paulus Lebzeiten an. Paulus hebt hier die Großzügigkeit der Christen in Mazedonien hervor, um die Gläubigen in Korinth zum Geben zu motivieren.
Erstens gaben sie, als sie selbst Not hatten.
2.Korinther 8:1-3
„Wir tun euch aber kund, liebe Brüder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden Mazedoniens gegeben ist. Denn ihre Freude war überschwänglich, als sie durch viel Bedrängnis bewährt wurden, und obwohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfalt. Denn nach Kräften, das bezeuge ich, und sogar über ihre Kräfte haben sie willig gegeben."
Sie gaben nicht aus einem Überfluss heraus. Sie gaben aus Armut und Bedrängnis heraus, er sagte sogar, aus großer Bedrängnis und tiefer Armut. Doch sie waren total freigiebig! Hier wird gesagt, dass Gott darauf aufmerksam wurde und dass es Gott gefiel. Er sagte: „Wir sprechen hier von einem Werk der Gnade Gottes."
Jemand denkt vielleicht: „Gott würde nie einen Armen bitten, zu geben." Oh doch! Denken Sie an die Witwe, zu der Elia gesandt wurde, in der Stadt Zarpat. In Land herrschte Hungersnot. Sie sammelt Reisig, um ihr letztes Mahl zu bereiten... um es über dem Feuer für sich und ihren Sohn zu bereiten.
Danach würde nichts mehr übrig sein, sie würden sterben. Gott schickt einen Propheten zu ihr, der ihr sagt: „Gib mir etwas. Es ist deine letzte Mahlzeit, ich weiß, aber gib erst mir etwas."
Sie müssen zuerst Gott etwas geben. Warum tut Gott so etwas? Weil Er in ihrem Leben ein Wunder wirken wollte. Und durch ihren Gehorsam und ihr Vertrauen wirkte Gott ein Wunder, sodass sie während der Hungersnot versorgt war. Und sie und ihr Sohn lebten weiter. Wir müssen lernen, von dem gerade Vorhandenen zu geben und es mag sein, dass wir momentan keinen Überfluss haben, sondern eher wenig. Ich sollte zuerst Gott Seinen Teil geben. Und wenn ich gerade Überfluss habe, sollte ich davon zuerst Gott etwas geben.
Der Apostel Paulus sagte: „Denn wenn der gute Wille da ist, so ist er willkommen nach dem, was einer hat, nicht nach dem, was er nicht hat."
Das bedeutet: Ich habe vielleicht nicht so viel, wie ich gerne hätte und denke oder sage: „Nun, wenn ich an diesen Punkt komme und so gesegnet bin, werde ich anfangen zu geben." Die Bibel sagt, das ist nicht akzeptabel. Denn wenn Sie das sagen und von dem Wenigen nicht geben, werden wir von dem Vielen, falls wir es je bekommen, auch nicht geben. Wir Ehren Gott mit dem ersten Anteil des Wenigen, und wir ehren Gott mit dem ersten Anteil des Mittleren, und wir ehren Gott mit dem ersten Anteil des Vielen. Das ist einer der Wege, wie Gott Raum bekommt, uns zu segnen.
Gut, Nummer zwei: Ihr Geben war das Resultat ihrer Beziehung zum Herrn. Nochmals Vers 4.
2.Korinther 8:4-5
„Und haben uns mit vielem Zureden gebeten, dass sie mithelfen dürften an der Wohltat und der Gemeinschaft des Dienstes für die Heiligen; und das nicht nur, wie wir hofften, sondern sie gaben sich selbst, zuerst (sagen Sie alle: „zuerst") dem Herrn und danach uns, nach dem Willen Gottes."
Sie konnten in diesen Umständen auf diese Weise geben, weil sie sich zuerst ganz dem Herrn gegeben haben. Folgendes ist eine Tatsache: Je mehr Raum Gott in mir hat, um so mehr werde ich geben. Je weniger Raum Gott in mir hat, um so weniger werde ich geben. Wie konnten sie in ihrer Lage so bereitwillig und überschwänglich geben? Weil sie sich zuerst selbst dem Herrn gegeben hatten.
Ich erinnere mich, ein Freund, Barry Taylor und seine Frau, besuchten mich. Barry kam gerade zurück aus Albanien. Das war vor Jahren, als das Land von vielen als das verschlossenste Land der Erde angesehen wurde. Die Verantwortlichen im Land hatten alles Mögliche getan, um jeden Gedanken an Gott auszulöschen aus dem Herz und dem Sinn der Menschen. Die Gläubigen im Land mussten sich im Verborgenen treffen und wurden stark verfolgt. Barry reiste ein, schmuggelte ein paar Bibeln ein und ermutigte die Gläubigen im Untergrund. Er brauchte eine Weile, um sie von seiner Seriosität zu überzeugen, weil sie anfangs dachten, er sei ein irgendein Spion. Ich erinnere mich, dass er eins der kleinen Neuen Testamente, die er schmuggelte, einem der jungen Männer gab. Sie besaßen keine Bibeln. Es war illegal, eine Bibel zu besitzen. Er gab sie ihm und er behandelte sie, als bestünde sie aus dem zerbrechlichsten Kristall der Welt. Er schaute sie an und gab sie ihm zurück. Barry gab sie ihm zurück und er nahm sie, schaute hinein und gab sie ihm wieder. Barry sagte: „Nein, nein, sie gehört dir. Ich gebe sie dir." Als dem jungen Mann klar wurde, dass er ihm eine Bibel gab, drückte er sie fest an sein Herz und fing an, zu schluchzen.
Mir wurde die Geschichte erzählt. An diesem Punkt kämpfe ich bereits mit den Tränen. Und dann sagt er: „Nachdem ich sie ermutigte und gesagt hatte: ‚Wisst ihr, wir Menschen aus dem Westen denken an euch. Wir beten für euch. Ihr seid nicht allein,‘" sagte er, „bereiteten sie ein Bankett für mich." Und sie hatten kein Fleisch. Sie ernährten sich von Kohl und Kartoffeln. Mehr hatten sie nicht, und es war auch keine große Menge. Er sagte: „Sie kochten mir eine Schüssel Suppe mit Fleisch und Kohl und Kartoffeln. Sie hatten kein Fleisch für sich selbst." Er sagte: „Es war ein überwältigendes Geschenk, ich weiß nicht, woher sie es hatten." Er sagte: „Das setzten sie mir vor." Sie baten mich, mich zu setzen, umringten mich und sangen auf Albanisch: ‚Wir lieben dich mit der Liebe des Herrn ‘".
Und er sagte: „Ich konnte nur schluchzen und konnte nicht einmal die Suppe essen." An diesem Punkt konnte auch ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Er erzählte mir die Geschichte. Ich sitze auf der Couch, weine sehr stark und kann nicht aufhören zu weinen. Wie können Menschen unter solchen Umständen so überschwänglich geben? Weil sie sich zuerst Gott gaben.
Ich las neulich eine Geschichte über eine Gemeinde, die ein dreijähriges Förderprogramm für den Bau ihres Hauses hatten. In der Gemeinde war eine Frau, die als Putzfrau arbeitete. Sie sagte zu, einen sehr hohen Betrag über die nächsten drei Jahre zu geben. Einer der Leiter sprach mit ihr, weil sie wussten, dass sie Putzfrau war, und sie ihr Einkommen ungefähr kannten, und sagte: „Du hast dich verpflichtet, eine großen Betrag zu geben, und wir wollen nur sichergehen, dass du dich nicht überforderst." Und sie sagte: „Ich reinige jeden Tag zwei Häuser. Mir wurde ein Drittes angeboten, aber ich habe immer abgelehnt, weil ich dachte, ich sei zu müde." Sie sagte: „Aber ich vertraue Gott für die Kraft. Ich habe jetzt ja zu dem dritten Haus gesagt. Ich bitte Gott um die Kraft, in den nächsten drei Jahren das Haus zu reinigen, und gebe alles Geld von dem dritten Haus, damit Gottes Haus hier gebaut wird."
Wer redet und handelt so? Menschen, die eine tiefe Beziehung zum Herrn haben. Und ihre Gaben hier waren der Ausfluss der Beziehung, die sie zu Gott hatten.
Gut, Nummer drei: Sie gaben nicht, weil sie emotional irgendwie manipuliert wurden. Es war eine gut durchdachte Gabe. Sie resultierte aus gründlichem Nachdenken und Gebet. Hören Sie, ich weiß, dass Gott uns manchmal plötzlich etwas aufs Herz legt. Wenn Sie überzeugt sind, dass etwas von Gott ist, bringt es auch nichts mehr, darüber zu beten. Sie müssen es einfach tun, ob es Geben oder Dienen oder sonst etwas ist. Wenn Sie wissen, dass Gott zu Ihnen gesprochen hat, und dann warten, wird der Teufel versuchen, es Ihnen auszureden. Ich weiß, dass Gott uns manchmal zum Geben stimuliert, aber dennoch denke ich, es gibt Menschen, die in Fahrt kommen und vielleicht geben, ohne darüber zu brüten und nachzudenken und sicherzugehen, dass Gott sie leitet, bestimmte Dinge zu tun. Aber über diese Gabe wurde gründlich nachgedacht. Sie hatten nachgedacht und gebetet. Schauen wir uns 2.Korinther 9:5 an, dort heißt es:
2.Korinther 9:5
„So habe ich es nun für nötig angesehen, die Brüder zu ermahnen, dass sie voranzögen zu euch, um die von euch angekündigte Segensgabe vorher fertig zu machen, sodass sie bereitliegt als eine Gabe des Segens und nicht des Geizes."
Sie wurde von langer Hand vorbereitet. Sie entsprang nicht einer momentanen Begeisterung. Ganz ehrlich, ich hoffe, manche werden heute bewegt und hören heute von Gott und gehen heute sogar weiter als sie eigentlich vorhatten, aber Tatsache ist, wir baten Euch seit Monaten zu beten, Gott zu suchen und wirklich auf den Heiligen Geist zu hören, um zu erkennen, wie Er Euch führt und leitet.
Gut, Nummer vier: Sie wussten, dass Gott sie segnen würde. Sie wussten, der Herr würde sie segnen. Gott vermehrt das, was wir säen. 2.Korinther 9:6 wiederum mit Blick auf dieses Opfer.
2.Korinther 9:6.8
„Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen!
Und Vers 8 hängt damit zusammen:
„Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk."
Mit anderen Worten: Ihr werdet genug haben für alles, was in eurem Leben ansteht und Überfluss, um für alle guten Dinge gemäß Gottes Führung zu geben. Aber es ist verbunden mit Saat und Ernte. Und ich denke, es gibt Menschen, die für eine reiche Ernte beten, ohne jemals gesät zu haben. So wird das nichts. Manche beten für eine reiche Ernte, haben aber nur kärglich gesät. Wenn wir reichlich ernten wollen, müssen wir reichlich säen. Wie gesagt, so wie wir jetzt in der Lage sind. Gott sieht auf das Herz und nicht auf den Betrag, Sie wissen von der Frau, die ihre beiden Cents einlegte, ihre beiden Pennies, in das Opfer? Jesus sagte, sie gab mehr als jeder andere. Dem Betrag nach nicht, aber im Verhältnis zu ihrem Besitz, sagte Er, gab sie alles, was sie hatte. Im Himmel machte das mehr Eindruck, als ein Reicher, der Gold opferte. Obwohl beide vielleicht Gott wohlgefällig waren, Gott bemisst uns, nach dem, was wir haben.
Es gibt manche Menschen... und ich weiß, dass Sie diesen Vers kennen, Lukas 6:38. Das Umfeld ist Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung. Und die Bibel sagt: „Gebt, und es wird euch gegeben werden: Ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß wird man in euren Schoß geben." Gut, gedrückt, geschüttelt und überlaufend, bedeutet vermehrt. Es bedeutet, man bekommt mehr, als man gibt. Und obwohl der Kontext Liebe; Barmherzigkeit und Vergebung ist, gilt das Prinzip generell. Es bezieht sich darauf, dass wir geben und ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß in unseren Schoß gegeben wird. „Denn mit demselben Maß, mit dem ihr messt, wird euch wieder gemessen werden." Je nachdem, wo Sie stehen: Manche Menschen geben in einem Maß und es kommt zu ihnen zurück, ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß, aber dasselbe Maß wird gebraucht, um ihnen zurückzugeben. Manche Menschen gebrauchen ein solches Maß, wenn sie geben; manche gebrauchen ein solches, wenn sie geben. Wie gesagt, im Verhältnis zu Ihren Möglichkeiten. Und ich denke, ein gutes Maß zu haben, das gedrückt, gerüttelt und haufenweise zurückkommt, ist besser als dieses. Aber es gibt auch Menschen, die... und wissen Sie, es kommt zurück, ein gutes, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß, aber ich hätte lieber ein Vielfaches von diesem als ein Vielfaches von jenem. Oh ja!
Gut, Nummer fünf: Geben sollte nicht nur bereitwillig, sondern freudig sein. 2.Korinther 9:7... nicht nur bereitwillig, sondern freudig. Es heißt:
2.Korinther 9:7
„Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruss oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott."
Raten Sie mal, welches englische Wort dem griechischen Wort für „fröhlich" am ähnlichsten ist. Das griechisch Wort ist „Philarus". Ja, die wörtliche englische Übersetzung: ausgelassen.
Gott liebt einen ausgelassenen Geber. Freund, ausgelassen geht etwas weiter als bereitwillig.
Breitwillig ist großartig, ausgelassen ist besser.
Warum ist jemand ausgelassen beim Geben? Nun, erstens freuen sie sich, weil sie Gott gehorsam waren. Zweitens freuen sie sich, weil sie wissen, dass Gott das Leben eines Menschen verändern wird, weil sie gegeben haben. Drittens wissen sie, dass Gott es Ihnen vielfältig erstatten wird. Und viertens: Sie wissen, dass sie Schätze im Himmel sammeln und einen Lohn in der Ewigkeit, weil sie großzügig und gehorsam auf der Erde waren. Das ist es wert, ausgelassen zu sein.
Gut, fünf Arten von Gebern. Sind Sie bereit? Nummer eins: Jene, die geben, um gesehen zu werden, stolze Geber. Jesus sprach über sie in Matthäus 6 und sagte: „Wenn ihr gebt und Menschen helft, lasst keine Fanfare vor euch ertönen, wie es Heuchler in der Kirche und auf der Straße tun. Sie wollen, dass alle wissen, wie großzügig sie sind." Er sagt: „Sie haben ihren Lohn." Nämlich den Applaus der Menschen, die ohs und ahs. Aber das war es. Es gibt keinen Lohn von Gott. Er sagte: „Wenn ihr gebt, sollt ihr es so unauffällig wie möglich tun." Es ist besser, wenn es gar kein Publikum gibt. Allgemein haben jene, die geben, um gesehen zu werden, zweierlei Motivation: Stolz oder Unsicherheit. Stolz, weil sie gut dastehen wollen; Unsicherheit, weil sie nicht schlecht dastehen wollen. Aber wenn ein solcher Mensch kein Publikum hat, ist auch die Gabe weg. Das ist nicht der beste Geber.
Zweitens gibt es den ängstlichen Geber, der gibt, weil er Angst hat. Sie fürchten, wenn sie nicht geben, dass Gott ihnen zusetzen wird. Sie haben Angst vor Gott, dass Gott ihnen etwas antun oder Böses tun würde, wenn sie nicht geben. Sie haben ein falsches Bild von Gott.
Wissen Sie, als ich ein kleiner Junge war... vielleicht sechs Jahre alt... fuhr ich mit dem Fahrrad zu meinem Freund Brent. Ich war zum ersten Mal dort. Wir sind in seinem Zimmer und spielen irgendein Spiel und sein Vater, der für mich damals einfach riesig war... ein großer stämmiger Mann... kam herein. Ich sah seinen Vater zum ersten Mal. Er sah mich an, wir spielen das Spiel und er sagt:
„Wenn du das Spiel kaputtmachst, dreh ich dir den Hals um," dreht sich um und geht raus. Ich sagte zu meinem Freund Brent: „Lass uns etwas anderes spielen." Wir gehen in die Garage und machen Quatsch. Er spannt einen Holzblock ein, nimmt die Säge seines Vaters von der Wand und fängt an zu sägen. Er sagt: „Bayless, versuch mal." Also sage ich: „Okay!" Bang - und ich machte das Sägeblatt der Säge seines Vaters kaputt. Jetzt habe ich nicht nur ein Spiel kaputtgemacht, sondern die Säge seines Vaters. Er sah sie an und sagte: „Ich muss das meinem Papa sagen." Ich sagte: „Ich muss jetzt nach Hause." Und ich sprang auf mein Rad und fuhr so schnell ich konnte nach Hause. Ich weiß noch, ich rannte ins Haus, rannte in mein Zimmer, hockte mich in die Ecke, schlang meine Arme um meine Beine und weinte. Mein Papa kommt herein und sagt: „Was ist los?" Und ich sage: „Brents Papa dreht mir den Hals um! Ich hab seine Säge kaputt gemacht." Ich hatte riesige Angst! Also liefen Papa und ich zu ihm und Papa sprach mit dem Vater meines Freundes und klärte die Sache.
Aber so ist Gott nicht. Ja, Er möchte, dass Sie geben. Und natürlich schmälern wir Seine Ehre und uns entgeht eine Gelegenheit, dass Gott uns segnet und vielleicht berauben wir andere eines Segens, aber Gott steht nicht mit einem Baseballschläger in der Gemeinde, wenn geopfert wird. Hört das: Euer Vater liebt Euch.
Eine Gottesfurcht, die Ihn ehrt und anerkennt, brauchen wir, aber nicht eine so schreckliche Angst.
Und manche Menschen geben, weil sie Angst haben, Gottes Missfallen zu erregen und meinen es geschähe Schreckliches, wenn sie nicht geben würden. Hören Sie: Lassen Sie diesen Gedanken nicht mehr zu.
Die dritte Art eines Gebers: Jene, die geben, weil sie es für ihre Pflicht und Schuldigkeit halten. Sie machen mit, sind aber zögerlich. Sie halten es für richtig, wissen, was die Bibel lehrt. Sie wissen sogar, dass Jesus über den Zehnten sprach: „Das hättet ihr tun sollen." Sie wissen, dass Geben vor dem Gesetz kam, dass Abraham das Prinzip etablierte, Gott als Versorger zu ehren und zu vertrauen.
Sie wissen, dass es im Hebräerbrief gelehrt wird. Es steht da, aber bei jedem Opfer geht es ihnen schlecht. Sie sind vielleicht treu, aber sie sind dabei unglücklich. Sie sind widerwillige Geber, wie der Mann, der herausplatzte: „Ich gehe heute nicht zur Kirche!" Seine Frau sagt: „Du musst hingehen!"
„Ich gehe nicht! Ich will nicht!" „Du musst hingehen!" „Muss ich nicht, ich gehe heute bestimmt nicht in die Kirche!" „Du musst in die Kirche gehen!" „Nein, ich muss nicht zur Kirche gehen!" „Doch, musst du!" „Warum muss ich zur Kirche gehen?" „Weil du der Pastor bist."
Manche wissen, dass es richtig ist. Sie wissen, dass die Schrift es lehrt. Sie wissen, dass Gott es möchte, also geben sie, aber sie hassen es.
Nummer vier: Jene, die geben, um zu empfangen. Sie säen, weil sie ernten wollen. Sie gründen sich auf eine Verheißung. Wie wir lasen: Wenn wir reichlich säen, werden wir reichlich ernten. Oder Sprüche, Kapitel 3: „Ehre den Herrn mit deinem Besitz und mit den Erstlingen all deines Einkommens, so werden sich deine Scheunen mit Überfluss füllen und deine Keltern von Most überlaufen."
Ich habe keine Scheunen, in denen ich Samen sammle; ich habe keine Keltern im Haus mit neuem Wein. Wir leben nicht in einer Agrargesellschaft, aber ich verstehe das Prinzip. Ich verstehe, dass Gott meine Arbeit und mein Bankkonto und diese Dinge segnen wird, wenn ich Ihn mit den Erstlingen und dem Besten ehre. Manche Menschen sagen im Glauben Folgendes: „Gott, Du hast das verheißen und ich erwarte, dass Du es erfüllst." Das ist gut und ich denke, Gott bekommt die Ehre. Nur auf diese Weise können wir im Sichtbaren ausdrücken, dass wir Gott als Versorger glauben.
Aber es gibt eine höhere Motivation zu geben, und das bringt mich zu Nummer fünf: Jene, die aus Liebe und Dankbarkeit geben. Sie sind sich der Gnade Gottes im eigenen Leben sehr bewusst und geben mit einem dankbaren Herzen. Sie möchten, dass andere empfangen, was sie empfingen und kein Opfer ist zu groß aufgrund dessen, was Gott für sie tat. Sie ahmen ihren himmlischen Vater nach. Die Bibel sagt, wir sollen Gott als Kinder nachahmen. Und die Bibel sagt, Gott liebte so sehr, dass Er gab.
Ich las eine Geschichte über einen Soldaten in Europa nach dem 2. Weltkrieg. Es gab Zehntausende von Waisen. Er fuhr in seinem Jeep um eine Ecke und da war eine Bäckerei. Ihm fiel ein kleiner Waisenjunge auf... zerlumpte Kleidung, dreckverschmiertes Gesicht... der seine kleine Nase gegen die Scheibe presste. Er hielt an, schaute ihm ein paar Minuten zu und stand direkt hinter dem Jungen.
Der Bäcker machte kleine Kuchen, Donuts oder irgendetwas. Als er seine Ware im Fenster ausstellte, sagte er, stöhnte der Junge hörbar auf, der offenbar sehr hungrig war. Der Soldat hatte Mitleid. Er fragte: „Möchtest du etwas haben?" Der Junge sagte: „Ja!" Er ging hinein und kaufte ein Dutzend der Donuts oder Kuchen oder was auch immer. Er kam heraus, gab die Tüte dem kleinen Jungen und ging auf seinen Jeep zu. Als er zum Jeep ging, zog ihm jemand am Ärmel. Er drehte sich um, da stand der kleine Junge mit dreckverschmiertem Gesicht, hielt die Tüte fest, guckte hoch und fragte:
„Mein Herr, sind Sie Gott?" Wir sind Gott niemals ähnlicher, als wenn wir geben. Wir spiegeln Ihn und Seinen Charakter durch nicht anderes so wieder wie durch Geben und Großzügigkeit.
Ich denke, die beste Art von Geber ist eine Kombination von Nummer vier und Nummer fünf, der sagt:
„Gott, ich gebe, weil Du so viel für mich getan hast. Die ganze Welt soll es erfahren. Ich halte an nichts in meinem Leben fest, Gott. Du hast Zugriff auf alles und ich möchte einfach geben und ein Segen sein. Aber, Gott, ich würde es auch tun, wenn damit kein Bonus verbunden wäre, doch Du hast verheißen, dass Du mich segnen und es vielfach zurückgeben wirst. Also gebe ich, weil ich Dich liebe, weil ich Menschen liebe und Veränderung in der Welt sehen will. Ich bin nur kurze Zeit hier, vertraue Dir aber, dass Du Dein Wort erfüllst.
Da ist eine tiefe Zuversicht, dass Gott reichlich zurückgeben und ihrer Not begegnen wird. Und ich denke, eine Kombination aus diesen Dingen verherrlicht Gott am meisten. Ein Geber, der aus Liebe gibt und der im Glauben gibt.
Ich möchte Sie einfach ermutigen und vielleicht ein wenig herausfordern. Warum helfen Sie nicht uns?
Wir tun, was wir können, um einer sterbenden Welt den lebendigen Jesus nahe zu bringen. Wir bringen das Evangelium Ihnen und vielen, vielen anderen Menschen direkt ins Haus und das ist nicht kostenlos. Unsere Gemeinde trägt die Hauptlast. Für uns ist es ein Missionseinsatz aus Liebe zu den Menschen. Wir wären für jede Form der Unterstützung unserer Fernseharbeit sehr dankbar. Beten Sie doch darüber, unterstützen Sie uns und ich bete, dass Gott Sie reichlich segnen wird.
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Ein Artikel von Glaube.de
Mit freundlicher Genehmigung von Antworten mit Bayless Conley e.V.
Quelle: Antworten mit Bayless Conley Predigt vom 6.06.2010
Textbearbeitung Jürgen Motzkus Redaktionsmitarbeiter bei Glaube.de
Foto: Bayless Conley
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