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14-04-11

Pastor Bayless Conley: Innerlich gefestigt in unsicheren Zeiten / Teil 2

Wir leben in sehr unsicheren Zeiten. Es gibt politische Umwälzungen und wirtschaftliche Unsicherheit.


Ich möchte über vier Dinge sprechen, die wir tun müssen, damit wir trotz unsicherer Zeiten innerlich fest und unerschütterlich werden. Als Erstes müssen wir begreifen, dass Prüfungen und Schwierigkeiten kommen, aber nicht ewig dauern.

Wir leben in sehr unsicheren Zeiten. Es gibt politische Umwälzungen und wirtschaftliche Unsicherheit. Aber wissen Sie, unsere Herzen können gefestigt werden und unser Leben soll von unserem Herzen her gelebt werden. Wenn wir innerlich gefestigt und stabil sind, kann unser ganzes Leben in Ordnung kommen. Das fängt in unserem Innern an. Wir sprachen bereits darüber und werden das Thema heute fortsetzen. Falls Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie zur Hand. Das kann Ihnen wirklich helfen. Es kann ein wichtiger Anstoß sein. Sie sollten sich nichts von der der heutigen Predigt entgehen lassen: „Innerlich gefestigt in unsicheren Zeiten".

Zweitens muss uns klar sein, dass auch der König der Könige wiederkommen wird. Nicht nur Probleme werden kommen, Jesus wird kommen - und Er wird bald kommen. Schauen Sie sich mit mir Jakobus, Kapitel 5 an. Ich möchte mehr auf Jesus als auf die Probleme sehen. Jakobus 5:7. Schauen Sie es sich an.

Jakobus 5:7 „Habt nun Geduld, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn! Siehe, der Bauer wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfange."

Vers 8.

Jakobus 5:8 „Habt auch ihr Geduld, stärkt eure Herzen! Denn die Ankunft des Herrn ist nahe gekommen."

Habt Geduld, stärkt eure Herzen. Seid treu. Haltet Kurs, vertraut weiterhin fest auf Gott, denn Jesus kommt bald. Ganz egal, was in meinem Leben und in meinem Umfeld geschieht. Der, der Himmel und Erde geschaffen hat, der alle Dinge durch Sein machtvolles Wort erhält, kommt wegen mir. Und Er kommt wegen aller Seiner Kinder. Wenn Sie das vor Augen haben, werden Sie innerlich nicht ins Schlingern geraten, ob Sie Prüfungen, Segen oder Wohlstand erleben und Sie werden nicht durch den Betrug des Reichtums oder die Liebe zu diesseitigen Dingen aus der Bahn geworfen werden. Zu wissen, dass wir bald vor Ihm stehen werden - schauen Sie sich dazu Vers 9 an - kann uns eine gute Mahnung sein. Jakobus 5:9.

Jakobus 5:9 „Klagt nicht übereinander, Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet! Siehe, der Richter steht vor der Tür."

Er wird als Richter zurückkehren. Wir werden über unser Leben Rechenschaft ablegen müssen - das müssen wir bedenken. Ich denke, alle momentanen Ereignisse bestätigen, dass Jesus bald wiederkommt. Die Bibel sagt im Römerbrief, dass die ganze Schöpfung in Wehen liegt und darauf wartet, dass die Söhne Gottes offenbar werden. Die ganze Erde versucht, uns etwas zu sagen. Wir müssen aufwachen und die Zeichen der Zeit anschauen. Die Jünger fragten Jesus in Matthäus 24: „Was wird das Zeichen deiner Ankunft sein?" Er antwortete und sagte: „Falsche Religionen werden um sich greifen. Falsche Propheten werden viele Menschen verführen. Viele werden von falschen Religionen angezogen werden. Menschen werden sich fälschlich als Christus oder als Propheten ausgeben." Er sagte: „Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Ein Land wird sich gegen das andere erheben." Mit anderen Worten, es wird mehr und mehr militärische Konflikte geben. Es wird Hungersnöte, Seuchen, Epidemien und viele Erdbeben geben. Und dann sagte Er: „Und das Evangelium vom Reich Gottes wird auf der ganzen Welt gepredigt werden." Genaugenommen in jeder Volksgruppe, die es gibt. „Und dann wird das Ende kommen."

Neulich erzählte ich Folgendes bei einer Konferenz. Ich habe einen Freund namens Bernie May. Bernie gehörte zu den Menschen - und das habe ich wenige Male in meinem Leben getan - derentwegen ich betete und sagte: „Gott, ich würde diesem Mann gerne begegnen. Könntest Du irgendwie dafür sorgen, dass ich ihn treffe und ihn kennenlerne? Er ist mir ein großes Vorbild." Als ich dieses Gebet sprach, war er der Präsident der Wycliffe-Bibelübersetzer. Ich hatte Gelegenheit, ihn kennenzulernen. Bernie und ich sind jetzt Freunde. Kürzlich habe ich mit ihm telefoniert. Dabei erzählte er mir etwas - er gründete eine weitere Institution für Bibelübersetzung. Er sagte mir: „Bayless, ich liebe Wycliffe. Sie machen eine sehr gute Arbeit, aber mir wurde klar, dass sie mit ihren Methoden weitere 150 Jahre brauchen würden, um die Bibel in alle Sprachen der Welt zu übersetzen, damit jeder Volksgruppe ein Teil des Neues Testamentes in seiner Muttersprache zur Verfügung steht." Er sagte: „Also gründeten wir die Seed Company." Sie gehen anders vor. In den letzten zehn Jahren haben sie weitere 600 Sprachen erschlossen. Bernie ist meiner Meinung nach - und mit dieser Einschätzung bin ich nicht alleine - derjenige, der den besten Überblick darüber hat, welchen Volksgruppen eine Übersetzung des Neuen Testaments vorliegt. Und er sagte: „Bayless, zum ersten Mal in der Geschichte wird innerhalb der nächsten 10-15 Jahre jede ethnische Gruppe, jede Volksgruppe auf der Erde, einen Teil der Bibel in ihrer Muttersprache haben." Ist Ihnen klar, was das bedeutet und was für ein prophetisches Zeichen das ist? Keine der Generationen vor uns hat das auch nur im Entferntesten, auch nur ansatzweise, erlebt. Und in unserer Generation wird es so weit sein. Jesus sagte: „Das Evangelium vom Reich Gottes", - das war das letzte Zeichen, das Er erwähnte. „Dieses Evangelium vom Reich Gottes wird in jeder Volksgruppe gepredigt werden und dann wird das Ende kommen." Und dann sagte Er Folgendes: „So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass er nahe an der Tür ist." Siehe, der Richter steht an der Tür. Jesus kommt bald. Halleluja! Das wird Sie innerlich festigen.

Gut, der dritte Punkt. Insgesamt sind es vier. Das Dritte, was uns innerlich festigt und uns in unsicheren Zeiten unerschütterlich macht, sind Beziehungen - Gemeinschaft mit anderen Gläubigen. Wissen Sie, in Hebräer 10:25 steht:

Hebräer 10:25
„Indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!"

Wenn wir die Zeichen der Zeit und die Erfüllung der biblischen Prophetien und Anzeichen auf der Erde dafür sehen, dass der Herr wiederkommt, dann müssen wir uns umso häufiger versammeln, uns nicht zurückziehen, sondern zusammentun. Wir werden gestärkt, wenn wir verbindliche Beziehungen zu Christen haben und zu einer Gemeinde gehören. Schauen Sie sich mit mir bitte Römer, Kapitel 1 an.

Römer 1:11. Paulus sagt dort Folgendes:

Römer 1:11-12 „Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas mitteile an geistlicher Gabe, um euch zu stärken, das heißt, damit ich zusammen mit euch getröstet werde durch euren und meinen Glauben, den wir miteinander haben."

Es passiert etwas, wenn sich Menschen versammeln und zusammentun, die das Gleiche glauben.

Sie werden innerlich gegründet, gestärkt und gefestigt. Auch heute werden Dinge weitergegeben.

Paulus sagt: „Ich sehne mich danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas weitergeben kann, was euch stärken wird." Wenn wir miteinander Gemeinschaft haben, zusammen beten, Freundschaften schließen, Gottes Wort hören und Gott gemeinsam anbeten, werden wir ermutigt und gefestigt.

Als in Apostelgeschichte, Kapitel 4, Probleme auftraten und den Gläubigen gedroht wurde, sagt die Bibel, gingen sie zu der versammelten Gemeinde. Sie suchten sofort andere Gläubige auf, als Gegenwind aufkam. Ich möchte Ihnen sagen: Halten Sie Kontakt. Allen einsamen Wölfen sage ich: Suchen Sie Kontakt und bleiben Sie dran. Sie brauchen das, was wir haben. Tatsache ist, dass auch wir brauchen, was sie haben. Das wird Sie in unsicheren Zeiten innerlich festigen.

Schauen Sie sich mit mir 2. Chronik 20 an. Ich komme jetzt gleich zum vierten und letzten Bereich.

2. Chronik 20. Wir müssen Gottes Verheißungen glauben. Obwohl das simpel klingt, müssen wir es dennoch hören. Joschafat und die Bewohner Jerusalems sind in großer Not. Einige Länder haben sich gegen Juda und Jerusalem verbündet und es sieht ziemlich übel aus. Ein Mann Gottes steht auf und gibt ihnen durch den Geist Gottes eine Prophetie. In Vers 17 sagt er:

2. Chronik 20:17

„Nicht ihr werdet dabei kämpfen müssen. Tretet hin, steht und seht die Rettung des Herrn, die er euch verschafft, Juda und Jerusalem! Fürchtet euch nicht und seid nicht niedergeschlagen! Zieht ihnen morgen entgegen, und der Herr wird mit euch sein!"

Gut, sie mussten nicht kämpfen, sollten aber doch handeln. Sie mussten vielleicht nicht kämpfen, mussten sich aber gegen die Angst wehren, ihren Platz einnehmen und hinausgehen. Glaube drückt sich immer durch Taten aus. Beachten Sie, welche Anweisungen König Joschafat angesichts der Weissagung gibt. 2. Chronik 20:20.

2. Chronik 20:20

„Und sie machten sich des Morgens früh auf und zogen aus zur Wüste Tekoa. Und bei ihrem Auszug trat Joschafat hin und sagte: Hört mir zu, Juda und ihr Bewohner von Jerusalem! Glaubt an den Herrn, euren Gott, dann werdet ihr bestehen! Glaubt seinen Propheten, dann wird es euch gelingen!"

Wissen Sie, in Jesaja 7:9 steht:
„Wenn ihr nicht glaubt, werdet ihr keinen Bestand haben."

Glauben Sie Seinen Verheißungen!

Als ich klein war - ich denke, ich habe das in all den Jahren hier in der Gemeinde erst einmal erzählt - war ich bei meinem Freund Brent, der ein paar Straßen weiter wohnte. Ich war zum ersten Mal bei Brent zuhause. Wir waren beide noch klein. Ich war etwa fünf. Ich war mit dem Fahrrad zu ihm gefahren und wir spielten mit einem kleinen Flipper-Spiel Flipper. Sein Vater war ein stattlicher Mann, besonders aus der Sicht eines Fünfjährigen. Sein Vater war sehr groß. Er kam ins Zimmer und sah, dass ich Flipper spielte. Er richtete nur folgende Worte an mich: „Wenn du das Spiel kaputt machst, breche ich dir das Genick!" Er drehte sich um und verließ den Raum. Ich schaute zu Brent hinüber und sagte: „Können wir etwas anderes machen?" Er sagte: „Ja, komm, wir gehen in die Garage." Also gingen wir in die Garage. Sein Vater hatte jede Menge schöne Werkzeuge, alles hatte seinen Platz.

Er hatte seine Sägen, seine Beitel, seine Bohrmaschine und alles andere an der Werkzeugwand angeordnet. Und mein Freund Brent nahm sich eine kleine Laubsäge. Er sagte: „Komm, wir sägen ein bisschen." Er spannte ein Stück Holz in einen Schraubstock und sägte etwas aus. Er sagte: „Probiere du es mal, Bayless." Ich sagte: „Okay!" und zerbrach das Sägeblatt. Wenn er mir schon den Hals umdrehen wollte, falls ich das kleine Spiel aus Plastik kaputt machen würde, was nun, nachdem ich seine Säge kaputt gemacht hatte? Ich sagte Brent: „Ich muss los!" Ich sage Ihnen, ich sprang auf mein Fahrrad wie John Wayne auf sein Pferd. Ich raste so schnell ich konnte nach Hause. Ich rannte ins Haus. Ich weinte. Ich erinnere mich, dass ich mich in meinem Zimmer in einer Ecke zusammenkauerte. Mein Papa kam herein, sah dass ich weinte und fragte: „Was ist los?" Er sah, dass ich total verängstigt war. Ich dachte damals als Fünfjähriger, dass dieser Mann mich umbringen würde. Ich dachte wirklich, er würde mir den Hals umdrehen. Ich erzählte meinem Papa schluchzend, dass ich bei Brent gewesen war und dass sein Vater mir den Hals umdrehen würde, weil ich seine Säge ruiniert hatte. Papa sagte nur: „Keine Sorge, mein Sohn. Komm mit, ich kläre das. Komm, wir gehen zu Brent." Also marschierte ich wieder zurück - hinter meinem Vater her. Er bat Brents Vater, zur Tür zu kommen und sagte: „Sie wollen also meinem Sohn den Hals umdrehen?" Papa bügelte die Sache aus und Brent und ich gingen spielen. Aber wissen Sie, sobald ich Papas Zusage hatte - alles klar, Juhu! Mein kleines ängstliches Herz kam plötzlich zur Ruhe. Papa sagte, er würde das klären.

Papa sagte, er kümmert sich um mich. Wissen Sie, Ihr Papa sagte: „Keine Angst, du kleine Herde.

Euer Vater hat Wohlgefallen daran, euch Sein Reich zu geben." Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, dann wird euch alles andere hinzugefügt werden. Niemand kann euch aus Seiner Hand reißen.

Es gibt Verheißungen, die auf Ihre Situation zutreffen - was immer Sie gerade durchmachen. Trost wird verheißen, Versorgung, Heilung, Führung, Schutz und Frieden. Finden Sie sie, nehmen Sie sie in Anspruch, sinnen Sie über die Verheißungen nach und handeln Sie dementsprechend. So wird Ihr instabiles Innenleben gefestigt werden.

Aber viele Menschen kriegen das nicht wirklich hin. Obwohl sie manchmal eine Verheißung haben und denken: „Okay, ich glaube das wirklich. Oh, ich spüre es regelrecht. Ich habe Glauben. Oh, die Gefühle sind weg! Ich habe doch keinen Glauben. Ich habe keinen Glauben. Moment mal! Ich hab's! Ich hab's! Ich glaube! Ich glaube! Ich glaube! Spielt jetzt bloß kein anderes Lied! Ich glaube!" Sie wissen nicht wirklich, worum es geht. Normalerweise ist es ein Prozess. Psalm 1 spricht über einen Menschen, der Freude an Gottes Wort hat und Tag und Nacht über Sein Gesetz nachsinnt. Es heißt, er gleicht einem Baum, der am Wasser gepflanzt wurde. Er bringt unaufhörlich Frucht. Seine Blätter verwelken nicht. Gepflanzt sein beinhaltet Stabilität. Aber zuvor sann er über Gottes Gesetz nach, er sann Tag und Nacht über Gottes Wort nach. Sie entdecken eine Verheißung Gottes, das ist zunächst eine Information. Dann setzt ein Prozess ein.

Manchmal bekommt jemand sofort Klarheit und glaubt der Verheißung, sobald er sie hört, aber normalerweise ist das ein Prozess - Information, Nachsinnen, Offenbarung, Aktion und Erfüllung.

Und wenn Sie die Zwischenstufen überspringen, wird sich nie eine Verheißung erfüllen.

Information: Sie entdecken eine Verheißung Gottes. Sie müssen darüber nachsinnen, so wie Gott Josua geboten hat: „Sinne Tag und Nacht über Gottes Gesetz nach, denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben." Das hebräische Wort für „nachsinnen" bedeutet: etwas von allen Seiten anschauen, darüber brüten, etwas bedenken oder durchdenken.

Es bedeutet buchstäblich: immer wieder aussprechen. Es ähnelt am ehesten - und das ist etwas eklig - dem Prozess des Wiederkäuens einer Kuh. Sie kaut auf etwas herum, schluckt es hinunter, würgt es wieder hoch, kaut erneut darauf herum, schluckt es hinunter, würgt es hoch und kaut weiter darauf herum. So sollen wir mit dem Wort Gottes umgehen. Oder auch - darauf herumkauen wie ein Hund auf seinem Knochen. Genauso sollen wir mit Gottes Wort umgehen.

Wissen Sie, meine Mutter, die übrigens heute Abend, vielmehr heute früh, hier ist - bei gedämpfter Beleuchtung denke ich immer, dass es Abend ist - meine Mutter schenkte unserem Sohn Spencer, der heute auch hier ist, etwas Besonderes. Entweder zum Geburtstag oder zu Weihnachten schenkte sie ihm eine Maschine zum Polieren von Steinen. Und wir dachten: „Absolut super! Eine gute Idee! Ein tolles Geschenk!" Ein Beutel mit unscheinbaren, hässlichen Steinen wurde mitgeliefert. Ich dachte: „Mama, was für ein tolles Geschenk!" - bis ich die Gebrauchsanleitung las. Man legte die Steine in eine kleine Trommel und gab etwas Wasser dazu. Dann musste man noch ein Granulat aus Metallspänen hineintun. Man schloss die Trommel, befestigte sie in der Maschine und musste sie zwei Wochen laufen lassen. Leider war sie fürchterlich laut! Die Steine wurden ständig umgewälzt. Sie lief und ich dachte: „Zwei Wochen? Da hast du uns was eingebrockt!" Na gut, wir wollten die Steine polieren. Es war so schlimm, dass ich sie nach draußen stellte. Alle Nachbarn wollten, dass wir umziehen - wirklich wahr! Leute besuchten uns und fragten sofort: „Was ist das für ein Geräusch?"

Nachts zog ich das Kopfkissen über die Ohren, um schlafen zu können. Und das ging zwei Wochen lang so! Endlich war die Zeit um. Ich sah mir die Anleitung an und sah einen zweiten Beutel mit Granulat, das aus feineren Metallspänen bestand. Es hieß: „Geben Sie die feineren Späne in die Trommel und lassen Sie sie weitere zwei Wochen laufen." Ich dachte darüber nach, wer mich wohl adoptieren würde und war etwas sauer auf meine Mutter. Die Anleitung besagte: „Lassen Sie sich nicht entmutigen, Mutter Natur braucht Millionen Jahre dafür." Das hat mich nicht sonderlich ermutigt.

Dann gab es noch einen dritten Beutel Granulat für die nächsten zwei Wochen. Und dann noch einen letzten - immerhin, dafür war nur noch eine Woche nötig! Sieben Wochen lang lief das Ding und polierte die Steine. Ich war sehr froh, als es endlich vorbei war! Spencer und ich holten die kleine Trommel heraus und schraubten sie auf. Wir kippten die Steine aus und wuschen sie ab. Ich konnte es kaum fassen! Diese unscheinbaren, hässlichen Steine waren wunderschön! Sie leuchteten, das Licht brach sich in einigen und wir sahen Nuancen und Farben, die wir nie zuvor gesehen hatten.

Sie sahen großartig aus! Einfach erstaunlich! Wir machten daraus Schmuck für meine Mutter.

Wissen Sie, das geschieht beim Nachsinnen. Sie nehmen das Wort Gottes in Ihr Inneres auf - und es sagt Ihnen vielleicht nicht viel. „Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus." Oder: „Wahrlich, er nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen und durch seine Wunden sind wir geheilt." Oder auch: „Der Gott des Friedens aber wird in Kürze den Satan unter euren Füßen zertreten." Was es auch sein mag, wenn Sie „die Trommel anwerfen" und über die Aussagen nachdenken und sie aussprechen, werden diese Verse, die Ihnen zuvor wenig bedeuteten, bald vor Wahrheit und Einblicken funkeln und Sie werden in ihnen Dinge sehen, die Sie nie zuvor entdeckten!

Aus der Information wird durch Nachsinnen Offenbarung. Und das natürliche Nebenprodukt - so natürlich wie Ihre Atmung oder Ihr Herzschlag - das natürliche Nebenprodukt der Offenbarung ist ein geändertes Verhalten - ohne dass man großartig darüber nachdenkt, fast automatisch. Unser Verhalten führt zur tatsächlichen Veränderung.

Viele Menschen möchten, dass die Information im Handumdrehen konkrete Veränderung herbeiführt.

„Ich habe keine Zeit für all die anderen Dinge."

Glauben Sie an Gottes Verheißungen. Manchmal erleben wir, dass uns Dinge blitzartig klar werden, aber normalerweise ist Gottes Handeln immer ein Prozess. Das gilt auch für den Umgang mit Gottes Verheißungen. Hören Sie: Gottes Wort wird Sie in unsicheren Zeiten mehr stärken als alles andere.

Himmel und Erde werden vergehen, aber Sein Wort wird nicht vergehen. Nationen werden sich erheben und zerfallen. Das einzig Beständige in unserer Welt, das sich ständig verändert, ist das Wort Gottes. Es macht die Verzagten kühn und gibt den Fragenden Klarheit.

Ich sage Ihnen: Immer, wenn ich in meinem Leben Schwierigkeiten und Prüfungen zu bewältigen hatte - und das war häufig der Fall - es gab Zeiten, in denen ich dachte: „Geht das denn immer so weiter? Kann es sein, dass schon wieder etwas schiefgeht?" - in solchen Zeiten zog ich mich zurück und gewann Kraft im Gebet. Ich bekam im Gebet keine großen Offenbarungen, obwohl es wichtig war, dass ich betete. Fast immer hat Gott mir erneut Seine Verheißungen und Seine Gebote vor Augen geführt. Dadurch wurde mein Glaube gefestigt, ich wurde gestärkt und getröstet und fühlte mich geborgen. Ich kann Ihnen nur sagen: Nichts hat mich in den unsicheren Zeiten der vergangenen 35 Jahre, die ich mit Jesus lebe, so sehr innerlich gefestigt wie Gottes Wort. Lassen Sie uns zum Abschluss noch gemeinsam Psalm 112 anschauen. Ich komme gleich zum Schluss. Psalm 112:1.

Psalm 112:1 „Halleluja! Glücklich der Mann, der den Herrn fürchtet, der große Freude an seinen Geboten hat!"

Dann zählt er gute Dinge auf, die jeder Mensch erlebt, der große Freude an Gottes Wort oder an Seinen Geboten hat. Vers 2.

Psalm 112:2-3 „Seine Nachkommenschaft wird mächtig sein im Land. Das Geschlecht der Aufrichtigen wird gesegnet werden. Vermögen und Reichtum wird in seinem Haus sein, und seine Gerechtigkeit besteht ewig."

Vers 6.

Psalm 112:6 „Denn in Ewigkeit wird er nicht wanken, zu einer ewigen Erinnerung wird der Gerechte sein."

Schauen Sie sich Vers 7 an:

Psalm 11:2,7-8 „Er wird sich nicht fürchten vor böser Nachricht. Fest ist sein Herz, es vertraut auf den Herrn.

Beständig ist sein Herz, er fürchtet sich nicht, bis er heruntersieht auf seine Bedränger."

Er sieht auf seine Feinde herunter, nicht sie auf ihn. Wir müssen uns nicht vor schlechten Nachrichten fürchten. Wir können mit unerschütterlicher Gewissheit in die Zukunft blicken, selbst in unsicheren Zeiten.

Ich hoffe, die heutige Predigt hat Sie ermutigt. Das Wort Gottes verändert einfach alles, sobald wir es in unserem Innern aufnehmen und es anfängt zu wachsen. Es kann unsere Ehe festigen, unsere Gesundheit bewahren, unser geistiges Wohlbefinden fördern und unsere wirtschaftliche Lage stabilisieren. Es hat Kraft und Gott hält, was Er verspricht. Die Bibel sagt: „Gott, der nicht lügt, hat es verheißen." Es ist unmöglich, dass Gott lügt. Sollte Er nicht das tun, was Er verheißen hat? Er hat es verheißen, Er wird es auch tun! Er ist vertrauenswürdig! Bleiben Sie noch kurz dabei. Die Sendung ist gleich zu Ende. Ich möchte Sie ermutigen und ich habe auch eine Bitte an Sie. Ich möchte Sie ermutigen und Ihnen versichern, dass Gott weiß, was in Ihrem Leben passiert. Sie können Ihm vertrauen. Vertrauen Sie Ihm Ihr ganzes Leben an. Wenn Sie Ihn von ganzem Herzen suchen, werden Sie Ihn finden. Es gibt Antworten auf die Fragen, die Sie gerade bewegen. Pastor, hören Sie: Gott hat bereits für einen Ausweg gesorgt, bevor die Probleme entstanden sind. Eine Frau unter Ihnen ist sehr verzweifelt und hat massive Probleme in Beziehungen und in anderen Bereichen. Gott hat eine Lösung für Sie! Er hat bereits für eine Lösung gesorgt, bevor die Probleme sich auftürmten. Liebe junge Zuhörer, es lohnt sich, mit Jesus zu leben! Und wenn Ihr Ihm Euer ganzes Leben hingebt, bedeutet das nicht, dass alle Abenteuer der Vergangenheit angehören und dass Euer Leben nur noch öde und langweilig sein wird. Vielmehr fängt das Abenteuer erst richtig an, wenn Ihr Euer Leben ganz und gar Jesus gebt. Damit möchte ich Sie alle ermutigen!  Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie reichlich.

 

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Ein Artikel von Glaube.de
Mit freundlicher Genehmigung von Antworten mit Bayless Conley e.V.
Quelle: Antworten mit Bayless Conley Predigt vom 10.04.2011
Textbearbeitung Jürgen Motzkus Redakteur bei Glaube.de
Foto: Bayless Conley
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