Pastor Bayless Conley: Schlüssel zu geistlicher Stärke / Teil 2

„Vor dem da hatten wir früher Angst. Der war der Machthaber? Der hat früher geprahlt? Jetzt kann er uns nichts mehr tun. Er hat keine Macht mehr. Er ist besiegt. Er ist jetzt nackt. Er wurde total gedemütigt." Die Auferstehung Jesu von den Toten, Freunde, geschah nicht in einem verborgenen Winkel. Der ganze Himmel jubelte. Sie wussten, dass der Feind unserer Seele nicht nur besiegt, sondern vernichtend geschlagen und seiner zerstörerischen Macht beraubt wurde.
Hallo Freunde, willkommen zur heutigen Predigt. Ich wünsche Ihnen frohe Ostern! Gott sei Dank, unser Retter ist nicht tot, sondern Er lebt! Er ist auferstanden. Er ist auferstanden und besitzt die Schlüssel zur Vollmacht. Er war tot und lebt jetzt in Ewigkeit. Er hat die Schlüssel der Hölle und des Todes. Diese Schlüssel bedeuten Vollmacht. Wissen Sie, Jesus sagte: „Ich gebe euch die Schlüssel des Reiches Gottes. Was du auf der Erde binden wirst, wird im Himmel gebunden sein. Was du auf der Erde lösen oder erlauben wirst, wird im Himmel erlaubt sein. Ich werde heute meine Predigt über Schlüssel zu geistlicher Stärke fortsetzen. All das ist die Konsequenz aus der Tatsache, dass Jesus von den Toten auferweckt wurde, dass Er die Position der Vollmacht zur Rechten des Vaters einnehmen durfte und dass Er diese Vollmacht der Gemeinde übertragen hat. Diese Tatsache ist von großer Bedeutung! Wenn Sie eine Bibel besitzen, schlagen Sie sie jetzt auf und lassen Sie uns gemeinsam Gottes Wort studieren.
Hebräer 2, schauen wir uns Vers 14 an. Hebräer 2:14. Es ist von Jesus die Rede.
Hebräer 2:14-15 „Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, um durch den Tod den zunichte zu machen, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich den Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten."
Gut, durch Seinen Tod machte Er den Teufel zunichte, er entwaffnete und entmachtete ihn und stellte ihn völlig bloß, der die Gewalt über den Tod hatte. Gut, der Teufel hatte die Macht oder die Gewalt und die Herrschaft über den Tod, sagt die Bibel. Er hatte sie. Wer hat sie jetzt? Jesus, das wird wohl stimmen! Jesus sagte in
Offenbarung 1:18 „Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades."
Schlüssel stehen für Vollmacht, liebe Freunde. Satan hatte die Gewalt über den Tod, wie wir in Hebräer, Kapitel 2 lasen. Aber durch den Tod, durch Seinen Tod am Kreuz und durch Seine Auferstehung entwaffnete Jesus die Mächte und Gewalten. Er sagte: „Ich bin lebendig. Ich war tot, aber jetzt lebe ich bis in alle Ewigkeit. Und ich habe das Sagen - ich habe die Schlüssel!" Und diese Vollmacht hat Er der Gemeinde gegeben.
Aber wie vielen Christen ist das klar? Wenn man hört, was manche Gläubige sagen, denkt man, der Teufel sei mächtiger als Gott! Wissen Sie, in
1. Petrus 5:8 steht:
„Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann."
Gut, unser Feind, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht etwas. Er sucht jemanden, den er verschlingen kann. Das bedeutet, er kann nicht einfach jeden verschlingen. Er kommt zu jemandem: „Huch, sie kennt ihre Autorität. Ich werde sie meiden. Oh nein, er weiß, wer er in Christus ist. Ich muss jemand anderes suchen." Nach wem hält er Ausschau? Er sucht nach Unwissenden, Ungehorsamen. Er kann niemanden verschlingen, dem klar ist, dass ihm im Namen Jesu Vollmacht gegeben wurde. Sagen Sie alle: Mich nicht, Teufel!
Ein Mann erzählte mir folgende Geschichte. Er war ein Rocker, der in einem Gottesdienst errettet wurde - kein Möchtegern-Rocker. Er verlor seine Eltern sehr früh und schlug sich allein durchs Leben - ein ziemlicher Haudegen. Jemand, mit dem man sich normalerweise nicht gerne anlegt. Aber er wurde auf wunderbare Weise errettet. Er kam ein paar Mal, um der Sache auf den Grund zu gehen und gab dann bei einem Aufruf Jesus sein Leben. Er gewann mit uns zusammen Menschen für Jesus und wirkte eines Abends bei einer Evangelisation in Long Beach mit und erzählte Folgendes. Er sagte: „Pastor, ich war dort draußen und sprach mit Menschen über Jesus. Es war super. Dann war da eine kleine Frau. Sie war etwa so groß und weißhaarig. Ich ging zu ihr und erzählte ihr von Jesus.
Sie war sehr widerspenstig und eine extrem tiefe Männerstimme sprach aus ihr." Und er sagte:
„Mir war klar, dass der Teufel dann durch sie sagte: ‚Ich weiß, wer du bist.‘ Und sie lachte mich aus."
Ich fragte: „Was hast du dann gemacht?" Er ließ seinen Kopf hängen und sagte: „Ich rannte weg."
Der Dämon in der kleinen weißhaarigen Frau machte ihm Angst. Ich weiß, dass das falsch war, aber ich musste einfach lachen. Ich stellte mir vor, wie dieser Hüne vor der kleinen Frau davonlief und musste loslachen. Ich beherrschte mich, entschuldigte mich für mein Gelächter und sagte: „Hör zu, wenn so etwas noch einmal passiert, musst du Folgendes machen." Er war noch nicht lange Christ und fragte: „Was?" Ich sagte: „Schau ihr einfach in die Augen und sage: ‚Komm heraus, in Jesu Namen!"‘ Er sagte: „Okay, Pastor, okay!"
Ich frage mich, wie viele Christen im übertragenen Sinne vor dem Teufel fliehen, weil sie nicht wissen, dass er besiegt wurde und dass sie Vollmacht haben. Von manchen sieht man nur noch die Füße, die aus dem Rachen des Löwen herausragen. Wissen Sie, der Löwe muss sie ausspucken genau wie der Wal Jona ausspie, wenn Sie begreifen, dass Sie Vollmacht haben und wenn Sie sie gebrauchen.
Ich werde etwas erzählen, was ich schon einmal erzählte, genau genommen ist es eine Fortsetzung.
Ich war an einem Ort in Mexiko, wo ich schon öfter gezeltet habe. Ich zeltete dort über Jahre immer wieder auf den Klippen über dem Meer. Ein Mann kam angeritten, stieg ab und sagte: „Das Grundstück gehört mir. Sie müssen mir Geld geben, wenn Sie hier zelten wollen. Im Prinzip dürfen Sie hier zelten. Necesita pagar. Sie müssen bezahlen." Ich wusste, dass ihm das Grundstück nicht gehörte. Ich sagte: „Nein, das ist nicht Ihr Grundstück und wir werden nichts bezahlen." Und er sagte:
„Oh!" Dann zeigte er auf die Berge und sagte: „Sehen Sie dort ganz hinten das kleine Bauernhaus am Ende des Tales? Sehen Sie es? Dem Mann, dem das Haus gehört, gehört auch dieses Grundstück.
Ich arbeite für ihn. Sie müssen mir etwas bezahlen." Ich sagte: Nein, ihm gehört das Grundstück nicht.
Wir zahlen nichts." Er ließ seinen Kopf hängen: „Sie können etwas bezahlen, wenn Sie wollen." Ich sagte: „Nein, verschwinden sie, sie bekommen kein Geld von uns." Er stieg auf sein Pferd und ritt davon. Wissen Sie, der Teufel wird Sie genauso behandeln. Er wird Sie immer wieder bedrängen. Und wenn Sie Ihre Autorität und Ihre Rechte nicht kennen, wird er das ausnutzen. Etwa im selben Zeitraum zelteten wir an einer anderen Stelle an einem anderen Strand. Ein anderer Mann kam angeritten - wahre Geschichte - und sagte: „Sie müssen bezahlen, wenn sie hier bleiben wollen." Ich sagte: „Nein, wir zahlen nicht." Er zog seinen Revolver. Ich sagte: „Wie hoch war der Preis?" Der eine hatte etwas mehr Autorität als der andere.
Wissen Sie, Sie sind der, der die Autorität hat. Sie haben geistliche Durchschlagskraft, nicht der Teufel. Jesus sagte in
Lukas 10:19 „Siehe, ich habe euch die Macht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über die ganze Kraft des Feindes, und nichts soll euch schaden."
Das sagte Er den Siebzig vor Seiner Kreuzigung und Auferstehung. Wie viel mehr Vollmacht als die Siebzig hat jemand, der gemäß Neuem Testament an Jesus Christus glaubt? Ganz bestimmt mehr!
Das war vor der Auferstehung. Die Auferstehung ist längst geschehen, Freunde. Er ist der auferstandene, verherrlichte Sohn Gottes!
Schauen Sie sich mit mir Matthäus 28 an. Matthäus, Kapitel 28. Hier ist Jesus mit Seinen Jüngern zusammen und spricht über eine Wahrheit, die sie ganz dringend verstehen müssen.
Matthäus 28:18.
Matthäus 28:18 „Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: (Ich habe teilweise Macht über Dinge im Himmel bekommen, aber auf der Erde bin ich machtlos." Was meinen Sie, was mit „alle" gemeint ist? Es bedeutet „alle", nicht wahr? Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden."
„Ich habe die Schlüssel. Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden." Achten Sie auf die nächsten drei Worte: „Darum gehet hin..." hier wird uns Vollmacht übertragen. Wir werden autorisiert. Wenn Sie das im Markusevangelium nachlesen, sagte Jesus: „Geht in meinem Namen. Treibt Dämonen aus. Legt Kranken die Hände auf, und sie werden genesen. Predigt das Evangelium in der ganzen Welt."
Er wandte sich zu uns zu und gab uns die Schlüssel. Was für eine gute Nachricht!
Jesus übt diese Vollmacht im Himmel aus, aber es ist die Aufgabe des Leibes Christi, diese Vollmacht auf der Erde auszuüben. Wir sind der Teil des Leibes, der auf der Erde ist. Er ist das Haupt, wir sind der Leib. Erinnern Sie sich? Er hat alles Seinen Füßen unterworfen - zugunsten der Gemeinde, Seinem Leib. Das Haupt braucht den Leib. Mein Haupt braucht meine Hände und meine Füße. Exakt diese Illustration wird in 1. Korinther 12:21 gebraucht und dort sagt die Bibel: „Das Haupt wird nicht zu den Füßen sagen: ‚Ich brauche euch nicht.‘"
Manche sagen: „Nun, wenn der Herr will, wird Er den Teufel an meiner Stelle verjagen. Der Herr wird den Teufel schelten." Das ist so, als würde Ihre Hand sagen: „Wenn mein Kopf Auto fahren möchte, wird er es schon tun. Er braucht mich dafür nicht." Nein, Ihr Kopf braucht Ihre Hände und Ihre Füße, um Auto fahren zu können. Und ich sage Ihnen, dass die Vollmacht von Jesus Christus durch Seinen Leib fließt.
Schauen Sie sich mit mir Matthäus, Kapitel 16 und Vers 16 an. Das ist so gut! Matthäus 16:16.
Matthäus 16:16-18 „Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel! Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen."
Petrus hatte eine Offenbarung. Die Augen seines Herzens wurden erleuchtet. Er sagte: „Du bist nicht nur ein jüdischer Prophet; Du bist nicht nur ein militärischer Stratege, der uns von den Römern befreit; Du bist nicht nur einfach ein guter Mensch. Du bist der Christus. Du bist der Gesalbte, der Sohn des lebendigen Gottes." Jesus sagte: „Genau, Petrus. Das ist dir nicht einfach so klar geworden. Mein Vater im Himmel hat dir das geoffenbart." Und Jesus sagte: „Auf diesem Felsen, dem Felsen der Offenbarung, dass ich Gottes Sohn bin, werde ich meine Gemeinde bauen."
Diese Gemeinde besteht aus Menschen, die wirklich Klarheit darüber haben, dass Jesus nicht nur ein guter Mensch war, der symbolisch für Seine Mitmenschen starb. Er ist nicht nur ein Prophet. Er ist nicht nur ein geistlicher Leiter. Vielmehr ist Er der einzigartige Sohn Gottes, der am Kreuz für die Sünden der Menschheit starb und der siegreich auferstanden ist. Und, Freund, wenn Sie das in Ihrem Innern erkennen, dann werden Sie von neuem geboren. Wie gesagt - manche werden den Himmel um 50 Zentimeter verfehlen. Man muss es wirklich hier wissen! Jesus sagte: „Auf diese Offenbarung werde ich meine Gemeinde bauen." Und Er fügte etwas Interessantes hinzu: „Und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen." Eine Übersetzung sagt: „Und die Pforten der Hölle werden nicht dagegen standhalten können."
Manche Leute denken: „Die Pforten greifen an!" Freunde, Pforten bewegen sich nicht von der Stelle.
Jesus hat offenbar eine offensive Gemeinde vor Augen. Die Gemeinde agiert mit einem Rammbock.
Die Gemeinde hat das Sagen und der Teufel versucht ihr standzuhalten. Und er sagte: „Hört zu, die Pforten der Hölle werden gegen die Gemeinde nicht bestehen können - gegen diese Gemeinde, die sich ihrer Vollmacht bewusst ist, gegen diese offensive Gemeinde, gegen diese Gemeinde, die aus Menschen besteht, die im Herzen wiedergeboren sind, für die sich das alles nicht nur im Kopf abspielt." Es wird noch besser! Schauen Sie sich den nächsten Vers an. Das ist stark! Jesus sieht prophetisch auf uns, auf Seine Gemeinde, und sagt:
Matthäus 16:19
„Ich werde dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was immer du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein, und was immer du auf der Erde lösen wirst, wird in den Himmeln gelöst sein."
Denken Sie nicht, dass er damit sagen will: „Nun, die Schlüssel des Reiches der Himmel - das ist irgendetwas Nebulöses, was sich im Himmel abspielen wird." Matthäus schrieb sein Evangelium für die Juden. Das Matthäusevangelium ist auf die Juden ausgerichtet genau wie das Johannesevangelium auf die Heiden. Matthäus erwähnte Gott daher nur selten, da jüdische Leser Anstoß daran genommen hätten. Wenn Sie Gottes Namen nannten, ließen sie einige Vokale aus, da er ihnen zum Aussprechen zu heilig war. Also schrieb er "Reich der Himmel" statt "Reich Gottes", wie es in den anderen Evangelien bezeichnet wird. Es bedeutet das Gleiche. Er spricht über die Ausübung der Vollmacht im Reich Gottes auf Erden durch Seine Gemeinde. Er spricht nicht über etwas Nebulöses, was eines schönen Tages irgendwo im Himmel geschehen wird. Das Reich der Himmel steht hier eindeutig für das Reich Gottes. Es geht um die Vollmacht, die Gläubige auf der Erde ausüben. Und Jesus sagte: „Ich gebe euch die Schlüssel! Was ihr binden werdet, wird gebunden sein; was ihr lösen werdet, wird gelöst sein."
Wer hat jetzt die Schlüssel? Die Gemeinde. Jesus wurde von den Toten auferweckt, nachdem Er die Mächte und Gewalten entmachtet und über sie triumphiert hat. Er sagte: „Ich lebe. Ich war tot, lebe jetzt bis in alle Ewigkeit und ich habe die Schüssel. Alle Macht im Himmel und auf der Erde ist mir gegeben worden." Und dann sagte Er: „Darum geht nun in meinem Namen. Ich gebe euch die Schlüssel." Und Er legte die Schlüssel in die Hände der Gemeinde. Er sagte: „Was ihr bindet, ist gebunden; was ihr löst, ist gelöst. Was ihr stoppt, werde ich stoppen; was ihr zulasst, werde ich zulassen." Moffats Übersetzung lautet: „Was ihr verhindert, werde ich verhindern; was ihr erlaubt, werde ich erlauben." Freunde, wir haben Vollmacht.
„Ach, wenn Jesus doch den Werken des Teufels Einhalt gebieten würde." Moment mal, wer hat die Schlüssel? Wir! Er hat uns die Schlüssel in die Hand gedrückt. Er hat uns Vollmacht gegeben.
Und wenn der Feind, der wie ein brüllender Löwe umhergeht, sie angebrüllt und gedroht hat, ihre Familie zu verschlingen, ihre Kinder zu verschlingen, ihre Ehe zu verschlingen oder ihre Gesundheit und gesagt hat: ‚Ich werde deine Zukunft verschlingen.‘, dann ist es an der Zeit, dass Sie als Gläubige anfangen, auch Ihrerseits zu brüllen - denn ich versichere Ihnen: Jesus hat das Sagen.
Und Er hat Seiner Gemeinde diese Vollmacht gegeben.
Wissen Sie, bestimmte Leute hier in der Gemeinde haben Befugnisse und haben bestimmte Schlüssel bekommen. Sie können eine Tür verschließen und den Zutritt verwehren oder eine Tür öffnen und den Zutritt erlauben. Ich kann verhindern, dass der Teufel in mein Leben eindringt, durch die Vollmacht, die ich im Namen Jesu Christi habe. Bestimmte Dinge haben wir schon viel zu lange in unserem Leben und in unseren Familien toleriert. Vielleicht war Ihre Familie in der Vergangenheit von Gewalt und Alkoholismus geprägt, von Depression und Krankheit oder Ähnlichem. Das kann sich durch Sie verändern! Wenn Sie merken, dass geistliche Mächte Sie oder Ihre Familie behindern, bedrängen oder beraubt haben und Zerstörung bewirkten, können Sie etwas dagegen tun. Aber Sie müssen sich entschließen, dem Teufel nicht mehr zu erlauben, in Ihrem Leben zu wirken.
Ein Freund erzählte mir folgendes Erlebnis. Er kam erst kürzlich zum Glauben und war immer noch in manche Dinge verstrickt. Er wurde Christ, hatte aber, ähnlich wie Lazarus, der quicklebendig aus der Gruft kam, noch Grabtücher am Leib. Manche sind Kinder Gottes geworden, haben das Leben Gottes in ihrem Innern, sind aber immer noch gebunden durch einige Grabtücher des Lebens ohne Gott.
Jesus sagte damals etwas, was auch für jene gilt: „Nehmt ihm die Tücher ab und lasst ihn gehen." Ihm wurde zunehmend klar, dass Er in Jesus Vollmacht hat. Er arbeitete spät abends in einem Supermarkt. Niemand war im Laden. Und er nahm sich den Teufel vor und sagte: „Mir reicht es, Schluss jetzt." Er ging im Laden auf und ab und sagte: „Teufel, im Namen Jesu, du wirst mein Leben und meine Familie nicht ruinieren! Finger weg von meinen Finanzen! Verschwinde aus meinem Leben, im Namen Jesu! Es reicht! Ich weise dich zurück und ich widerstehe dir." Er war richtig in Fahrt und wurde wütend. Er hörte jemand in den Laden kommen und drehte sich um. Ein Mann stand im Laden und schaute ihn an. Er fragte: „Was wollen Sie haben?" Er antwortete: „Milch." Er sagte: „Sie steht dort drüben!"
Hören Sie, unsere Vollmacht hängt nicht von unserer Lautstärke ab, bestimmt nicht. Entscheidend ist, was Sie in Ihrem Herzen glauben. Wenn Sie innerlich voll dahinterstehen, reicht ein Flüstern.
Lautstärke ist eigentlich nicht von großer Bedeutung, aber manchmal hat man wirklich die Nase voll und wird einfach lauter, wenn man sagt: Jetzt reicht's! Ich lasse mir das jetzt nicht mehr gefallen, im Namen Jesu Christi.
Ein bekannter Prediger erzählte folgende Geschichte. Er wartete auf den Bus. Eine Frau kam zur Haltestelle. Sie wollte den Bus nehmen und ihr kleiner Hund lief ihr hinterher. Sie sagte: „Lauf nach Hause, mein Kleiner. Komm schon, mein Süßer." Nein, nein, der kleine Hund strich ihr um die Beine.
sie sagte: „Nein, du musst nach Hause. Lauf nach Hause, Pumpkin, lauf nach Hause." Plötzlich kam der Bus. Sie sagte: „Verschwinde!" Wusch, weg war er Hund! Der Prediger stand dabei, beobachtete das Ganze und sagte: „So muss man mit dem Teufel umgehen!" Ich denke, da ist etwas Wahres dran.
Ihnen muss klar werden, dass Ihnen Vollmacht gegeben wurde. An der Schönen Pforte des Tempels saß ein Mann, der von Geburt an verkrüppelt war und Petrus sagte: „Silber und Gold habe ich zwar nicht, aber was ich habe - was mir gegeben wurde - das gebe ich dir. Im Namen Jesu Christi von Nazareth, steht auf und geh umher." Petrus erkannte, dass ihm in diesem Namen Vollmacht verliehen war.
So schön das auch ist, Jesus fügte dem noch etwas hinzu. Unmittelbar, nachdem Er in Lukas 10,19 gesagt hatte: „Siehe, ich gebe euch die Vollmacht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch in irgendeiner Weise schaden.", sagte Er Folgendes:
„Doch nicht darüber freut euch, dass euch die Geister untertan sind; freut euch aber lieber darüber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind."
Dass wir Vollmacht haben, ist natürlich eine wichtige Wahrheit, die wir uns aneignen müssen, aber wir müssen auf den Himmel ausgerichtet sein. Wenn Ihnen der Teufel in die Quere kommt, gehen Sie gegen ihn vor. Setzen Sie sich gegen ihn durch und gehen Sie weiter in Jesu Namen. Aber die Hauptsache in allen Prüfungen, Schwierigkeiten und Konflikten des Lebens ist, dass der Himmel auf uns wartet. Wir haben einen Vater im Himmel, der uns liebt und unsere Namen stehen in Seinem Buch. Ich denke, Jakobus hatte die richtigen Prioritäten, als er in Jakobus 4:7 sagte: „Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen." Gott muss den Vorrang haben.
Ich möchte Ihnen einfach vor Augen führen, dass dieser wunderbare, herrliche Sohn Gottes für Sie gekreuzigt und auferweckt wurde und dass Er Ihren wahren Feind entwaffnet hat. Er hat bereits alles getan, um Sie von den Mächten der Finsternis zu befreien. Und Satan ahnte nichts davon. Die Bibel sagt in 1. Korinther, Kapitel 2: „Wenn die Fürsten dieses Zeitalters - und er gebraucht wieder dieselben Begriffe - wenn die Fürsten dieses Zeitalters es erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben, weil die Erlösung in Gott verborgen war." Nur Gott wusste davon und als Christus dort am Kreuz hing - Sie können das in Psalm 22 nachlesen, wo David prophetisch in die Zukunft schaut und sagt: „Sie durchbohrten mir Hände und Füße. Sie warfen das Los über meinem Gewand." Punkt für Punkt beschreibt er die Kreuzigung, über 1000 Jahre, bevor sie geschah. Und dann bekommen wir Einblick in die geistliche Welt im Moment der Kreuzigung und erfahren, wer Ihn umgab, indem Er sagt: „Ich war von wilden Stieren und brüllenden Löwen umgeben." Unser Feind geht umher wie ein brüllender Löwe. Wenn Sie hinter die Kulissen des damaligen Geschehens hätten sehen können - die Mitglieder des Hohen Rates waren voller Zorn und wollten, dass Jesus getötet wird - das bewirkte der Teufel. Wütende Massen schrien: „Kreuzigt Ihn!" Der Teufel und böse Geister beeinflussten sie. Er hing am Kreuz und die Menschen spotteten und fragten: „Oh, Du bist Gottes Sohn? So steig doch vom Kreuz herab." Der Teufel steckte dahinter. Als Jesus am Kreuz von Golgatha hing, war Er von bösen Geistern umgeben: „Ha, Du hast uns vertrieben und uns geboten, aus Menschen auszufahren. Wie steht es jetzt mit Deiner Vollmacht, Sohn Gottes? Wo ist denn jetzt Dein Reich? Wo sind jetzt Deine Nachfolger? Sind Sie alle geflohen? Armer Jesus!"
Sie wussten nicht, was passieren würde. Sie hatten keine Ahnung, dass bereits vor Grundlegung der Welt geplant war, durch Seine Kreuzigung und Auferstehung ein für allemal die Macht und die Herrschaft des Teufels über die Menschheit zu brechen. Jesus sollte siegreich auferstehen und dadurch jedem Menschen Zugang zu einer Beziehung zu Gott verschaffen. Hören Sie: Der Teufel kann nicht verhindern, dass Sie Ihr Leben Gott hingeben und dass Gott wunderbare Dinge in Ihrem Leben tut. Ganz egal, wie lange Sie negativen Dingen Raum gegeben haben, sobald Sie sich für Jesus entscheiden, wird Gott in Ihr Leben kommen und Sie retten.
Ich möchte Sie jetzt einladen, mit mir zu beten. Neigen Sie Ihren Kopf und schließen Sie die Augen.
Vielleicht kamen Sie mit einem Freund hierher, vielleicht auch ganz allein, aber Sie haben Jesus nie zum Herrn Ihres Lebens gemacht, nie diesen erstaunlichen Retter angenommen. Hören Sie: Er ist kein schwacher, kleiner Hirte mit einem Lamm auf dem Arm. Lesen Sie die Beschreibung im Buch der Offenbarung. Seine Füße gleichen poliertem Messing und Seine Augen sind Feuerflammen. Seine Stimme klingt wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen. Wo Er längs geht, sprühen die Funken.
Er ist der auferstandene Sohn Gottes, der das Universum durch Sein kraftvolles Wort zusammenhält.
Eines Tages wird dieser Jesus um derer Willen zurückkommen, die Seinen Namen angerufen haben, die Ihn zu Ihrem Herrn und Retter erwählten. Ich sage Ihnen: Er ist real. Er lebt. Wenn Sie in Ihrem Herzen wissen, dass das, was ich sage, wahr ist, müssen Sie Ihn nur ganz bewusst in Ihr Leben einladen. Sie wissen in Ihrem Innern, dass ich die Wahrheit sage. Sie sind in Ihrem Herzen davon überzeugt, dass Er Gottes Sohn ist. Sie wären heute nicht in dieser Gemeinde, wenn Gott Sie nicht dazu motiviert hätte. Sie könnten stattdessen sonst wo sein. Es spielt keine Rolle, wie schlecht Sie waren oder was Sie getan oder unterlassen haben, Gott liebt Sie. Er liebt Sie und Er wird Sie nicht abweisen. Sie können eine zweite Chance bekommen. Ich lade Sie ein, mit mir zu beten. Ich werde bis drei zählen.
Ich habe eine kleine Bitte an Sie, weil ich glaube, dass Ihnen das helfen wird. Die Bibel sagt, dass Glaube durch Taten zum Ausdruck kommt. Sie können ganz einfach im Sichtbaren bekunden, was Sie im Herzen glauben. Ich werde bis drei zählen und Sie dann bitten, eine Hand zu heben. Indem Sie die Hand heben, sagen Sie: „Ich bin dabei. Ich weiß, dass ich mitbeten muss. Ich schäme mich nicht, das zuzugeben." Dann werden wir alle gemeinsam beten. Während Sie noch sitzen, werden wir beten.
- Eins. Freund, jetzt bist du an der Reihe. Verschieben Sie das nicht.
- Zwei. Vielleicht denken Sie: „Mein Leben ist ein einziges Chaos." Wenn Sie das Chaos allein bewältigen könnten, bräuchten Sie Ihn nicht. Kommen Sie so, wie Sie jetzt sind. Sind Sie bereit, Ihre Hand zu heben?
- Drei. Heben Sie Ihre Hände - im ganzen Saal.
Meine Güte! Hände, Hände, überall sehe ich erhobene Hände, im ganzen Saal. Viele, viele, viele Hände. Vielen Dank, überall - fantastisch! Nehmen Sie sie herunter. Ich schätze, mindestens 40-50 Leute haben Ihre Hände gehoben. Legen Sie doch eine Hand auf Ihr Herz. Lassen Sie uns gemeinsam beten. Wenn Sie von ganzem Herzen mitbeten, wird Gott Ihr Gebet annehmen. Sagen Sie: Oh Gott, ich komme zu Dir im Namen Jesu. Ich demütige mich vor Dir und gebe zu, dass ich Dich brauche. Ich brauche die Hilfe, die nur Du geben kannst. Ich glaube, dass Jesus Dein Sohn ist und dass Er für mich starb und von den Toten auferweckt wurde. Jesus, ich bitte Dich: Komm in mein Leben. Ich bekenne: Du bist mein Herr. Von diesem Moment an lege ich mein ganzes Leben und all meinen Besitz in Deine Hände, Jesus. Amen. Freunde, ich hoffe, dass Sie sich dem Retter geöffnet haben. Ich sage Ihnen: Jesus lebt. Er starb für Sie. Er wurde von den Toten auferweckt und Er liebt Sie. Ich nahm früher Drogen und war ein Trinker.Ich wurde in einer kleinen Missionsstation in Medford, Oregon, errettet. Ich hörte das Evangelium erst, als ich Mitte 20 war. Ein zwölfjähriger Junge erzählte mir von Jesus und sprach so, als wäre Jesus lebendig. Er erschütterte meine Welt. Dann gab ich in einer kleinen Missionsstation mein Leben dem Herrn. Er befreite mich von Drogen. Das war vor 35 Jahren. Ich möchte Ihnen einfach sagen: Egal, wie Ihr Leben momentan ist - vielleicht sind Sie so tief unten, wie Sie es niemals für möglich gehalten hätten. Ich sage Ihnen: Der Retter kann Sie da herausholen! Er kann Sie verändern. Er kann Sie ganz und gar reinwaschen. Vielleicht sind Sie jemand, den man als einen aufrichtigen Bürger bezeichnen würde. Sie besuchen eine Gemeinde, zahlen Ihre Steuern und versuchen, alles richtig zu machen. Aber auch Sie brauchen einen Retter, genau wie ein Drogenabhängiger, weil alle gesündigt haben und weil uns Gottes Herrlichkeit fehlt. Ich möchte Ihnen sagen: Gott liebt auch Sie. Sie müssen den Namen des Herrn anrufen, dann wird Er Sie retten. Bis zum nächsten Mal. Gott segne Sie.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Ein Artikel von Glaube.de
Mit freundlicher Genehmigung von Antworten mit Bayless Conley e.V.
Quelle: Antworten mit Bayless Conley Predigt vom 24.04.2011
Textbearbeitung Jürgen Motzkus Redakteur bei Glaube.de
Foto: Bayless Conley
-----------------------------------------------------------------------------------------------------






