Petra Metzer: Spaziergang mit Jesus

Vielleicht gehst du barfuß und spürst die Frische des zarten Grases unter deinen Füßen.
Vielleicht streifen deine Hände sanft über die Blätter, und du atmest ihren frischen Duft ein.
Vielleicht gehst du zu den Bäumen, fühlst ihre Rinde, deine Finger wandern langsam am Baum hoch, du reckst dich, stellst dich auf die Fußspitzen und versuchst, die Blüten, die so betörend duften, zu erreichen, um ihren Duft aufzunehmen.
Vielleicht fühlst du dich so glücklich, dass du voller Freude den Baum umarmst.
Vielleicht holst du tief Luft – hältst sie kurz an – und wenn du sie dann wieder ausatmest, löst du dich vom Baum und breitest die Arme aus – ganz weit – und tust so, als ob du fliegen würdest. So tanzt du dir deinen Weg.
Vielleicht möchtest du am liebsten der ganzen Welt sagen, wie glücklich du bist. Und weil du so glücklich bist, schreist du es ganz laut heraus, sodass es jeder hören kann.
Während du den Weg weitergehst, kommt dir jemand entgegen. Nur Umrisse kannst du aus der Entfernung wahrnehmen. Plötzlich beginnt dein Herz immer schneller zu schlagen, denn du hast IHN erkannt. IHN!!! JESUS!!!
Sein Gesicht strahlt vor Freude, und er kann sich nicht mehr zurückhalten, DICH, seine geliebte Schwester / seinen geliebten Bruder, zu umarmen. Du bedeutest ihm so viel! Er möchte alles über dich erfahren. All deine Sorgen möchte er mit dir teilen, doch nicht nur die, sondern auch die sonnigen Tage in deinem Leben. Wenn die Sonne zu stark scheint, so möchte er dein Sonnenschirm sein. Er möchte immer bei dir sein. In seinem Herzen steht DEIN Name!
Und während ihr euch umarmt, spürst du seine tiefe Liebe für dich, und du fühlst dich so sehr geborgen bei ihm. Hier, mit ihm, möchtest du immer sein. Und du weißt, was du in ihm gefunden hast, das findest du in keinem anderen.
Vielleicht legt er nun seine Arme um dich, während ihr zusammen durch den Garten geht, oder ihr haltet euch an den Händen.
Und vielleicht erzählt er dir dann, wie sehr dich vermisst hat seit dem letzten Mal, als ihr euch gesehen hattet. Die Zeit kam ihm schon bald unerträglich lang vor.
Vielleicht schaut ihr euch dann an, ein Lächeln liegt auf euren beiden Gesichtern. Du bist so glücklich, so gerührt von dem, was er gerade gesagt hat, dass alles, was du sagen kannst „DANKE“ ist.
Nachdem ihr dann eine Weile schweigend nebeneinander hergegangen seid, fragt er dich, wie dein Tag war. Anfangs denkst du vielleicht noch, dass ihn dieses oder jenes bestimmt nicht interessiere, doch dann bemerkst du, dass sein Interesse für dich nicht oberflächlich ist.
Was er sagt oder fragt, kommt ihm aus dem Herzen. Und so schüttest du ihm dein Herz ganz vorbehaltlos aus. Und während du ihm alles erzählst, spürst du, wie all die Steine, die in deinem Rucksack waren, dir keine Last mehr sind. Du fühlst dich leicht wie eine Feder.
Du fühlst dich wie ein kleiner Vogel, der anfängt zu fliegen. All jene Federn, die krank waren, sind geheilt, sodass du endlich dein Federkleid weit öffnen kannst. Nie hättest du gedacht, dass du sie so weit öffnen kannst. Und dieses Gefühl, wenn du sie weit öffnest und dich von den Winden tragen lässt, ist so viel schöner, als du es je geahnt hattest.
Es gibt so viel Neues für dich zu entdecken. Nach einem jeden Spaziergang mit ihm veränderst du dich. Du lernst, das Leben aus Gottes Sicht zu sehen. Und so entdeckst du das Leben neu
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Ein Artikel von www.glaube.de
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Autor: Petra Metzer , mit freundlicher Genehmigung:
Stiftung Weltweite Kirche Gottes in Deutschland
Textbearbeitung: Jürgen Motzkus, Redakteur bei Glaube.de
Ein Artikel aus NACHFOLGE 1-3 2011
Foto: www.scx.hu
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