Pfarrer A. Reichert: Jesus - die Antwort auf alle unsere Fragen

1. Korinther 3:11 Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Jesus kann die einzig sichere Grundlage für unser Leben sein. Er enttäuscht uns nie. Er lebt ewig und bleibt Seinem Charakter immer treu. Er ist nicht willkürlichen Stimmungen ausgesetzt. Unablässig liebt Er uns, jeden Einzelnen individuell, mit den reinsten Empfindungen, hat wunderbare Pläne und Ziele für uns, (auch wenn viele nicht darauf eingehen), ist vollkommen gerecht. Die Garantie für Seine Liebe finden wir in Seinem Tod und Seiner Auferstehung für uns. Wer dieses Geschehen für sich angenommen hat, weiß, daß er mit Gott versöhnt ist und hat ein festes Fundament gefunden, das sogar nicht einmal der Tod, der die größte Erschütterung ist, vernichten kann; denn Jesus hat den Tod besiegt;
denn:
Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer mir vertraut, wird leben, selbst wenn er gerade stirbt. (Johannes 11:25).
Diese Welt und jedes neugeborene Baby hat bereits den Keim des Todes in sich. Wir sehnen uns nach einem ganz erfülltem Leben, finden es aber nicht, weil Vergänglichkeit und Ichsucht uns beherrschen. Nur Jesus führte ein vollkomenes Leben in vollständigem Frieden und Selbstlosigkeit in Gemeinschaft mit Seinem Vater. Er nimmt unsere Ichgebundenheit, unsere Gottesferne und unseren Tod am Kreuz auf sich und schenkt uns als der Auferstandene Sein Leben. Ihm zu vertrauen, bedeutet, den auferstandenen Herrn zu kennen, mit Ihm Gemeinschaft zu haben und Anteil an Seinem Auferstehungsleben zu bekommen.
Wenn wir verzweifelt sind, gibt Er uns neue Hoffnung; wenn wir aufgeben möchten, ermutigt Er uns; wenn wir kein Ziel mehr haben und keinen Sinn in unserem Leben mehr erkennen, schenkt Er uns eine ewige Perspektive und bleibenden Sinn; wenn der Tod uns bedrückt, schenkt Er uns die Gewißheit und Freude des ewigen Lebens;
denn Er spricht:
Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eintritt, wird er gerettet werden und wird hinein- und hinausgehen und eine Weide finden. (Johannes 10:9).
Viele können sich das Leben mit Jesus nicht vorstellen, weil wir Ihn nicht sehen oder hören. Dennoch können wir Ihn real erfahren. Weil Er tatsächlich lebt, möchte Er sich jedem Menschen auf besondere Weise so mitteilen, daß er Seine Gegenwart wahrnimmt. Wenn wir uns Ihm innerlich öffnen und uns auf Ihn einlassen, wird Er die Tür zu einem neuen Leben, der Durchgang in neue Dimensionen, von Unglauben in Glauben, von Gebundenheit zur Freiheit, vom Suchen zum Finden, von Leere zur Erfüllung. Johannes 14:6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Durch Jesus bekommen wir Zugang zum Vater, durch Ihn empfangen wir die Gewißheit, Gottes Kinder zu sein, dürfen Gott als liebenden, fürsorgenden Vater kennen und mit Ihm in einer innigen, vertrauensvollen Vater-Kind-Beziehung leben.
Der Weg der Nachfolge ist nicht eine bestimmte Methode oder das Einhalten von Lebensregeln, sondern das Leben in der Gemeinschaft mit dem Herrn.
Seit Jahrtausenden haben Menschen nach der Wahrheit geforscht. Sie sind davon ausgegangen, daß Wahrheit zu finden ist. Nun besagt unser Vers, daß die Grundlage, der Ursprung und die Zusammenfassung aller Wahrheit nicht ein Gedankensystem, sondern eine Person ist: Jesus Christus.
In der Begegnung mit dem Herrn wird uns klar, daß alles, was Er ist und was Er für uns getan hat und tut, die entscheidende Wirklichkeit unseres Lebens wird.
Johannes 6:35 Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird niemals hungern, und wer sich mit anvertraut, wird niemals Durst haben. Viele wollen ihren Lebenshunger mit irgendetwas ausfüllen.
Manche greifen z.B. zu Alkohol, Drogen, Glücksspielen oder Sex. Aber kann das wirklich unser tiefstes Verlangen stillen?
Erzeugen diese Dinge nicht in Wirklichkeit immer größeres Verlangen, Abhängigkeiten und tiefere Leere? Letztlich suchen die Menschen, ohne es zu wissen, auch in diesen Dingen nach echtem Leben, wirklicher Liebe, Erfüllung, Bestätigung, Angenommensein. Das kann aber allein der Herr geben. Nur Er kann diesen Hunger stillen, weil Er uns das vollkommene Leben und die unendliche und bedingungslose Liebe schenkt und uns völlig annimmt auch in unserem Versagen.
Johannes 8:12 Jesus redete wieder einmal zu ihnen: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, irrt bestimmt nicht im Dunkeln herum. Nein, er wird das Licht des Lebens haben.
Wer ist durch und durch eindeutig und echt? Wie oft entdecken wir bei anderen und bei uns Dunkelheit, Verworrenheit, Unechtheit und Zerstörung der Persönlichkeit. Nur Jesus war durch und durch unverfälscht und klar. Wenn wir in Sein Licht treten, zeigen sich erst einmal die dunklen Stellen, wir werden aber auch wahrer und echter. Wir müssen dann nichts mehr verbergen oder verdrängen.
Johannes 10:11 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe.
Brauchen wir jemanden, der uns führt, oder finden wir alleine den richtigen Weg? Brauchen wir Versorgung und Schutz, oder können wir uns vollständig auf uns selbst verlassen? Brauchen wir jemanden, der uns vollständig kennt und doch stets für uns da ist? Alles das finden wir in dem guten Hirten Jesus.
Johannes 15:5 Ich bin der Weinstock. Ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der trägt viel Frucht. Getrennt von mir könnt ihr gar nichts tun. Die Beziehung zu Jesus soll sich nicht auf besonders schöne oder fromme Zeiten beschränken, sondern will zu einer Lebensverbindung und dauernden Gemeinschaft mit dem Herrn werden. Er will uns immer ganz nahe sein und durch Seinen Geist uns Seinen Frieden, Seine Freude, Seine Güte mitteilen, so daß sie ein Teil unserer Pesönlichkeit werden. So entfaltet sich Sein Leben in uns und wir bringen bleibende Frucht hervor.
Zusammenfassend können wir sagen: Der Herr Jesus
will für uns in allen Lebensbereichen die Hauptperson werden. Seine Aussagen über sich selbst sind Angebote an uns, die wir jeden Tag neu annehmen dürfen.
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Ein Artikel von www.glaube.de (wurde bereits 7/2002 veröffentlicht)
Textbearbeitung: D. Bauer / Redaktionsleitung Glaube.de
Foto: sxc.hu
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Autor: Pfarrer A. Reichert, Paul-Gerhardt-Kirche / München
Mit freundlicher Genehmigung vom Herausgeber/Autor 7/2002
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