Romana Weiss: Der Weg nach Hause
Meine Kraft schien mich zu verlassen, die Fluten gingen mir schon bis zum Hals. Ich bemerkte, dass ich etwas verlor und tauchte unter, um danach zu suchen. Das Wasser war sehr trübe, ich konnte kaum etwas erkennen.
Nach einiger Zeit fand ich etwas, es war mein Handy. Meine Rettung dachte ich, doch es war durchnäßt und voller Schmutz. Ich versuchte, es zu reinigen und zu trocknen.
Plötzlich klingelte es. "Geh weiter, kämpfe, schau nach vorn und nicht zurück" sagte jemand.
Ich blickte nach vorn, und sah eine Stadt, wunderschön, mit Worten nicht zu beschreiben.
Ich nahm all meine Kraft zusammen und kämpfte mich weiter durch das Wasser. Als ich das Ziel fast erreicht hatte, verzweifelte ich ganz. Ich stand vor einem großen Berg aus spitzem Gestein.
Ich begann den Berg zu besteigen. Nach ein paar Metern bekam ich starke Schmerzen, meine Hände und Knie bluteten. Ich gab auf, vor Erschöpfung schlief ich ein.
Langsam kam ich nach einiger Zeit wieder zu mir, das Klingeln meines Telefons weckte mich.
"Geh weiter, gib nicht auf", hörte ich wieder diese Stimme sagen.
Ich erhob mich und wachte auf.
Nur ein Traum dachte ich.
"Nein, mein Kind, ich habe dir etwas zu sagen. Ich habe dir meinen Sohn gesandt, dass er dir hilft. Doch du hast durch Sünden, Unzufriedenheit, Ungeduld, Unglaube und Zorn in deinem Leben deine Beziehung zu meinen Sohn beschmutzt und dich von ihm entfernt. Er wartet jedoch auf dich, weil er dich liebt. Bereue und bekenne deine Schuld, nimm seine Hilfe an, die er dir schenken möchte. Überwinde diesen Berg, gib Jesus dein ganzes Leben, vertrau ihm völlig und halte fest. Laß dir dein Heil nicht rauben. Dann wirst du diese wunderschöne Stadt erreichen."
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Ein Artikel von www.glaube.de
Eingereicht von unserem Mitglied Lidya (Romana)
Textbearbeitung: Günter J. Matthia / Redaktionsmitarbeiter Glaube.de
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