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31-03-09

Siegfried Müller: Gottes Zuverlässigkeit ist erfahrbar

In der Lutherbibel, Ausgabe 1984, heißt es in Weisheit 3,9, dass der weise König Salomo sagt: „Die auf ihn vertrauen, werden seine Zuverlässigkeit erfahren und die treu sind in der Liebe, werden bei ihm bleiben. Denn Gnade und Barmherzigkeit wohnt bei seinen Heiligen und er sucht seine Auserwählten gnädig heim.“

 


Wer die Zuverlässigkeit des HERRN zu erfahren begehrt, muss eine starke Beziehung zu Gott besitzen. Außerhalb von ihm kann man keine positive Einstellung haben. In Offenbarung steht in Kapitel 19, Vers 13, zu lesen, dass Jesus Christus, unser HERR, das Wort Gottes ist. Wenn wir das Wort Gottes reden, wird dasselbe auch in uns wirken.

Gottes Wort ist eine unsagbar mächtige Gotteskraft. Wer daran glaubt, wird nicht zuschanden werden. Im Hebräerbrief 1,3 heißt es: „Er trägt alle Dinge durch mit seinem mächtigen Wort.“ Diese mit Worten nicht zu beschreibende Gotteskraft steht uns als gottesfürchtige Christen zur Verfügung. Sie beginnt zu wirken, wenn wir daran glauben.

Wir halten fest, dass positiver Glaube an Jesus Christus nichts, aber auch gar nichts mit „positivem Denken“ zu tun hat. Als Jesus Christus nach seiner Himmelfahrt den Heiligen Geist auf diese Erde sandte, kam dieser, um zu wirken. Er ist der Beauftragte Gottes, der das Wort Gottes bei denen, die an ihn glauben und ihm vertrauen, in die Tat umsetzt.

Bei der Schöpfung hat Gott durch seinen Heiligen Geist die Welt geschaffen, nun aber will er in all denen, die an ihn glauben und ihm vertrauen, alles neu machen. Das unterstreicht auch Paulus in seinem Brief, den er an die Christen in Galatien sandte: „So werden nun die, die aus dem Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham“ (Gal 3,9). Diejenigen, die nicht nur etwas Glauben haben, sondern die vollkommen aus Glauben sind, sollen erfahren, wie Gott sie segnet.

Der Heilige Geist ist Gottes Beauftragter, der in den Gläubigen wirkt und sie segnet. Weil wir fest daran glauben, lassen wir uns von den derzeitigen Umständen nicht entmutigen, sondern vertrauen dem HERRN. Er wird alles wohl machen. Bei all denen also, die dem Wort Gottes glauben, wirkt der Heilige Geist schöpferisch und verändert Situationen. Wir sind Kinder des lebendigen Gottes, bei dem es kein Unmöglich gibt. In Matthäus 19,26 lesen wir, wie Christus, der HERR, sagt: „Bei den Menschen ist’s unmöglich, aber bei Gott sind alle Dinge möglich.“

Gottes Heiliger Geist ist der Geist des Wirkens. Wir können ihn zwar nicht sehen, aber erleben. Er ist wie die Luft, die wir einatmen. Aus dem Nichts kann er etwas machen. Durch Jesus Christus kann er Sie, wie auch alle Ihre Umstände, verändern. Vertrauen Sie dem Wort Gottes. Das Wort Gottes kommt jetzt beim Lesen zu Ihnen. Wenn Sie es annehmen, dann wird Sie der Heilige Geist in die Heiligung führen und durch die Heiligung kommt Heilung. In der Wüste der Krankheit ist es besonders wichtig, dass wir auf den Herrn Jesus sehen und ihm vertrauen, wie es auch Petrus tat, als er dem HERRN auf dem Wasser entgegenging.

Wenn Sie Jesus haben, dann besteht überhaupt kein Grund, verzagt zu sein, weil es bei ihm kein Unmöglich gibt. Hat er doch die Krankheit auf sich genommen und ans Kreuz getragen.Viel Kraft hat das Gebet eines Gerechten und wird nicht ohne Wirkung sein (Jakobus 5,16).

Sobald wir erfassen, dass auch unser Leib am Erlösungswerk Jesu Christi auf Golgatha teilhat, ist es auch nicht mehr schwer, zu erkennen, dass göttliche Heilung ein nicht unwesentlicher Bestandteil in der Bibel ist und dessen, was Gott für uns bereitet hat.

Die Heilige Schrift ist voll von Verheißungen für unser körperliches Wohl und besonders im Neuen Testament lesen wir ausführlich über göttliche Heilung in Wort und Tat. In den Berichten über Heilungen, die durch Jesus geschehen sind, erkennen wir seine große Liebe zu den Menschen, die Offenbarung göttlicher Macht, Kraft und Herrlichkeit und dass er nicht nur der Heiland der Seele, sondern auch des Leibes ist. Der Erlösungstod Jesu am Kreuz von Golgatha schließt also beides ein, die Vergebung unserer Sünden sowie die Heilung unserer körperlichen Krankheiten. Es ist sozusagen ein doppelter Segen, der im Evangelium fest verankert ist, ein unentbehrlicher Teil der Botschaft Christi, und wir müssen dafür sorgen, dass diese Gaben Gottes in unserer Verkündigung immer Hand in Hand gehen.

Obwohl ich mich bester Gesundheit erfreuen darf, musste auch ich schon ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Gott sei Dank für unsere Ärzte, die ein großer Segen für die Menschheit sind. Sie opfern sich auf und versuchen ihr Bestes für die Menschen zu tun. Sie sind in der Tat Werkzeuge des allmächtigen Gottes. – Heilen jedoch kann nur Gott. Aufrichtigen Herzens wünsche ich jeder Person eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus, der das Wort Gottes ist. Wenn Sie das befolgen, was er sagt, dann werden Sie sowohl seinen Segen wie auch sein Hindurchtragen Tag für Tag neu erfahren. Vergessen Sie nicht: „Die auf ihn vertrauen, werden seine Zuverlässigkeit erfahren und die treu sind in der Liebe, werden bei ihm bleiben. Denn Gnade und Barmherzigkeit wohnt bei seinen Heiligen und er sucht seine Auserwählten gnädig heim“ (Weisheit 3,9).

Der Herr streckt auch heute noch seine Hand aus, „dass Heilungen wie auch Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen Jesu“ (Apg 4,30). Jesus Christus ist noch immer derselbe und vermag auf das Gebet des Glaubens hin Unmögliches möglich zu machen und auch Kranke zu heilen, die an seinen heiligen Namen glauben. Von den großen Taten Gottes, seiner Größe und seiner Allmacht, wollen auch folgende Personen berichten, die uns ihre Gebetserhörung mitgeteilt haben.

Siegfried Müller

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Ein Artikel von Glaube.de mit freundlicher Genehmigung vom Missionswerk Karlsruhe www.missionswerk.de
Textbearbeitung: Jürgen Motzkus, ehrenamtlicher Redakteur bei www.glaube.de
Foto: Siegfried Müller
Dieser Artikel ist in der Zeitschrift "Der Weg zur Freude" Ausgabe vom  September 2008 erscheinen.
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