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19-12-07

Tammy Tkach: Die Geburtsgeschichte

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Ich wurde in einem Marinehospital in Pensacola, Florida, geboren. Niemand wusste, dass ich eine Steißgeburt war, bis sich das „falsche Ende“ von mir dem Arzt präsentierte. Glücklicherweise dauerte es nicht lange, bis ich herauskam und es gab keine Komplikationen. Für die ersten Tage meines Lebens verdiente ich mir den liebevollen Spitznamen „Froschbeine“.


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Jeder hat eine Geburtsgeschichte zu erzählen. Kinder freuen sich, über ihre Geburt zu hören, und Mütter lieben es, die Details zu erzählen, wie ihre Babies zur Welt kamen. Eine Geburt ist ein Wunder und treibt denen, die sie miterleben, Tränen in die Augen.


Die meisten Geburten schwinden aus dem Gedächtnis, aber eine wird niemals vergessen werden, sogar in Ewigkeit nicht. Sie war, was die äußeren Umstände betrifft, eine gewöhnliche Geburt, aber ihre Tragweite wurde auf der ganzen Welt gefühlt und berührt auch heute überall das Leben der Menschen.


Diese Geburtsgeschichte wird jedes Jahr neu erzählt – bis hin zum Punkt, dass sie in einigen Kreisen zu einem Klischee und von anderen verhöhnt wird. Aber es war die wichtigste Geburt in der Geschichte und muss deshalb oft erzählt werden. Vielleicht kann eine leicht abgewandelte Perspektive diese Geschichte lebendig halten.


Als Jesus geboren wurde, wurde er Immanuel, Gott mit uns. Bis zu diesem Zeitpunkt war Gott nur in spezifischer Weise und mit gewissen Menschen „mit uns“. Er zeigte seine Gegenwart in der Wolkensäule bei Tage und in der Feuersäule bei Nacht. Er war mit Mose im brennenden Busch und mit Josua, als die Mauern von Jericho einstürzten. Aber er war nicht wirklich mit uns.


Seine Geburt als Mensch machte ihn für uns berührbar, gab ihm Augen, Ohren und einen Mund. Er sprach zu uns, hörte uns zu, lachte mit uns und berührte uns. Er wurde für uns realer als er es je zuvor gewesen war. Er wusste, wie es war, zu weinen und was es bedeutete, Schmerz zu empfinden. Durch sein Leid und seinen Schmerz verstand er unser Leid und unseren Kummer. Er war mit uns und er war einer von uns.


Indem er einer von uns wurde, gab Gott eine Antwort auf die zeitlose Klage: „Niemand versteht mich.“ In Hebräer 4,15 lesen wir, dass er ein Hohepriester ist, der mit uns mitfühlen kann, weil er alle Versuchungen durchmachte und jede einzelne bestand. Wie es die englische Bibelübersetzung The Message [Die Botschaft] passend widergibt: „Wir haben keinen Hohepriester, der in Bezug auf unsere Situation realitätsfremd wäre.“ Er ist die sprichwörtliche Meile in unseren Schuhen gegangen.


Eine weitläufig falsche Vorstellung besteht darin, dass Gott in einem Elfenbeinturm lebt, weit weg, und weit über uns. Wenngleich dies zur Zeit des Alten Testaments der Fall gewesen sein mag, haben wir jetzt keine Grundlage mehr dafür, dies zu glauben. Jesus lebte in einem Körper wie wir ihn haben. Er identifiziert sich mit dem menschlichen Zustand und wir können uns mit ihm identifizieren. Der Gott mit uns ist immer noch mit uns und bei uns. Als er starb, starben wir, als er auferstand, standen wir auf. Weil er lebt, leben auch wir. Und weil er als ein Baby sein Leben begann, kennt er uns, versteht er uns und liebt uns trotzdem.


Die Geburt Jesu war mehr als bloß ein Bericht eines weiteren Menschen, der in diese Welt hineingeboren wurde. Es war Gottes Weg, um uns zu zeigen, wie sehr er uns liebt.

 

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Ein Artikel von www.glaube.de
Veröffentlichungen bedürfen der vorherigen Genehmigung der Autoren.
Autorin: Tammy Tkach, mit freundlicher Genehmigung:
Stiftung Weltweite Kirche Gottes in Deutschland
Foto: WKG
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[15:06:27] [CoCo new media] Martin Bauer: