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21-11-08

Tammy Tkach: Weihnachten zu Hause

Jeder will Weihnachten zu Hause sein. Wahrscheinlich können Sie sich auch an
mindestens zwei Lieder erinnern, die davon handeln, an diesem Feiertag zu Hause zu sein. Ich summe im Moment gerade ein solches Lied vor mich hin. Was macht die beiden Begriffe, Zuhause und Weihnachten, schon fast untrennbar?



Beide Wörter beschwören Gefühle von Wärme, Sicherheit, Trost, gutem Essen und Liebe herauf. Auch Düfte erinnern uns – z.B. ans Plätzchenbacken, die Gans im Ofen und an den Kranz aus Tannennadeln an der Tür. Es scheint fast so, als ginge das eine nicht ohne das andere. Das Fernsein von Zuhause zu
Weihnachten macht viele Menschen traurig und nostalgisch zugleich.
Wir haben Sehnsucht, Wünsche und Bedürfnisse, die kein Mensch jemals erfüllen kann.Aber so viele suchen allerorten nach Erfüllung, bevor sie sich Gott zuwenden – falls sie das überhaupt jemals tun. Die Sehnsucht nach einem Zuhause und den guten Dingen, die wir damit verbinden, ist in Wirklichkeit
eine Sehnsucht nach der Gegenwart Gottes in unserem Leben. Es gibt eine gewisse Leere im Herzen des Menschen, die nur Gott zu füllen vermag. Und Weihnachten ist die Zeit des Jahres, wo sich die Menschen scheinbar
am stärksten nach Zuhause sehnen.

 

Weihnachten und zu Hause sein gehen Hand in Hand, weil Weihnachten das Kommen Gottes auf die Erde symbolisiert. Er kam zu unserem Haus, um einer von uns zu sein, so dass wir schließlich unser Haus mit ihm teilen konnten. Gott ist zu Hause – er ist warm, liebevoll, ernährt und beschützt uns, und er riecht auch gut, wie frischer Regen oder eine angenehm duftende Rose. All die wunderbaren Gefühle und guten Dinge von zu Hause sind eng mit Gott verbunden. Er ist das Zuhause. Er will auch sein Haus in unserem Inneren errichten. Er lebt im Herzen eines jeden Gläubigen, er ist in unserem Inneren zu Hause. Im Johannesevangelium in den Kapiteln 14–17 spricht Jesus darüber, wie er in uns
lebt und wir in ihm leben. Wir errichten unser Haus in ihm. Er sagte, dass er gehen werde, um für uns einen Ort im Hause seines Vaters vorzubereiten. So wissen wir, dass wir, wenn wir sterben, zu Hause, mit und in Gott sein werden.

Wie steht es aber, wenn Gedanken an zu Hause bei uns keine warmen, wohligen Gefühle hervorrufen? Manche haben keine glücklichen Erinnerungen an ihr Zuhause. Familienmitglieder können uns enttäuschen. Sie werden krank und sterben. Dann müssen Gott und das Zuhause noch identischer werden. So wie er für uns Mutter, Vater, Schwester oder Bruder sein kann, so kann er auch
unser Zuhause sein. Gott liebt, ernährt und tröstet uns. Er ist der Einzige, der jede tiefe Sehnsucht unseres Herzens erfüllen kann. Statt diese Weihnachtszeit nur in Ihrem Haus oder in Ihrer Wohnung zu feiern, nehmen Sie sich etwas Zeit, um nach Hause zu Gott zu gehen. Anerkennen Sie die wirkliche Sehnsucht in Ihrem Herzen, in Ihrem Verlangen und Ihrem Bedürfnis nach Gott. Alles Gute von zu Hause und von Weihnachten sind in ihm, bei ihm und durch ihn. Schaffen
Sie sich für Weihnachten ein Zuhause in ihm und kommen Sie heim zu ihm.                  

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Ein Artikel von www.glaube.de
Veröffentlichungen bedürfen der vorherigen Genehmigung
von Glaube.de oder der Autoren.
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Autor: Tammy Tkach, mit freundlicher Genehmigung:
Stiftung Weltweite Kirche Gottes in Deutschland
Foto: glaube.de
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