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16-09-09

(Teil 3)Pastor Bayless Conley: Prozess oder Ereignis

Unser Thema habe ich Prozess oder Ereignis genannt. So viele Christen leben von Wunder zu Wunder und zwischendurch in der Krise. Manchmal erleben sie ihr Wunder, manchmal nicht. Ihnen scheint absolut nicht klar zu sein, dass Gott den Großteil der Dinge, die Er in unserem Leben tut, durch einen Prozess tut.


Wir werden darüber sprechen, welche positiven Auswirkungen es hat, wenn wir Gottes Wege kennenlernen und darüber, dass Gott Dinge oft nach und nach tut. Selbst Israel sagte Er, sie würden ihr Erbe auf diese Weise bekommen, Er würde es ihnen nach und nach geben. Er sagte ihnen konkret, es würde länger als ein Jahr dauern.


Kommen wir zum Wort Gottes. Sie werden es lieben!

Hier redet der Herr zu Israel über den Einzug und das Einnehmen des Verheißenen Landes und über die Vertreibung der dort wohnenden Nationen. Hören Sie, was Er ab Vers 28 sagt. 2.Mose 23:28.

2.Mose 23:28-30
„Auch werde ich Angst vor dir hersenden, damit sie die Hewiter, Kanaaniter und Hetiter vor dir vertreibt. Nicht in einem Jahr werde ich sie vor dir vertreiben, damit das Land nicht eine Öde wird und die wilden Tiere zu deinem Schaden überhandnehmen. Nach und nach werde ich sie vor dir vertreiben, bis du so fruchtbar geworden bist, dass du das Land in Besitz nehmen kannst."

Ich bin sicher, dass sie das nicht hören wollten. Im 5.Mose 7 sagt Er ihnen das Gleiche, aber Er ermutigt sie. Er sagt: „Wenn ihr mutlos werdet und denkt: ‚Sie sind zu mächtig. Wir können Sie niemals vertreiben,'... Er sagt: "Wisst ihr noch, was ich in Ägypten tat - die mächtigen Zeichen und Wunder?‘ Sie dachten: „Ja, das war super! Du teiltest das Rote Meer, Du sandtest die Plagen."

Ereignisse über Ereignisse! „Das wirst Du wieder tun!" Und dann sagt Gott: „Nach und nach werde ich sie vertreiben." Und sie denken: „Warum geschieht nicht ein großes Ereignis? Warum kannst Du sie nicht einfach auslöschen wie Sodom und Gomorra?" Gott sagt: „Nein, es wird nach und nach passieren, damit ihr Zeit habt, euch zu vermehren. Sonst werden die wilden Tiere zu zahlreich und ihr werdet das verlieren, was ich euch gab." 

Sehen Sie, Vermehrung ist ein Prozess. Und das ist eine gute Lektion für uns. Er führte 5.Mose und diese Stelle an und sagte, Er würde ihnen das Verheißene Land, ihr Erbe, nach und nach geben. Er sagte: „Damit die wilden Tiere sich nicht vermehren und euch zu zahlreich werden." Die wilden Tiere waren Bären, Löwen, Wölfe, Schlangen und Skorpione. Sie sind fast alle Symbole für den Teufel, sie repräsentieren den Teufel und böse Geister und den Einfluss des Teufels durch böse Menschen.

Freund, Tatsache ist, dass wir in einem Kampf stehen. Wir haben einen Feind, der uns jedes bisschen Land streitig machen will, das wir von Gott bekommen. Wenn wir nicht den Prozess angehen und geistlich und innerlich wachsen, wenn wir nicht in der Gnade und in der Liebe und im Glauben wachsen, werden wir nie die Dinge behalten können, die Gott uns gibt, weil die wilden Tiere uns berauben werden - die Wölfe und unser Widersacher, der wie ein brüllender Löwe umhergeht, und die Schlangen und Skorpione, von denen Jesus sprach, derjenige, der kommt, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören.

Jetzt lassen Sie uns bitte Richter, Kapitel 2 anschauen. 5.Mose, Josua, Richter, Kapitel 2. Hier finden wir eine ähnliche Situation vor wie die, wo Gott sagte, Er würde sie nicht sofort vertreiben, sondern nach und nach. Die Gegebenheiten sind ähnlich. Gott wendet eigentlich eine ungute Lage zu ihrem Besten. Richter, Kapitel 2, wir beginnen in Vers 20. Richter 2:20

Richter 2:20-23
„Da entbrannte der Zorn des Herrn gegen Israel, und er sprach: Weil diese Nation meinen Bund übertreten hat, den ich ihren Vätern geboten habe, und sie meiner Stimme nicht gehorcht haben, so werde auch ich nicht länger irgendeinen vor ihnen vertreiben aus den Nationen, die Josua übrig gelassen hat, als er starb, damit ich Israel durch sie prüfe, ob sie den Weg des Herrn bewahren werden, darauf zu gehen, wie ihre Väter ihn bewahrt haben, oder nicht. So ließ der Herr diese Nationen bleiben, ohne sie schnell zu vertreiben, und gab sie nicht in die Hand Josuas."

Richter 3:1-2
„Das sind die Nationen, die der Herr bleiben ließ, um durch sie Israel zu prüfen, alle jene, die all die Kriege um Kanaan nicht kannten -  nur damit er die Generationen der Söhne Israel erkenne, indem er sie den Krieg lehrte, und zwar nur die Kriege von damals, die sie nicht kannten."

Der zweite Grund, warum dieser Prozess so wichtig ist, ist der, dass wir dadurch lernen, zu kämpfen.

Gott sagt: „Ich werde sie nicht sofort vertreiben, und zwar, weil es Generationen gibt, die niemals gegen Kanaan gekämpft haben. Sie wissen nicht, wie man kämpft und sie müssen lernen, Krieg zu führen." 

Paulus sagte Timotheus: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens." Und es ist ein guter Kampf, weil wir gewinnen, wenn wir nicht aufgeben. Paulus selbst sagte im 

2.Timotheus 4:7:
„Ich habe den guten Kampf gekämpft. Ich habe den Lauf vollendet. Ich habe den Glauben bewahrt."

Das alles steht für einen Prozess, denn Freund, wir stehen in einem geistlichen Kampf. Wir haben einen Feind. Nicht nur das, wir leben in einer gefallenen Welt, deren System nicht nur Mängel hat.

Es steht im krassen Gegensatz zu Gottes Reich. Jesus sagte, das System dieser Welt steht dem Reich Gottes und Seiner Herrschaft feindlich gegenüber.

Und dann gibt es einen dritten Bereich, und zwar das Fleisch. Ihr Fleisch wird Sie zu Dingen verleiten, die Sie nicht tun wollen, und seine Dienste mit der Währung der Trauer bezahlen. Die Welt, das Fleisch und der Teufel... wir befinden uns in einem Kampf. Und selbst wenn wir viel Befreiung durch Ereignisse erlebt haben, wird der Feind um alles kämpfen, was wir von Gott empfingen, und versuchen, es wieder zu rauben.

Ich hatte einen Freund, als ich in Oregon lebte... das war in meinen Tagen vor Christus. Er kam durch ein Ereignis zu viel Geld. Es war eine hohe Abfindung. Er musste nichts dafür tun. Ich weiß keine Details darüber, er bekam jedenfalls viel Geld. Dementsprechend schätzte er es nicht wirklich... und warf damit um sich. Der Applegate, ein Fluss, fließt durch ein wunderschönes Tal. Er mietete sich eine Hütte am Fluss. Eine herrliche Gegend. Wir feierten dort viele Partys und verbrachten viel Zeit dort.

Er war ein paar Wochen weg und die Leute, die er gerade kennengelernt hat... ich kannte sie nicht wirklich... fragten, ob sie die ein, zwei Wochen in seiner Abwesenheit dort bleiben könnten. Sie sagten, sie würden sich um die Hütte kümmern. Er sagte: „Klar, kein Problem." Nun, als er wiederkam, lagen all seine Sachen draußen im Dreck. Er klopft an, sie kommen zur Tür und sagen: „Ja, was willst du?" Er sagt: „Warum habt ihr meine Sachen herausgeschmissen?" Sie sagten: „Du wohnst hier nicht mehr. Sie gehört jetzt uns. Wir gehen nicht weg und du kommst nicht mehr hinein." Und er hatte nicht genug Mumm, um etwas dagegen zu tun.

Ich wollte ihn schlagen, als er mir das erzählte. Ich sagte: „Du hast den Besitzer nicht angerufen?

Du hast nichts getan?" Er sagt: „Ach was, es war nicht der Mühe wert." Genau das wird der Teufel tun.

Sie erobern Land im Herrn und der Teufel bleibt stur darauf sitzen. Er wird versuchen, es ihnen wegzunehmen. Und, Freund, wenn Sie nicht lernen zu kämpfen, können Sie schnell Dinge verlieren, die Gott Ihnen gibt. Gott möchte, dass wir lernen zu kämpfen.

Wenn depressive Gedanken und Ohnmachtsgefühle auf Sie einstürmen, müssen Sie lernen zu kämpfen. Wenn Ihr Kind hohes Fieber hat, müssen Sie lernen, zu kämpfen. Wenn Ihr Widersacher, der Teufel, der wie ein brüllender Löwe umhergeht, sagt: „Du bist erledigt! Du gehst unter! Ich habe deine Familie fest im Griff. Gott kann dich niemals gebrauchen! Du wirst nie wieder gesund!", dann sollten Sie lernen, zu kämpfen! Und wir lernen zu kämpfen durch diesen Prozess.

Wenn ein Geist von Bedrückung auf Sie kommt und Sie dann sagen: „Ich lasse mir das nicht bieten!", Sie entscheiden sich dafür, Gott zu preisen und laufen mit erhobenen Händen durch Ihre Wohnung und preisen unaufhörlich Gott, obwohl Ihnen nicht danach ist, bis der Geist der Bedrückung weicht, Freund, dann lernen Sie, zu kämpfen. Wenn Umstände sich zusammenbrauen und alles scheinbar gegen Sie steht, Sie das Wort Gottes nehmen, auf und ab gehen, die Verheißungen aussprechen, Gott für Sein Wort danken und das Wort festhalten, lernen Sie zu kämpfen.

Wenn dunkle Zeiten kommen und Sie denken: „Jetzt brauche ich einen Freund" ... und die Bibel sagt „Eisen schärft Eisen", und Sie rufen einen Freund oder eine Freundin an und sagen: „Bitte komm und schärfe mich etwas." Sie verbringen Zeit mit einem Bruder oder einer Schwester in Christus, werden geistlich geschärft und beten gemäß Matthäus 18:19... Jesus sagte: „Wenn zwei auf Erden in Einheit um etwas bitten, wird mein Vater im Himmel es tun." Freund, dann lernen Sie zu kämpfen! Und das müssen wir tun.

Wenn Sie nie lernen zu kämpfen, wird Gott Sie genauso lieben. Er wird Sie nicht weniger lieben, Sie aber nicht oft gebrauchen können. Ich denke, wir müssen beschließen, nicht immer pflegebedürftige Christen mit geringem Einfluss zu sein. Gott möchte, dass wir uns von pflegebedürftigen Christen mit geringem Einfluss zu wartungsfreien einflussreichen Christen entwickeln. Wir müssen lernen zu kämpfen, bis wir nicht immer nur etwas empfangen, sondern selbst etwas zu geben haben. Und wenn Sie jetzt an einem Punkt sind, wo Sie einfach trocken sind und andere Ihnen dienen müssen, lassen Sie sich helfen und schämen Sie sich nicht, aber beschließen Sie in Ihrem Herzen: „Ich werde den Prozess angehen. Ich werde geistlich wachsen. Ich werde ein Kämpfer werden. Ich werde im Herrn meinen schwarzen Gürtel machen und lernen, den Teufel mit einem Eins-zwei-Schlag des Glaubens und des Gehorsams Gott gegenüber aufs Kreuz zu legen.

Gut, der dritte Punkt. Drittens ist der Prozess so wichtig, weil er den Charakter offenbart und verändert. Der Prozess macht unseren Charakter deutlich und verändert ihn. Paulus schrieb über den jungen Timotheus in

Philipper 2:22:
„Ihr aber wisst, dass er sich bewährt hat; denn wie ein Kind dem Vater hat er mit mir dem Evangelium gedient." - Ein Prozess.

Römer 5:4 nach der Living Bible:
„Geduld bringt Charakterstärke in uns hervor, sodass wir Gott immer mehr vertrauen können, bis schließlich unsere Hoffnung und unser Glaube stark und fest sind."

Ein Prozess. Geduld bringt Charakterstärke in uns hervor. Und Charakter ist nicht das Gleiche wie unser Ruf. Es sind zwei verschiedene Dinge. 

William Hershey Davis sagte Folgendes über den Unterschied zwischen Charakter und Ruf. Hören Sie es sich an. Er sagt: „Charakter ist das Einzige, was wir in dieser Welt entwickeln und in die nächste mitnehmen. Ihre Lebensumstände sind ausschlaggebend für Ihren Ruf. Die Wahrheit, die Sie glauben, prägt Ihren Charakter. Ihr Ruf sagt aus, wie Sie sein sollen; der Charakter ist Ihr wahres ich.

Einen Ruf haben Sie, wenn Sie in eine neue Umgebung kommen; Charakter haben Sie, wenn Sie wegziehen. Ein Ruf entsteht in einem Moment; der Charakter reift ein Leben lang. Der Ruf wächst wie ein Pilz; der Charakter wächst wie eine Eiche. Ihr Ruf spricht sich in einer Stunde herum; Ihr Charakter wird nicht einmal in einem Jahr offenbar. Ein Zeitungsbericht prägt Ihren Ruf; lebenslange Mühe prägt Ihren Charakter. Der Ruf macht Sie arm oder reich; der Charakter macht Sie glücklich oder unglücklich. Ihren Ruf schreiben Menschen auf Ihren Grabstein; Ihren Charakter verkünden Engel vor dem Thron Gottes. Ihr Charakter ist das, was Gott über Sie weiß, Ihr Ruf ist das, was Menschen von Ihnen halten."

Wissen Sie, die Früchte des Geistes in Galater 5:22 haben sehr viel mit Charakter, Entwicklung und Prozess zu tun. Das ist Frucht. Frucht ist kein Ergebnis eines Ereignisses. Frucht wächst, sie entsteht durch einen Prozess. Die Frucht des Geistes... Liebe, Freude, Frieden, Freundlichkeit, Treue, Güte usw. usw., Langmut... nehmen wir doch das. Langmut entwickelt sich nur, indem wir lange Zeit Dinge erleiden. So wächst sie und so entwickelt sie sich. Langmut werden Sie nie erlangen ohne langwierige Probleme... Prozess.

Wenn ich an Charakter denke, fällt mir Simson ein. Simsons Leben war sehr ereignisorientiert. Immer wieder gab es herausragende Ereignisse in seinem Leben, aber er entwickelte auch eine Ereignis-Mentalität. Das geschah bei Simson: Er tötet mit bloßen Händen einen Löwen... ein starkes Ereignis.

Er trägt nachts die Stadttore weg... ein großes Ereignis. Er tötet 1000 Philister mit dem Kiefer eines Esels... ein größeres Ereignis. Er fängt 300 Füchse, zündet ihre Schwänze an und schickt sie in die Kornfelder der Philister... ein großes Ereignis.

Aber wissen Sie, so großartig Simson auch war, er schien einen Prozess zu verschmähen, besonders was Charakterbildung und Beziehungen angeht. Er sieht eine junge Philisterin und sagt: „Ich will sie sofort haben." Seine Eltern sagten: „Schau, sie glaubt nicht einmal an Gott. Sie ist Heidin. Komm schon, Simson!" Er sagt: „Nein, sie gefällt mir gut. Holt sie mir jetzt." Ereignisse drängen und packen ihn... er will nicht durch einen Prozess gehen. Etwas später sieht er eine Hure und sagt: „Ich will sie sofort haben" und nimmt sie sich. Dann sieht er Delila: „Sie gefällt mir, ich will sie sofort haben."

Er war total ereignisorientiert, hatte nie Geduld für einen Prozess und hat nie an seinem Charakter gearbeitet zwischen den großen Ereignissen seines Lebens. Und dass er nie den Prozess der Charakterveränderung und der Entwicklung normaler gesunder Beziehungen angegangen ist, brach ihm das Genick. Freund, der Prozess offenbart und verändert unseren Charakter.

Gut, Nummer vier, ein ähnlicher Punkt. Durch den Prozess bekommen wir Mitleid.

Früher hatte ich keine Geduld und kein Mitleid mit Eltern unerzogener Kinder. Wir waren in einem Restaurant, ein paar Kinder spielten verrückt und ich dachte: „Die Mutter sollte man schlagen. Was ist los mit ihr?" Kein bisschen Mitleid... bis ich den Prozess der Erziehung meiner Kinder durchlief.

Ich sage Ihnen, wer ein Experte für Kinder ist: jemand, der ein gutes theoretisches Fundament hat und keine Kinder. Derjenige hat brillante Theorien, aber keine Kinder. Wissen Sie, wenn Sie selbst Kinder haben, bekommen Sie viel mehr Mitleid.

Wenn Sie durch die Gnade Gottes durch den Prozess der Erneuerung Ihres Sinnes gegangen sind und von Süchten oder negativen Dingen frei wurden, haben Sie großes Mitleid mit anderen, die da zu kämpfen haben, es mögen Drogen, sexuelle Sünde, Esssucht, Depression oder sonst etwas sein.

Wissen Sie, was interessant ist? Gott wirkt durch dieses Mitleid. Er gebraucht es. Eine interessante Studie: Schauen Sie sich alle Stellen an, wo Jesus von Mitleid bewegt wurde, wo Er auf die Menschenmenge sah und Mitleid hatte, weil sie wie Schafe ohne einen Hirten waren; wo Er einen Kranken sah, Mitleid mit ihm hatte und bewegt war. Jedes mal, wenn Er dem Mitleid nachging, passierten Wunder und übernatürliche Dinge, Menschen wurde geholfen. Gott wird durch Mitleid in unserem Herzen wirken, wenn wir ihm nachgehen. Freund, Mitleid entwickelt sich durch einen Prozess.

Gut, Nummer fünf: Der Prozess ist wichtig, weil wir dadurch eine Haltung der Dankbarkeit bekommen.

Wenn plötzlich ein Wunder geschieht, freuen wir uns und danken dafür. Aber wenn unsere Befreiung nach und nach geschieht, lernen wir, für kleine Dinge zu danken. Wir entwickeln eine Haltung der Dankbarkeit.

Ich habe einen Freund, der gerade dabei ist, gesund zu werden. Er hat eine sehr ernste Krankheit, sie ist sogar lebensbedrohlich. Er betete, ich habe gebetet und andere auch. Es gab kein sofortiges Eingreifen und die Symptome sind nicht gewichen. Also vertraut er Gott und stellt sich jeden Tag auf Gottes Wort, er vertraut Gott im Hinblick auf die Heilung. Wir sprechen sehr oft miteinander. Eine Sache ist mir aufgefallen... das hat er mir ganz offen gesagt... und zwar, dass er sehr dankbar geworden ist für kleine Dinge... es entwickelte sich eine Haltung der Dankbarkeit für kleine Dinge wie die Familie, Freunde oder so etwas einfaches wie eine gute Nachtruhe. Ich will nicht zu indiskret sein, aber sogar für einen guten Stuhlgang, weil sich die Krankheit in diesem Bereich abspielt. Ich weiß noch, als er mir das erzählte, dachte ich: „So ein Problem hatte ich noch nie in meinem Leben!"

Man entwickelt eine Haltung der Dankbarkeit für kleine Dinge, wenn man diesen Prozess durchläuft.

Ich denke, manchmal können wir dankbar sein und Gott ehrlichen Herzens für ein Ereignis danken.

Und doch kann es verblassen, wenn wir nicht aufpassen.
                         
Ich werde nie vergessen, was mir ein junger Mann erzählte, der das Vorrecht hatte, einen Missionar aus Indien zum Essen einzuladen. Dieser Mann verbrachte 30 Jahre in Indien und diente den Ärmsten der Armen. Das war ein Prozess! Dieser Mann hat ihn erlebt! Dreißig Jahre seines Lebens hat er den Ausgestoßenen und den Ärmsten der Armen in einer Großstadt Indiens gedient. Er machte einen kurzen Heimaturlaub. Sie gaben dem jungen Mann die Kreditkarte der Gemeinde und sagten: „Dieser Mann ist eine Legende. Ladet ihn zu einem guten Steak ein. Geht in ein teures Restaurant. Wenn jemand das verdient hat, dann er." Folgendes sagte der junge Mann: Die Kreditkarte brannte in meiner Hosentasche und ich fragte ihn: „Wo möchtest du hingehen?" Er sagte: „Mac Donald wäre schön." Er sagte, sie gingen zu Mac Donald. Er bestellte ein Glas Wasser und einen einfachen Hamburger. Er sagte: „Und als er für das Glas Wasser und den einfachen Hamburger dankte, brach er in Tränen aus und schluchzte, weil es so einfach war, ein Glas sauberes Wasser und etwas zu essen zu bekommen." Er war Gott dankbar für die kleinen Dinge. Ich denke, wir nehmen viele Dinge jeden Tag als selbstverständlich hin.

Zum Schluss: Wir müssen Gott für Ereignisse danken. Ich bin dankbar für die Ereignisse in meinem Leben. Sie haben auf dem Weg Akzente gesetzt und wirkten wie Katalysatoren. Sie können uns in unserem geistlichen Leben viel Auftrieb geben. Sie können Gottes Barmherzigkeit, Seine Fürsorge und Sein Wesen offenbaren. Aber wissen Sie, Gott wirkt auch durch den Prozess. Obwohl es weit weniger spektakulär ist, ist es nicht weniger übernatürlich. Wenn Sie dranbleiben und an Ihrer Ehe über einen langen Zeitraum arbeiten, ist das nicht weniger übernatürlich als ein plötzliches Eingreifen Gottes und wir sollten es nicht gering schätzen. Wir danken Gott also für die Ereignisse, aber sie müssen Teil eines größeren Prozesses sein, sonst haben wir langfristig vielleicht nicht viel davon.

Bedenken Sie diese Wahrheiten.

Sie brauchen Weisheit von Gott. Die Weisheit sagt Folgendes in 

Sprüche 8:34
„Glücklich der Mensch, der auf mich hört, indem er wacht an meinen Türen Tag für Tag!"

Versorgung: Jesus sagte in 

Matthäus 6:11
„Unser tägliches Brot gib uns heute." - Wandel mit Jesus Christus. Jesus sagte in

Lukas 9:23
„Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach."

In Apostelgeschichte, Kapitel 2 und 5 sagt die Bibel, dass Gläubige täglich Gemeinschaft hatten, täglich beteten und anbeteten, täglich evangelisierten und täglich im Wort Gottes unterwiesen wurden.

Apostelgeschichte 17:11:
Die Beröer forschten täglich in der Schrift.

Hebräer 3:13 sagt:
 „Ermahnt einander jeden Tag." - Opfer: 

Der Apostel Paulus sagte in 

1.Korinther 15:31
„Ich sterbe täglich."

2.Korinther 4:16
„Unser innerer Mensch wird jeden Tag erneuert."

All diese Dinge verkünden einen Prozess! Selbst Errettung ist ein Ereignis innerhalb eines Prozesses.

Erst Prozess, dann Ereignis, dann Prozess. 

Suchen, finden und dann die Nachfolge. Der Prozess der Suche: „Ich habe Verlangen nach Gott. Ich suche. Mein Herz schreit: ‚Es muss Antworten für das Leben geben!‘" Und es sind heute Menschen hier, weil sie in diesem Prozess waren. Sie haben ernsthaft versucht, Gott zu finden. Und sobald Sie die Wahrheit erkennen, sind Sie dabei! Ein Prozess.

Ich möchte jetzt Eltern ermutigen, deren Kinder in einem Alter sind, in dem sie Fragen stellen.

Unterdrücken Sie das nicht. Manches Kind wird sagen: „Mama, Papa, woher wisst Ihr, dass die Bibel Gottes Wort ist?" „Sag so etwas nicht! Sag so etwas nicht! Ich schelte dich! Geh hinter mich, Satan!"

Hören Sie, wenn Sie es unterdrücken, wird daraus Rebellion werden. Es ist natürlich und normal.

Jeder kommt an den Punkt, dass er Fragen stellt. Bei manchen Kindern ist der Übergang fast nahtlos, aber bei anderen ist es etwas rauer. Aber wenn sie keine Fragen stellen, haben sie am Ende nur einen Gott und einen Jesus aus zweiter Hand. Sie werden Mamas und Papas Jesus haben, keine eigene persönliche Beziehung. Wie gesagt, passiert es bei manchen ziemlich nahtlos, bei anderen weniger. 

Wir sind nie ausgeflippt. Alle unsere Kinder haben Dinge in Frage gestellt. Wir waren deswegen nie unruhig. Wissen Sie, warum? Der Gott, der groß genug ist, um sich mir und Janet zu offenbaren, ist groß genug, um sich unseren Kindern zu offenbaren. Und ich glaube, Gott wird für jeden Menschen, der ernsthaft sucht, ehrliche Fragen stellt und Antworten braucht, Himmel und Erde bewegen, um ihnen die Antwort zu geben.

Aber das alles ist ein Prozess. Dann folgt das Ereignis, die Errettung, die Wiedergeburt. Das ist ein Ereignis, wie die natürliche Geburt. 

Wir haben drei Kinder. Ich erinnere mich an die Ereignisse ihrer Geburten. Aber danach folgt ein Prozess, oder? Sie müssen heranwachsen. 

Jesus sagte: „Du musst wiedergeboren werden. Du kannst Gottes Reich nicht sehen, wenn du nicht wiedergeboren bist."

Der Apostel Paulus sprach von einer neuen Schöpfung in Christus. Wenn Sie während des Prozesses Ihrer Suche nach Wahrheit Jesus Christus gegenüberstehen, der am Kreuz für Ihre Sünden starb und von den Toten auferweckt wurde, damit Sie mit Gott ins Reine kommen und Sie das annehmen, kommt buchstäblich der Heilige Geist in Ihr Leben. Es ist ein Ereignis. Er verändert Sie in einem Augenblick. Man kann das ein Stück weit beschreiben, aber dann fehlen die Worte. Jesus selbst sagte, als Er über die Wiedergeburt sprach: „Es ist wie bei dem Wind. Er bläst von hier nach dort, niemand weiß wohin. Man hört nur sein Sausen. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist." Und ich weiß nicht, woher der Wind weht oder wohin er weht. Ich kann ihn nicht sehen. Da gibt es eine geheimnisvolle Komponente. Aber ich kann deutlich die Resultate sehen, wenn er durch die Stadt weht. Und wenn der Wind des Heiligen Geistes in das Leben eines Menschen weht und es verändert, können Sie vielleicht nicht alles nachvollziehen, was passiert ist, aber Sie können deutliche Resultate in ihrem Leben sehen. Ich möchte Ihnen sagen: Ich kann nicht alles erklären, obwohl ich weiß, dass der Heilige Geist kommt und in uns wohnt und uns von innen heraus verändert... so radikal, dass Jesus von einer Wiedergeburt sprach, einem Ereignis. Aber dann geht der Prozess weiter. Ich folge Jesus nach. Ich lerne Seine Wege und Sein Wort kennen.

Meistens, wenn jemand zum Glauben an Christus kommt, ging diesem Ereignis ein langer Prozess voraus. Aber so muss es sein. Jesus sagte, wer nicht von neuem geboren wird, kann das Reich Gottes nicht sehen, wenn er dieses Ereignis nicht erlebt. Das ist so radikal, dass der Apostel Paulus sagte, wir werden eine neue Schöpfung in Christus. Wenn Sie in Ihrem Herzen glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat und Ihn mit Ihrem Mund als Herrn bekennen, werden Sie errettet. Warum tun Sie das nicht heute?

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