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06-12-11

Verheissungsorientiert beten

Verheissungsorientiert beten
So halten wir Gott seine eigene Verpflichtung, die er eingegangen ist, vor und sagen: "Herr, du hast es versprochen, jetzt lass uns erfahren, dass du`s auch tust." Um verheissungsorientiert zu beten, ist für uns die Bibel als Hilfsmittel unerlässlich.


Sie gibt uns die Richtung unseres Gebetes vor, denn wir brauchen nicht gegen Gott anzubeten. Es bringt nichts ihn zu überreden. Sehen wir lieber dahin, wo seine Willigkeit einzugreifen am grössten ist. Das hat er in seinen Verheissungen gesagt. In Richtung seines Willens zu beten, in Übereinstimmung mit seinen Taten voranzugehen, im Strom seiner Kraft zu wirken - das heisst wirkungsvoll beten. "Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns" (1. Joh. 5,14). Ein Beispiel: Gott verheisst im Psalm 2, er werde sein Vorhaben und das seines Gesalbten (Jesus) gerade gegen die Widerstände der gesellschaftlich Massgebenden durchsetzen.

Diesen Widerstand bekamen die ersten Christen auch prompt zu spüren. Petrus und Johannes wurden inhaftiert und bei ihrer Entlassung gerichtlich verwarnt, im Namen Jesu nicht mehr zu reden und zu heilen.

In dieser Sache betete die Vollversammlung der Gemeinde. Zuerst hielten sie Gott die Verheissung von Psalm 2 vor:
"Die Mächtigen versammeln sich gegen den Herrn und seinen Gesalbten. Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer und der Herr spottet ihrer." Aufgrund dieser Verheissungen formulierten sie ihre Bitte: "Herr, jetzt brauchen wir deine Überlegenheit über die Widerstände. Lass uns gerade jetzt dich frei bekennen. Gerade jetzt lass im Namen Jesu Wunder geschehen." Und die Wirkung? Der Ort ihres Gebetes fing an zu beben und die Apostel traten öffentlich für Jesus ein "mit grosser Kraft" (vgl. Apg. 4, 23-33).

Wer den grossen Klassiker des Gebetes zur Hand nimmt, das Buch der Psalmen, der findet auf Schritt und Tritt folgenden Sachverhalt: Auf Bitten folgen häufig Vertrauensäusserungen der Beter und diese enthalten die grossen Glaubenswahrheiten - die Verheissungen Gottes an sein Volk: "Denn Du bist bei mir" (Ps. 40,18); Denn Du bist meine Stärke" (Ps. 31, 5); "Denn ich bin arm, aber der Herr hilft mir" (Ps. 40,18); "Denn unter dem Schatten Deiner Flügel frohlocke ich" (Ps 57,2).

So halten wir Gott seine eigene Verpflichtung, die er eingegangen ist, vor und sagen: "Herr, du hast es versprochen, jetzt lass uns erfahren, dass du`s auch tust."

5 Tipps für unser Gebet:

1. Lass dir von der Bibel und vom Heiligen Geist für deine Probleme Verheissungen geben. (Oder nimm eine Konkordanz zur Hilfe. Es gibt sogar spezielle Verheißungs-Konkordanzen.)

2. Sage Gott: Ich traue auf dein gegebenes Wort. Ich will das gute Land einnehmen, das du für mich vorgesehen hast. 3. Meist erfolgt auf dieses Gebet hin ein Rückschlag. Jetzt glauben wir "auf Hoffnung wider die Hoffnung" (Röm 4,18). 4. Bete beharrlich weiter. 5. Dem Glauben ist zugesagt, "das Verheissene zu erlangen" (Hebr. 6,12), oder aber, wenn wir meinen er reagiere nicht, "etwas Besseres zu erlangen" (Hebr. 11,39f). Bibelstellen über Verheissungen:

Joh. 5,24: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort höret und glaubet dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Sprüche 20,22: Sprich nicht: Ich will Böses vergelten. Harre des Herrn, der wird dir helfen.

Röm 8,31b-32: Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? Welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben, wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Phil. 4,6-8: Sorget nichts, sondern in allen Dingen lasset eure Bitte im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden.
Und der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu! Weiter, liebe Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was keusch, was lieblich, was wohl lautet, ist etwa eine Tugend, ist etwa ein Lob, dem denket nach.

Ps. 41,2-4: Wohl dem, der sich des Dürftigen annimmt! Den wird der Herr erretten zur bösen Zeit. Der Herr wird ihn bewahren und beim Leben erhalten und ihm lassen wohlgehen auf Erden und nicht geben in seiner Feinde Willen. Der Herr wird ihn erquicken auf seinem Siechbette; du hilfst ihm von aller seiner Krankheit.

Ps. 33,18: Siehe, das Auge des Herrn ruht auf denen, die ihn fürchten, die auf seine Gnade harren.

Kla 3,22-26: Ja, die Gnadenerweise des Herrn sind nicht zu Ende, ja sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Gross ist deine Treue. Mein Anteil ist der Herr, sagt meine Seele, darum will ich auf ihn hoffen. Gut ist der Herr zu denen, die auf ihn harren, zu der Seele die nach ihm fragt. Es ist gut, das man schweigend hofft auf die Rettung des Herrn.

2. Kor. 5,17: Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden.

Kol. 3,9b-10: Ihr habt den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen und den neuen angezogen...,der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn erschaffen hat!

1. Joh 5, 4-5,12: Denn alles, was von GOtt geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
Wer den Sohn GOttes hat, der hat das Leben; wer den Sohn GOttes nicht hat, der hat das Leben nicht.

Phil. 4,13: Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.

Jesaja 53: 4-5:  Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten,
und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Matthäus 8:17: Er hat unsere Schwachheit auf sich genommen, und unsere Krankheit hat er getragen.

Jakobus 5:14-16: Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die ältesten der Gemeinde, daß sie über ihm beten und ihn salben mit öl in dem Namen des HERRN. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet; des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.

2. Psalm 91:14-16: Er liebt mich, darum will ich ihn erretten; er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen. Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören;
ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen. Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil.

Römer 8:32: Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Hebräer 13:8: Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.

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Glaube.de Redaktion (Teilweise Zitate und Auszüge aus dem Heft: Mit Gott wirken, Beten gemeinsam mit anderen, Wörnersberger Anker)
Foto: Glaube.de
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