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24-05-06

Werner Otto Sirch: Wir sind Gottes Kinder

Monatsspruch Mai
Ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.Gal.3,26


Kinder werden gebraucht. In ihnen liegt die Zukunft, neues Leben. Sie sind Träger unserer Hoffnungen. An sie werden Erwartungen gerichtet, dass sie unseren Wohlstand sichern, unsere Renten bezahlen.



Manche mögen Kinder nicht. Besonders dann, wenn sie quengelig sind oder die Mittagsruhe mit ihren Lärm stören. Auch dann, wenn sie anders sind, unseren Wünschen und Vorstellungen wenig entsprechen. Kinder fordern uns, brauchen unsere Liebe und unsere Zuwendung. Sie wollen gefördert werden und nach Erziehung schreien sie auch. Es kostet, Kinder zu haben. Um Kinder aufzuziehen geht oft ein kleines Vermögen drauf. Es gibt sie nicht zum Nulltarif.



Wir sind Kinder! So sagt es uns der Monatsspruch im Mai. Und diese Kinder Gottes sind oft auch ganz anders, als Gottes gute Gedanken uns gewollt haben. Auch wir sind teuer. Wir sind Gott sehr teuer.
Den Tod Jesu am Kreuz. Es war ihm nicht zu viel.
Immer wieder erfahren wir, Gottes Liebe ist größer als alle Kosten. Wir fühlen, dass wir da nicht mithalten können. Wir berechnen genau die Kosten. Uns sind die Kosten unseres Glaubens oft zu hoch. Das Gebet, das Studium der Bibel, der Gottesdienstbesuch, es ist uns manchmal richtg lästig - zu teuer. Es geht auch ohne - effektiver, meinen wir. Um ein Bild zu gebrauchen: Wir sind da oft wie schlecht erzogene Kinder, die möglichst unverbindlich durchs Leben kommen wollen.

Es ist Geschenk: der Glaube, der uns an Christus glauben lässt und uns zu Gottes Kindern macht. Es ist Geschenk, was wir in und mit diesem Glauben bewegen können. Es ist ein Geschenk, dass Gottes Kinder Leute sind, die in Gott geborgen sind.

Unsere Antwort auf dieses Geschenk? Schweigen? Oder müssen das nicht auch andere wissen, dass ich von Gott beschenkt bin, Gottes Kind. Eigentlich stellt Gottes Geschenk die Frage nach meinem konsequenten und lebendigen Glauben. Wie antworte ich?

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Ein Artikel von www.glaube.de

Autor:Werner Otto Sirch,

Textbearbeitung:Johanna Nielsen
Redaktionsmitarbeiterin bei Glaube.de

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