Wie kraftvoll ist Dein Gebet?
Wir sind dankbar fuer Mitarbeiter, die uns durch Lied und Gesang in Lobpreis leiten und fuehren. Dabei ist festzustellen: Du kannst die Gemeinde, die Teilnehmer nicht an einen Ort hinfuehren, wo Du nicht selbst gewesen bist! Wenn Du fuehrst oder leitest, dann bedeutet dies: Du musst dort selbst zuerst ankommen. Du kannst den einen oder anderen Weg aufzeigen. Du bist jedoch nur ein Leiter, wenn Du als Erster der Gruppe am Ziel bist. Du zeigst nicht einen Weg auf und sagst: Gehe in diese Richtung. Ich bin deshalb fuer die Anbetungszeit so sehr dankbar, weil die Lobpreisleiter uns heute in die ueberschwengliche und ueberfliessende Gegenwart Gottes geleitet haben.
Was wir heute erleben durften, waren Fuerbitter in Anbetung. Leider werden diese Fuerbitter vor dem Thron Gottes wenig oder ueberhaupt nicht beachtet, die Musik zur Einleitung der Lehre erniedrigt. Doch Fuerbitte im gemeinsamen Lobpreis
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stellt eine wichtige Kathegorie der Fuerbitter dar. Die Gemeinde singt einige Lieder, Gebete werden artikuliert, und die Leitung der Anbetungszeit ist dabei, abzuschliessen. Aber diese Fuerbitter moechten wieder singen! Wir muessen verstehen, dass Lobpreis Fuerbitter ihre Gebete singen. Wir laufen Gefahr, dadurch frustriert zu werden - das ist mehr oder weniger ein nettes Wort fuer aergerlich. Und wir denken: Was soll das, weisst Du nicht, dass wir bereits eine halbe Stunde angebetet haben? Wir sind doch hier nicht zu einer Gebetsstunde zusammengekommen! Und damit geben wir den Weg frei, Gottes Geist und Seine Salbung zu missachten, Ihm nicht die gebuehrende Ehre, den wichtigen Freiraum zur Veraenderung einzuraeumen.
Ein weiteres wichtiges Merkmal von Lobpreis Fuerbittern ist, dass sie gerne dasselbe Lied, denselben Chorus wieder und wieder singen, gar gleichlautende Saetze wiederholen. Sie werden nicht muede, dieselben Worte und Toene immer und immer und immer wieder zu artikulieren. Aber genau dies wird im Himmel geschehen, wenn wir den Thron Gottes sehen und wir nicht muede werden vor Staunen: Heilig, Heilig, Heilig und Heilig ist der Herr Zebaoth Heilig, Heilig Heilig ist unser Gott! Werden wir im Gottesdienst schon nach zweimaliger Wiederholung muede und frustriert? Wie werden wir Gott in der Ewigkeit Dank bringen, Ihn ehren und loben? Heilig, Heilig, Heilig ist das Wort, das die Engel benutzen. Heilig, Heilig, Heilig und Wuerdig kommt von unseren Lippen! Ganz bestimmt werden die lobpreisenden Fuerbitter dazu keinen Tageslichtprojektor benoetigen, sondern auswendig und in Anbetung diese Worte im Neuen Lied singen: Heilig, Heilig, Heilig ist der Herr Zebaoth! Glaubst Du, der Rest wird dastehen, sie anschauen und ohne viel Verstaendnis hmmm
. sagen?
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Dies ist unsere Zeit zum Ueben! Freunde Dich mit Fuerbittern in Lobpreis an! Schliesse Deine Augen, merke auf die Worte und Melodien! Du wirst in Deinem Herzen die Engel vor dem Thron Gottes sehen, wie sie niederfallen und anbeten. Lerne, im lobpreisenden Gebet Jesus zu sehen und gleichzeitig voller Ehrfurcht und Freude Ihm zurufen Heilig, Heilig, Heilig, Heilig, Heilig, Heilig
., danke Herr! Du wirst durch und durch mit Seiner Freude erfuellt!
Das wertvolle, schoene an der Lobpreis Fuerbitte ist, dass wir nicht an starre Formen gebunden sind! Wir koennen Worte in die Toene einflechten, Herzensanliegen einbringen, Namen von Bekannten und Verwandten ausssingen bis hin zu unserem Wohnort, den politischen Verantwortlichen, Lehrern und allen Anliegen, die Gott uns zur Fuerbitte auftraegt. Scheue Dich nicht, dies alles in die Lieder mit einzubringen, waehrend Du im Lobpreis Gesang in der Gegenwart Gottes stehst. Und Du wirst erleben: Dein Gebet wird sehr, sehr kraftvoll!
Allzu oft treten wir in die gedankliche Falle, dass Leiterschaft und Mitwirken im Lobpreis einer angenehmen, gar geschulten Stimme bedarf. Psalm 47 Vers 2 sagt: Jauchzet Gott mit frohem Schall! Dieses Wort Schall beinhaltet Lautstaerke, Laerm! Es ist ein grosser Fehler, Gott einen fehlerfreien Vortrag und die richtigen Worte abliefern zu wollen. Der Lobpreis darf nicht eine Vorstellung, ein konzertreifer Kunstakt werden! Gott will unsere Freude, unsere Fuerbitte, vielleicht nur Ausschnitte von Liedern hoeren, diese jedoch von ganzem Herzen mit Blicken, die ausschliesslich auf Ihn gerichtet sind von Leitern und Fuerbittern, die in Seiner Gegenwert stehen!
Wenn wir darin nicht geuebt sind, wird die Mehrheit der Gemeinde das gelernte Lied weitersingen wollen. Es bedarf
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einer Leiterschaft, einer Fuehrung, welche in die Gegenwart Gottes selbst eintritt und die Gemeinde dazu einlaedt, ebenfalls durch Lobpreis Gottes Kraft zu erleben, vielleicht nur Teile einer Strophe immer und immer zu wiederholen. Gehe als Leiter keinen Kompromiss ein! Lass die mehrheitlichen Teilnehmer des Gottesdienstes nicht Dich leiten, leite Du! Leite die Gemeinde in das Allerheiligste und gehe voran!
Vielleicht wachst Du morgens auf, und Gott gibt Dir ein Lied in Dein Herz. Vielleicht ist das Dein Wegweiser fuer diesen Tag, oder auch das Gebet fuer diesen Tag! Manchmal kommt mir ein Lied auch tagsueber und ich denke: Dieses Lied hast Du schon so lange nicht mehr gehoert, schon Jahre nicht mehr! Achte auf die Worte und lass Dir sagen: Das ist Fuerbitte!
Im vergangenen Juni diesen Jahres durften wir in Korea sein und dort als Lehrer Vortraege ueber Fuerbitte halten. Wir bereiteten Karten von Nord- und Suedkorea vor. Im Lobpreis kamen nicht nur Klavier und Gitarre, sondern alle regionalen Instrumente zum Einsatz. Viele Arten von Trommeln und einheimischen alten Instrumenten begleiteten das Lied: Come, now is the time to worship Komm, jetzt ist es Zeit zum Lobpreis komm, gib jetzt Dein Herz ganz hin. Gewoehnlich singen die Koreaner ganz sanft: Komm, jetzt ist es Zeit zum Lobpreis
. Das klang sehr gut, mehr wie ein Chor. Doch dann hat die Leitung einen befehlenden Ton angeschlagen. Das Lied in Melodie und Text wuchs zu einem machtvollen Kommando einer marschierenden Armee: Komm, komm, komm, jetzt ist es Zeit, komm
.. Im Gesang wurde Fuerbitte zur Erklaerung: Komm, komm, gib jetzt Dein Herz, komm, jetzt ist es Zeit, komm, es ist jetzt Zeit, komm!!! Dann kamen Worte hinzu wie Komm, Nordkorea, komm, Suedkorea, komm!!!
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Zuerst spuerte man die Ablehnung der Teilnehmer: Nein, nein! So geht das Lied doch nicht! Es ist doch ein heiliger, sanfter Chorus! Doch immer maechtiger wurde der Ruf zur Busse, zur Uebergabe des Herzens, zur verlangenden, fordernden Erklaerung: Komm
.! Ehrlich und ohne Uebertreibung: Wir haben dieses Lied laenger als eine halbe Stunde lang gesungen! Und dies fuehrte dazu, dass ploetzlich Fuerbitte die Oberhand ueber das Lied gewann. Die Teilnehmer legten Herzen und Haende fuerbittend auf die Landkarten, schrien zu Gott fuer ihre geteilte Nation. Nie zuvor hatten die Teilnehmer ein solches Verlangen, eine solch machtvolle Fuerbitte empfunden. Deshalb: Probiere anbetende, lobpreisende Fuerbitte aus! Du wirst mit Sicherheit grossen Segen, sogar Gefallen darin haben!
Analytisch betrachtet kann man auch sagen: Die linke Haelfte Deines Gehirns will alles erfassen. Die rechte Haelfte Deines Gehirns stellt die Verbindung zu Gottes Geist her. Wie im Gesang gilt gleiches fuer Lobpreis in Zungenrede. Wenn wir den Kreis im Gesang schliessen, hoert unser Bewusstsein auf, durch Gedanken die Situation zu kontrollieren. Singe ich richtig, sind die Worte richtig, was denken die anderen ueber meine Traenen, meine Haltung? Der geistliche Mensch kann ungehindert von unserer Gedankenwelt den Thronraum Gottes betreten und Gemeinschaft mit Ihm haben. Dies setzt natuerlich Busse und Reinigung voraus. Schlussendlich sind unsere Formulierungen nicht mehr massgeblich. Gottes Geist in uns traegt Gott unsere Herzenshaltung vor. Wir koennen mit der rechten Hirnhaelfte auf Gottes Geist ungehindert antworten, Sein Heiliger Geist kann uns veraendern, heilen, Seine Gedanken eingeben.
Als Glaeubige und Errettete analysieren wir zu viel. Wir wollen Neues lernen, unterwiesen werden. Wir wollen mehr Fakten,
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mehr Information, mehr lesen und Kassetten hoeren, mehr Aufzeichnungen machen und zu mehr Konferenzen gehen. Es tut uns not, manchmal den Verstand abzuschalten. Vergiss, alles verstehen und nachvollziehen wollen. Entspanne Dich in Gottes Geist und Gegenwart. Wenn Du beispielsweise singst: Heilig, Heilig, Heilig Heilig, Heilig Heilig solltest Du zu einem Punkt kommen, an welchem Du nicht mehr denkst Gott ist heilig, sondern Seine Heiligkeit anfaengst zu FUEHLEN.
Der Glaube kommt aus dem Hoeren, das Hoeren aus dem Wort Gottes. Hoeren ist der Punkt, an welchem Du vom Denken zur Anbetung im Geist durchdringst. Dadurch waechst Dein Glaube. Und Du erfaehrst: Ja Gott, Du kannst das wirklich! Du bist der Allmaechtige! Du bist Heilig! Eines Tages wird wirklich eintreten: Jedes Knie wird sich beugen, jede Zunge wird bekennen, dass Jesus ist der Herr.
2: Der finanzielle Fuerbitter
Menschen mit einer besonderen Gabe, im Glauben fuer grosse Geldsummen zu bitten und zu glauben, sind finanzielle Fuerbitter. Seltsamerweise haben sie meist selbst kaum Geld. Aber sie haben die Ausstattung, den festen Glauben, dass Gott die himmlischen Tore oeffnet und Seinen finanziellen Segen ueber andere Dienste, andere Menschen in Not, ausgiesst. Not in Unternehmen, in Kirchen und Gemeinden, in privaten Haushalten. Ihnen sind Obdachlose oder viele andere Gebiete ein Gebetsanliegen in ihrer Fuerbitte. Und oft ist festzustellen, dass diese Fuerbitter nicht als solche gesehen werden. Allgemein denken wir bei Fuerbittern an prophetische Aussagen, geistliche Kampffuehrung, Gebete fuer Krisen in
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Laendern und Familien. Finanzielle Fuerbitte ist fuer viele von uns ein neues Konzept. Wenn wir beispielsweise Josef betrachten, sehen wir einen finanziellen Fuerbitter. Gott hat Josef mit einer sehr kreativen Methode, einem Konzept ausgestattet, welches nicht nur Aegypten vor Hunger bewahrt hat, sondern noch Ersparnisse fuer Israel beiseite gelegt hat. Viele Glaeubige wissen wenig darueber, wie sie sich in diese Gabe einbinden lassen koennen.
Vor vielen Jahren war mein (Tommi Femrite) Gatte in Japan stationiert. Dort durfte ich den Arbeitskreis einer internationalen Bewegung fuer betende Frauen leiten. Unserem fuenfkoepfiger Vorstand war es ein grosses Anliegen, an einer Jahreskonferenz in der USA teilzunehmen. Wir beteten sehr darum, dass Gott die dadurch entstehende finanzielle Buerde loest. Wir konnten einfach menschlich gesehen nicht alle fuenf zur Konferenz fliegen. So haben wir neben intensivem Gebet auch viele Aktivitaeten entwickelt, Backwaren verkauft, eine Art Flohmarkt veranstaltet, Autos gewaschen usw. Mit diesen Einnahmen und unserem Ersparten fehlten noch immer $ 500. Wer sollte zuhause bleiben, hat nicht Gott uns aufs Herz gelegt, dass wir an dieser Konferenz teilnehmen sollten? Manchmal hat Gott sehr kreative Wege, unsere Beduerfnisse zu decken.
Gott sprach zu mir sehr deutlich, ich sollte an einem jaehrlich stattfindenden Wettbewerb in der Kleinstadt, in welcher wir lebten, teilnehmen. Dabei ging es darum, ein Gefaehrt mit den Armen an einem Seil die Hauptstrasse hinaufzuziehen. Die Rennstrecke war etwa einen Kilometer lang und ging bergan. Das vorgegebene Gefaehrt war ein altes Flugzeugmodell und musste mit zwei Personen besetzt werden. Das Preisgeld war je $ 500 fuer die weibliche und maennliche Klasse. Als ich diese
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Idee meinem Vorstand mitteilte, erntete ich zunaechst voelligen Unglauben. Doch ich war mir sicher, dass ich aus eigenem Antrieb auf solch eine Idee nie kommen wuerde und es mit absoluter Sicherheit Gottes Wille war. So meldeten wir uns zu diesem Wettbewerb an. Was wir nicht wussten war, dass die einheimischen Mitbewerber seit Monaten ihre Armmuskeln trainierten! Wir hatten nie zuvor diesen Wettbewerb gesehen, so traten wir also sehr unbedarft am Tage des Wettbewerbs an.
Die Frauen unseres Arbeitskreises hatten sich entlang der Rennstrecke positioniert. Wer nicht finanzieller Fuerbitter ist, kann die Motivation unserer Mitglieder nicht verstehen, sondern wird die ganze Geschichte als dumme Idee abtun. Ein finanzieller Fuerbitter hat den Glauben zur Umsetzung! Als meine Freundin Kathy und ich an der Reihe waren, wussten wir uns von allen Frauen in Fuerbitte und Gebet unterstuetzt. Wir haben unsere letzten Kraefte gegeben und kaum das Ziel erreicht. Bei der Bekanntgabe der Siegerzeit waren wir nicht nur auf Platz Eins, sondern hatten auch die Herrenmannschaft geschlagen sowie einen neuen Laufzeitrekord aufgestellt! Ich will damit nur unterstreichen: Du weisst nie, was Gott vor hat! Als finanzieller Fuerbitter bist Du ueber Gottes Kreativitaet nie ueberrascht!
Manche werden sagen: $ 500 sind ja nicht so viel Geld. Ist es aber, wenn mans nicht hat! Finanzielle Fuerbitter trauen Gott alles zu. Der Zweifler sagt: Dumme Idee! Denke nicht, dass Du etwas nicht kannst oder niemals tun wuerdest. Was Gott Dir aufgibt, das kannst Du mit Ihm bewaeltigen! Es erstaunt uns immer wieder, was wir mit Gott alles koennen.
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Eine grosse Gefahr besteht darin, dass wir eine Not sehen und meinen, wir muessten sie loesen. Finanzielle Fuerbitter haben sogar Kredit aufgenommen, um auszuhelfen. Finanzielle Fuerbitter sind oft sehr grosszuegig. Gott aber will nicht, dass wir uns verschulden, um zu geben. Stattdessen sollten wir besser Gott fragen, wie Er die Not loesen moechte. Das ist finanzielle Fuerbitte.
Wir beginnen unsere Finanzplanung mit Gebet um Gottes Wegweisung, wieviel Er uns zur Verfuegung stellt. Es war ein langer Weg, bis wir zu dieser Einsicht kamen. Gott hat uns immer klare Weisung gegeben, seit wir Ihn darum bitten.
Diese Einsicht hat damit begonnen, dass ich (Beth Alves) nach laengerem Fasten von Gott klar gehoert habe: An Dienst und Geld habe Ich keine grosse Freude! Ich bin jedoch im vollzeitlichen Dienst fuer Gott und brauche Geld. Deshalb war ich aeusserst ueberrascht. Und Gott sprach weiter: Elizabeth, wie kommt es, dass Meine Diener sich hinsetzen, einen Finanzplan machen und Mich dann bitten, den Bedarf zu decken? Sie stecken zuerst den Bedarf ab und beten danach dafuer. Ich suche Leiter, die zuerst Mich fragen, was ich zur Verfuegung stellen will und dann Meinen Plaenen zustimmen. Ich sagte: Das klingt gut, Gott!
Ich hatte zunaechst darauf vergessen, bis ich kurz nach dem Fall der innerdeutschen Mauer in Dresden war. Tommi und ich waren bei den Vorbereitungen fuer ein Gebets-Seminar. Unser Plan war zunaechst, eine Anmeldegebuehr zu verlangen. Ich erinnerte Tommi und Gott daran, dass dies eine arme Region sei, die einfach nicht die finanzielle Moeglichkeit wie andere Gebiete haette. Wir wollten niemanden ausnutzen, meinten jedoch, auf eine Gebuehr nicht verzichten zu koennen. Unsere
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Partnerorganisation Waechter auf der Mauer in Deutschland sagte: Das koennt Ihr nicht tun! Wir hielten dagegen: Wir koennen nicht nur, wir werden Anmeldegebuehren verlangen! Waehrend der Planungssitzung legten wir eine Gebetszeit ein und Gott sprach laut und deutlich zu mir: Du hast Mich noch nicht gefragt, wieviel Finanzen Ich zur Verfuegung stellen will.
Nach einiger Auseinandersetzung bat jedes Mitglied im Planungsteam Gott um Seine konkrete finanzielle Summe. Und ueberraschenderweise stimmten die individuellen Summen ueberein! Als ich dann das Opfer einsammeln lassen wollte, sagte mir Gott: Lehre Mein Volk, Mich mit ihren Gaben anzubeten. Ich wusste nicht, wie ich das bewerkstelligen sollte. So sagte ich den Seminarteilnehmern, sie sollten fuer den naechsten Tag ein Opfer vorbereiten. Opfer ist, was wir Gott als Bestes geben koennen. Und selbstverstaendlich sollten sie Gott um Weisung bitten, was Er ihnen aufs Herz legt.
Was am naechsten Tag geschah, beruehrt mein Herz noch heute. Das Einsammeln des Opfers wurde ein Fest nach beiden Seiten: Traenen und Tanz. Die Teilnehmer brachten ihr Bestes: Ihre Herzen. Die Gaben wurden in Koerben eingesammelt, mit welchen Menschen vor Gott in Freude getanzt haben, unter Zerbruch geweint und Seine Gegenwart erfahren haben. Es war Lobpreis, Anbetung und Darbringen von Gaben, die laenger als eine Stunde gedauert hat. Und als Resultat kam genau die Summe zustande, welche wir uebereinstimmend erhalten hatten! Noch heute weiss Pastor Rieder von diesem grossen Wunder zu berichten, wie Gott ganz genau ein relativ grosses Budget fuer diese Veranstaltung zur Verfuegung gestellt hat.
Seitdem fragen wir immer Gott zuerst, wieviel Er geplant hat an finanziellen Beduerfnissen. Ob Du an einer Missionsreise oder
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in der Gemeindearbeit teilnehmen moechtest: Frage Gott nach Seinem Finanzplan, akzeptiere Seine Vorgabe und stehe mit Deinen finanziellen Fuerbittern in Uebereinstimmung vor Gott. Es ist schoen, wenn Du Fuerbitter hast, die Anliegen nach erstellten Listen vor Gottes Thron bringen. Die Gnaden- Fuerbitter sind sehr wichtig, die unter Traenen fuer Wunder bitten. Sehr wichtig sind auch die Kampf-Fuerbitter, die einstehen im geistlichen Kampf. Die prophetischen Fuerbitter sollen nicht ungenannt bleiben. Aber beziehe die finanziellen Fuerbitter mit ein! Und Gott wird ihnen exakte Summen geben, fuer die sie einstehen duerfen.
Ihr finanziellen Fuerbitter, lasst Euch ermuntern: Fragt Gott Wieviel willst Du, Herr, bereitstellen? Und dann habt den Glauben, dafuer zu bitten. Steht gemeinsam ein fuer die Summe, auf welche Ihr Euch geeinigt habt, auch wenn diese vielleicht anfangs unterschiedlich hoch war. Bleibt solange im Gebet und hoert auf Gott, bis Ihr Euch auf eine Summe geeinigt habt, fuer die Ihr zusammen glauben koennt. Und dann betet dafuer, dass die Menschen von Gott hoeren werden, wieviel Ihnen Gott aufs Herz legt zu geben. Betet dafuer, dass die Menschen Gehorsam gegenueber Gott ueben. Denn Gott hat ihnen aufgetragen, was sie zu tun haben.
Uebersetzt und bearbeitet von Peter H. Sehne / Redaktionsmitarbeiter Glaube.de
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