WKG-Predigt: Unbesorgt in Gott

Stress und Depression sind zu Alltagswörtern/Problematiken/Krankheiten geworden.
Trotz riesigen Fortschritten auf vielen Gebieten (Technik, Gesundheit, Bildung, Kultur) scheint der Mensch immer grössere Mühe zu haben, ein normales Leben zu leben.
Vor einigen Tagen befand ich mich in der Reihe vor einem Bankschalter. Vor mir war ein Vater der sein Kleinkind (vielleicht 4 Jahre alt) bei sich hatte. Der Bube hüpfte ungekümmert hin und her, sorgenlos und voll Freude.
Wann war das letzte Mal als auch wir uns so gefühlt haben?
Vielleicht schauen wir einfach auf dieses Kind und sagen (etwas neidisch): „Ja, er ist so unbekümmert weil er gar noch nicht weiss was auf ihn wartet in diesem Leben!“ In diesem Fall haben wir jedoch eine fundamental negative Lebenseinstellung!
Als Christen müssen wir nämlich dem Druck unserer Gesellschaft entgegenwirken und positiv und zuversichtlich in die Zukunft schauen können.
Leider erfahren auch Christen ihr Leben oft als negativ und schwierig und verbringen ihr ganzes Gebetsleben damit, Gott zu bitten sie aus einer bestimmten Situation zu befreien.
Kehren wir jedoch zurück zu unserem Kind in der Bank. Wie ist sein Verhältniss mit seinen Eltern? Der Bub ist voll Vertrauen und Zuversicht, und deshalb auch voll Enthusiasmus, Lebensfreude und Neugierde! Können wir nicht etwas davon lernen?
Gott sieht uns als Seine Kinder und unser Verhältnis zu Ihm sollte dieselbe Natürlichkeit haben, die ein Kind gegenüber seinen Eltern hat. Lesen wir:
Matthäus 18,2-4
[Mt 18,2] Und als Jesus ein Kind herbeigerufen hatte, stellte er es in ihre Mitte [Mt 18,3] und sprach: Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen. [Mt 18,4] Darum, wenn jemand sich selbst erniedrigen wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Reich der Himmel;
Gott erwartet von uns gewisse Einstellungen eines Kindes, das sich noch voll den Eltern anvertraut. Kinder sind normalerweise nicht deprimiert, sondern voll Freude, Lebensgeist und Zuversicht. Wir müssen uns also erniedrigen vor Gott.
Gott erwartet auch von jedem von uns die Lebenseinstellung eines Kindes. Er möchte nicht, dass wir den Druck unserer Gesellschaft fühlen oder darunter zerbrechen, sondern Er erwartet, dass wir unser Leben zuversichtlich und mit unerschütterlichem Gottesvertrauen angehen:
Philipper 4,4-7
[Phil 4,4] Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch! [Phil 4,5] Eure Milde soll allen Menschen bekannt werden; der Herr ist nahe. [Phil 4,6] Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; [Phil 4,7] und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.
Widerspiegeln diese Worte wirklich unsere Lebenseinstellung oder nicht so ganz?
In einem Artikel über Stressmanagement habe ich von einer Mutter gelesen, die sich nach dem Zahnarztsessel sehnte, um sich endlich hinlegen und entspannen zu können. Ich muss zugeben, dass auch mir dies schon geschehen ist. Etwas läuft jedoch völlig falsch, wenn wir uns nur noch unter dem Zahnarztbohrer „entspannen“ können!
Die Frage ist: wie gut setzt jeder von uns Philipper 4,6 („Seid um nichts besorgt“) wirklich in die Tat um? Inmitten dieser gestressten Welt?
Die Kontrolle unseres Lebens muss Gott gehören! Wir sind seine Kinder und sollen Ihm unterstellt sein. Wir geraten nur dann unter Druck, wenn wir versuchen, selber in Kontrolle unseres Lebens zu sein, selber unsere Probleme und Drangsale zu lösen. In anderen Worten, wenn wir uns auf den Sturm konzentrieren und so Jesus aus den Augen verlieren.
Gott wird uns bis zum Limit bringen, bis wir wirklich erkennen, wie wenig Kontrolle wir eigentlich über unser Leben haben. In solchen Momenten haben wir dann keine andere Wahl als uns einfach auf Gnade Gottes zu werfen. Der Schmerz und das Leiden treiben uns zu Gott.
Dies sind die schwierigsten Momente im Leben eines Christen, Momente, jedoch, die besonders geschätzt sein wollen und auch eine tiefe geistliche Freude auslösen sollen:
Jakobus 1,2-4
[Jak 1,2] Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet, [Jak 1,3] indem ihr erkennt, dass die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt. [Jak 1,4] Das Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt.
Schwierige Zeiten im Leben eines Christen sollen geistliche Frucht erzeugen, ihn vollkommen machen.
Gott verspricht uns nämlich nicht ein Leben ohne Probleme. „Der Weg ist schmal“ sagte Jesus. Schwierigkeiten, Prüfungen und Verfolgungen sollen einen Christen jedoch nicht in Stress und Depression versetzen.
Der Apostel Paulus schrieb:
2. Korinther 4,8-9
[2Kor 4,8] In allem sind wir bedrängt, aber nicht erdrückt; keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg; [2Kor 4,9] verfolgt, aber nicht verlassen; niedergeworfen, aber nicht vernichtet;
Wenn Gott die Kontrolle über unser Leben hat, dann sind wir nie verlassen, nie auf uns selber angewiesen!
Jesus Christus soll uns in dieser Hinsicht ein Vorbild sein. Er ist uns vorangegangen und möchte uns Mut geben:
Johannes 16,33
[Joh 16,33] Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden.
Jesus war bedrängt von allen Seiten, er erlebte Opposition, Verfolgung, Kreuzigung. Er hatte selten einen ruhigen Moment und musste oft den Leuten entrinnen. Auch Jesus wurde bis zum Limit getrieben. Lesen wir z.B.:
Hebräer 5,7-10
[Hebr 5,7] Der hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als auch Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod erretten kann, und ist um seiner Gottesfurcht willen erhört worden [Hebr 5,8] und lernte, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam; [Hebr 5,9] und vollendet, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, [Hebr 5,10] von Gott begrüßt als Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks.
Jesus lebte unter grösstem Stress, ohne je sein Leben in die eigene Hände zu nehmen und den Sinn und die Aufgabe seines Lebens aus den Augen zu verlieren. Er war immer dem Willen Gottes unterstellt und akzeptierte jede Lebenslage, die der Vater erlaubte.
In dieser Hinsicht lesen wir die folgende interessante Aussage von Jesus, als er wirklich bedrängt war:
Johannes 12,27
[Joh 12,27] Jetzt ist meine Seele bestürzt. Und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde? Doch darum bin ich [doch] in diese Stunde gekommen.
Akzeptieren auch wir unsere jetzige Lebenslage (Prüfung, Krankheit, Drangsal, usw.)? Manchmal erlaubt Gott besonders unangenehme Situationen in unserem Leben, sogar jahrelange Prüfungen die nicht von uns verschuldet sind, und erwartet von uns, dass wir diese akzeptieren. Wir finden dieses Prinzip auch in der folgenden Aussage von Petrus:
1. Petrus 2,19-23
[1Petr 2,19] Denn das ist Gnade, wenn jemand wegen des Gewissens vor Gott Leiden erträgt, indem er zu Unrecht leidet. [1Petr 2,20] Denn was für ein Ruhm ist es, wenn ihr als solche ausharrt, die sündigen und geschlagen werden? Wenn ihr aber ausharrt, indem ihr Gutes tut und leidet, das ist Gnade bei Gott. [1Petr 2,21] Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel hinterlassen, damit ihr seinen Fußspuren nachfolgt: [1Petr 2,22] der keine Sünde getan hat, auch ist kein Trug in seinem Mund gefunden worden, [1Petr 2,23] der, geschmäht, nicht wieder schmähte, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet;
Jesus unterstellte sich Gottes Willen bis zum Tod, er litt ohne Schuld und diente uns durch sein Leiden.
Geschwister, akzeptieren auch wir Gottes Willen in unserem Leben? Auch wenn es unangenehm wird, wenn wir schuldlos leiden müssen, wenn wir von allen Seiten bedrängt werden, wenn wir den Sinn unserer schwierigen Situation nicht verstehen können?
Jesus hat uns göttlichen Frieden und Freude versprochen:
Johannes 14,27
[Joh 14,27] Frieden lasse ich euch, {meinen} Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam.
Johannes 15,11
[Joh 15,11] Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde.
Wir müssen verstehen dass Leiden positiv ist und geistliches Wachstum hervorbringt:
Römer 5,3-5
[Röm 5,3] Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, da wir wissen, dass die Bedrängnis Ausharren bewirkt, [Röm 5,4] das Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; [Röm 5,5] die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
Wir leben in Bedrängnis und Stress und haben erkannt, dass Gott von uns erwartet, dass wir diese Situation erdulden und dass so geistliche Frucht produziert wird, dass Er uns Frieden und Freude geben möchte. Aber wie können wir nun dies in die Praxis umsetzen?
Lesen wir die folgende wunderbare Aussage von Jesus:
Matthäus 11,28-30
[Mt 11,28] Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. [Mt 11,29] Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und «ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen»; [Mt 11,30] denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Wir sollen zu Jesu kommen, dann wird er uns Ruhe geben. Dies ist ein absolutes Versprechen! Wir sollen unsere Last auf Ihn werfen:
1 Petrus 5,6-7
[1Petr 5,6] Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, [1Petr 5,7] [wie?] indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch.
Wie genau werfen wir unsere Sorgen auf Gott? Hier einige konkrete Punkte, die uns in dieser Hinsicht helfen werden:
Wir müssen unser ganzes Wesen Gott unterstellen und anvertrauen
Das Ziel unseres Lebens soll sein, Ihm zu gefallen und Ihm mit unserem ganzen Wesen unterstellt sein.
Wenn wir versuchen, allen Mitmenschen zu gefallen, gibt es Konflikte und Stress, da dies einfach nicht möglich ist. Wir dürfen unseren Mitmenschen nicht die Macht geben, uns in Bedrängnis zu setzen.
Nur Gott soll unser Leben bestimmen. Dies bringt Ruhe, Frieden und Freude in unser Leben.
Gottes Reich muss an erster Stelle kommen
Was treibt unser Leben an? Die Anerkennung anderer? Das Verlangen, eine Menge Geld zu verdienen? All unsere Probleme aus dem Weg zu schaffen? Dies sind jedoch alles Ziele, die zu Stress führen.
Gibt sagt klar was unsere Priorität sein soll:
Matthäus 6,25-34
[Mt 6,25] Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? [Mt 6,26] Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie . Seid {ihr} nicht viel wertvoller als sie? [Mt 6,27] Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge {eine} Elle zusetzen? [Mt 6,28] Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. [Mt 6,29] Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen. [Mt 6,30] Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, nicht viel mehr euch , ihr Kleingläubigen? [Mt 6,31] So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? [Mt 6,32] Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. [Mt 6,33] Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. [Mt 6,34] So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.
Solange wir uns zuallererst um Gott und um seinen Willen kümmern, wird Er alle unsere anderen Bedürfnisse decken!
Ist dies ein Freipass für einen unverantwortlichen Lebensstil? Natürlich nicht. Die Bibel lehrt uns, unser Brot zu verdienen und für unsere Familien zu sorgen. Aber eine Prioritätssetzung schon!
Unsere Gesellschaft ist voll Ablenkungen. Wenn wir nicht aufpassen, finden wir plötzlich keinen Platz mehr für Gott in unserem Leben. Es braucht Konzentration und Prioritätssetzung, sonst werden auf einmal andere Dinge unser Leben bestimmen.
Wir müssen Zeit im Gebet verbringen
Es ist im Gebet, wo wir unsere Lasten wirklich auf Gott abladen. Das Gebet beruhigt uns, klärt unsere Gedanken und Prioritäten und bringt uns in eine enge Beziehung zu Gott.
Jesus gab uns ein wichtiges Vorbild:
Markus 1,35-37
[Mk 1,35] Und frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus und ging fort an einen einsamen Ort und betete dort. [Mk 1,36] Und Simon und die, die mit ihm waren, eilten ihm nach; [Mk 1,37] und sie fanden ihn und sagen zu ihm: Alle suchen dich.
Jesus versteckte sich, um Zeit fürs Gebet zu finden! Er liess sich nicht von vielen Bedürfnissen ablenken:
Lukas 5,15-16
[Lk 5,15] Aber die Rede über ihn verbreitete sich um so mehr; und große Volksmengen versammelten sich, zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. [Lk 5,16] Er aber zog sich zurück und war in einsamen Gegenden und betete.
Sind wir unter Druck, hat sich Stress in unserem Leben angesammelt? Dann sollen auch wir uns zurückziehen und Zeit mit Gott im Gebet verbringen!
Manchmal sind wir einfach zu beschäftigt, um Gott überhaupt noch zu erkennen. Es ist deshalb wichtig, dass wir uns regelmässig zurückziehen und auf Gott konzentrieren.
Erinnert Ihr Euch an Martas Beispiel?
Lukas 10,38-42
[Lk 10,38] Es geschah aber, als sie ihres Weges zogen, dass er in ein Dorf kam; und eine Frau mit Namen Marta nahm ihn auf. [Lk 10,39] Und diese hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den Füßen Jesu niedersetzte und seinem Wort zuhörte. [Lk 10,40] Marta aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfe! [Lk 10,41] Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge; [Lk 10,42] eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird.
Wir müssen eine enge Beziehung zu Gott pflegen und genügend Zeit im Gebet, im Bibelstudium und in der Meditation verbringen. Sonst wird es schwierig werden, unsere Lasten auf Gott abladen zu können.
Wir müssen uns Zeit zum Ruhen nehmen
Um unsere Lasten auf Gott werfen zu können, ist es auch wichtig Abstand von ihnen zu nehmen, Ruhepausen einzuschalten. „Den Wald von lauter Bäumen nicht sehen...“
Als wir noch lehrten, dass Gott eine absolute Sabbatsruhe auch von Christen erwartete, hatten wir wenigstens einen Vorteil: von Freitagabend bis Samstagabend waren wir für niemanden ausser Gott erreichbar.
Hoffentlich haben wir wenigstens das Prinzip des Ruhens in unserem Leben beibehalten. Ab und zu müssen wir einfach abschalten und ruhen, besonders in dieser gestressten Welt. Gott schreibt uns nicht vor, wann dies sein soll, aber der Mensch benötigt Ruhezeiten.
Auch Jesus lehrte seine Jünger zu ruhen:
Markus 6, 30-31
[Mk 6,30] Und die Apostel versammeln sich zu Jesus; und sie berichteten ihm alles, was sie getan und was sie gelehrt hatten. [Mk 6,31] Und er sprach zu ihnen: Kommt, ihr selbst allein, an einen öden Ort und ruht ein wenig aus! Denn diejenigen, die kamen und gingen, waren viele, und sie fanden nicht einmal Zeit, um zu essen.
Wenn wir auf einmal keine Zeit mehr haben, um etwas zu essen, ist es sicher höchste Zeit abzuschalten und etwas Ruhe einzubauen.
Wie werfen wir also unsere Sorgen auf Gott?
- Wir müssen unser ganzes Wesen Gott unterstellen und anvertrauen
- Gottes Reich muss an erster Stelle kommen
- Wir müssen Zeit im Gebet verbringen
- Wir müssen uns Zeit zum Ruhen nehmen
In anderen Worten, unser Leben muss Gott- und Jesusorientiert sein. Wir müssen auf Ihn konzentriert sein und für Ihn Platz in unserem Leben schaffen.
Er wird uns dann mit Frieden, Ruhe und Freude segnen. Seine Last wird leicht werden, auch wenn wir von allen Seiten bedrängt werden. Jesus war es auch, wurde jedoch nie erdrückt.
Bemühen wir uns, wirklich Gottes Kinder zu sein, Ihm zu vertrauen, in Ihm zu ruhen und all unsere Lasten auf Ihn zu werfen.
Unsere Gesellschaft ist unter Druck, auch die Christen, manchmal sogar mehr, aber wir haben Gott, der uns Raum schafft, unsere Last trägt und für uns sorgt.
Sind wir davon überzeugt? Leben wir unser Leben mit tiefem Gottesvertrauen?
Schliessen wir mit Davids Beschreibung von unserem himmlischen Schöpfer und Herrn im Psalm 23 (auch David war oft in Gefahr und von allen Seiten stark bedrängt):
Psalm 23
[Ps 23,1] {Ein Psalm. Von David.} Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. [Ps 23,2] Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern. [Ps 23,3] Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. [Ps 23,4] Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, {sie} trösten mich. [Ps 23,5] Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. [Ps 23,6] Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins Haus des HERRN lebenslang.
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Ein Artikel von www.glaube.de
Veröffentlichungen bedürfen der vorherigen Genehmigung der Autoren.
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mit freundlicher Genehmigung:
Stiftung Weltweite Kirche Gottes in Deutschland
Textbearbeitung: Jürgen Motzkus Redakteur bei Glaube.de
Foto: sxc.hu
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