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02-05-09

W. Nee: Elternschaft - Teil 11

Gott scheint den Eltern mehr Beachtung zu schenken als den Kindern, wenn es um deren Entwicklung geht. Viele müssen es von Grund auf lernen, ein brauchbares Elternteil zu werden. Nimmt man alle Bibelstellen, die von der Elternschaft reden, kann man viel göttliche Weisheit über Erziehung lernen.


Leitverse: Epheser 6,1-4; Kolosser 3,20-21

Eph. 6,1-4: Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn, denn das ist billig. Ehre deinen Vater und deine Mutter, das ist das erste Gebot mit Verheißung: Auf dass es dir wohl gehe und du lange lebest auf Erden. Und ihrVäter reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet sie auf in der Zuchtund Ermahnung des Herrn.

Kol. 3,20-21: Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in allen Dingen, denn das ist dem Herrn wohlgefällig! Ihr Väter, reizet eure Kinder nicht, damit sie nicht unwillig werden.

 

Inhalt

Teil 1: Eine große Verantwortung

Teil 2: Mit Gott leben

Teil 3: Eltern müssen sich einig sein

Teil 4: Die Rechte der Kinder achten

Teil 5: Die Kinder nicht zum Zorn reizen

Teil 6: Eine korrekte Rede fahren

Teil 7: Kinder in der Zucht und Ermahnung des HERRN erziehen

Teil 8: Die Kinder zum HERRN führen

Teil 9: Eine Atmosphäre der Liebe schaffen

Teil 10: Mit Bedacht zurechtweisen

Teil 11: Große Eltern bringen große Kinder hervor

 

Große Eltern bringen große Kinder hervor

Schließlich soll noch erwähnt werden, dass viele große Gottesmänner aus guten und christlichen Elternhäusern stammten. Seit Timotheus sind uns viele Menschen bekannt, die Gott gebrauchen konnte und die "große" Eltern hatten. John Wesley war einer davon. John Newton ein anderer. John G. Paton, einer der größten Missionare, den die Welt gesehen hat, war ein weiterer. Wenige Väter gleichen Patons Vater. Als John bereits älter war, erzählte er immer noch, wie er bei der Versuchung der Sünde immer an seinen Vater und an seine Gebete denken musste. John kam aus einer armen Familie. Alle mussten mit einem Schlafzimmer, einer Küche und einem kleinen Zimmer auskommen. Jedes Mal, wenn er seinen Vater in diesem kleinen Zimmer für ihn beten hörte, ergriff es ihn. Er wusste, dass nun der Vater um die Seelen seiner Kinder rang. Als erwachsener Mann konnte er sich noch daran erinnern und dankte Gott, dass er ihm einen Vater gegeben hatte, der ihm die Sünde meiden half. Für ihn war es so, dass er sich beim Sündigen nicht nur gegen den himmlischen, sondern auch gegen den irdischen Vater auflehnte und das machte ihm das Sündigen schwer. Nun, solche Väter und solche Söhne sind selten.

Wenn sich in unserer Generation viele Eltern bemühen, wie viele gläubige und vitale junge Menschen wird dann die nächste Generation an den Tag bringen? Manchmal neige ich zu dem Ausspruch, dass die Zukunft der Gemeinden von den Eltern abhängt. Wenn Gott die Kirche Jesu Christi bauen will, dann braucht er auch junge Menschen, die sich Ihm hingeben. Wir brauchen mehr Leute wie Timotheus. Wenn viele in den Familien zum Glauben kommen, müssen sie nicht später aus der Welt zurückgewonnen werden.


aus "Zur Ehre Gottes leben", CLV-Verlag

 

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Ein Artikel von Glaube.de

Mit freundlicher Genehmigung von Sound Words

Autor: W.Nee,Textbearbeitung Jürgen Motzkus, Redakteur bei www.glaube.de Foto: soundwords

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