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14-09-08

Bill Hybels: Beten wie Jesus

Beten wie Jesus Praktisch!
Schreibe in Dein Gebetstagebuch oder auf ein Blatt Deine besten Gebetserfahrungen! Wo, wann und unter welchen Umständen war das? Was hast Du getan? Wie wurde Dir Gottes Gegenwart bewußt? Was hat sich bei Dir auf Grund dieser Erfahrung verändert?



Gedanken?

In unserer hektischen Welt, ist unser Leben oft geprägt von Oberflächlichkeit. Hast Du schon mal in die Tiefe Deines Inneren geschaut? Das Lernen aus Fehlern,  inneres Wachstum und geistliche Reife geschieht durch Erkennen, Verarbeiten und Reflektieren. Das Resultat unserer oberflächlichen Seelenpflege ist oft, dass wir viel Balast mit uns rumschleppen, nicht wirklich weiterkommen und uns oft hilflos in der Befindlichkeit unserer Seele fühlen.

Versuche einmal in Dich hineinzuschauen und jeden Tag ehrlich für Gott und Dich selbst aufzuschreiben was Du in Dir siehst. Z.B.: Gott, hier sind einige Frustrationen in meinem Leben. Sie gehen nicht weg. Hier ist eine Beziehung, die nicht so ist, wie sie sein sollte. Oder, ich mache mir Sorgen um dies oder das... Hier sind einige Segnungen, die du über meinen Leben ausgegossen hast.

Praktisch!
Schreibe auf! Wie geht es Deiner Seele im Augennblick? Schauen in Dich hinein und schreibe Deine Beobachtungen auf!

Bibelstudium:
Lese: Psalm 62! In diesem Gebet wechselt David von seinen momentanen Umständen zu dem, was er an Wahrheiten über Gott kennt.

Notiere: 
Deine Antworten zu folgenden Fragen!
1. Wie sieht Davids momentane Situation aus (Verse 3-4, 9-10)?
2  Was weiss David über Gott (Vers 1-2,5-8,11-12)?
3. Wie wirken diese Eigenschaften Gottes auf David?
4. Wie können Ihnen diese Eigenschaften Gottes dabei helfen, mit Ihrer momentanen Situation klarzukommen?

Notiere: 
Welche Zeit und welchen Ort könntest Du regelmäßig zum Beten nutzen?
Welche sichtbaren Gegenstände könnten Dir dabei helfen?

Viele Christen haben z..B. in ihrer Wohnung irgendwo ein Eckchen, im Wohnzimmer, im Schlafzimmer, oder im Arbeitszimmer, wo sie gerne sitzen oder ein Kissen zum hinknien haben. Besonders gut ist ein stilles Örtchen, wo vielleicht sogar eine offene Bibel liegt, oder ein Kreuz steht, oder sogar ein Bild hängt was daran erinnert: "Gott ist nichts unmöglich!". Dort könnte es auch Gegenstände geben, wie bspw. eine Dornenkrone, die an den leidenschaftlichen Erlöser erinnert, oder einen Hirtenstab, oder ein Herz,  dass man symbolisch zum Himmel emporhebt während man betet. Oder Steine auf denen Verheißungen stehen, auf die man sich im Glauben stellt.

Das alles sind keine religösen Gegenstände, sondern vielmehr Symbole und Gedächtnisstützen, die das Beten praktischer und kreativer werden lassen. Denn beim Beten sollte nicht nur der Kopf beteiligt sein, sondern am Besten der ganze Mensch;-)


Jesus gab uns mit dem "Vater Unser" ein Modellgebet.
Gebete, die Gott die Ehre geben, sind nicht einfach Einkaufzettel. Sie sind mehr als dumpfe Schreie nach Hilfe, Kraft, Erbarmen und Wunder. Wahrhaftes Gebet sollte Lobpreis enthalten: "Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt"(Mt. 6,9). Es sollte Einordnungen enthalten: "Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden" (Vers. 10). Natürlich sind auch Bitten wichtig: "Gib uns heute das Brot, das wir brauchen" (Vers 11). Auch Sündenbekenntnisse und Vergebungsbereitschaft sind sehr wichtig: "Und erlass uns unsere Schuld, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben" (Vers 12).

Eintrag ins Gebetstagebuch:
Halte Dein Gebet in Deinem Gebetstagebuch fest!
Beziehe die vier Bereiche ein, die Jesus in seinem Modellgebet dem "Vater Unser", vorgegeben hat: Lobpreis, Unterordnung, Bitten und Bekenntnisse. Ganze Gebete niederzuschreiben und sie dann Gott vorzulesen ist sehr hilfreich um effektiv zu beten. Es hilft sich zu konzentrieren. Vielen geht es anfangs beim Beten folgendermaßen: Lieber Gott... und schon denken sie an Freunde die sie beim Essen treffen wollen, an die Familie, den Einkauf den sie erledigen wollten. Aber wenn Du einen Stift über das Papier bewegst ist es viel einfacher bei der Sache zu bleiben. Das Schreiben zwingt Dich auch konkret zu sein und es wird Dir schließlich helfen zu erkennen, wann Gott auf das Gebet antwortet. Vielleicht hast Du das Gebet längst vergessen. Gott vergißt seine Anwort jedoch nicht.

 ----------------------------------------------------------------------------------------------------D. Bauer / Glaube.de Redaktion (Teilweise Zitate und Auszüge aus dem Buch: Aufbruch zum Gebet - Tagebuch von Bill Hybels.)

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