Fabian Heinze: Warum erleben wir Gott nicht stärker?

Hebr 11,6
Ohne Glauben aber ist es unmöglich, wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.
Gott ist ein Belohner. An ihm liegt es nicht. Aber an uns! Als erstes müssen wir wirklich Glauben, dass es mehr gibt. Sind die Berichte von Bart Pierce aus Baltimore eine Ausnahme? Dort ist die Gegenwart Gottes in einer Gemeinde so intensiv, dass die Menschen die den Versammlungsraum betreten, entweder Buße tun oder rausrennen.
Ist das vielleicht schon die Antwort? Haben wir noch zu viele Bereiche in unserem Leben, wo wir auch ohne Gott ganz gut auskommen und nicht Buße tun? Wo wir Gott gar nicht suchen? Wo es uns unangenehm wäre, wenn Gott unsere wohlsituierte Ordnung durchkreuzen würde? Eine Bibelstelle, die mich gerade sehr beschäftigt, ist aus dem Buch von Tommy Tenney:
2.Chr 7,14
...und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, dann werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.
Wenn wir Gottes Angesicht wirklich suchen, dann werden wir uns demütigen und beten. Denn wer bereitet sich nicht auf eine Audienz beim König der Könige vor? Es ist wie immer unsere Sünde und Gleichgültigkeit, die uns von Gott fernhält. An ihm hat es noch nie gelegen. Denn er ist ein liebender Gott, der unsere Nähe begehrt. Aber würden wir seine Nähe ertragen?
2.Mose 33,20
Dann sprach er: Du kannst nicht , mein Angesicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben.
Also lass uns vorher all unserer Sünden sterben!
Röm 6,7-8
Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde. Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.
Es reicht wahrscheinlich nicht, nur eine Grundsatzentscheidung für Gott zu treffen und dann weiterzuleben wie bisher! Es reicht nicht aus, christliche Eltern zu haben und treu den Gottesdienst zu besuchen! Es reicht nicht aus, Gott innerlich zu bejahen und ihn gutzuheißen!
Jak 2,19
Du glaubst, dass einer Gott ist? Du tust recht; auch die Dämonen glauben und zittern.
Wenn wir Jesus als Herrn unseres Lebens einladen, dann lasst uns nicht die Zimmertüren unseres Lebens gleich wieder vor ihm abschließen und ihn im Flur stehen lassen! Tut Buße! Betet und schreit zu Gott!
Ps 69,4
Ich bin müde von meinem Rufen, entzündet ist meine Kehle; meine Augen vergehen vom Harren auf meinen Gott.
Diese Bibelstelle klingt vielleicht auf den ersten Blick nicht so motivierend, aber David bekam, wofür er betete! Du auch? Gott ist nicht schwerhörig, aber sind wir bereit, alles zu geben, damit Gott unser Gebet erhört?
Lk 16,16
Das Gesetz und die Propheten bis auf Johannes; von da an wird die gute Botschaft vom Reich Gottes verkündigt, und jeder dringt mit Gewalt hinein.
Ist Gottes Volk zu bequem? Wir brauchen nicht die Umstände mit Gewalt verändern! Das sind die Mittel des Teufels. Aber wir sollen den Himmel mit Gewalt verändern! Wenn wir sehen wollen, dass Gott Dinge verändert, dann musst du anfangen zu beten. Nicht dein Hauskreisleiter oder dein Jugendpastor! Nein du!
- und du wirst sein Angesicht sehen!
***********************************************************
2005 Ein Artikel von Glaube.de (Artikel ist schon einmal auf Glaube.de erschienen)
Autor: Fabian Heinze, Jugendpastor der Gemeinde auf dem Weg, Berlin
Quelle: Jugend auf dem Weg (Homepage JadW)
Mit freundlicher Genehmigung für Glaube.de
Weiterverwendung in Print oder im Internet nur mit Genehmigung des Autors bzw. von Glaube.de
************************************************************






