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03-07-02

Jesus, der Hirte ein Leben für die Schafe

Es ist schon erstaunlich, wie viel sowohl im alten Testament , wie auch im neuen Testament der Bezug auf Schafe, und den dazugehörigen Hirten genommen wird.

Warum nimmt unserer Herr ausgerechnet dieses Bild?


Je mehr ich mir darüber Gedanken mache, und die vielen Bibelstellen dazu anschaue, um so klarer wird es mir.

Laut Bibel Lexicon, und dem Handbuch zur Bibel, wo es sich so ganz nebenbei mal reinzuschauen lohnt, wird einen anschaulich einiges dargestellt.

Damals gab es sehr viele Schafherden, und somit auch Hirten.

Selbst David schon war Schafhirte, was ich schon angesichts seiner Berufung bezeichnend finde. In seinem Character gilt das Schaf als gutmütiges, wehrloses Tier. Ohne die Fürsorge des Hirten ist eine Schafherde rasch zerstreut, und Gefahren gegenüber hilflos. Der Hirte verbrachte die meiste Zeit bei der Herde.Die Schafe kannten die Stimme ihres Hirten und folgten ihr.

Er führte sie zu neuen Weideland und beschützte sie vor wilden Tieren, in dem er sich nachts quer vor den Eingang des Pferches legte, und so die „Tür“ wurde.

Es gibt so viel, was wir aus diesem Bild ziehen können , und ja auch sollen.

Einiges von dem wollen wir in dieser Ausgabe näher beleuchten.

In Andenken an unserem Herrn der sein Leben für uns Schafe gegeben hat.

Danke Herr, für diese Liebe.

Iesus spricht:

Ich bin die Tür zu den Schafen, alle die vor mir gekommen sind , sind Räuber und Diebe, doch die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür für die Schafe. Wer durch mich hineingeht, wird gerettet. Er wird ein und ausgehen und Weideland finden. Der Dieb kommt nur um Schafe zu stehlen, zu schlachten und ins Verderben zu stürzen. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben , Leben im Überfluß. Ich bin der gute Hirte. Ein guter Hirte ist bereit für seine Schafe zu sterben. Einer dem die Schafe nicht selbst gehören, ist kein richtiger Hirte. Darum läßt er sie im Stich, wenn er den Wolf kommen sieht, und läuft davon. Dann stürzt sich der Wolf auf die Schafe und jagt die Herde auseinander. Wer die Schafe nur gegen Lohn hütet,läuft davon,denn die Schafe sind ihm gleichgültig. Ich bin der gute Hirte . Ich kenne meine Schafe, und sie kennen mich, so wie der Vater mich kennt und ich ihn kenne. Ich bin bereit für sie zu sterben. Ich habe noch andere Schafe , die nicht zu diesem Schafstall gehören; auch die muß ich herbeibringen. Sie werden auf meine Stimme hören, und alle werden in einer Herde unter einem Hirten vereint sein. ( Johannes 10 Verse 9-16 )

So, eigentlich kann man diese Worte von Jesus einfach auf sich wirken lassen und es wird einen bewußt, welche Tiefe diese Worte haben.

Dazu eine Stelle aus dem Matthäus 18 ab Vers 10

Hütet euch davor einen dieser kleinen, unbedeutenden Menschen überheblich zu behandeln. Denn ich versichere Euch: Ihre Engel haben immer Zugang zu meinem Vater im Himmel.

Was meint Ihr: Was wird ein Mann tun, der hundert Schafe hat, und eines davon hat sich verlaufen? Wird er nicht die 99 anderen alleine im Bergland weitergrasen lassen und wird losziehen und das verirrte suchen? Und wenn er es dann findet -ich versichere Euch: Er wird sich über das eine mehr freuen als über die 99 , die sich nicht verlaufen haben. Genauso ist es mit Eurem Vater im Himmel:

Er will nicht, das einer dieser kleinen , unbedeutenden Menschen Verloren gehe. Womit bei diesen Worten doch wirklich jeder Stachel des Hochmutes aus unserem Herzen hoch kannt rausfliegen müßte. Selbstlose Liebe unseres Hirten Jesus, der uns an dieser Stelle ermahnt dem verirrten hinterher zugehen.



Das Vermächtnis an Petrus

Joh 21,15 Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn Jonas', liebst du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Weide meine Lämmlein.

Joh21,16 Wiederum spricht er zum zweiten Male zu ihm: Simon, Sohn Jonas', liebst du mich? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Hüte meine Schafe.

Joh 21,17 Er spricht zum dritten Male zu ihm: Simon, Sohn Jonas', hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, daß er zum dritten Male zu ihm sagte: Hast du mich lieb? und sprach zu ihm: Herr, du weißt alles; du erkennst, daß ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe.

Jesus fragt in der Bibelstelle ob Petrus, ihn lieb habe?

Was uns eindeutig zeigt das ein Hirte seine Schafe ,und Jesus lieb haben muß, um ein guter Hirte zu sein.

Er muß sich Gedanken über das Wohlbefinden der Schafe machen, den auch Jesus macht sich Gedanken um seine Herde, er hat sogar sein Leben für uns gegeben, damit wir gerettet werden können, wir seine Schafe.

Jesus fragt Petrus immer wieder, hast du mich lieb, bevor er ihn seine Herde anvertraut. Weil er die Herde aus liebe und in liebe führen soll.

Und nicht aus den Bewusstsein, ich habe jetzt endlich Schafe unter mir, die ich Einzäunen kann, die ich in der Einzäunung unterdrücken und gefangen halten kann. Und wenn eines wegläuft ist es Pech, ich habe ja noch die anderen die auf mein Komando hören .So nach dem Motto ich habe ja noch genug andere Schafe, aber so eine Herde kann ganz schnell sehr klein werden Das eine was entlaufen ist, ist sowieso nur aus ungehorsam weg gelaufen. Nein jedes Schaf ist wichtig, denn alle werden von Gott geliebt.

Jesus gibt hier ganz klare Anweisungen, er sagt weide meine Lämmlein, Lämmlein sind junge Schafe, die unerfahren sind und hinlaufen wo sie meinen das es richtig ist, die einfach mal aus der Herde ausbrechen, weil sie vom Tatendrang der Neugier getrieben werden. Diese Lämmlein müßen geweidet werden ,ihnen muß eine Richtung angewiesen werden. Ihnen muß die Weide gezeigt werden in der sie sich befinden, und Ihnen muß die Bezeunung gezeigt werden ,damit sie sich nicht verlaufen und einen Irrglauben folgen.

Weiterhin sagt Jesus, hüte meine Schafe. Schafe sind Größere Lämmlein bis ausgewachsene Schafe. Auch größere Schafe müßen in liebe geleitet und geführt werden, denn Schafe haben schon einen eigenen Willen, denen man mit Liebe entgegentreten muß., Denn dieser eigene Wille sagt zum Verstand ganz schnell hier werde ich nicht geliebt, hier laufe ich weg, und suche mir eine neue Herde. Aber bei der suche nach einer neuen Herde, kann dieses Schaf von Wölfen gerissen werden, und sterben. Ein ganz schön krasser Gedanke oder?

Es tut mir im Herz weh wenn ich nur daran denke, wie dieses Schaf zerfetzt und zerfleischt wird, und sich dabei gar nicht währen kann, weil der Schutz des Hirten weit weg ist.

Darum will Jesus immer genau wissen ob Petrus ihn liebt, denn wer Jesus liebt, liebt auch Jesus seine Schafe.

Und als dritte Anweisung, sagt hier Jesus Weide meine Schafe. Und wieder nur auf Grund der Liebe.

Weiden heißt die Hirte zusammenzuhalten und zu Nähren. Ja auch für die Nahrung ist der Hirte zuständig.

Wenn die Schafe an einen Platz nicht mehr satt werden , weil alles abgegrast ist , muß er sie weiterführen, damit sie wieder genug Nahrung haben, und dadurch wachsen können.

Ja der Hirte ist für das ganze Wohlergehen der Schafe zuständig..

Denn nur dann ist gesichert das aus Lämmlein gesunde Schafe werden.

Die sich aus liebe, ja weil sie denn Hirten und den Rest der Herde lieben, einfügen und nicht den drang haben wegzulaufen, denn wer liebt läuft nicht weg.

Liebe zu jedem Schaf , der Schlüssel Jesu für seine großartige Tat am Kreuz

Das Vermächtniss an Dich?

Spürst auch Du, den Ruf Gottes auf Deinem Leben Jesus Schafe zu hüten, zu leiten zu Versorgen und zu beschützen?

Liebst Du Jesus?

Liebst Du seine Schafe?

Gebt ach auf Euch selbst und auf die ganze Herde, die der heilige Geist Eurer Aufsicht anvertraut hat!

Seid treue Hirten der Gemeinde , die Gott durch das Blut seines eigenes Sohnes für sich erworben hat!

Denn ich weiß, wenn ich nicht mehr unter Euch bin werden gefährliche Wölfe bei Euch eindringen und unter der Herde wüten.

Aus Euren eigenen Reihen werden Männer auftreten un mit Ihren verkehrten Lehren die Jünger und Jüngerinnen zu verführen suchen, so daß sie nicht mehr dem Herrn sondern Ihnen folgen.

Darum gebt acht und denkt daran, daß ich mich drei Jahre lang bei Tag und Nacht , oft unter Tränen , um jeden einzelnen bemüht habe.

Nun stelle ich Euch unter den Schutz Gottes und unter die Botschaft seiner rettenden Gnade.

Durch sie wird er Eure Gemeinde im Glauben reifen lassen und Ihr das ewige Erbe schenken , gemeinsam mit allen anderen, die er zu seinem heiligen Volk gemacht hat. (Apostelgeschichte 20, Verse 28-32)

Ist Dir bewußt welch großartige Aufgabe Dir Gott anvertraut hat?

Du darfst das Werk Gottes hier auf Erden weiter führen.

Jesus gab für jedes dieser Schafe sein Leben, und er vertraut sie Deiner Fürsorge an.

Deinen liebenden Hirtenhänden.

Deshalb ermahne ich Euch:

Leitet die Gemeinde , die Herde Gottes , die Euch anvertraut ist, als rechte Hirten!

Kümmert Euch um sie , nicht weil es Eure Pflicht ist, sondern aus inneren Antrieb, so wie es Gott gefällt.

Tut es nicht um Euch zu bereichern, sondern aus Hingabe.

In Eurem Verantwortungsbereich führt Euch nicht als Herren auf, sondern gebt euren Gemeinden ein Vorbildl

Dann werdet Ihr wenn der oberste Hirte kommt den Siegeskranz erhalten, der nie verwelkt.

(1Petrus 5, Verse 1-5 )

Noch einmal zur Erinnerung.

Die Hirten damals legten sich nachts quer vors Gatter um Ihre Herde zu schützen.

Wie können wir das auf die heutige Zeit umlegen, um die Herde zu schützen?

Betet dabei zu jeder Zeit und bittet Gott in der Kraft seines Geistes.

Seid wach und hört nicht auf , für alle Heiligen zu beten.

(Epheser 6, Vers 18

Bist Du bereit die Herde auch bei widrigen Umständen zu leiten?

Bist Du Dir Deiner Verantwortung bewußt?

Es gibt kein schlechtes Wetter für Hirten, sie sind das ganze Jahr hindurch bei Ihren Schafen, und versorgen sie.

Ein Streifzug durch die großen Hirten der Bibel, und was wir durch sie lernen können:

David ein Mann nach dem Herzen Gottes..

In jungen Jahren hat er selbst Schafe gehütet, was ich wirklich bezeichnend finde angesichts seiner Berufung.

Was hat diesen Mann so ausgezeichnet?

Sein Herz hat gebrannt für seinen Gott.

Er war bestimmt nicht perfekt, aber er hat sich immer und immer wieder unter die mächtige Hand Gottes gedemütigt, und war ein Mann des Gebetes, was wir ja eindrucksvoll durch die Psalme lesen.

Er war ein demütiger Mann Gottes, der sich seiner schwächen bewußt war, der aber auch seinen strarken Gott kannte, und ein unerschütterliches Vertrauen durch alle Not hindurch an den Tag legte.

Salomon, ein weiser Mann Gottes , der weiseste Hirte seiner Tage.

Was war sein Geheimniss?

Nein, er ist nicht schon so weise zur Welt gekommen. Als Gott ihn berief war ihm seine eigene Schwachheit dieses große Volk zu leiten wohl durchaus bewußst. Als er Gott eine Bitte stellen durfte , wünschte er sich keinen Reichtum , sonder er wünschte sich von Gott Weisheit dieses große Volk, dessen König er sein sollte zu leiten. Was Gott nur zu gerne erfüllte.

Moses der Hirte der das Volk in das verheißene Land führen sollte. Moses war als Hirte dazu berufen das Volk Israel aus Ägypten heraus zuführen und in das verheißende Land führen.

2. Mo 3,10 Und nun gehe hin, denn ich will dich zu dem Pharao senden, daß du mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägypten herausführest.

Moses ist berufen worden nach dem er 40 Jahre in der Wüste, als Schafhirte für seinen Schwiegervater gearbeitet hat, im Land Midian. Ich glaube das Moses in dieser Zeit von Gott zugerüstet worden ist. Er hatte zwar immer schon immer einen Gerechtigkeitssinn, der allerdings immer ein wenig sehr Übereifrig war. In diesen Übereifer hat er ja denn auch denn Ägypter erschlagen.

2Mo 2,12 Und er wandte sich dahin und dorthin, und als er sah, daß kein Mensch da war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sande.

Ihm fehlte noch die Demut,denn er ist ja bei der Tochter des Pharao aufgewachsen. Und ich glaube nicht das er da viel Demut erbringen mußte. Gott mußte ihn ersteinmal in die Wüste führen und ihn als Hirten schulen. Und nach 40 Jahren Schulung war es denn soweit Moses wurde berufen als Hirte des Volkes Israel. Aus Moses wurde der demütigste Mann seiner Zeit.

4Mo 12,3 Der Mann Mose aber war sehr demütig, mehr als alle Menschen, die auf dem Erdboden waren. Das zeigt uns doch eindeutig wie wichtig Demut ist für einen Hirten, für einen Menschen der andere Menschen leitet. Er hat auch immer wieder für seine Herde Fürbitte getan, wenn seine Schäfchen die ihn von Gott anvertraut waren, mal wieder irgend einen Mist gebaut hatten oder vom Unglauben geleitet wurden. Er stand immer im Gebet für sie ein. Selbst wenn seine Schäfchen sich gegen ihn Auflehnten und seine Vollmacht anzweifelten, so wie Mirjam und Aron.

Er stand in Fürbitte für sie ein.

4Mo 12,13 Und Mose schrie zu Jehova und sprach: O Gott, {El} bitte, heile sie doch! Ich danke Gott für den Hirten Mose, der uns wirklich bewusst macht wie wichtig Demut für unsere Berufung ist.

Phil 2,5 Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christo Jesu war.

Der beste Hirte der Bibel zum Schluß:

Jesus der größte Hirte aller Zeiten. Er gab sein Leben für uns hin als einmaliges Opfer. Er dachte nicht an sich, sondern gehorchte dem Willen des Vaters, der will das jeder gerettet wird.

Wie sehr liebte er seine anvertrauten Herde? Er liebte jedes einzelne bis zum Schluß. Selbst Judas, der ihn seinen Feinden überlieferte, und Jesus der das die ganze Zeit wußte, brachte ihm die selbe Liebe entgegen. Selbst bei seiner Kreuzigung schrie er zu Gott um der Menschen willen, die ihn gekreuzigt hatten: Vater vergib Ihnen, demm sie wissen nicht was sie tun. Er liebte bis zum Schluß. Petrus, von dem er wußte, das er ihm dreimal verleugnen und im Stich lassen würde, liebte er so heiß und innig, das einem ganz warm wird. Eine unendlich liebendes Hirten Herz. Wie leitete und hütete und beschützte er seine Herde? Seine ersten Jünger fühlten sich bestimmt untauglich, aber Jesus sah sie mit den Augen Gottes. Er sah schon, das Petrus, der soh wankelmütig war, zu einem starken Felsen werden würde. Wie oft haben wir uns wie Petrus benommen? Haben wir auch schon Jesus unerschütterliche Liebe zu uns kennen gelernt? Die Worte gehört, du wirst zu einem Felsen werden? Jesus sah seine Herde mit den Augen Gottes, Er unterwies sie in der Liebe zu dem Menschen. Er unterwies sie zu dienen. Natürlich mußte er auch seiner Herde allerlei Flausen aus dem Kopf ziehen. Und ihnen ihre Grenzen aufzeigen. Er nährte sie , ermahnte sie , tröstete sie mit aller Liebe Demut und Weisheit, und schützte sie, durch seine Gebete. Da wir Jesus immer ähnlicher werden sollen, müssen wir uns immer und immer wieder die Frage stellen: Was würde Jesus tun? In die Fußstapfen seines Beispielaften Hirten Dienstes treten.

Wo ist Schaf 100 geblieben?
Wer könnte Schaf 100 sein?
Wen geht Jesus gerade hinterher?
Vielleicht ist es jemand, den Du unwichtig fandest.
Könnte dieses Schaf verletzt irgendwo in einer Ecke rumstehen , traurig, nur darauf wartend, das Du Jesus nachfolgst, und es liebevoll rufst?
Vielleicht hat es Angst, oder es ist wütend, vielleicht beißt es auch um sich, oder tritt nach Dir.
Bringst Du die gleiche Liebe und Geduld Jesu auf, die Jesus für Dich immer hatte?

Quelle: Biene von www.jesus-treffpunkt.de

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