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06-12-06

G.J.Matthia: Zwischen den Zeiten 8 - Bete nie für Kranke!

Ein Mensch, nennen wir ihn Klaus-Peter, damit er einen Namen hat, sitzt zu Hause auf dem Sofa und betrachtet die Werbebroschüren, die er aus verschiedenen Autohäusern mitgebracht hat. Er braucht ein Fahrzeug und er möchte auswählen, was seinen Bedürfnissen entspricht. Er vergleicht, liest die Beschreibungen aufmerksam, studiert die Details und ist schließlich der Meinung, ein be-stimmtes Modell sei genau das, was er haben möchte. Am nächsten Tag besucht er, den Prospekt in der Hand, das Autohaus und will sein zukünftiges Fahrzeug in Augenschein nehmen.


Ein freundlicher Verkäufer zeigt ihm den Vorführwagen und händigt den Schlüssel für die Probefahrt aus. Klaus-Peter steigt ein und bemerkt, dass einiges nicht so ist, wie es der Prospekt versprochen hat. Zum Beispiel fehlen die Bedienelemente für die elektrischen Fenster, statt dessen gibt es Handkurbeln. Er fährt dessen ungeachtet vom Gelände und auf die nahe gelegene Autobahn. Als der Wagen 120 Stundenkilometer erreicht hat, will Klaus-Peter die Tempoautomatik einschalten. Doch der im Prospekt beschriebene Knopf ist nicht an der Lenkradspeiche zu finden. Nun doch beträchtlich irritiert lässt Klaus-Peter den Blick über die Bedienelemente schweifen. Auch von der in der Werbung versprochenen Klimaautomatik gibt es keine Spur. Außerdem findet er, dass die Lenkung recht schwergängig ist, vermutlich fehlt die Servounterstützung ebenso.

Er fährt zurück zum Autohaus und fragt den Verkäufer, ob er wohl versehentlich das falsche Modell zur Probefahrt bereitgestellt hätte.

"Nein, das ist das einzige Modell, das es gibt."

"Aber...", entgegnet Klaus-Peter, "schauen Sie hier in den Prospekt. Da sind elektrische Fenster beschrieben. Warum hat dieses Auto statt dessen Kurbeln?"

"Nun ja, also der Prospekt ist schon etwas älter. Früher gab es das, aber heute gilt es nicht mehr."

"Und die Tempoautomatik? Die Klimaanlage? Servolenkung?"

Der Verkäufer ist eifrig bemüht, Klaus Peter zu überzeugen: "Das galt damals, als das Auto entstanden ist. Heute gibt es ja statt dessen zahlreiche Bücher und Broschüren, wie man ohne diese Dinge zurechtkommt und warum sie heute nicht mehr vorhanden sind. Außerdem kann man regelmäßige Vorträge besuchen, die dann eine echte Hilfe im Alltag sind. Da wird erklärt, warum zum Beispiel der Tempomat, also die Tempoautomatik, heute nicht mehr notwendig ist. Und man erfährt eine Menge über die verborgenen Werte..."

Klaus-Peter lässt den Mann stehen und geht über die Straße zur Konkurrenz.



Ich weiß, dass das Beispiel hinkt, denn wir wollen ja nichts verkaufen. Aber dennoch: Wir hören jetzt auf, uns wie dieser Autoverkäufer zu benehmen - einverstanden? Was die Bibel als Bestandteil unseres Lebens nennt, erklären wir nicht mehr weg, relativieren wir nicht länger. Wir nehmen die Bibel als das, was sie ist: Das Wort Gottes. Unserem Gott sind dabei keine Irrtümer unterlaufen, er hat keine abgespeckte Version der Braut Jesu entworfen, aus Sparsamkeitsgründen einige Details entfernt. Wenn Jesus sagt, wir werden in seinem Namen Dämonen austreiben; in neuen Sprachen reden, Schlangen aufheben, und wenn wir etwas Tödliches trinken, wird es uns nicht schaden; Schwachen werden wir die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden , dann meint Jesus genau das.

"Aber um so mehr wurden solche, die an den Herrn glaubten, hinzugetan, Scharen von Männern und auch Frauen, so dass sie die Kranken auf die Straßen hinaustrugen und auf Betten und Lager legten, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten einen von ihnen überschatten möchte. Es kam aber auch die Menge aus den Städten um Jerusalem zusammen, und sie brachten Kranke und von unreinen Geistern Geplagte, die alle geheilt wurden." Das ist der Standard, das hat Gott nie zurückgenommen. So soll - und wird - die Gemeinde Jesu Christi aussehen und wirken.

Petrus lebt nicht mehr. Paulus ist tot. Johannes ist zum Herrn in die Ewigkeit gegangen. Lukas, Philippus, Stephanus... die erste Generation der Gläubigen ist zweifellos 2000 Jahre später nicht mehr am Leben. Aber der Gott, der durch diese Menschen gewirkt hat, ist nicht tot und er leidet nicht an Altersschwäche. Jesus ist gestorben und auferstanden, und er hat danach nicht geheiratet und ist nach Europa verzogen, wie ein populärer Thriller suggeriert. Er ist statt dessen zum Vater zurückgekehrt. Er hat sein Versprechen gehalten, dass statt seiner Person auf der Erde ein Tröster, ein Helfer kommen und bleiben würde: Der Heilige Geist, der bei diesen Menschen der ersten Generation war, ist auch bei uns - bis ans Ende der Zeiten, wie er es versprochen hat .



In den ersten sieben Kapiteln dieser Serie habe ich unseren gegenwärtigen Zustand analysiert und die Voraussetzungen genannt, die nach meiner - sicher bruchstückhaften - Erkenntnis für eine Veränderung notwendig sind. Daher lasse ich nun diese Fragen außer Acht. Ich gehe davon aus, dass du, liebe Leserin oder lieber Leser, die vorigen Kapitel kennst, daher erkläre ich an dieser Stelle nicht mehr, warum wir überhaupt Zeichen und Wunder, Übernatürliches an und für sich brauchen. Die Frage an dieser Stelle ist, wie wir herausfinden, wo unsere Begabungen, unsere Berufungen liegen und wie wir damit umzugehen lernen.
Wir gehen direkt zu den einzelnen Auswirkungen des Glaubens an Jesus Christus, die einmal zur Gemeinde gehört haben und deren Fehlen wir heute feststellen. Jesus kommt wieder, und es ist an der Zeit, dass wir bereit sind, ihm als würdige Braut entgegen zu gehen. Der Heilige Geist in uns ist die Voraussetzung für jegliches übernatürliche Wirken. Wir laden den Heiligen Geist bewusst in unser Leben ein und weisen dabei nicht die äußerlich sichtbaren Auswirkungen - wie das Reden in Zungen - von uns. Gerade diese Gabe, von der Paulus wünschte, dass alle in Korinth sie ausüben würden, damit es nicht solch ein Durcheinander im Gemeindeleben gebe, dient unserer innerlichen Festigung und rüstet uns aus mit Erkenntnis und Weisheit, was den Willen Gottes betrifft. Nun kommen wir zum ersten der Bereiche, die der Wiederherstellung bedürfen, zur Heilung von Kranken.

Als die erste Verfolgung in Jerusalem einsetzte, betete die Gemeinde etwas sehr interessantes: "Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden; indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, und dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus." Es war offensichtlich überhaupt keiner Diskussion wert, dass der Zusammenhang so und nicht anders aussieht: Freimut zur Verkündigung des Evangeliums kommt durch Heilung, durch Zeichen und Wunder. Wenn Heilungen fehlen, so der Umkehrschluss, ist auch keine Freimütigkeit zur Verkündigung möglich. Die Folge des Gebetes: "Und als sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte, wo sie versammelt waren: und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit."

Nun ist es zweifellos wahr, dass nicht alle Gläubigen damals die Gabe der Krankenheilung hatten. Von den Aposteln lesen wir, dass sie Kranke heilten, aber auch Heilungen durch "normale Gläubige" wie Stephanus oder Philippus berichtet die Bibel. Ich gehe davon aus, dass auch heute nicht jede und jeder von uns die Gabe der Krankenheilung hat oder haben muss. Aber es muss in unserer Gegend, in unserem Umfeld jemanden geben, der die Kranken heilt, sonst ist die Gemeinde in dieser Hinsicht nicht komplett.

Wenn du von vorne herein ausschließt, diese Gabe zu haben, dann wirst du nie wissen, ob nicht doch gerade dieser Dienst im Leib deiner ist. Ein Auge, das nie den Versuch unternimmt, etwas zu sehen, wird seine Aufgabe nicht erfüllen , um das Bild aufzugreifen, das Paulus den Korinthern erklärt. Wir sollten nichts ausschließen, für alles offen sein, was Gott uns schenken könnte. Wir suchen uns nicht die Gaben aus, die uns vielleicht besonders attraktiv erscheinen (obwohl Paulus schrieb, eifert aber nach den geistlichen Gaben, besonders aber, dass ihr weissagt) , sondern lassen uns beschenken. Es ist, und das meinte wohl auch Paulus, durchaus legitim, den Herrn um bestimmte Gaben zu bitten. Es mag ja sein, dass unser Wunsch nach einem Schwerpunkt damit zusammen hängt, dass unser Schöpfer diese Sehnsucht unseren individuellen Fähigkeiten entsprechend in uns hineingepflanzt hat. Doch wie auch immer, wer sein Geschenk nicht nimmt und ausprobiert, wird nie erfahren, wozu es eigentlich gedacht war.

Wir beschäftigen uns in diesem Kapitel mit der Gabe der Heilung - wie sie praktisch anzuwenden ist. Es ist unsere Aufgabe als Gläubige, die Kranken zu heilen. Und zwar vor allem die ungläubigen Kranken, wie das oben zitierte Gebet der Gemeinde in Apostelgeschichte 4 zeigt. Heilungen, Zeichen und Wunder, sind die Voraussetzung dafür, dass wir das Evangelium mit Freimut verkünden können.

Es ist nicht unsere Aufgabe, für die Kranken zu beten. Die Lehre, dass wir Gott um Heilung für die Kranken bitten sollen, entbehrt jeglicher Grundlage in der Bibel. Die Aufgabe auf der himmlischen Seite ist längst erfüllt. Jesus hat alle Krankheiten, alle Schmerzen auf sich genommen. Er hat diesbezüglich nichts mehr nachzuholen. Bete nicht für die Kranken, sage nicht: "O Herr, erbarme dich, heile diese Krankheit", sondern heile den Leidenden!

Wenn du jetzt sofort Jakobus aufschlägst, im Kapitel 5 die Verse 14 und 15 zitierst, dann kann ich dir versichern, dass ich den Jakobusbrief sehr gut kenne. Dort ist die Rede von Festhalten an Sünde im Leben eines Gläubigen, von Kriegen und Streitigkeiten unter den Christen, von Hochmut und Bitten im Gebet, nur um das Erbetene dann in den eigenen Lüsten zu verzehren. Das Gebet des Glaubens, von dem in Vers 15 die Rede ist, setzt im übrigen schon wieder voraus, dass die Heilung da ist, verfügbar ist - sonst wäre es kein Gebet des Glaubens. Das Gebet des Glaubens beinhaltet den Befehl: Geschehe, Wille Gottes!

Es gibt keinen einzigen Heilungsbericht im Dienst Jesu oder der Jünger, bei dem die Rede vom Gebet als Auslöser der Heilung ist.

Ich weiß, dass es schwer in unsere Köpfe geht, weil wir seit Jahrzehnten nichts anderes kennen, als die Lehre, man solle "für die Kranken beten", um Heilung bitten. Als Begründung ist, wenn überhaupt, meist die Rede davon, dass sich so Demut zeigt, dass wir damit anerkennen, dass es die Kraft Gottes ist, die wirkt. Das Problem ist allerdings, wie die Praxis zeigt, dass sie gar nicht wirkt. Dann suchen wir die bereits behandelten Erklärungen und Ausflüchte zusammen...

Nein, wir sollten mutig umdenken. Du, liebe Leserin, lieber Leser, heilst den Kranken. Das ist deine Aufgabe. Selbstverständlich nicht aus deiner natürlichen Kraft, wie im vorigen Kapitel hoffentlich deutlich geworden ist. Sondern aus dem Wissen heraus, dass erstens Jesus alle Voraussetzungen geschaffen hat, zweitens dir diese Aufgabe zufällt und drittens die Heilung eines Kranken grundsätzlich von Gott gewollt, sein Wille ist. Andernfalls wärest du ein Arzt, der keine übernatürliche, sondern medizinische Hilfe anbietet.



Du bist noch zögerlich? Dann schau einfach kurz mit mir in die Bibel: Jesus begann seinen irdischen Dienst nach Matthäus mit Heilungen: "Und die Kunde von ihm ging hinaus in das ganze Syrien; und sie brachten zu ihm alle Leidenden, die mit mancherlei Krankheiten und Qualen behaftet waren, und Besessene und Mondsüchtige und Gelähmte; und er heilte sie." Er wusste, dass er den Vater nicht um Heilung bitten brauchte, sondern dass die Vollmacht ihm zur Verfügung stand. Er sagte "sei gereinigt" oder rührte die Hand der kranken Schwiegermutter an und bedrohte dabei das Fieber, er befahl Dämonen "geht hin" und sagte einem Gelähmten: "Steh auf, nimm dein Bett." Gelegentlich stellte er auch einfach nur fest: "Dein Glaube hat dich geheilt."

Dann gab er den Jüngern Vollmacht über unreine Geister, sie auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen. Er gab ihnen keine Vollmacht, um für Kranke zu beten. Seine Anordnung war eindeutig: "Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt!"

Das taten die Jünger auch, als Jesus wieder beim Vater war. Petrus und Johannes begegneten einem Gelähmten an der Tempelpforte und Petrus sagte: "...was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers: Geh umher." Der Gelähmte ließ sich das nicht zweimal sagen. Hannanias wurde von Gott beauftragt, dem blinden Saulus wieder zum Augenlicht zu verhelfen. Er ging nach einigem Zaudern hin und sagte: "Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus - der dir erschienen ist auf dem Weg, den du kamst - damit du wieder sehend und mit Heiligem Geist erfüllt werdest." Wieder kein Gebet für den Kranken um Heilung. Zwar hat Hannanias durchaus für Paulus gebetet - aber die Heilung war ein Akt seines Willens.

Man könnte so weiter durch die Bibel gehen, aber ich meine, dass diese Beispiele reichen, um das Prinzip zu verstehen. Ich habe den Zusammenhang von Gebet und Heilung sehr ausführlich in meinem Buch "Ich aber habe für dich gebetet" behandelt, wer mehr darüber lesen möchte, sei darauf verwiesen.



Wenn keiner anfängt, wird sich nichts ändern können. Also möchte ich dir, liebe Leserin und dir, lieber Leser Mut machen, aktiv zu werden. Überprüfe das, was ich in diesen Abschnitten geschrieben habe, anhand der Bibel. Dann verabschiede dich von dem Gedanken, wir sollten "für die Kranken beten". Dann fange an, das in der Praxis anzuwenden.

Ich weiß nicht, wie es bei dir sein wird. Bei mir war es so: Ich hatte Misserfolge und Erfolge. Ich meine nicht, auch aufgrund meiner Erfahrungen, die Gabe der Heilung zu haben. Aber es gab Situationen, in denen niemand sonst zugegen war, der den Glauben, das Überzeugtsein von Gottes uneingeschränkt guten Absichten, aufgebracht hätte. In solchen Situationen tue ich das einzige, was ich zu tun weiß. Ich gehorche dem Auftrag meines Erlösers und spreche die Krankheit an, das Leiden, und ordne an, dass der Wille Gottes zu geschehen hat. Ein konkretes Beispiel, damit sich jeder vorstellen kann, was ich meine: Wir waren zu viert in einer Gebetsgruppe zusammen, um einander zu segnen. Einer in der Gruppe litt seit Monaten an Rückenproblemen, eine Bandscheibenoperation lag schon einige Jahre hinter ihm, und er hatte immer schlimmere Schmerzen auszuhalten. Die Ärzte rieten zu einer weiteren Operation. Ich sprach dann in etwa folgendes aus: "Hans, ich heile deinen Rücken im Namen und im Auftrag Jesu. Wirbelsäule und Bandscheiben, verhaltet euch wieder nach der Schöpfungsordnung Gottes. Wo Schäden entstanden sind, ordne ich an, dass die betroffenen Stellen sich selbst reparieren. Schmerzen, ihr verlasst jetzt meinen Bruder. Heilungskraft, ströme jetzt in diesen gequälten Körper. So soll es sein und wir danken dir gemeinsam, Herr, dass du zu deinem Wort stehst. Amen." Keine erhobene Stimme. Kein stundenlanges Gebet. Als ich Hans einige Wochen später wieder traf, war er putzmunter, pudelwohl und von Operationen war keine Rede mehr.

In anderen Fällen habe ich nicht den geglaubten und erwarteten Erfolg gesehen. Ich lasse mich aber dadurch nicht entmutigen, lasse meinen Glauben nicht zu Schaden kommen. Ich meine wie gesagt nicht, dass ich die Gabe der Heilung habe, sondern dass ich in solchen Fällen einfach nur das tue, was wir alle als Nachfolger Jesu zu tun haben.

Du kannst deine Gaben nur entdecken, indem du anfängst, das zu praktizieren, was du weißt. Dabei wirst du Fehler machen, Enttäuschungen erleben, dich blamieren, dich dem Spott oder gar den Anfeindungen von allerlei Zeitgenossen aussetzen. du wirst weinen...

Du wirst aber auch lachen, jubeln vor Freude. du wirst eine Dimension des Glaubens entdecken, die du nur vom Hörensagen kennst. du wirst feststellen, dass deine Verbindung mit dem Herrn so tief geworden ist, dass er so sehr in dir ist und du in ihm bist, dass der Spott, die Anfeindungen, die Schläge zwar weh tun, aber dennoch kannst du wie Stephanus den Himmel offen sehen, Jesus, der dich anlächelt und der - wie er verheißen hat - bei dir ist, bis ans Ende der Zeiten.



Die Frage ist, ob wir aktiv werden, etwas tun. "Wer bereit ist, den Willen Gottes zu tun, wird erkennen, ob diese Lehre von Gott stammt oder ob ich in meinem eigenen Namen spreche", sagte Jesus den Juden, die sich über seine Gelehrsamkeit wunderten. Wir können jahrelang darüber diskutieren, aber das wird nichts, auch keine Erkenntnis, bewirken. Wenn wir bereit sind, den Willen Gottes zu tun, finden wir heraus, wo unsere Irrtümer sind und wo wir uns im Willen Gottes befinden. Das gilt auch für alle anderen Aufgaben und Dienste, die wir in den folgenden Kapiteln näher betrachten. Zum Beispiel werden wir betrachten, warum Jona ein falscher Prophet und gleichzeitig völlig im Willen Gottes war.

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Diesen Artikal kann unter Umständen nicht verstehen, wer die vorangegeangenen Kapitel nicht gelesen hat. Hier geht es zur Übersicht: Zwischen den Zeiten
Zitierte Bibelstellen: Markus 16, 17-18 // Apostelgeschichte 5, 16-17 // Matthäus 28, 20 // Epheser 5, 15-17 // Apostelgeschichte 4, 29-30 // 1. Korinther 12 // 1. Korinther 14, 1 // Matthäus 4, 24 // Matthäus 10, 1 // Matthäus 10, 8 // Apostelgeschichte 3, 6 // Apostelgeschichte 9, 17 // Johannes 7, 17 (Einheitsübersetzung)
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Ein Artikel von Glaube.de
Autor: Günter J. Matthia, Redaktionsmitarbeiter
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