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17-04-03

Ein Modell: 50 Tage Gebet für Berlin

Von Ostern bis Pfingsten 2003: Ein Gebetsmarathon für Berlin. 50 Tage gezieltes und anhaltendes Gebet für die Stadt.

Das Modell Berlin ist durchaus auf andere Städte und Regionen übertragbar und sei hiermit zur Nachahmung wärmstens empfohlen.


Das Gebetsheft:

In "50 Tage Gebet" wird täglich über einen Brennpunkt der Stadt berichtet. Pastoren, Polizisten, Hausfrauen, Lehrer, Studenten, Sozialarbeiter usw. beschreiben über die Situation der Stadt aus ihrem jeweiligen Blickwinkel und geben konkrete Anregungen zum Gebet. Ergänzt wird dies durch wichtige Kontaktadressen, Statistiken, Internet-Tipps und sonstiges weiterführendes Material, das auch über das Gebet hinaus hilfreich ist.
Paulus schreibt in 1. Kor. 14, 15: Ich will beten mit dem Geist, und ich will auch beten mit dem Verstand; 50 Tage Gebet gibt konkrete Informationen und Gebetsimpulse, so dass man gut informiert mit dem Verstand beten kann. Die einzelnen Beiträge fordern aber auch dazu heraus, sich Dinge zu Herzen gehen zu lassen und auf das zu hören, was Gottes Geist zwischen den Zeilen sagen möchte.
Das Heft "50 Tage Gebet für Berlin" wurde zur Begleitung der gleichnamigen, von Gemeinsam für Berlin initiierten, Gebetsaktion (Ostern bis Pfingsten 2003) geschrieben, ist aber so konzipiert, dass es in Gebetsgruppen darüber hinaus verwendet werden kann.

Axel Nehlsen schreibt in seiner Einführung zum Gebetsheft:

50 Tage Gebet für Berlin - warum?

Das biblische Vorbild sind natürlich die Jünger von Jesus, die von seiner Auferstehung an 50 Tage voller Erwartung beteten, bis zu Pfingsten der Heilige Geist kam (Apg. 1 + 2). Danach ging es erst so richtig los. Das vorliegende Heft will Anregung und Hilfe sein, konkret, stadtbezogen und verheißungsorientiert zu beten. Keine/r muss den Marathon der 50 Tage gleichmäßig durchhalten. Jeder soll Schwerpunkte und Rhythmus selber finden. Aber es ist doch wunderbar, wenn viele Christen gemeinsam den Vater bitten: Gemeinsam für Berlin.

Im Zeitraum von Ostern bis Pfingsten liegen eine Reihe von Ereignissen von Bedeutung für unsere Stadt: der 1. Mai mit der traditionellen Randale, der 1. Ökumenische Kirchentag, die Pfingst-Europa-Konferenz (PEC) und die aktuellen politischen Herausforderungen. Wir als Forum der Gebetsbewegungen bei Gemeinsam für Berlin sind zu dem Entschluss gekommen: Wir wollen den Entwicklungen (besonders den negativen) in unserer Stadt nicht mehr einfach passiv gegenüber stehen. Vielmehr wollen wir im Namen Gottes, der gute Absichten für Berlin hat, dagegen aufstehen - nämlich mit einer Tat, die durch nichts ersetzt werden kann, dem Gebet.

Dabei soll uns vor allem Viererlei leiten:
1. treibt uns die Not unserer Stadt ins Gebet, damit Gott sie wendet;
2. nutzen wir das Vorrecht, als Gottes Söhne und Töchter im Gebet mit ihm kooperieren zu dürfen;
3. nehmen wir den Auftrag von Jesus wahr, für unsere Stadt und Umgebung zu beten;
4. ermutigt uns die Verheißung, die Jesus dem Gebet (speziell dem gemeinsamen) gegeben hat.

Ehrliches Beten, das für das Reden Gottes und den Heiligen Geist offen ist, wird nie Flucht vor der Verantwortung sein. Im Gegenteil: Für die Stadt beten, macht sensibel für ihre Nöte und das Leid der Menschen, "die verschmachtet und zerstreut sind wie die Schafe, die keinen Hirten haben" (Matth.9,36). Über unserer Stadt, ihren Bewohnern und Verhältnissen das Erbarmen Gottes auszurufen, ist der beste Dienst, den wir ihr tun können.


Wo gibt's das Buch?

Wir, das Vorbereitungsteam, wünschen Ihnen und Euch als Einzelnen, Gebetsgruppen oder Gemeinden dabei die nachhaltige Erfahrung, dass das Gebet auch die Betenden reichlich segnet und tiefer mit dem liebenden Herzen Gottes verbindet. Jesus hat uns versprochen, dass das Gebet in seinem Namen und Geist vom Vater erhört wird. Also mutig und erwartungsvoll hinein!

Das Heft kann man bei Down to Earth für 3 Euro erwerben, der direkte Link:
50 Tage Gebet

Wir wünschen uns als Berliner, dass möglichst viele Christen in Deutschland und weltweit für unsere Stadt mitbeten und empfehlen ähnliche Aktionen gerne zur Nachahmnung. Das Gebetsheft kann dafür eine gute Anregung sein.

Günter J. Matthia, Redaktionsmitarbeiter Glaube.de

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