Helmut Steitz: Außenmission aus der Sicht eines Gemeindegliedes

Der Prophet Jesaja, der von sich nur wenige Verse zuvor behauptet, ein Mann mit unreinen Lippen zu sein und mitten in einem Volk voll unreiner Lippen zu wohnen, hörte auf die Stimme Gottes, seines Herrn.
Ohne langes Zögern, ohne "könnte, vielleicht und aber," war er sofort bereit, sich von seinem Schöpfer gebrauchen zu lassen.
Genau wie Jesaja, so empfinde ich, muss es auch einem Menschen ergehen, der sich in den Dienst der Außenmission rufen lässt.
Mit Sicherheit gibt es da die verschiedensten Kämpfe und Zweifel, ähnlich denen, des Jesaja, aber, so wie dieser sich sicher sein durfte, dass der, der ihn rief auch mit ihm sein werde, so dürfen es auch heute all diejenigen sein, welche dem Ruf Gottes gefolgt sind, oder ihm noch folgen werden.
Jesaja hatte eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Diese beinhaltete, dass seine Mitmenschen Dinge zu hören bekamen, die sie gar nicht hören wollten. Und obwohl er sich all dieser Schwierigkeiten bewusst war, machte er sich auf, und war Gott gehorsam.
Der Dienst der Außenmission ist für Gott und seine Kirche unverzichtbar. War es doch unser Herr Jesus selbst, der seinen Nachfolgern den Befehl dazu erteilte, hinaus zu gehen und alle Nationen in die Nachfolge zu rufen. Gott hätte dazu auch andere Wege und Mittel, doch war und ist es ihm wichtig, uns Menschen dafür einzusetzen.
Wer sich wie Jesaja und andere dazu rufen lässt, der redet und handelt nicht mehr länger für sich selbst, sondern ist mit daran beteiligt, den obersten Willen Gottes in die Tat umzusetzen und baut mit mit an der größten "Baustelle," nämlich am Reich Gottes.
Weil Gott möchte, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen, sendet er andere Menschen aus. Die frohe Botschaft muss alle Menschen erreichen, weil Gott alle Menschen liebt. Jeder Einzelne soll die Möglichkeit erhalten, sich für das Geschenk der Geschenke, die Errettung aus der ewigen Verlorenheit, zu entscheiden und es annehmen.
Da das Erntefeld groß ist, wollen wir den HERRN der Ernte weiter bitten, dass er Arbeiter in seine Ernte sendet.
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eingereicht von: Pepe, glaube.de-Mitglied
Autor: Helmut Steitz
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