Umgang mit Pornographie - ein Tabu?

Wir könnten noch viele andere Statistiken, z.B. im Bereich Jugend und Frauen anschauen, aber ich glaube die oben genannten Zahlen reichen, um deutlich zu machen, dass eine große Anzahl von uns christlichen Männern ein Problem mit Pornografie haben. (Anmerkung der Redaktion: Der Text richtet sich in erster Linie an Männer - siehe Quelle unten - aber es soll auch Frauen geben, die diesbezüglic angreifbar sind.)
Wo liegt das Problem?Es ist wirklich so, dass Gott uns geschaffen hat, Spaß am Sex zu haben. Er vereint den Geist beider Partner und führt uns in der sexuellen Vereinigung dieser wunderbar und komplex geschaffenen, herrlich starken und empfindsamen Körper zu den höchsten Höhen des Segens und der Freude. Nichts, was wir miteinander durch unseren Körper machen können, ist so heilig und vollkommen erfüllend, wie die eheliche sexuelle Vereinigung. Gott gab sie zur Erfrischung, Erholung, zur Neuorientierung, zur Erleichterung, zur Gemeinsamkeit, zur Fortpflanzung, zur Heilung: als Lektion der Liebe!? (aus "Umgestaltung des inneren Menschen", von Sandford) Und eben deshalb, weil Sex eine derartig segensreiche Kraft in sich hat, kann der Mensch ihn auch um so mehr zur Freisetzung zerstörerischer Kräfte verzerren und entstellen.
Es mag stimmen, dass ein kurzfristiges Antörnen via Internet oder TV seine Reize hat, ja, für sehr viele Männer ist es ein fast unüberwindbares Problem. Die Lustbefriedigung scheint harmlos zu sein, aber der Preis, den wir bezahlen ist enorm: Man(n) braucht immer mehr. Du läufst von Selbstbefriedigung zu Selbstbefriedigung, um die Leidenschaften zu stillen. Diese Gedanken drehen sich dann auch im Bett - bei der eigenen Frau - um andere Frauen! Und was ist wiederum die Folge? Die eigene Frau sieht in den wenigsten Fällen so aus, wie die Models im Fernsehen. Die Unzufriedenheit wächst, was wiederum einen größeren Konsum an stimulierenden Mitteln braucht. Ein teuflischer Kreislauf!
Den Dingen ins Auge schauenAußer nachher ein paar Bibelstellen anzuschauen, wollen wir nicht groß darauf eingehen, was Pornografie ist, denn ich glaube, das wissen wir alle schon.
Das Wort Pornografie leitet sich vom Griechischen ab und setzt sich aus zwei Teilen zusammen. "porneia" bedeutet ursprünglich "käufliche Liebe, Hurerei, Götzendienst", "graphein" ist das gewöhnliche Wort für Schreiben. Demnach ist ein "Pornograph" also einer, der "von Huren schreibt", einer, der die Sitten von Prostituierten dokumentiert. In der Bibel haben viele übersetzer, unter anderem auch Luther, porneia recht frei mit "Unzucht" übersetzt.
Seit der Freigabe der Pornografie in den 70er Jahren boomt das Geschäft mit der Darstellung von Sex. In Deutschland werden jährlich über eine Milliarde Euro allein für Porno-Angebote aus dem Internet ausgegeben. 40% der erwachsenen Internetnutzer streifen regelmäßig durchs virtuelle Rotlichtmilieu. Von dem, was Fernseh- und Filmprogramme sowie Zeitschriften an Pornografie bieten, ganz zu schweigen. Wie zerstörerisch diese Entwicklung wirkt, zeigt auch die explodierende Nachfrage nach Kinderpornografie.
über 60 Prozent der Angebote im Internet weisen erotische Inhalte auf. Das Internet ermöglicht dem Konsumenten einen unkomplizierten Zugang zu Schmuddelangeboten rund um die Uhr. Das peinliche Blättern in einschlägigen Magazinen am Kiosk entfällt.
Der Konsum von erotischen und pornografischen Bildern und Filmen wirkt sich allerdings nicht nur schädlich, sondern in vielen Fällen sogar tödlich auf Beziehungen und Ehen aus, weil es in den meisten Fällen ein lügenhaftes Bild vom anderen Geschlecht vermittelt. Pornografie wird vorwiegend von Männern konsumiert. Deshalb will "Männer auf dem Weg" den Versuch unternehmen Männern zu helfen, die auf dem besten Wege sind, pornosüchtig zu werden. Dies geschieht allerdings nicht mit dem Moralfinger, sondern mit einer dargebotenen Hand.
Wir Männer können uns dem Einfluss der sexuellen Reizüberflutung nicht entziehen. Während früher ein Mann durch die ganze Stadt fahren musste, um eine Oben-ohne-Bar zu finden, wird ihm das heute bequem in seinen eigenen vier Wänden geboten. Die oben erwähnte Umfrage macht deutlich, dass auch wir christliche Männer der Versuchung oft nicht widerstehen können.
<FONT color=#f53e14>Wir Christen wollen teilweise noch immer nicht wahrhaben, was für Belastungen und Nöte in Sachen Sexualität auch in unseren Gemeinden vorhanden sind!</FONT>
Es gibt aber Hoffnung. Es gibt Hilfe! Wir Männer geben uns nicht einfach damit ab, Opfer einer sexualisierten Gesellschaft zu sein.
Lasst uns, die Männer auf dem Weg mit Jesus, anfangen mit einem Versprechen:
<FONT color=#f53e14>Ich lebe in geistlicher, moralischer und sexueller Reinheit.</FONT>
Männer, lasst uns danach leben! Ein disziplinierter Umgang mit den Medien und den Heiligen Geist bitten, uns dabei zu helfen!
Was Pornografie bewirktMan muss nicht Christ sein, um die zerstörerische Wirkung der Pornografie zu erkennen und deshalb die Darstellung von Sex in der öffentlichkeit abzulehnen.
Pornografie entwürdigt die Frau. Frauen sind nur nackte Wesen, die der Befriedigung des Mannes zu dienen haben. Männer sind immer die Bestimmenden.
Pornografie verbreitet falsche Maßstäbe. Weder können Frauen und Männer dem Ideal makelloser Schönheit und permanenter Potenz, wie es in diesen Medien vorherrscht, entsprechen, noch können sie in ihrer sexuellen Beziehung ständig die Euphorie erleben, die ihnen Pornofilme vorgaukeln. Die Folge: Minderwertigkeitsgefühle im Blick auf den eigenen Körper und Schuldzuweisungen und Enttäuschung im Blick auf den Sexualpartner.
Die Botschaft der Pornografie steht mit ihrer angeblichen Erfüllung wechselnder Wünsche jeder längerfristigen Verpflichtung zur Ehe oder zur Kindererziehung entgegen. Da sie vermittelt, Treue sei langweilig, hat sie verheerende Konsequenzen für alle Lebensbereiche, in denen Treue gefragt ist.
Pornografie vermittelt ein uneingeschränktes Recht, die eigenen sexuellen Wünsche rücksichtslos einlösen zu dürfen. Vergewaltigungen und sexueller Missbrauch von Kindern sind nur ein Beispiel für Sexualität, die den eigenen Trieb zum Maßstab aller Dinge macht.
Pornografie bringt den "Vergewaltigungsmythos" hervor. Dieser besagt, dass alle Frauen letztlich eigentlich vergewaltigt werden wollen und dass sie Vergewaltigungen insgeheim genießen. In Sexmagazinen finden sich Schritt-für-Schritt-Darstellungen, wie eine Vergewaltigung abläuft.
Die Zahl der Vergewaltigungen in der Ehe ist durch Pornografie sprunghaft angestiegen. Männer erwarten von ihren Frauen immer häufiger, dass sie genau das machen, was sie in pornographischen Darstellungen gesehen haben.
Da Pornografie verkündet, dass Sex keine Konsequenzen hat und man sich für nichts moralisch verantworten muss, ist sie stark dafür verantwortlich, dass Abtreibung zu einer wesentlichen "Verhütungsmethode" geworden ist.
Studien zeigen eindeutig, dass es eine Verbindung zwischen harter Pornografie und gewalttätigen Sexverbrechen wie Vergewaltigung, Mord und Körperverletzungen an Frauen und Kindern gibt. Mehr als drei Viertel aller Sexualverbrecher geben an, bei der Tat Praktiken ausprobiert zu haben, die sie in pornografischen Schriften gefunden hätten.
Pornografie ...
ist die totale Vermarktung der privatesten Sache der Welt. Sex wird zu einem Zuschauersport, der möglichst öffentlich stattfinden sollte.
macht die Sexualität käuflich und damit wertlos. Denen, die an Pornografie Millionen verdienen, ist jedes Mittel recht, um noch mehr daran zu verdienen.
entpersonalisiert die Sexualität. Das Gegenüber ist nicht mehr eine geliebte Person, sondern ein anonymes Sexualobjekt.
macht süchtig wie andere Suchtmittel und ist der Einstieg in die Welt der Droge "freie Sexualität", die jede Verantwortung für das eigene Handeln leugnet. Pornografie führt zur klinisch erfassbaren Sucht.
führt zu Nachahmungsverbrechen, denn sie führt dazu, dass ihre Konsumenten ausprobieren und nachahmen, was ihnen optisch vorgemacht wird.
wird automatisch immer brutaler und bringt unglaubliche Gewaltorgien hervor. Die Verwendung von Sex und Gewalt wird in unserer Gesellschaft immer intensiver. Ein Bereich, in dem die Brutalisierung ganz offensichtlich wird, ist die Kinderpornografie.
entwürdigt die Frau und macht sie zu einem käuflichen Objekt.
prägt die Einstellung der Männer Frauen gegenüber und bringt Frauen um das elementare Recht, Mensch sein zu dürfen. Frauen sind laut Pornografie nackte Wesen und vor allem zur Befriedigung geschaffen.
macht den Körper des Menschen zum höchsten Maßstab und zerstört damit alle inneren Werte einer Beziehung. Was der Mensch wert ist, wird an seinem Aussehen gemessen.
belastet Kinder mit Problemen, die sie weder bewusst noch unbewusst verarbeiten können.
zerstört die Partnerschaft zwischen Mann und Frau, weil "Idealfrauen" als heimlicher Maßstab die Dritten im Bunde sind. Viele Paare sind inzwischen zur Sexualität ohne Pornografie unfähig.
vermittelt den Gedanken, dass jede sexuelle Handlung zwischen Menschen möglich (und berechtigt) ist, die sich gerade zum ersten Mal getroffen haben. Sex ist angeblich überall möglich und gut, zu jeder Zeit und mit jedermann.
Wir wollen diesen Abschnitt mit dem Hinweis beenden, dass viele Männer in der Pornografie tatsächlich nach Liebe und Geborgenheit suchen, die sie in ihrer Kindheit nicht erfahren haben. Daraus folgt, dass sie in den meisten Fällen nur durch eine begleitende Seelsorge von der Pornografie frei werden können. Die folgenden Punkte spielen hier oft eine Rolle:
- Ablehnung durch Vater oder Mutter
- Strenger, unnahbarer Vater
- Starke Minderwertigkeitsgefühle
- Keine Zärtlichkeiten zwischen den Eltern
- Verbogenes Bild der Sexualität
Was ist zu tun?
Paulus schreibt in 1.Kor 6:12 "Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen." Pornografie nimmt den betroffenen Mann gefangen und herrscht in seinem Leben, deshalb kommt er nur sehr schwer davon los.
Wir sollten uns gleich klar machen, dass wir hierbei wirklich auf Gottes Gnade angewiesen sind. Wie oft haben wir schon versucht, von Pornografie frei zu werden, nur um wieder rein zu fallen. Wenn wir erkennen, dass wir das "Problem" allein lösen müssen, sondern dass Einer da ist, der sagt: "Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben", dann löst ER unsere Probleme, stellt unsere Persönlichkeit wieder her. Oft dauert dieser Prozess der Wiederherstellung an und ist manchmal mit Schmerzen verbunden, führt aber schließlich zu der Freiheit, die Jesus für uns erworben hat.
Jesus sagt uns wie er das mit der Pornografie sieht. Er sagte den Menschen, als es um das Thema Ehebruch ging, dass nicht nur der vollzogene Akt Ehebruch ist, sondern dass "... jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen." Matt. 5:28. Was Jesus hier sagt, trifft auch auf Pornografie zu. Ein Mensch sieht sich Bilder und Filme von nackten Personen vorsätzlich zur sexuellen Stimulation an. Im Vordergrund steht Sex und die kurzfristige Befriedigung der eigenen Bedürfnisse, nicht die Liebe, an die Sex eigentlich gebunden ist.
Jesus sagt in Matt. 6:22-23a "Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund (zielgerichtet, eindeutig, einfältig) ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein. Wenn aber dein Auge krank (zweideutig, gespalten) ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein."
Was wir sehen und wie wir sehen, entscheidet über unser Leben. Wer beim Autofahren die Strasse vor sich und die herrliche Landschaft zugleich im Auge behalten will, kommt leicht ins Schleudern. Wer gleichzeitig auf den Herrn und pornografische Darstellungen sehen will, gerät unbemerkt von der Lebensbahn ab. Die Augen üben einen bestimmenden Einfluss auf unser Mannsein aus.
"Weil ihr Gottes geliebte Kinder seid, sollt ihr in allem seinem Vorbild folgen. Geht liebevoll miteinander um, so wie auch Christus euch seine Liebe erwiesen hat. Aus Liebe hat er sein Leben für uns gegeben. Und Gott hat dieses Opfer angenommen. Ist es da nicht selbstverständlich, dass ihr euch von allen Ausschweifungen (porneia) fernhaltet, von Schamlosigkeiten ebenso wie von Habgier?" Eph. 5:1-3,(Hoffnung für alle)
Können wir Gott als unseren Vater sehen? Uns als seine geliebten Söhne betrachten und erleben? In der Sexualität liegt die tiefe Sehnsucht nach Annahme und Liebe. Auch in ihren problematischen Formen schreit sie oft: Nimm mich an, bestätige mich! Der himmlische Vater selber will uns an sein Herz drücken. Können wir uns so auf Jesus einlassen? Uns von ihm lieben und befreien lassen? In einer solchen Beziehung zu Gott können wir auch eine Sexualität aushalten, die noch keine Erfüllung gefunden hat. Als Begnadigte bringen wir unser Scheitern vor ihn. Als Bestätigte wagen wir uns in wirkliche Beziehungen hinein.
Sexuelle Versuchungen lauern überall und die überwindung ist in unserer Gesellschaft nicht einfach. Um doch zu überwinden, brauchen wir in erster Linie Gottes Gnade. Wir müssen aber auch unseren Teil dazu beitragen, indem wir allen Fleiß daran setzen.
Es ist wichtig zu wissen, was die Bibel zu Sex außerhalb der Ehe sagt. Die Bibel ist unsere Grundlage. Die Kultur entscheidet nicht über unser Verhalten bezüglich unserer Sexualität. Wir entscheiden! Unsere Entscheidungen müssen auf der Bibel basieren.
Die Quellen sexueller Versuchung müssen wir entfernen. Versuchung selbst ist keine Sünde, aber ihr nachzugeben schon. Wenn wir uns lustvollen Fantasien hingeben und ein Verhalten an den Tag legen, von dem wir wissen, dass es moralisch falsch ist, müssen wir die Dinge identifizieren, die uns dort hineinziehen, und dann diese Ursachen der Versuchungen entfernen.
Nehmen wir uns in unserem Herzen vor, Gottes Wort genau zu folgen. Lasst uns nicht von Leidenschaft regiert sein. Egal, was wir empfinden, handeln wir mit Verstand und nicht allein aus dem Gefühl heraus. Die Schrift sagt ganz klar, dass wir auch für unser Verhalten in bezug auf Sexualität Entscheidungsgewalt haben.
Erneuern wir unser Denken. Denken wir über Dinge nach, die ehrbar, gerecht, rein, liebenswert, wohllautend, tugendhaft und lobenswert sind (s. Phil. 4:8).
Wir halten uns nicht an Orten auf, an denen wir Versuchungen ausgesetzt sind. Genau, wie ein ehemaliger Alkoholiker nicht in eine Bar gehen würde, sollen wir nicht an Orte gehen, die den Widerstand sehr schwierig machen (z.B. in Sex-Filme , Stripvorführungen ansehen, in Bars "herumhängen" usw.). Als der Teufel Eva versuchte, ließ sie sich in ein Gespräch verwickeln. Statt ihm zu sagen, er soll sich davonmachen, hat sie sich mit ihm unterhalten. Wir alle kennen den Ausgang ihrer Entscheidung!
Sprechen wir Gottes Wort als eine Form des Widerstandes aus. Als der Teufel zu Jesus kam, verteidigte sich Jesus mit dem Wort Gottes. Der Teufel argumentierte nicht mit dem Wort und verließ ihn. Kenne die Bibel und lerne Verse auswendig.
Wir wollen uns nicht selbst belügen. Die meisten von uns denken, wir könnten gut mit sexuell aufreizenden Dingen umgehen - aber das ist in Wirklichkeit nicht so. Wir sind uns des unmerklichen Einflusses und des Abstumpfens gegenüber den Reizen nicht bewusst, wenn wir uns ihnen regelmäßig aussetzen. Wir lassen uns einreden, dass wir über diesen Einflüssen stünden. Wenn wir Menschen sind, stehen wir aber nicht darüber!
Wir bleiben auf unserem Weg mit dem Herrn und verbringen Zeit im Gebet, sind eng verbunden mit unserem himmlischen Vater. Wir haben einen Bund mit ihm. Wenn wir schwach sind, ist er stark. Die meisten von uns geben Versuchung nach, wenn unser täglicher Umgang mit dem Herrn nicht gerade stark ist.. Darum ist es wichtig, ständig in Verbindung mit Gott zu bleiben.
Unsere Sexualität ist ein Teil von uns. Sie ist nichts, wofür wir uns schämen müssen. Nichts, was wir ausnutzen und nichts, was wir leichtfertig für einen Moment schnellen Genusses hergeben sollen. Sex ist gedacht als ein Ausdruck einer tiefen und persönlichen Beziehung im Rahmen des Ehe-Bundes.
Gott hat die Sexualität erfunden. Wir sind geschaffen, um sie in aller Fülle zu genießen. Aber Gott hat dieser Fülle auch Grenzen gesetzt.
Um innerhalb der von Gott gesetzten Grenzen zu leben, müssen wir uns der Quellen der sexuellen Versuchungen bewusst sein. Wir haben nämlich die Kontrolle über einige dieser Quellen und können sie einschränken und so die Versuchung verringern. Einige der Ursachen für sexuelle Versuchung sind:
Filme: Sehr unterhaltsam - aber wir vermeiden solche, die zu Lust und Erotik reizen. Sie helfen uns nicht, von der Versuchung wegzukommen.
Fernsehen: Wenn wir feststellen, dass wir z. B. Shows und Filme sehen, die Lust wecken und die unsere Gedanken mit Bildern füllen, die wir nicht aus dem Kopf bekommen, dann ist es Zeit, nach anderen Fernsehkanälen und Sendungen zu schauen.
Zeitschriften: Bilder können eine Quelle der Versuchung sein.
Bücher: Schwülstige Liebesromane mögen uns nicht helfen, unsere Gedanken zu bekämpfen.
Clique / Freundeskreis: Welche Werte stehen im Vordergrund? Wie deutlich und detailliert sind die Gespräche? Muss man Sex haben, um akzeptiert zu werden? Werden wir wie Freaks angesehen, weil wir noch keinen Sex hatten?
Computer: Das Internet ist ein Zugang zu Pornografie in der privaten Atmosphäre unseres Zuhauses.
Alkohol und Drogen: Mehr ungehemmter Sex geschieht unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen
Allein mit dem anderen Geschlecht in unserer Wohnung / Zuhause / Schlafzimmer: Muss ich noch mehr sagen?
Berufliche Umgebung: Manchmal steht man unter Druck, ein Teil des Teams zu sein, in Bars zu gehen, auf bestimmte Weise zu reden, etc.
Wenn wir mit sexuellen Versuchungen kämpfen, dann sollten wir möglichst die Ursachen, die dazu führen, entfernen.
Eine EmpfehlungGott möchte, dass wir den Weg miteinander gehen, nicht im Alleingang! Ich weiß aus eigener Erfahrung und aus den Erfahrungen vieler Männer, dass eine Freundschaft mit einem Bruder dich wirklich frei macht. Gott vergibt dir immer. Wenn du aber auch einem Bruder gegenüber Rechenschaft ablegst, überlegst du vorher gründlich, welchen TV Kanal du wählst oder welchen Mausklick du durchführst!
"Einer kann leicht überwältigt werden, doch zwei sind dem Angriff gewachsen. Man sagt ja auch: Ein Seil aus drei Schnüren reißt nicht so schnell." Pred.4:12
***********************************************************Ein Artikel von Glaube.de
Quelle: Männer auf dem Weg / mit freundlicher Genehmigung für Glaube.de
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Foto: Männer auf dem Weg
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