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26-10-05

John Stonecypher: Vermeiden Sie die Falle, sich auf Ihren Ruf zu verlassen

Wenn ich in den Evangelien Jesus aufmerksam verfolge und ihm zuhöre, beeindruckt mich an ihm am meisten die Art, wie er immer das Richtige macht und sagt, ohne Rücksicht auf die Meinung der Anwesenden. Er sagte immer die Wahrheit, selbst wenn jeder im Raum Anwesende ihn für seine Aussage hassen sollte.


Ich muss Ihnen sagen, dass dies für mich ein zutiefst verblüffendes Verhalten ist. Der Gedanke, das zu tun, was auch immer richtig ist und sich nicht darum zu scheren, was die Leute über mich denken, ist eine wunderbare, wenn auch befremdliche Idee in meinen Augen. Es ist eine neue Lebensart, die Jesus mich gelehrt hat, als ich ein Jünger wurde. Dies war für mich eine erhebliche Änderung des Lebensstils, und sie ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Sehen Sie, als Kind begriff ich, dass ich immer, wenn ich meine Schularbeiten gut machte, einen goldenen Stern bekomme. Und ich wuchs tatsächlich, weil ich diese goldenen Sterne mochte. Ich fand, wenn ich eine Eins für meine Hausaufgaben bekam, sollte dies zu Hause an den Kühlschrank geheftet werden. So entwickelte ich einen Geschmack dafür, Leuten zu gefallen. Dieser hielt mein ganzes Leben an. Ich sage Ihnen, so zu leben, ist eine Hölle. Man verbringt jede Minute in Sorge, ob man vielleicht versäumt hat, die Zustimmung dieser oder jener Person zu bekommen. Man ist wie gelähmt, Entscheidungen mit dem Gedanken zu treffen, wie diese oder jene Person das Ergebnis seiner Entscheidung sieht. Wir alle leiden mehr oder weniger an dieser Krankheit. Selbst jene von Ihnen, die sagen "Es interessiert mich nicht, was irgendjemand denkt". Erlauben Sie mir zu vermuten, dass Sie 1 oder 2 Leute haben, deren Kopfnicken Ihnen Zustimmung signalisiert. Vielleicht sind es Ihre Eltern, für einige von Ihnen sind es Ihre Kinder, deren Nicken Ihnen wichtig ist. Oder Ihre Kollegen. Eine Gruppe von Gleichaltrigen, von denen Sie respektiert sein wollen. Sie wissen, wovon ich rede. Jedes Mal wenn Sie wissen, dass es Sie unbeliebt machen würde, wenn Sie das Richtige tun, treffen Sie diese Entscheidung: Sie tun es entweder für die Leute Ihrer Umgebung oder nur für Gott.

Die gute Nachricht ist, dass Jesus uns einen Ausgang aus dieser Falle verschafft. Die Bergpredigt sagt uns, wie man zu dem Menschen wird, der wir schon immer sein sollten, jemand, in dem Gott wohnt und der ihn von innen heraus befähigt. Wir tun dieses durch Suchen nach Gottes Art von Freundlichkeit, die Güte von innen heraus, Güte, die wir nur durch eine vertrauensvolle Meister-Jünger-Beziehung mit Jesus Christus bekommen können. Wir haben das in den letzten Predigten ausführlich behandelt. Heute kommen wir nun zu Kapitel 6, in dem Jesus einen neuen Abschnitt seiner Predigten startet. Heute beginnt er, einige Fallen zu umreißen, von denen er weiß, dass wir in dem Versuch, ihm nachzufolgen, hinein fallen können. Er kennt Menschen; er kennt Sie; er kennt die albernen Dinge, die Sie versuchen werden auszuprobieren. Er umreißt also in den Kapiteln 6 und 7 vier größere zu vermeidende Fallen. Heute wollen wir uns die erste Falle, auf unseren Ruf zu achten, ansehen. Wenn Sie versuchen, Dinge zu tun, damit die Leute denken, dass Sie religiös sind, dann fallen Sie nur in das gleiche alte Muster der Menschengefälligkeit. Das ist aber nicht die Freiheit, zu der Sie gemacht wurden; es ist Sklaverei. Hier sind gute Nachrichten! Jesus zeigt uns einen äußerst praktischen Weg zur Heilung von unserer Krankheit, unserem Weg der Menschengefälligkeit. Dies hat zu tun mit einer praktischen Übung, einer geistlichen Disziplin, mit der Sie Ihre Motivationen für alles, das Sie tun, reinigen können. Motivation, darum geht es in unserer heutigen Schriftstelle. Wenn Sie etwas Gutes tun, denken Sie: Warum tu ich das? Warum tun Sie Gutes, wie dienen, geben, beten und die Bibel studieren? Was ist Ihre Motivation? Wenn Sie in diesem Punkt die falsche Wahl treffen, wird der ganze Ausbildungsprozess wertlos sein: dieser Punkt ist also von entscheidender Bedeutung.

Suchen Sie eine Motivation für gute Werke aus (es gibt nur eine Wahl): a. In Christus zu wachsen und das Leben mit Gott zu erfahren. b. Leute zu beeindrucken.

Sie können nicht beides. In beiden Fällen gibt es einen Lohn. Der Ruf, ein religiöser, frommer Mensch zu sein, hat gewisse Vorteile. Wirklich. Es kann Ihnen ein gewisses Maß an Ansehen unter bestimmten Menschengruppen einbringen. Einige Leute führen durch ihr religiöses Verhalten anderen gegenüber ein recht anständiges Leben. Einen religiösen Ruf aufzubauen, hat seinen Lohn. Jesus selbst sagt das in dieser Schriftstelle. Aber hier ist seine große Idee: Wenn Sie jene Belohnung aufgeben, bekommen Sie eine noch bessere Belohnung von Gott. In dieser Bibelstelle gibt uns Jesus eine einfache Anweisung: Lassen Sie das Einverständnis Gottes Ihre einzige Motivation für Ihr gutes Tun sein - aus einem sehr einfachen Grund: Weil die Belohnungen Gottes besser sind als die Belohnungen eines Religiösen Rufs.

Es ist, wie wenn ich Sie zum Abendessen einlade und uns einige zolldicke Ribeye Steaks auf den Grill lege. Aber Sie würden bevorzugen, zu McDonalds zu gehen und sich einen 1 Euro-Hamburger zu ordern. Gewiss, ein Fastfood-Hamburger ist eine einigermaßen lohnende Erfahrung, wenn das Ihr Ding ist. Lassen Sie uns doch ehrlich sein, ein gegrilltes Ribeye Steak ist eine viel bessere Belohnung für die ganze Mühe Ihres Kauens, nicht wahr? Das ist Jesu Logik in unserer heutigen Schriftstelle. Ergreifen Sie die bessere Belohnung. Die Hauptidee steht in den ersten paar Sätzen:

Mt 6,1: "Habt acht auf eure Frömmigkeit, daß ihr die nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel."

Sehen Sie sich das sorgfältig an. Sagt er, dass Sie nichts tun sollten, das irgendwie für andere sichtbar ist? Das wäre etwas Befremdendes; denn er forderte uns gerade in Matthäus 5,16 auf: "So laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen." Genauer besehen:

Mt 6,1: "Habt acht auf eure Frömmigkeit, dass ihr die [diese Dinge] nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden." Es ist die Absicht, die zum Problem wird. Es ist nicht so sehr das, was Sie tun, sondern warum Sie es tun. Beten, dienen oder fasten Sie, damit die Menschen es sehen und beeindruckt sind? Das ist die Frage. Es geht dabei nicht so sehr darum, ob Ihre guten Taten sichtbar sind, sondern vielmehr um das Motiv, warum Sie sie tun. Wenn Sie nur darum Gutes tun, damit Menschen es sehen und bewundern, dann stellen Sie sicher, dass man diese auch sieht, sonst würden Sie sie nicht tun. Wenn Sie sie jedoch nur tun, um Gott zu gefallen, dann wird es Sie auch nicht interessieren, ob sie sichtbar sind oder nicht.

Jesus sagt, dass, wenn Sie sie tun, damit die Leute sie sehen und beeindruckt sind, dann sei das alles, was Sie bekommen werden. Sicher, die Leute könnten beeindruckt sein und Sie anders behandeln, und das gibt auch ein gutes Gefühl. Aber, wenn Sie dieses Ergebnis suchen, dann ist das auch alles - lediglich eine Interaktion zwischen Menschen ohne göttliche Auswirkung, bei der das Königreich des Himmels in keiner Weise ins Blickfeld kommt. Wenn Sie jedoch die Belohnung Gottes wollen und Sie suchen, ohne Rücksicht darauf, ob die Leute es bemerken oder nicht, dann finden Sie auch diese Belohnung. Die Belohnung Gottes ist einfach eine größere und tiefere Beteiligung an seinem Königreich. Als ich klein war, arbeitete ich mit meinem Papa auf dem Bauernhof. Er teilte mir kleine Aufgaben zu, und ich versuchte, sie gut zu erledigen. Machte ich sie gut, dann gab er mir noch mehr Verantwortung und noch weitere interessante Aufgaben zu erledigen. Das war die ganze Belohnung, die ich brauchte. Ich liebte es, bei meinem Papa zu sein und an großen wichtigen Dingen zu arbeiten. Und ich liebte es, mehr und mehr wie mein Papa zu werden und zu wachsen, damit ich auch immer mehr in der Lage wäre, solche Dinge zu machen wie er. Wir haben jetzt die Grundidee, Dinge für ein Ein-Mann-Publikum auszuführen, und Jesus gibt uns jetzt:

Drei Beispiele für die Wahl der überragenden Belohnungen Gottes: "Wenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht vor dir ausposaunen lassen, wie es die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen, damit sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 3 Wenn du aber Almosen gibst, so laß deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, 4 damit dein Almosen verborgen bleibe; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten" (Mt 6,2-4).

Gott belohnt verborgenes GEBEN
Jesus ist ein großzügiger Mensch, der Menschen liebt, und er trainiert seine Nachfolger, ebenso zu sein. Vor nur wenigen Versen sagte er: "Gebt denen, die euch bitten." Wir geben den Bedürftigen unter uns, denn Menschen sind etwas Kostbares. Und das einzig Vernünftige, Wertvolles zu tun, ist, sie in jeder uns möglichen Art und Weise zu lieben und zu mögen. Im Kern war diese Lehre für den Umgang mit Menschen schon immer richtig gewesen. Aber sie ist schwierig auszuführen. Die wirklich angesehenen religiösen Menschen in den Tagen Jesu hatten eine Übung, es wirklich offensichtlich zu machen, wenn sie den Armen etwas gaben. Wenn sie vorhatten, eine großzügige Tat zu vollbringen, bestellten sie eine Musikkapelle, die aufspielte, damit ja alle Leute es wirklich bemerkten und sagten: "Das haut einem ja glatt um, was für eine gute und großzügige Person das ist!" Das ist die menschliche Belohnung, die Sie erhalten können, wenn Sie laut und öffentlich etwas geben: Man wird Sie für großzügig halten. Diese Leute, von denen Jesus sprach, machten nur eine Show, um "von den Leuten gesehen (geehrt) zu werden." Und sie wurden geehrt. Sie bekamen ihren Lohn. Es bringt mich auf den Gedanken, wie Menschen heute Geld für ein Krankenhaus oder ein Gebäude auf einem Collegecampus nur dann spenden, wenn das Gebäude nach ihnen benannt wird. Sie wollen, dass jeder weiß, wie großzügig und gut sie waren. Und es ist angenehm, wenn die Leute denken, dass Sie ein guter Typ sind. Aber Jesus sagt, wenn es das ist, worum es Ihnen geht, dann ist dies auch die Belohnung, die Sie bekommen.

Etwas Entscheidendes sollte man über Gott verstehen: Wenn Sie nicht wollen, dass er mit Ihnen verbunden ist, bleibt er weg. Er bleibt nicht da, wo er nicht gewollt ist. Er wird Sie immer lieben, und nichts kann das jemals aufhören lassen. Aber, wenn Sie ihn darum bitten, Sie in Ruhe zu lassen, wird er das tun. Wenn Sie den Armen geben und alles tun, damit Menschen Sie sehen und respektieren; wenn Sie wollen, dass Ihr Geben lediglich eine Interaktion zwischen Ihnen und anderen Menschen ist, ist das genau das, was Sie bekommen. Gott ist höflich genug, sich nicht in Ihre Feier einzumischen. Wenn es Ihr Ziel ist, andere Menschen zu beeindrucken, dann tritt Gott zur Seite und lässt Sie das tun. Er wird nicht handeln, als ob Ihr Geben irgendetwas mit ihm zu tun hätte, weil es nicht der Fall war.

Andererseits gibt es auch eine andere Art zu geben. Es gibt eine wirkliche Großzügigkeit, die gibt, ohne Rücksicht auf einen eventuellen Beobachter und es gibt eine, die ganz bewusst vermeidet, dass sie bemerkt wird. Wenn Sie diese Art Großzügigkeit haben, ist die Situation ganz anders. Wenn Sie ohne Rücksicht darauf, ob Sie von Leuten bemerkt werden oder nicht, geben, dann entlohnt Sie Ihr Vater, der sieht, was im Verborgenen getan wird. Diese Art zu geben umfasst viele Dinge. Ihre Gaben in der Kirche, die Sie einlegen, ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Wenn Sie zufällig - wie es Ihnen erscheint - viel geben; dass Sie nicht die 20- oder 100 Dollarnote hochhalten, damit sie ja jeder sehen kann, wenn Sie sie in den Opferkorb fallen lassen. Heimliches Geben geschieht auch, wenn Sie unbemerkt etwas Bargeld in jemandes Tasche fallen lassen, wenn Sie wissen, dass er es braucht und Sie nicht wollen, dass er weiß, dass Sie es gewesen sind. Oder es könnte eine anonyme Ermutigungskarte oder ein Geschenk sein. Es könnte bedeuten, ein Kind durch Compassion International mit vielleicht $ 20 im Monat zu sponsern und es nie gegenüber irgendjemandem zu erwähnen. Diese Art Großzügigkeit, die anderen nicht erkennbar ist, diese Art Großzügigkeit, sagt Jesus, führt zu einer Belohnung, die besser ist als die Belohnung des Rufs, ein großzügiger Mensch zu sein.

Worin also besteht dieser Lohn, der angeblich so gut ist? Einen Hinweis erhalten wir in Matthäus 19,21: "? gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben." Der himmlische Schatz ist die Belohnung. Nein, das bedeutet nicht, dass Sie lediglich auf einer prächtigeren Wolke leben, nachdem Sie sterben. Der himmlische Schatz ist das, was Sie bekommen, wenn Sie Ihre Ressourcen in Dinge investieren, die ewig bleibenden Bestand haben. Autos, Häuser und Stereosysteme zerfallen alle und verrotten. Das aber, das für immer bleibt, sind Menschen. Jede Person, die Sie jemals getroffen haben, jede Person, zu der Sie jemals nett oder gemein gewesen sind, wird für immer existieren. Alle sterben zwar, aber der physische Tod ist nur ein Wechsel zum unaufhörlichen Leben in einem anderen Körper. Die Leute bleiben für immer. Und, wenn Sie in die Leute dadurch investieren, dass Sie sie einfach lieben, (oder, wie in diesem Fall, ihnen helfen, wenn sie Hilfe brauchen), machen Sie eine Investition, deren Dividenden Sie ewig ernten können. Schätze im Himmel zu haben, bedeutet, dass Sie Zugang zum Bankkonto Gottes haben. Alle Ressourcen Gottes stehen Ihnen zur Verfügung, weil Sie in seinem Geschäft sind. Sie arbeiten mit ihm zusammen, um die Welt durch Liebe zu ändern. Als ich bei NIACC arbeitete, standen mir alle Ressourcen von NIACC zur Verfügung. Ich hatte Computer und Kopierer, Firmenautos und ein Spesenkonto zum Kauf von Lehrbüchern und Lehrmaterialien. So ist es mit Gott, wenn Sie in seinem Geschäft sind; Sie haben Zugang zu seiner unendlichen Kraft und seinen unendlichen Ressourcen und Sie müssen sich nie darüber sorgen, ob Sie überleben können. Es ist so, wie die Vögel zu sein, sagt Jesus. Sie müssen sich nie sorgen, wo ihr nächster Wurm herkommt. Das bedeutet, Schätze im Himmel zu haben. Es bedeutet, dass Sie Gott Ihre Brieftasche geöffnet haben, damit er davon nehmen kann, was auch immer er davon nehmen muss. Und, weil sie offen ist, bedeutet das, dass er sie mit so viel füllen kann, wie Sie brauchen. Das ist die Belohnung Gottes für verborgenes Geben. Wenn Sie sich vornehmen, dem Bedarf anderer abzuhelfen, wird Gott für all Ihren BEDARF sorgen. Wenn Sie geben, um von den Leuten gesehen und geehrt zu werden, können Sie das bekommen. Wenn Sie jedoch in Gegenwart eines Ein-Mann-Publikums, das nur aus Gott besteht, geben, dann haben Sie etwas von übernatürlicher Kraft initiiert. Ihre Belohnung (neben anderen Dingen) besteht darin, dass Gott für all Ihren Bedarf sorgt. Sie können Zeiten im Reichtum erleben, wie auch Zeiten in Armut. So erlebte es Jesus und so erlebten es die Apostel. Aber Paulus sagte, dass für alle seine Bedürfnisse gesorgt war. Er entdeckte das Geheimnis, zufrieden zu sein, in Reichtum und in Mangel, weil Gott für all seinen Bedarf sorgte - ein großartiges Lebensabenteuer.

Vertrauen Sie Gott mit Ihren Belangen? Wenn Ihre Brieftasche ihm nicht zugänglich ist, dann ist sie auch für ihn nicht offen, sie zu füllen.

"Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten" (Mt 6,5-6).

Gott belohnt verborgenes beten
Leute, für die ihre Religion nur eine Show ist, verhalten sich nur großzügig, wenn sie ein Publikum haben. Und so beten sie auch. Sie beten in der Kirche, wo jeder zuhören und hören kann, wie herrlich sie Wörter zusammenfügen können. Sie beten, "um von den Leuten gesehen zu werden." Die menschliche Belohnung dafür besteht darin, dass Menschen Sie für geistlich halten. Ich versuchte einmal, Buddhist zu sein. Ich lernte alles, das ich über diese Religion lernen konnte. Ich lernte ihre Meditation; ich versuchte es hin und wieder. Zurückblickend stelle ich jedoch fest, dass ich nur dann meditierte, wenn Leute anwesend waren, die mich sehen konnten und dachten: "Mann, der hier ist ein wirklich tiefer, geistlicher Bursche." Damals war es mir nicht so recht klar, aber zurückblickend kann ich es einordnen. Aus dieser Disziplin bekam ich keine Aufklärung, aber ich bekam, was ich erstrebte: Ich bewirkte, dass Leute dachten, ich sei geistlich. Ich erhielt meinen vollen Lohn.

Aber dann gibt es noch eine andere Art zu beten, bei der man weder Menschen unbedingt beeindrucken möchte noch sich um Aufmerksamkeit bemüht. Diese Art zu beten bringt noch größeren Lohn. Sie tun es im Verborgenen, Sie bemühen sich, einen Großteil Ihres Gebetslebens für Zuschauer unsichtbar sein zu lassen. Weil Sie wissen, dass es beim Gebet nicht darum geht, was Menschen von Ihnen denken; Gebet will mit Gott interagieren. Und, wenn Sie mit dem allmächtigen Gott interagieren, geschehen wirkliche übernatürliche Dinge. Gottes Lohn ist: Gott beantwortet Ihre Gebete.

Die Antwort ist nicht immer Ja, aber sie wird es sehr oft sein; besonders, je mehr Sie Christus ähnlicher werden und mehr und mehr nur für gute Dinge beten. Wenn ich Gott darum bitte, Mike zu töten, wird die Antwort "Nein" sein, weil es keine gute Bitte ist. Genauso, wie wenn mein kleiner Söhnchen, noch ein Baby, verzweifelt die Flamme der Kerze berühren will. Ich lasse ihn nicht. Aber, wenn ich Gott um etwas Gutes bitte, wie: Lege bitte Nahrung auf den Tisch eines Freundes, der seine Arbeit verloren hat und keine Möglichkeit hat, Lebensmittel zu kaufen. Das ist die Art Gebet, die oft mit "Ja" beantwortet wird. Ich habe Wunder auf Wunder bei solchen Gebeten gesehen. Es geschieht täglich. Mir sind alle Zweifel daran, dass Gott Gebete beantwortet, vergangen, nicht nur Gebete für andere, sondern ebenso für mich. Manchmal beten wir um etwas, das gut zu sein scheint, aber wir bekommen es nicht. Manchmal lässt uns Gott nur wissen, dass wir etwas warten müssen, weil sein Timing vielleicht anders ist als das unsere. Manchmal gehen seine Pläne tiefer, als wir wissen oder verstehen können. Aber Gebet ist real. Paulus sagte in 1Kor 3,9: "Wir sind Gottes Mitarbeiter." Wir arbeiten mit Gott, an Plänen für die Zukunft. Und Gebet ist ein Hauptweg, wie wir als Christen, Dinge geschehen lassen können. Wenn Sie denken, dass Gott tun wird, was er tut und dass Ihre Gebete in keiner Weise wichtig sind, dann rate ich Ihnen, Ihre Bibel zu lesen, denn Ihre Sicht der Dinge ist offensichtlich anders als die der Bibel.

Eines der Dinge, die ich mit meinem kleinen Jungen viel tue, ist, dass ich ihn auf dem Arm im Haus herumtrage und ihm Sachen zeige und darüber spreche. Er ist sehr mobil, aber er kann noch nicht so recht kriechen. Darum mag er es, wenn ich ihn ums Haus herum chauffeure. Und Jan ist kein Kuschler, sondern ein Reisender. Ich halte ihn an der unteren Hälfte seines Körpers, damit er seinen Oberkörper frei bewegen kann; er toleriert nichts anderes. Und er führt mich mit seinem Arm im ganzen Haus herum. Er deutet in die Richtung, in die er gehen will, und dahin gehen wir. Er verlässt sich auf meine Stärke und Fähigkeit, dorthin zu gehen, wohin er gehen will, und es ist für mich als sein Papa eine Freude, ihn dorthin zu bringen, damit wir entdecken können, was auf dieser und jener Seite des Raums ist und darüber sprechen können. Und er zögert nie, mich zu bitten zu gehen, wohin er will. Jesus sagte: "Gott ist euer Vater, und ihr seid seine Kinder. Zögert nicht, ihn um das zu bitten, was ihr wollt" (5,45; 6,8). Sie verlassen sich auf seine Stärke, um Dinge in Bewegung zu bringen, damit sie geschehen. Sie bitten ihn einfach, und es wird seine väterliche Freude sein, zu tun, was Sie erbitten. Ja, manchmal tut er nicht, um was Sie bitten. Jan bittet mich immer, ihn näher an die Kerze heran zu bringen, damit er ihren hellen Teil an der Oberseite berühren kann. Und er kann nicht ergründen, warum ich ihm nicht das Erbetene gebe. Aber das ist die Ausnahme und nicht die Regel. Ich gebe ihm gerne, worum er bittet; Ich liebe, dass er bittet, und er zweifelt nicht an meiner Liebe zu ihm und hat keinen Zweifel daran, dass ich nur das Beste für ihn tun werde. Behandeln Sie Gott ebenso. Beten Sie. Bitten Sie ihn um die Wünsche Ihres Herzens. Dann lehnen Sie sich einfach zurück und beobachten Sie, was er tut. Im Lauf der Zeit erkennen Sie das Muster, wenn Sie darauf achten. Sie sehen, wie er Ihnen gibt, wonach Sie ihn bitten, so häufig, dass Sie das einfach nicht auf einen Zufall zurückführen können. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass kranke Menschen, für die gebetet wird, sich statistisch wesentlich schneller erholen als jene, für die niemand betet. Ich fordere Sie zu einem persönlichen Versuch auf. Sie werden entdecken, dass unser Gott ein Gott ist, der Gebete beantwortet. Beachten Sie aber Jesu Warnung: Wenn Sie nur "beten, damit sie von den Leuten gesehen werden ... sie haben ihren Lohn schon gehabt". Und Gott wird weder selbst noch mit seiner Kraft in Ihre private Partie eindringen. Jesus kommentiert an dieser Stelle so nebenbei, WIE man beten kann, und er gibt uns ein Modellgebet, das als "Gebet des Herrn" bekannt geworden ist. Und dieses Modellgebet ist so mächtig, dass es eine eigene Predigt verdienen würde. So verlassen wir es für diesen Moment.

Mt 6,16-18: "Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer dreinsehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Gesicht, um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 17 Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, 18 damit du dich nicht vor den Leuten zeigst mit deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten".

Gott entlohnt verborgenes FASTEN
Wir werden in einer Minute mehr darüber sprechen, was Fasten für uns bewirkt. Zuerst möchten wir uns die Art zu fasten ansehen, die wertlos für Ihr geistliches Wachstum sein wird. Noch einmal bezieht Jesus sich auf die religiösen Würdenträger seiner Zeit, das wirklich angesehene religiöse Volk. Wenn sie fasteten, was normalerweise einmal oder zweimal in der Woche geschah, dann vergewisserte man sich, dass es auch jeder bemerkte. Man lief wie ausgehungert herum, machte einen leidenden Eindruck, um es offensichtlich zu machen, dass man an diesem Tag nichts aß. Sie benutzten sogar Tinte, um spezielle Markierungen auf ihrem Gesicht anzubringen, die anzeigten, dass sie fasteten. Ich habe mich zwar sehr bemühht herauszufinden, worin diese Zeichen genau bestanden, wurde aber nicht fündig. Ich wollte gerade einen Zauberstift nehmen und mich auf meiner Stirn bemalen, um Sie dazu zu bringen, sich über mich zu wundern, aber ich konnte keinen finden. Diese Leute zogen jedes Mal wenn sie fasteten eine religiöse Show ab; dafür bekamen sie die erwartete Belohnung.

Menschliche Belohnung: Man hält Sie für diszipliniert. Und noch einmal, es ist doch eine nette Art und Weise, wie Leute von einem beeindruckt sind. Aber diese Belohnung ist nichts, um mit dem verglichen zu werden, womit Gott Sie einst entlohnen wird, wenn Sie nur mit ihm als Ihrem Ein-Mann-Publikum fasten. Wenn Sie im Verborgenen fasten, dann nehmen Sie eine Dusche, kämmen Ihr Haar und leben Ihren ganz normalen Tag. Sie gehen nicht auf Sendung mit dem, was Sie tun; Sie tun es einfach. Was also bewirkt Fasten für Sie, wenn Sie es nur mit Gott als Ihrem Publikum tun? Was ist der Lohn, den Sie dafür bekommen, wenn Sie im Verborgenen fasten? Was ist die Belohnung? Wenn Sie schon einige Zeit Teil dieser Kirche sind, dann haben Sie schon wenigstens einen Teil der Antwort. Zu fasten ist eine Art, sich vor Gott zu demütigen; wenn Sie keine Nahrung in Ihrem Bauch haben und Sie schwach werden, wird Ihnen sonnenklar bewusst, was für ein zerbrechliches und abhängiges Wesen Sie sind. Ich denke, dass das zutrifft, aber ich meine, dass mehr zum Thema Fasten gehört, als nur das.

Die Belohnung, die Sie von Gott bekommen, wenn Sie mit einem Ein-Mann-Publikum fasten: Sie wachsen in Ihrer Fähigkeit, die ZWECKE Gottes über Ihre eigenen Wünsche zu platzieren. Jeder Tag dieses Lebens schließt Entschlüsse ein, ob ich das tu, was ich möchte oder das, was Gott möchte, dass ich tue. Jede Versuchung zu sündigen kommt auf diese Weise. Jede Gelegenheit, zu dienen oder nicht zu dienen, zu lieben oder nicht zu lieben, kommt auf diese Weise. Werde ich tun, was ich will, oder was Gott will? Und, da wir alle wissen, wie unglaublich schwierig und schmerzhaft es sein kann, zu unseren eigenen Begierden Nein zu sagen. Und wenn ich fähig werden möchte, das zu tun, brauche ich eine Übung, die meinen "Nein-sagenden" Muskel aufbaut. Mein geistlicher Muskel, der sagt: "Ja, ich will dies und das, aber nein, ich werde es nicht nehmen, weil Gott etwas Besseres im Sinn hat." Jeder von uns hat Sünde, die er zu bekämpfen hat; wir haben alle Wachs¬tums¬bereiche. Es gibt etwas, das Sie tun, von dem Sie sich wünschten, es nicht getan zu haben. Aber Sie schaffen es nicht. Ich lasse Sie die Leerstelle auf Ihrem Blatt ausfüllen. Es könnte Gewalttätigkeit sein oder Medikamente oder sexuelle Sünde, Stehlen oder Lügen oder üble Nachrede usw. Nehmen Sie eine Sünde. Sie kennen sich; Sie wissen, welche Sünden Sie versklaven; Sie kennen sie sehr gut. Das ist es, das Ihnen fehlt, die Stärke "Nein" zu sagen, wenn Sie der Trieb drängt. Eines der besten Dinge, die Sie tun können, ist, machen Sie einige Anstrengungen, um Ihren "Nein-Muskel" aufzubauen, Ihre Fähigkeit, zu sich selbst nein zu sagen. Fasten ist für Sie. Nehmen Sie sich einen Tag, um Ihrem Appetit auf physische Nahrung nein zu sagen und stattdessen von geistlicher Nahrung zu leben. Statt vom Brot zu leben, nehmen Sie sich einen Tag, um von jedem Wort zu leben, das aus dem Mund Gottes kommt. Jene, die die Tiefen, was zu fasten bewirken kann, wirklich erfahren haben, sagen alle, dass Sie nichts davon bekommen werden, wenn Sie nur einmal fasten. Wenn Sie morgen 50 Liegestütze machen und dies dann nie wiederholen, erleben Sie kein einziges Resultat an Ihrem Körper. Wenn Sie jedoch 50 Liegestütze täglich für 3 Monate machen, dann kann ich Ihnen garantieren, dass Sie Ergebnisse sehen. So ist es auch mit dem Fasten. Die meisten Experten auf diesem Gebiet empfehlen so etwas, wie einen Tag in der Woche ein Jahr lang zu fasten oder einen Tag im Monat für ein Jahr. Machen Sie einen Plan und folgen Sie ihm, und Sie sehen Ergebnisse in Ihrer Fähigkeit, "Nein" zu Dingen zu sagen, die Sie begehren könnten.

Etwas Interessantes, das Sie feststellen können: Sie werden "Nein" zu den Dingen sagen, die Sie wollen, und Sie finden, dass Sie ok sind. Das ist eine wunderbare Entdeckung. Es ist eine Freude für den Alkoholiker, der merkt, dass er einen Monat lang keinen alkoholischen Drink gehabt hat und er immer noch lebendig ist und diesen beherrscht. Er hat gelernt, diesem Drang "Nein" zu sagen, und es hat ihn nicht umgebracht. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass die Erfahrung des Fastens genau das bewirken kann. Jesus sagte, dass Sie kein Brot brauchen, um zu leben; was Sie brauchen, ist, von jedem Wort, das Gott sagt, genährt zu werden.

Einmal fragten ihn seine Jünger, ob er nicht zu Mittag essen wollte, und "Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat" (Joh. 4,34). Könnte es sein, dass er tatsächlich meinte, was er sagte? "Nein, ich brauche das Mittagessen nicht, weil mein Dienst mich bereits voll und ganz gefüllt hat"? Als Jesus 40 Tage und Nächte fastete, hätte er nach 3-5 Tagen an Wassermangel sterben müssen, aber Gott erhielt die Zellen seines Körpers wie durch ein Wunder aufrecht. Könnte es sein, dass Sie, wenn Sie fasten, sich stattdessen an Gott selbst sättigen und nicht hungrig würden? Und könnte es darum sein, dass Sie nicht Ihr Gesicht entstellen und ganz hungrig aussehen, wenn Sie fasten? ? einfach, weil Sie sich gut fühlen und Sie sich tatsächlich überhaupt nicht hungrig fühlen, weil Sie auf übernatürlichem Treibstoff laufen, wie Jesus es 40 Tage tat? Leute, die viel Erfahrung mit Fasten haben, sagen, dass dies tatsächlich geschieht, weil Sie in dieser Disziplin wachsen. Sie kommen tatsächlich zum Punkt, wo sie einfach nicht hungrig sind, wenn sie fasten, weil sie gelernt haben, sich an Gott zu sättigen, wenn sie auf Nahrung verzichten und Gott selbst buchstäblich ihre Körper nährt. Es gibt große Tiefen, zu denen Sie hier gelangen können. Die Disziplin des Fastens bietet lebenslange Möglichkeiten für Erkundung und Entdeckung an. Ich ermutige Sie, auf diesem Gebiet zu erkunden und zu experimentieren. Aber beachten Sie Jesu Warnung: Wenn Sie dieses nur tun, um von den Leuten gesehen zu werden, verlieren Sie alle diese Nutzen. Wenn Sie es für Lob von Menschen tun, bekommen Sie es, und das ist alles, das Sie bekommen werden. Sie nehmen keinen einzigen Schritt in diese faszinierende neue Art des Lebens hinein, wo Sie durch eine Kraftquelle, die nicht von dieser Welt ist, genährt und transformiert werden.

Das sollte man tun: Wir haben 3 geistliche Disziplinen angesehen und wie man sie tun kann. Dabei hat sich alles hauptsächlich um die eine Disziplin gedreht, die für die richtige Übung aller Drei wichtig ist, und diese Disziplin lautet Geheimhaltung. Jesu Punkt ist hier nicht Geben, Beten und Fasten: Diese sind nur Beispiele dafür, wie man Verschwiegenheit praktiziert oder nicht. Verschwiegenheit ist für jeden, der vom Einverständnis oder der Missbilligung von anderen versklavt wird. Es gibt eine Art der Sklaverei, in der ich nichts tun kann, ohne mich zu sorgen: "Was denken die Leute, wenn ich dies und das tue?" Es ist eine Art der Sklaverei, in der ich denke: "die Leute erwarten, dass ich dies und das mache, und sie denken schlechter von mir, wenn ich es nicht tue." Deshalb muss ich es tun. Kennen Sie diese Art der Sklaverei, wo Sie Ihnen verhasste Dinge tun, nur weil es Leute von Ihnen erwarten, und Sie nicht nein sagen können? Oder wo Sie etwas tun sollten und Sie wollen es tun, aber die Leute in Ihrer Nähe würden das missbilligen, so dass Sie es nicht tun. Dies ist die Sklaverei des Menschen-Gefallen-Wollens, wo das, was Menschen von Ihnen denken, Sie in allem beherrscht, was Sie tun? Das ist ein Elend. Wenn Sie darunter leiden, was Menschen über Sie denken, dann ist die Disziplin der Verschwiegenheit Ihre Heilung. Hier ist ein erster Schritt in Richtung Heilung von dieser Krankheit:

Nächstes Mal, wenn Sie etwas Gutes tun, stellen Sie sicher, dass es niemand herausfindet. Jeder tut hin und wieder etwas Gutes. Selbst wenn Sie kein Christ sind, können Sie damit experimentieren, Jesus beim Wort zu nehmen es auszuprobieren. Nächstes Mal, wenn Sie einem Obdachlosen einen Dollar geben oder helfen jemandem, der auf der anderen Straßenseite liegen geblieben ist oder wenn Sie zum ersten Mal beten oder fasten oder seit 5 Jahren mal wieder die Bibel lesen - nächstes Mal, wenn Sie etwas tun, worauf Sie stolz sind, behalten Sie es für sich. Sagen Sie niemandem, dass Sie es taten. Wenn Sie wie ich sind, finden Sie das äußerst schwierig, weil ich auf den positiven Meinungen anderer Leute gedeihe. Und, wenn ich einen gelegentlichen Erfolg hier habe, will ich, dass jeder weiß, wie gut ich es mache. Aber, wenn ich beschließe, es für mich zu behalten, wenn ich auf das Lob von Menschen verzichte und stattdessen die Belohnung Gottes wähle, geschieht etwas noch Größeres. Ich wachse in meiner Fähigkeit, ohne Rücksicht auf das, was die Leute denken, das zu tun, was richtig ist. Machen Sie das zu einer regelmäßigen Übung, einige Dinge für sich zu behalten, und Sie werden erstaunt sein, wie stark Ihr Rückgrat wächst.

Es muss aber noch gesagt werden, dass es, man könne niemals etwas Gutes tun, wenn einem jemand beobachtet, kein Gesetz ist. Im Gegenteil, Jesus hatte gerade gesagt: "So laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen" (Mt 5,16). Nein, er gibt uns nicht ein Gesetz, aber eine kluge Disziplin, die in einem gewissen Bereich des geistlichen Wachstums wirksam ist. Er hat uns aufgefordert, uns gegenseitig zu guten Werken zu ermutigen und anzuspornen und miteinander Erfolge zu feiern. Dafür haben wir unsere Kleinengruppen. Wir teilen unsere Kämpfe und Erfolge und unser Zukurzkommen in geistlichem Wachstum einander mit. Besonders, wenn Sie beginnen, in einem gewissen Bereich Fortschritt zu machen, brauchen Sie konstante Ermutigung. Sie müssen mit anderen teilen, wie es Ihnen geht, regelmäßig zu beten oder Ihren Glauben mit anderen zu teilen oder in anderen geistlichen Übungen. Doch Sie tun dies alles nicht, UM das Lob von Ihrer Kleingruppe zu bekommen, aber dieses Lob soll Sie auf Ihrem Pfad ermutigen, weil Sie das besonders im Anfang brauchen. Aber selbst in Ihrer weiteren geistlichen Entwicklung in Ihrer Kleingruppe sollten Sie immer noch Verschwiegenheit üben, um Ihre Motive auf der rechten Spur zu halten. Ich sage meiner Kleingruppe, wo ich wachsen möchte und welche entsprechenden Übungen ich diese Woche vorhabe; und sie halten mich dafür verantwortlich. Aber ich möchte auch immer im Hintergrund ein Projekt weiter entwickeln, von dem ich niemandem erzähle, es bleibt allein zwischen mir und Gott. Während ich in dieser Fähigkeit wachse, höre ich immer mehr auf, mich dafür zu interessieren, wer über meinen Fortschritt oder meine guten Werke Bescheid weiß. Dabei komme ich immer mehr zum Verständnis, dass die menschlichen Belohnungen des Rufs nichts sind verglichen mit der Belohung Gottes von einem tieferen und erfüllten Leben im Königreich.

Zusammenfassung: Vermeiden Sie die Falle, auf Ihren Ruf zu achten

Suchen Sie eine Motivation für gute Werke aus (es gibt nur eine Wahl): a. In Christus zu wachsen und das Leben mit Gott zu erfahren. b. Leute zu beeindrucken. Gottes Belohnungen sind besser als die Belohnungen eines religiösen Rufs. Mt 6,1: "Habt Acht auf eure Frömmigkeit, daß ihr die nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel."

Drei Beispiele für die Wahl der überragenden Belohnungen Gottes:

1. Gott belohnt verborgenes GEBEN
Mt 6,2-4: "Wenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht vor dir ausposaunen lassen, wie es die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen, damit sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 3 Wenn du aber Almosen gibst, so laß deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, 4 damit dein Almosen verborgen bleibe; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten." Menschliche Belohnung: Man wird Sie für großzügig halten. Gottes Belohnung: Gott wird für alle Ihre Bdürfnisse sorgen.

2. Gott belohnt verborgenes beten
Mt. 6,5-6: "Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten." Menschliche Belohnung: Man wird Sie für geistlich halten. Gottes Belohnung: Gott wird Ihre Gebete beantworten

3. Gott entlohnt verborgenes Fasten
Mt 6,16-18: "Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer dreinsehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Gesicht, um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 17 Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, 18 damit du dich nicht vor den Leuten zeigst mit deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten." Menschliche Belohnung: Man hält Sie für diszipliniert. Gottes Belohnung: Sie wachsen in Ihrer Fähigkeit, die ZWECKE Gottes über Ihre eigenen WÜNSCHE zu platzieren.

Das wäre zu tun: Die Übung der Verborgenheit
Hier ist ein erster Schritt in Richtung Heilung von der Krankheit, Menschen gefallen zu wollen: Nächstes Mal, wenn Sie etwas Gutes tun, stellen Sie sicher, dass es niemand herausfindet. Es ist in Ordnung, Ihre Kämpfe und Erfolge mit anderen (wie Ihrer Kleingruppe) zu teilen. Aber es ist auch notwendig, einige Ihrer Erfolge geheim zu halten. Dies wird die reinen Motive aufrechterhalten, die für wirkliches Wachstum notwendig sind.

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Quelle: Weltweite Kirche Gottes
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