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23-08-02

David Wilkerson: Berührung mit Gott

Mein Thema heute ist die Berührung Gottes. Wenn Gott einen Menschen berührt, dann stellt man das fest, man merkt es an der Veränderung. Dieser Mensch wird zu einem Menschen des Gebets.


Daniel Kap 10, 16 - Und siehe, einer, den Menschenkindern gleich, berührte meine Lippen. Und ich öffnete meinen Mund und redete und sprach zu dem, der vor mir stand: Mein Herr, bei der Erscheinung überfielen mich meine Wehen, und ich habe keine Kraft behalten.

Der Sinn meiner Botschaft ist folgender: "Einer, wie der Menschensohn, berührte meine Lippen, und dann sprach ich."Daniel wurde von einer Hand berührt. Er wurde auf seine Knie gebracht. Der Herr kam zu Daniel und berührte ihn und brachte ihn auf die Knie, so dass die Händen den Boden berührten. - Daniel spricht davon, wie er vor dem Angesicht Gottes ist. Mein Thema heute ist die Berührung Gottes. Wenn Gott einen Menschen berührt, dann stellt man das fest, man merkt es an der Veränderung. Dieser Mensch wird zu einem Menschen des Gebets. Das ist das Resultat der Berührung Gottes. Während andere Menschen so ihren Weg gehen. Richtet sich dieser Mensch auf Gott aus. Das ist das, was Daniel beschreibt: "Ich habe mein Herz ausgerichtet, den Herrn zu suchen."

Du denkst, dass es seine Bestimmung war. Er war dazu berufen. Es ist mehr als eine Bestimmung. Warum berührt Gott bestimmte Menschen? Warum haben einige Menschen so ein kraftvolles Gebetsleben? Warum gebraucht der Herr sie? Warum gibt er ihnen ein Wort vom Himmel?

Wir sehen es im Leben von Daniel. Es gab damals auch andere gerechte Menschen, die fromm und gottesfürchtig waren, z.B. Schadrach, Meschah und Abed-Nego. Es gab gerechte Priester und andere Menschen, die von Gott benutzt wurden, um Jerusalem wieder aufzubauen. Warum benutzte er Daniel? Warum war Daniel besonders auserwählt?

Daniel war am 24. Tag am Fluss. Er hob seine Augen auf und da war ein Mann vor ihm, der besonders war. Augen wie Feuer, gegürtet mit Gold. Die Stimme war wie eine Stimme von gewaltigen Wassern. Das stimmt mit Johannes überein, mit der Offenbarung, die er auf Patmos hatte. Seine Stimme war gewaltig, wie ein große Menschenmasse. Er suchte auf der ganzen Erde, um einen Menschen zu finden, zu dem er reden konnte. In Daniel fand er diesen Mann. Die Gefangenschaft ging gerade dem Ende zu. Das Volk sollte zur Buße kommen. Gott wollte zum Volk reden und so suchte er einen Menschen, durch den er reden könnte.

Dieser Mensch sollte sich absondern, damit ein Feuer in seinem Herzen entfacht wird, damit er dann sprechen kann. Es ist so nötig, dass wir ein Wort vom Thron Gottes bekommen, um wirklich in dieser Zeit bestehen zu können. Viele Leute in ihren Gemeinden empfinden, dass die Botschaften in ihren Gemeinden "tot" sind, nichts vom Leben Gottes darin.

Als die Twin Towers fielen, hat in den USA jeder über Gott geredet. Aber das hat gerade mal 6 Wochen angedauert. Zur Zeit ist der Gottesdienstbesuch in den Staaten am tiefsten Level der Geschichte angekommen. Viele gehen in die Kirchen, aber da finden sie nichts. Viele haben ihre Pastoren gefragt, ob das Gericht ist? Die Antworten waren sehr unterschiedlich, viele haben keine klaren Antworten erhalten.

Woran liegt es? Kein Wort vom Himmel! Das ist das Problem. Bei Daniel war es anders. Er war zwar ein Mann des Gebetes, dreimal täglich hat er gebetet, aber es brauchte mehr. Gott suchte einen Menschen, der sich mehr hineingibt, der Gott sucht. So verbrachte Daniel 21 Tage mit Gott in Fasten und Gebet. Haben wir dafür Zeit? Wir haben heute Zeit für alles, für Fernsehen, für Internet, usw. Aber warum haben wir nicht die Zeit, Gott zu suchen, Zeit mit ihm zu verbringen.

Daniel hörte als einziger die Stimme Gottes. Andere waren auch da, aber haben nichts mitbekommen. Sie verstecken sich. Warum laufen Menschen vor Gott weg? In der Regel hat es den Grund, dass Sünde in ihrem Leben ist.

Daniel war nach diesen 21 Tagen verändert. Er war nicht mehr derselbe. Er war berührt von der Hand Gottes. Die Worte kamen vom Thron Gottes. Es gibt nur die Möglichkeit, sich von der Liebe Gottes schmelzen zu lassen oder vor ihr wegzulaufen.

Ich möchte nicht auf einer Kanzel stehen, ohne vorher eine Begegnung mit Gott gehabt zu haben. Der Teufel hat versucht hier in Deutschland das geistliche Leben zu ersticken. Gott zeigte mir, dass hier in Deutschland einige der hungrigsten Menschen auf der ganzen Welt sind. Gott ruft dich zurück in die enge Gemeinschaft mit ihm, ihn neu zu suchen, sich der Gemeinschaft mit ihm hinzugeben. Lass das nicht aussterben.

Ich möchte euch noch etwas über Daniel zeigen, warum Gott ihn zu einem Mund für ihn gemacht hat:

1. Daniel verschenkte sich an das Gebet. (Dan, 9, 20+21 "Während ich noch redete und betete und meine Sünde und die Sünde meines Volkes Israel bekannte und mein Flehen für den heiligen Berg meines Gottes vor den HERRN, meinen Gott, hinlegte (21) und während ich noch redete im Gebet, da, zur Zeit des Abendopfers, rührte mich der Mann Gabriel an, den ich am Anfang im Gesicht gesehen hatte, als ich ganz ermattet war." Daniel hat das, was er weitergeben konnte, von Gott im Gebet bekommen. Es war nicht sofort bei Daniel da, es brauchte Zeit. Gott mich etwas gelehrt: Alles, was wir im Reich Gottes tun, muss aus dem Gebet geboren worden sein. Ansonsten arbeite ich im Fleisch. Wie spricht Gott zu dir? Kann er dir dein Herz offenbaren? Wie redet er zu einer Gemeinde? Wie spricht er zu einem Mann oder einer Frau Gottes, die sich mit unguten Dingen gefüllt haben?

2. Er hatte Leid und Klage für die Sünde des Volkes. Es gibt sehr viele gottesfürchtige Männer und Frauen, die beten und Gott suchen. Aber sie trauern und klagen nicht über die Sünde des Volkes. Vielleicht trauern sie bei einer nationalen Tragödie, wenn sowieso alle trauern. Aber sie trauern nicht über die Sünde des Volkes. Leute, ich habe nie von mir behauptet, ein Prophet zu sein und bin es auch nicht. Aber ich bin ein Wächter. Und als Wächter rufe ich dich, Gott zu suchen, dich ihm hinzugeben.

3. Gott berührt einen Mann, der es nicht erlaubt, dass seine Sünde verborgen blieb. Daniel bekannte seine Sünden. Wie wird Gott Deutschland erreichen? Wie wird er dieses Land erschüttern? Ihr hört soviel über die Sünden der Vereinigten Staaten. Wisst ihr, was wir in USA von Deutschland hören? Eine einst geistlich gesinnte Nation ist zu einer der am meisten materialistischen Nation auf dem ganzen Angesicht der Erde geworden. Es gibt keine importierte amerikanische Erweckung für euch, die durch irgendjemand kommt, den ihr euch importiert. Es muss aus euch selbst geboren werden. Ich spreche im Geist: Viele von euch, die hier sind, werden Gott in gewaltiger Weise dienen. Vielleicht bist du gar nicht im vollzeitigen Dienst. Das macht nichts. Wenn du Gott hingegeben bist, wird Gott dich gebrauchen. Gott ruft dich und du sollst anfangen, ihn zu suchen und er wird dich verändern. Ich möchte nichts aus mir selbst heraus produzieren.



Du hast vielleicht graue Haare wie ich. Aber du hast ein hungriges Herz. Wenn du Hunger hast, dann verändert Gott dich. Es gilt auch für die jungen Pastoren. Ich treffe junge Pastoren in der ganzen Welt, die beten, wie ich nie gelernt habe zu beten. Ihr sucht Gott. Aber ihr müsst wissen, dass es keine Abkürzungen gibt. Der Preis muss bezahlt werden. Es ist die Gemeinschaft mit Gott, die wir suchen müssen.

Du und ich, wir müssen bekennen, dass wir seinem Ruf nicht gefolgt sind. Wenn du in irgendeinem Dienst stehst und er dich gerufen hat, dann möchte er zu dir reden und durch dich reden. Er möchte dich komplett umwandeln. Wenn der Herr dich schon umworben hat, du aber nicht reagiert hast, dann solltest du reagieren. Wenn du bekennen musst, dann tue das. Bekenne dem Herrn, dass er dich neu benutzen soll und du Zeit für ihn nimmst, damit du zu seinem Mund wirst. Nicht erst heute Abend, sondern gerade jetzt.

(Predigtmitschrift auszugsweise)

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung vom BFP / www.bfp.de
29.04.2002, David Wilkerson, FFP-Leiterschaftskonferenz 2002 in Kirchheim
© Copyright Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden BFP

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