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27-02-07

Helmut Steitz: Das Herz aufmachen

Viele Menschen - selbst Christen - versuchen Gott mit ihrem Verstand zu begreifen und setzen darum bei der Suche nach Gott ebenfalls nur den Verstand ein.


Aber, es ist Gott selbst, der in seinem Wort klarstellt, dass wir ihn auf diese Weise nicht finden können! Denn er sagt:
Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr!
(Jer.29,13+14)


Wir müssen Gott also mit unserem ganzen Herzen suchen und auf diese Weise nach ihm fragen!
Wenn wir so handeln, verspricht ER uns, dass wir ihn finden werden. Aber, dazu ist von unserer Seite ein Schritt notwendig, der sehr vielen als zu schwer erscheint: Wir müssen unser Herz aufmachen!
Schon als kleine Kinder bekamen wir von unseren Eltern folgendes Gebet gelehrt: Ich bin klein, mein Herz mach? rein, soll niemand darin wohnen, als Jesus allein!

Schon dieses Kindergebet drückt deutlich aus, dass wir mit Gott nur dann wirkliche Gemeinschaft haben können, wenn wir ihm zu unserem Herzen Zugang gewähren!

Wenn wir dazu bereit sind, dass Jesus in unser Herz einziehen darf, werden wir sehr schnell eine Befreiung von sog. "Werksgerechtigkeiten" erleben!
Wer Jesus in seinem Herzen hat, braucht keine "Brandopfer" mehr zu bringen, um Gott auf irgend eine Art und Weise "gnädig" zu stimmen. Denn die Heilsgewissheit lässt ihn erfahren, was David in Ps.69,31-33 schreibt: Loben will ich den Namen Gottes im Lied und ihn erheben mit Dank. Denn es wird dem Herrn wohlgefälliger sein als ein Stier, ein Opferstier mit Hörnern und gespaltenen Hufen. Die Sanftmütigen haben es gesehen, sie werden sich freuen; die ihr Gott sucht, euer Herz soll leben!

Die Sanftmütigen - die, welche Jesus in ihren Herzen haben, (Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig) haben es erkannt, dass es nichts bringt, sich auf Werksgerechtigkeiten zu verlassen! Und weil sie dies erkannt haben, deshalb jubeln sie Gott in ihren Liedern zu, bringen ihm im Lobpreis ihre Anbetung dar, statt Stier um Stier zu opfern und vor Gott trotzdem nicht gerecht zu werden.
Wir können Gott nur in der richtigen Herzenshaltung loben! Also ist es auch hier notwendig, dass wir unsere Herzen nur nach IHM und nicht nach der Welt ausrichten.

Gott möchte, dass wir unsere Herzen für ihn öffnen, damit wahrer Frieden, echte Freude, unauslöschliche Liebe und seine Weisheit in unser Leben treten, verkörpert und manifestiert in Jesus Christus! Gott ruft uns zu: Mein Sohn, wenn dein Herz weise ist, freut sich auch mein Herz.

Deshalb wünscht sich Gott nichts sehnlicheres, als nur dies:
Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und deine Augen lass an meinen Wegen Gefallen haben.
(Spr.23, 15+26)


Tun wir das, was wir mit unseren Lippen im Sonntäglichen Lobpreis so oft bekennen und geben wir uns IHM ganz hin.

Öfnnen wir unser Herz für die Liebe, damit wir mit ihr reich beschenkt werden und andere damit beschenken können.




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Ein Artikel von www.glaube.de
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Genehmigung des Autors

eingereicht von: Pepe, glaube.de-Mitglied
Autor: Helmut Steitz
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