Susanne Dwehus: Dranbleiben!

Dass eine einmalige Entscheidung für Jesus nicht ausreicht, weil es danach um das Durchhalten geht, zeigt zum Beispiel die Lebensgeschichte des Königs Asa. Er war König von Juda, nahm seine Beziehung zu Gott sehr ernst, entfernte gleich zu Beginn seiner Herrschaftszeit die Altäre der fremden Götter, auch das Bild, das die Königin-Mutter aufgestellt hatte, und entzog ihr wegen dieses Götzenbildes sogar ihre Machtposition. (alles nachzulesen in 2. Chronik 14-16)
Asa war Feuer und Flamme für den Herrn. Er verabschiedete ein Gesetz, dass sich in seinem Herrschaftsbereich alle zu Gott bekehren sollten, sein Eifer war bemerkenswert. Und unser Gott antwortete. ER ließ sich von dem Volk finden und gab dem Land Frieden.
Dann jedoch, circa 36 Jahre später, war der Eifer des Königs Asa dahin. Es wurde ein Bündnis mit einem anderen Herrscher eingegangen, der HERR wurde nicht mehr gefragt. Auch als der Seher zu König Asa kam und ihn ermahnte mit einem Wort vom HERRN, kehrte Asa nicht um zu seinem, zu unserem Gott.
Es kam zum Krieg, schwerer Krankheit; aber Asa suchte den HERRN nicht mehr, er befragte lediglich Ärzte, die ihm in seiner Situation jedoch nicht helfen konnten, und König Asa starb in diesen schlimmen Umständen.
Was war aus der Verbindung zu unserem Gott und König geworden? Wo war der Eifer der ersten Zeit geblieben? Warum die Abkehr?
Ein erschütterndes Beispiel, und leider kein Einzelfall; wir können im Alten und im Neuen Testament einige davon lesen.
Paulus kannte die Situation sehr gut, dass Menschen, die sich Jesus anvertraut hatten, auf 'falsche Bahnen' gerieten. In seinen Brief an die Galater fragt Paulus, und es klingt verzweifelt: "Ihr lieft so gut. Wer hat euch aufgehalten der Wahrheit nicht zu gehorchen?" (Galater 5,7)
Hier geht es um dasselbe Problem. Es geht darum, im Glaubensweg durchzuhalten, sich nicht anderen Göttern, anderen Idolen und vermeintlich besseren Lösungsmöglichkeiten zuzuwenden.
Im Hebräerbrief lesen wir, was wir brauchen, um in der Nachfolge zu bleiben, um nicht vor dem Ziel aufzugeben: "...und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist...." (Hebräer 12,1). Geduld brauchen wir, oder wie in anderen Übersetzungen steht: Ausdauer, Zähigkeit.
Auch wenn wir am Anfang einen großen Eifer für den Herrn haben, Berge versetzen wollen - wir müssen dafür sorgen, dass das Feuer in unserem Herzen nie erlischt. Wir müssen ausharren können, auch in Zeiten, die dürr aussehen, in denen wir mit Widerstand zu kämpfen haben. Nur dann werden wir überwinden.
Gottes Unterstützung hierbei ist uns zugesagt, Jesu Gebet und Fürbitte ist eine großartige Verheißung: "Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glauben nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder." (Lukas 22,32). Jesu Fürbitte ist ein großartiges Geschenk, an dem wir uns jeden Tag neu festhalten können.
Lasst uns also ausharren, uns in Geduld üben, lasst uns den Heiligen Geist bitten, dass diese Frucht der Geduld in uns wachse: "Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit..." (Galater 5,22).
Wir brauchen wir, um unseren Weg mit Jesus bis zum Ende zu gehen, um Widerstände, Versuchungen zu überwinden, um in der Ewigkeit anzukommen? "Geduld aber habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt." (Hebräer 10,36). Denn mit Gottes Hilfe werden wir es schaffen, unseren Weg in der Nachfolge durchzuhalten, auch wenn die Zeiten herausfordernder werden. Der Herr der Heerscharen hat Gutes mit uns vor, lasst uns das nicht vergessen!
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Ein Artikel von Glaube.de
Autorin: Susanne Dwehus, Mitarbeiterin im Chat und den Foren bei Glaube.de
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