Pastor Mark Schröder: 7 Schritte zur Wiederherstellung der Beziehung zu Gott

So spricht Gott in Jesaja 1, 15-20: Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr noch so viel betet, höre ich nicht: eure Hände sind voll Blut. Wascht euch, reinigt euch! Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen, hört auf Böses zu tun! Lernt Gutes tun, fragt nach dem Recht, weist den Unterdrücker zurecht! Schafft Recht der Waise, führt den Rechtsstreit der Witwe! Kommt denn und lasst uns miteinander rechten! Spricht der HERR. Wenn eure Sünden rot wie Karmesin sind, wie Schnee sollen sie weiß werden. Wenn sie rot sind wie Purpur, wie Wolle sollen sie werden. Wenn ihr willig seid und hört, sollt ihr das Gute des Landes essen. Wenn ihr euch aber weigert und widerspenstig seid, sollt ihr vom Schwert gefressen werden. Denn der Mund des HERRN hat geredet.
Dieser Ruf des Herzens Gottes zeigt seinen Wunsch, dass er die Beziehung mit jedem einzelnen Menschen wiederherstellen möchte. Der Text zeigt uns 7 Schritte, die in unserem Leben nötig sind, um Wiederherstellung zu erleben:
1. Werde rein:
Die Bibel zeigt uns deutlich, dass nur das Blut Jesu unsere Herzen von Sünde reinigen kann (1Joh 1,17). Jeder Sünder, der seine Schuld erkennt und so zum Kreuz kommt und sagt: "Herr, wasche mich heute rein von meiner Schuld", erlebt, wie Reinigung geschieht.
2. Werde frei von jeder Last:
Der Schreiber des Hebräerbriefes fordert uns auf jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde abzulegen (Hebr 12, 1). Wir müssen uns bewusst sein, dass Sünde eine Last ist, die unser geistliches Leben am Vorwärtsgehen hindert. Sünde ist wie eine Kette, die sich um unsere Füße legt. Wir sollten den Herrn bitten, dass er uns von der Last der Sünde befreit, die wir mit herumtragen.
3. Höre auf Böses zu tun:
Dies bedeutet, dass ich mich wirklich von meiner Vergangenheit trenne. Wir sollten uns nicht wieder mit solchen Dingen umgeben, die uns vom Willen Gottes entfernen. Es ist wichtig eine Entscheidung zu treffen, sich ein für alle mal von der Sünde zu trennen. So gebietet es Paulus auch den Ephesern und den Kolossern (Eph 4,25-29; Kol 3,5-6).
4. Lerne Gutes zu tun:
So wie wir über Jahre gelernt haben Böses zu tun, so möchte Gott , dass wir nun das Gute lernen. Wir sollten solange üben Gutes zu tun, bis es für uns normal wird so zu leben. Auch dies bringt Paulus treffen zum Ausdruck (Eph 4,32; Phil 2,3-4; Eph 2,10).
5. Suche Erkenntnis:
Erkenntnis und Verständnis für die Wege Gottes wächst dort, wo ein Mensch sich dem Willen Gottes ergibt und Gottes Wort zu uns spricht. Es ist wichtig zu verstehen, dass Hurerei, Wein und Most den Verstand wegnehmen (Hos 4,11). So hat z.B. Salomo beklagt, dass dort, wo Recht sein sollte nur Ungerechtigkeit herrscht (Pred 3,16). Dieser Mangel und dies Unverständnis stellt sich dort ein, wo man dem Wort Gottes widersteht. Jesus selbst macht deutlich, dass sich Gerechtigkeit und Klarheit aus Hingabe an den Willen Gottes ergeben (Joh 5,30).
6. Gebe zurück, was du genommen hast:
Das beste Beispiel für solche Rückerstattung ist uns die Geschichte von Zachäus. Als Jesus in seinem Haus ist sagt er: "...ich erstatte es vierfach" (Luk 19,8). Hier gibt es viele Zeugnisse von Menschen, die diesen Weg gegan-gen sind und erlebt haben, wie Gott sich zu ihnen stellte. Rückerstattung zu leisten ist nicht einfach, denn man weiß nie, wie der andere darauf reagieren wird. Aber diesen Weg zu gehen hat eine große Wirkung auf die geistliche Welt, weil damit all die Anklagen, die der Feind vorbringen könnte ausgelöscht werden.
So befreit Gott uns und verändert unsere Herzen. Gibt zurück! Es betrifft nicht nur materielle Güter, sondern auch die Zeit, die Eltern ihren Kindern vorenthalten oder die Liebe, die sich ein Ehepaar nicht zeigt oder auch die Freude, die ich dem anderen durch meine Lieblosigkeit raube. Gott möchte hier Beziehung wiederherstellen, so beuge dich und gibt, was du genommen hast!
7. Schaffe den Waisen und Witwen Recht:
Unsere Gesellschaft tendiert dazu die Starken besonders zu ehren und den Schwachen zu vernachlässigen. Doch Gott möchte unsere Sicht ändern, er möchte, dass wir die sehen, die keine Eltern haben, die ohne Schutz sind, die in Not leben. Gott möchte nicht das wir eine Haltung haben, die andere verurteilt, sondern die von Liebe und Barmherzigkeit geprägt ist. Gott selbst ist ein Gott der Vaterlosen. Die Waisen und Witwen repräsentieren zwei Gruppen von Menschen, die ohne Schutz leben, und sie sollen verstehen, dass Gottes Gnade ihnen gilt. Die allein gelassen wurden, sollen ein Zuhause finden. Gott möchte, dass seine Gemeinde einen Geist der Leidenschaft und Barmherzigkeit hat und den Verlassenen die Hand reicht.
Wenn wir diese Dinge beherzigen, dann verheißt Gott Veränderung, dann wird seine Gnade in unserem Leben sichtbar (Jes 1,18+19).
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Ein Artikel von www.glaube.de
Eingereicht vom Autor Pastor Mark Schröder, Pfingstgemeinde Annaberg,
(Glaube.de-Nickname: DoktorS)
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